Online-Seminarreihe zum Thema „Public Health in Times of War“

Krieg in Europa galt lange als ein Problem der Vergangenheit. Daher waren Auswirkungen eines Krieges auf die Gesundheit der Bevölkerung nur noch selten Unterrichtsgegenstand in Public-Health-Bildungseinrichtungen. Mit der Russischen Invasion in die Ukraine und den begleitenden Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung hat sich das geändert.

Mit der kurzen Seminarreihe sollen Lücken in Lehrplänen und Unterrichtskonzepten im Fachgebiet Public Health gefüllt werden, die mit dem Start des Krieges in der Ukraine deutlich geworden sind. Die Vortragenden werden auch Parallelen aufzeigen zu Herausforderungen im Öffentlichen Gesundheitswesen anderer Regionen.

Die fünfteilige Seminarreihe wird von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Uni Bielefeld in Zusammenarbeit mit der Association of Schools of Public Health in the European Region (ASPHER) organisiert. Das Seminar findet jeweils mittwochs von 18:00-19:00 Uhr per Zoom statt. Die  
Veranstaltung ist für alle Studierenden und Kolleg:innen der ASPHER-Mitgliedsschulen offen.
Die erste Sitzung findet am 18. Mai mit Prof. Dr. Samer Jabbour von der American University Beirut, Libanon statt. Der Titel seines Vortrags lautet: “How do we approach health in twenty-first century wars?” Er wird Parallelen zum Krieg in Syrien ziehen.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich im Voraus registrieren müssen: bit.ly/3vvSSQD


Weitere Termine:

25. Mai 2022:
Challenges of accommodating Ukrainian refugees in Germany
Dr. Joost Butenop, Local Government of Lower Franconia, Germany, Prof. Dr. Oliver Razum, Bielefeld School of Public Health, Germany

1. Juni 2022:
Joint international emergency response to humanitarian crises
Dr. Dorit Nitzan, Ukraine Incident Manager, World Health Organization, Regional Office for Europe

15. Juni:
Mental health in crisis situations
Prof. Dr. Jutta Lindert, Technical University Emden, Germany

22. Juni:
Public Health work is peace work
Dr. Angelika Claußen, IPPNWPresident for Germany and Europe