Antibiotic Stewardship auch für Überwachungsbehörden – kompakt

Kategorie: H | Hygiene & Infektionsschutz
Zeit: 01.07.2019
Ort:Hamburg
Veranstalter:Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen

Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitsingenieurinnen und -ingenieure, Hygienekontrolleurinnen und -kontrolleure

            +++Die Veranstaltung findet am 29. August in Hamburg statt+++

Inhalte

Laut RKI werden unter dem Begriff Antibiotic Ste-wardship (ABS) „Bemühungen und Maßnahmen zusammengefasst, die einer Verbesserung der Anti-biotikaverordnungspraxis sowohl in der stationären wie auch in der ambulanten Versorgung dienen.“  Ziel ist: Eine Verbesserung der Patiententherapie, das  Senken des Selektionsdruckes auf resistente Bakte-rien sowie eine bessere Kosteneffizienz im Gesundheitswesen. Dazu ist eine fortlaufende Beobachtung des Antibiotikaverbrauchs sowie der Resistenzsituation notwendig. Mittels ABS soll die Auswahl des Antibiotikums, die Applikationsart, die Dosierung, das Dosierungsintervall und die Therapiedauer bzw. die Prophylaxe beim einzelnen Patienten optimiert werden. Um dieses organisatorisch umzusetzen,  wur den sog. Antibiotic Stewardship-Programme geschaffen, die interdisziplinär ausgerichtet sind. Die Überwachung und Begehung von Krankenhäusern gehört zu dem wichtigen Aufgabenbereich Infek-tions schutz in den Gesundheitsämtern. Da das ABS Teil der Maßnahmen zur Vermeidung nosokomialer Infektionen ist, hat dieses auch für die Gesundheitsämter Relevanz. Die Veranstaltung ver-mittelt einen Überblick über Inhalte und Strukturen der ABS.

Veranstaltungsleitung:

 Dr. med. Ute Teichert, MPH

Veranstaltungsort:

 Hamburg, Bezirksamt Nord

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