Monitoring von Infektionskrankheiten weltweit

Hintergrund

In einer Welt zunehmender Globalisierung und weltweitem Reiseverkehr wird es immer schwieriger, auftretende Infektionskrankheiten zu bekämpfen und über Grenzen hinaus zu kontrollieren. Dabei werden gerade durch Vektoren übertragene Infektionskrankheiten durch Erderwärmung, klimatische Veränderungen und auch transnationalen Warenverkehr wieder an Bedeutung im medizinischen Alltag gewinnen.

Niemand kann heute genau vorhersagen, welche Infektionskrankheiten in Zukunft wann und wo ausbrechen - und wie lange diese Ausbrüche andauern werden.

Auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen ist es heute zunehmend schwierig, ausreichend über Ausbrüche, oder andere relevante Änderungen im Infektionsgeschehen, außerhalb Deutschlands informiert zu sein. Denn um nicht völlig von einem Infektionsereignis überrollt zu werden, muss die epidemiologische Gesamtsituation genau beobachtet und beurteilt werden.

 

Die Idee

Während der 2014/15 Ebola-Epidemie begann Heinz Dewald, Sachgebietsleiter Infektionsschutz im Gesundheitsamt des Landkreises Merzig-Wadern, auf der Basis von frei-zugänglichen Daten die Ausweitung des Ausbruchs zu verfolgen und diese Entwicklungen auf Landkarten zu visualisieren.

Auf Anregung von Herrn Prof. Dr. Dr. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt a.M., Frau Prof. Dr. Barbara Gärtner, Leiterin des Institutes für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an den Universitätskliniken des Saarlandes und Herrn Prof. Dr. Tim Meyer, Leiter des Institutes für Sport und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes und Mitglied der Medizinischen Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie Mannschaftsarzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, erstellte Heinz Dewald weitere Karten, die sich mit dem Infektionsgeschehen weltweit befassten. Während der Olympischen- und Paralympischen Spiele in Brasilien 2016 stellte er auf einer täglich aktualisierten Sonderkarte das relevante Infektionsgeschehen in Brasilien und seiner Nachbarländer dar.

Die den Karten zugrundeliegenden Daten erhält Heinz Dewald aus unterschiedlichen Open-Access Datenbanken, z.B. promed-mail, Deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information, healthmap-org, Center for Infectious Disease Research and Policy (CIDRAP), OUTBREAK News oder dem Robert Koch-Institut .

 

Der Service

Heinz Dewald bietet Interessierten an, seine zurzeit wöchentlich erstellen Berichte zum weltweiten Infektionsgeschehen per Email zu abonnieren.

Heinz Dewald
Sachgebietsleiter Infektionsschutz
Landkreis Merzig-Wadern, Gesundheitsamt
Hochwaldstraße 44, 66663 Merzig
Tel.: +49 (6861) 80-409

Wenn Sie Interessen an regelmäßigen Informationen haben, schicken Sie bitte eine E-Mail an:
H (Punkt) Dewald (at) merzig-wadern (Punkt) de

Betreff: Abo-Infektionen Weltweit