ICF–basierte Bedarfsermittlung und BTHG – Ein Diskurs

Kategorie: M | Medizinische Begutachtung
Zeit: 20.02.2020
Ort:Hannover
Veranstalter:Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen

Fortbildungsveranstaltung für gutachterlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Öffentlichen Gesundheitsdienst

                                       +++Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht+++

Inhalte

Die individuelle Betrachtung einer Person im Rahmen eines Begutachtungsprozesses oder einer Teilhabeplanung und Gesamtplanung benötigt nach dem bio-psycho-sozialen Modell mehr Dimensionen als sie in den Klassifikationssystemen ICD 10 oder DSM V als Diagnoseinstrumente erfasst werden. Die ICF-basierte Bedarfsermittlung zur Beurteilung von Funktionsfähigkeit, Aktivität und Partizipation in Verbindung mit den Kontextfaktoren gewinnt durch die Neufassung des BTHG auch für die Arbeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst an Bedeutung: Je nach Fragestellung soll die Beschreibung und Objektivierung von Beeinträchtigungen der Funktionsfähigkeit im Kontext der individuellen Lebens- und Arbeitswelt dargelegt werden. Mit der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) kann dies differenziert, strukturiert und detailliert erfolgen (s.a. Anforderungen an die Gesamtplanung nach §117 SGB IX-neu). Sie kann auch Hilfestellung für die Anamneseerhebung, Zielsetzungen und Epikrise geben (i.S. einer Zielerreichungsprüfung). In dieser Veranstaltung wird die Klassifikation der ICF vorgestellt, mit dem BTHG verknüpft und die Nutzungsmöglichkeit mit den Teilnehmenden diskutiert.

 

 
Veranstaltungsleitung:

Dr. Dorothee Meissner

Veranstaltungsort:

Krankenhaus Siloah (im Krankenhausneubau)
Konferenzräume: 513 und 514
Stadionbrücke 4, 30459 Hannover

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