JAHRESTAGUNG DER AKADEMIE 2020

Interprofessionelle Kommunikation – miteinander reden, aber wie?

23.09.2020 in Düsseldorf

Menschen kommunizieren auf verschiedene Arten miteinander. Dabei unterscheidet sich die Art und Weise miteinander zu reden auch aufgrund der professionellen Herkunft und dem eigenen Selbstbild. Jede Profession hat ihre eigene Kommunikationskultur. Um interprofessionell erfolgversprechend miteinander zu reden, spielt es eine große Rolle, dass alle Beteiligten die spezifischen Zeichen der jeweiligen Profession verstehen. Anrede, Stimmlage, Mimik und Gestik, Distanz und Nähe sind Punkte, die das Miteinander erschweren oder vereinfachen können. Oft sind Probleme in der Kommunikation subtil. Manchmal schauen sich Kollegen/innen beim Reden nicht an oder ignorieren, was die andere Berufsgruppe sagt. Das Klima ist kühl, der direkte Austausch selten. Wenn Teams hierarchisch organisiert sind, kann es sogar noch schlim-mer werden. Auch in unserem Alltag im ÖGD läuft nicht alles rund. Der Austausch wird unter Zeitdruck seltener. Manchmal gibt es nur kurze Zurufe, die als Arbeitsaufträge interpretiert werden müs-sen. Für Rückfragen, Anleitung und Einarbeitung, insbesondere von neuen Beschäftigten in multiprofessionellen Teams, bleibt oft wenig Zeit. Dabei besteht oft der Wunsch nach mehr Raum, um gemeinsam reflektieren und neue Ideen entwickeln zu können. Oder sich auch mal selbst infrage zu stellen: Ist das, was wir machen, sinnvoll? Um eine gute Verständigung zu gewährleisten, ist es wich-tig, dass sich die Berufsgruppen auf Augenhöhe begegnen und sich menschlich und fachlich wertschätzend miteinander austauschen. Im Rahmen der Jahrestagung wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und dabei all die unterschiedlichen Berufsgruppen rund um das Thema Öffentliche Gesundheit ansprechen und einbinden.

Klimawandel – Infektionen – Kontaminationen: Es gibt viele Herausforderungen für das Öffentliche Gesundheitswesen

20. Jahrestagung der Akademie 2019
am 25. September 2019

Das Spektrum akuter Bedrohungen für die Öffentliche Gesundheit ist vielfältig. Klassischerweise umfasst es Ausbrüche von Infektionskrankheiten, unsichere Lebensmittel und Wasser, aber auch chemische und radioaktive Kontamination, technologische Gefahren, terroristische Lagen sowie die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels.

Sie alle haben das Potential für weitreichende Auswirkungen auf Gesundheit, materielle und/oder Umweltschäden und können das Funktionieren der Gesellschaft gefährden. Vulnerable Bevölkerungsgruppen sind meist besonders betroffen.

Um schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen gänzlich zu verhindern oder – wenn nötig –auf eintretende Schäden reagieren zu können, bedarf es einer sorgfältigen Planung. Dazu müssen in den Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitswesens Kapazitäten für das Notfallmanagement geschaffen und gestärkt werden.

Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam mit Verantwortlichen für Bevölkerungsgesundheit auf unterschiedlichen Ebenen die Planungen und Strategien zum Risikomanagement, die Vorbereitung und Umsetzung in Notfallsituationen zu diskutieren, um dabei systematische Schwachstellen und derzeitige Stärken zu identifizieren.

Das Detailprogramm steht Ihnen hier im PDF-Format zur Verfügung.

 

Bilder der Jahrestagung vom 26. September 2019

„Öffentliche Gesundheit global(er) denken“

Von links: Sabine Becker, Heidrun Böhm, Prof. Dr. Laars Schade, Maria Moitinho de Almeida, Dr. Ute Teichert, Prof. Dr. Dr. René Gottschalk, Denis Aguiar Pineda, Dorit Nizan, Dr. Peter Tinnemann
Dr. Ute Teichert
Denis Aguiar Pineda
Dorit Nizan
Dr. Hans-Guido Mücke
Heidrun Böhm
Maria Moitinho de Almeida
Prof. Dr. Dr. René Gottschalk
Prof. Dr. Laars Schade
Sabine Becker

 

„Öffentliche Gesundheit global(er) denken“

19. Jahrestagung der Akademie
am 26. September 2018 in Düsseldorf

Im Zeichen einer immer stärker werdenden Globalisierung bildet die Übertragung von Krankheiten über Ländergrenzen hinweg eine zentrale Herausforderung für die Gesundheitspolitik. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung dieses Thema als Schwerpunkt auf die Agenda einer G20-Konferenz der Gesundheitsminister gesetzt, die 2017 in Berlin stattfand.

