Dr. phil. Dagmar Starke

Lebenslauf

Dr. Dagmar Starke ist Diplompädagogin. Sie hat an der Heinrich Heine-Universität in Düsseldorf Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie studiert.

Seit 2010 arbeitet sie an der Akademie als Referentin für Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung und ist verantwortlich für den Lehrgang zur Sozialmedizinischen Assistentin/zum Sozialmedizinischen Assistenten. Im Weiterbildungskurs zum/zur Facharzt/ärztin für Öffentliches Gesundheitswesen leitet sie die Module A3 (Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsplanung) und A4 (Gesundheitsförderung, Prävention).

Seit 2015 hat Dagmar Starke zudem einen Lehrauftrag für Epidemiologie im Masterstudiengang Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg.

Von 2005 bis 2010 war Dagmar Starke Referentin für gesundheitspolitische Grundsatzfragen bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, wo sie in erster Linie aktiv an der Umsetzung der ambulanten palliativmedizinischen Versorgung in Nordrhein mitgewirkt hat. Zuvor hat sie von 2001 bis 2005 die Abteilung für Gesundheitsförderung, Gesundheitsberichterstattung und Beratungsdienste am Gesundheitsamt der Stadt Mülheim an der Ruhr geleitet. Nach Abschluss des Studiums war Dagmar Starke von 1996 bis 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Erziehungswissenschaftlichen Institut und am Institut für Medizinische Soziologie der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf. Sie hat in dieser Zeit u.a. das Projekt „Social Inequalities in Health Expectancy in Europe“ koordiniert.

Bereits in dieser Zeit ist durch die Kooperation des Public Health Studiengangs der Heinrich Heine-Universität mit der Akademie der Grundstein für eine enge Beziehung gelegt worden.

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsplanung, Gesundheitsförderung und Prävention.



Publikationen

Starke D, Arnold L, Fertmann R, March S, Moebus S, Terschüren C, Szagun B, Methodische Herausforderungen der Präventionsberichterstattung. Gesundheitswesen, 2018, 80: 732-740

Starke D, Tempel G, Butler J, Starker A, Zühlke C, Borrmann B. Gute Praxis Gesundheitsberichterstattung – Leitlinien und Empfehlungen. Journal of Health Monitoring, 2017 2 (S1)

Szagun B, Kuhn J, Starke D. Kommunale Gesundheitsförderungspolitik und das Präventionsgesetz. Umsetzung und Perspektiven aus Sicht des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Prävention und Gesundheitsförderung, 2016, Volume 11, Issue 4, pp 265–270.

Starke D. Neue Ausbildungswege gehen: Den ÖGD fit machen für die Gesundheitsförderung. In: Kuhn J, Heyn M (2015) Gesundheit fördern mit dem ÖGD. Verlag Hans Huber, Bern, S. 135-142

Starke D, Werse W, Koch T. Workshop: Qualitätssicherung in Prävention und Gesundheitsförderung. In: Graf C, Ferrari N, Quilling E (Hg) Gesundheit verbindet – Prävention im Kindes- und Jugendalter. Academia Verlag, St Augustin, 2013. S 139-141.

Starke D, Müller W. Gesundheitsförderung im ÖGD als Herausforderung für Fort- und Weiterbildung. Prävention – Zeitschrift für Gesundheitsförderung. 2013. 36: 120-123

Hollinger C, Starke D. Zahnärztliche Dienste: Auf dem Weg zu einer bundesweit einheitlichen GBE. 2013. Blickpunkt öffentliche Gesundheit 3/2013: 4-5

Hollinger C, Starke D. Empfehlungen zur standardisierten Gesundheitsberichterstattung für die Zahnärztlichen Dienste im ÖGD. Zahnärztlicher Gesundheitsdienst 2013. 43: 14-15

Quilling E, Nicolini HJ, Starke D, Graf C. Praxiswissen Netzwerkarbeit: Gemeinnützige Netzwerke erfolgreich gestalten. Wiesbaden: Springer VS. 2013.

Graf C, Starke D. (2009) Prävention von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter – vom Modell zur Anwendung. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 60,5:108-111

Graf C, Starke D, Nellen M. (2008) Anwendungsorientierung und Qualitätssicherung in der Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung Strukturmodell zur Planung und Umsetzung präventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen. Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 2008. 51:1321–1328

Starke D, Rau R (2006) Selbsthilfe und Public-Health-Forschung im kommunalen Kontext. Präv Gesundheitsförderung 1:174-181

Szagun B, Starke D (2005) Prävention und Gesundheitsberichterstattung im ÖGD. Bedingungen und Chancen. Bundesgesundheitsbl Gesundheitsforsch Gesundheitsschutz 48:1125-1129

Starke D, Tempel G, Butler J, Starker A, Zühlkes C, Borrmann B
Gute Praxis Gesundheitsberichterstattung – Leitlinien und Empfehlungen 2.0.
Hrsg.: Robert-Koch-Institut (RKI)
Berlin: RKI 2019, 22 S.
Journal of Health Monitoring September 2019, 4/S1, Special Issue (Gesundheitsberichterstattung des Bundes – Gemeinsam getragen von RKI und DESTATIS)