Krisenintervention – der Sozialpsychiatrische Dienst als professioneller Helfer

Kategorie: S | Sozialpsychiatrie
Zeit: 29.11.2019
Ort:Hannover
Veranstalter:Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen

Fortbildungsveranstaltung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialpsychiatrischen Dienste und der Psychiatriekoordination

Inhalte

Für Menschen mit psychischen Erkrankungen bestehen in Deutschland Gesetze der einzelnen Bun-desländer über Schutzmaßnahmen und Hilfen. 

Sie sollen für Erkrankte das Recht sicherstellen, ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu führen. Diese Gesetze sind in den meisten Bundesländern ähnlich – allerdings wird die Aufgabendefinition zum Teil unterschiedlich interpretiert. Die Arbeit im ÖGD ist häufig geprägt von der Frage nach der Notwendigkeit von Zwang und Zwangsbehandlung. Unter Berücksichtigung der Autonomie eines jeden Menschen sowie der Behandlungsnotwenigkeit und einem häufig vorhandenen gesellschaftlichen Druck“ ist der ÖGD in vielerlei Hinsicht gefordert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes sind häufig in Verfahren für freiheitsentziehende Unterbringung involviert.

Die Fortbildung bietet einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen, Verantwortlichkeiten und Handlungsoptionen der Sozialpsychiatrischen Dienste in Krisensituationen und ist stark praxisorientiert. An Fallbeispielen werden praktische Möglichkeiten von Beratung, Betreuung und Hilfen im fachlichen Austausch erarbeitet und diskutiert.

 

Veranstaltungsleitung:

Dr. med. Peter Tinnemann, MPH

Veranstaltungsort:

Hannover

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