Global Health steht für die Verknüpfung von medizinischen, gesundheitswissenschaftlichen  (Epidemiologie, Public Health), historischen, sozial- und kulturwissenschaftlichen sowie medizinethischen Kenntnissen und Kompetenzen. Diese Begriffe verdeutlichen anschaulich die Vielschichtigkeit der Thematik sowie die zentrale Bedeutung der Bevölkerungsgesundheit und damit des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Doch was bedeutet dies konkret für den Öffentlichen Gesundheitsdienst in Deutschland? Wie gehen die gesundheitspolitisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen damit um? Welche Aufgabenfelder und Kompetenzen gilt es zu festigen, welche weiter auszubauen? Diese Aspekte wollen wir aus unterschiedlichen Perspektiven mit Ihnen diskutieren, um Global Health in die tägliche Arbeit für die Gesundheit aller zu integrieren.

Das Detailprogramm steht Ihnen hier im PDF-Format zur Verfügung.

 

Risikokommunikation – man kann nicht nicht kommunizieren

Fortbildungsveranstaltung des Fördervereins der Akademei

am 02. Februar in Düsseldorf

Die Veranstaltung des Fördervereins der Akademie will das Thema Risikokommunikation Mitarbeitenden im Öffentlichen Gesundheitsdienst durch Darstellung der Sicht von Risikoproblemen der Experten und der Risikosicht der Laien näherbringen.

Viele Kontroversen zu (Öffentlicher) Gesundheit gehen von Risikofragen aus. Aber Laien nehmen Risiken anders wahr als Experten. Das Aufgaben- und Spannungsfeld von Risikokommunikation ergibt sich demzufolge aus der Differenz zwischen dem durch Experten definierten Risikoproblem und der Risikosicht der Laien.
Für Individuen und Institutionen, die dadurch entstehenden Konflikte zu spät erkennen oder schlecht bewältigt, steht daher viel auf dem Spiel – denn man kann nicht nicht kommunizieren. Wer schweigt überlässt das Feld denen, die möglicherweise weniger informiert sind.
Anhand von konkreten Beispielen sollen Möglichkeiten einer qualitativen Risikokommunikation und angemessenen Zwei-Wege-Kommunikation vorgestellt werden. Es wird weiterhin dargestellt, welchen Schutz Risikokommunikation vor möglichen Krisenentwicklungen bietet.

Die Teilnahmegebühr für diese Veranstaltung beträgt 30 €. Das Programm liegt in Kürze vor. Sie können sich aber bereits jetzt schon zu dieser Veranstaltung anmelden unter: veranstaltungsbuero@akademie-oegw.de

 

Gemeinsame Entwicklung unseres Leitbildes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst

18. Jahrestagung der Akademie
am 26. September 2017 in Düsseldorf

Aus der 89. GMK im September 2016 ergeht der Auftrag an den ÖGD, seine Position, Ausrichtung und konkrete Arbeitsgestaltung für heute und morgen in den Blick zu nehmen. Mit dem klaren Votum der GMK für den ÖGD als unverzichtbaren Teil unseres Gesundheitssystems wollen wir im diesjährigen Forum der Akademie den Raum bieten, sich mit dem Auftrag der GMK auseinanderzusetzen und die zentralen Inhalte des GMK-Leitbildentwurfes zu diskutieren sowie eventuell nötige Ergänzungen aus Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD anzumerken.

In Top 4.1 der Ergebnisniederschrift der 89. GMK (2016) heißt es unter anderem:
„ […] Die GMK begrüßt deshalb ein modernes Leitbild auf der Grundlage des vorgelegten Diskussionspapieres, das neue Perspektiven für den ÖGD aufzeigt. Die GMK regt an, dass alle Träger des ÖGD und die für den ÖGD engagierten Verbände und Institutionen hierzu in die weitere Diskussion eintreten […] “.


Die Akademie greift diese Anregung auf und lädt Sie zu einem kreativen Forum ein. Das Programm zum Akademie Forum steht als PDF zum Download bereit.

Anmeldungen können Sie über das Anmeldeformular vornehmen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Workshop "Salmonellen - ein komplexes Thema für Human- und Veterinärmedizin"

In einer Koopertationsveranstaltung führen die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen und die Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf  einen Workshop zum Thema "Salmonellen - ein komplexes Thema für Human- und Veterinärmedizin" durch.Das Konzept soll verschiedene relevante Zoonosenthemen adressieren und sowohl für Wissenschaftler/innen als auch für Tierärztinnen und Tierärzte /Ärztinnen und Ärzte der Öffentlichen Gesundheitsdienste gleichermaßen einen Mehrwert generierenTermin:2. März 2016Ort:TMF e. V., Charlottenstraße 42, 10117 Berlin (Nähe S-Bahnhof Friedrichstraße)Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link:www.zoonosen.net/Veranstaltungen/VeranstaltungenderZoonosenplattform/WorkshopSalmonellen.aspx

Eine vorherige Anmeldung zum Workshop ist erforderlich. Über den folgenden link können Sie sich registrieren:
www.zoonosen.net/Veranstaltungen/VeranstaltungenderZoonosenplattform/WorkshopSalmonellen/RegistrierungSalmonellen.aspx