Entscheiden und Lernen in gesundheitlichen Krisen - ILEAs
Wie der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) aus großflächigen Gesundheitskrisen wertvolle Erkenntnisse zieht und seine Handlungsfähigkeit stärkt, zeigt das E-Learning „Entscheiden und Lernen in gesundheitlichen Krisen – ILEAs“. Ein Leitfaden für systematisches Entscheiden und Lernen in Krisensituationen.
Bearbeitungszeit:
Teil 1: ca. 100 min (4 Lektionen) | Teil 2: ca. 90 min (3 Lektionen)
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Im Verbundprojekt ILEAs arbeiten Praxis und Wissenschaft eng zusammen. Gemeinsam werden Lehren aus epidemisch bedeutsamen Lagen gezogen und Lessons-Learned-Ansätze entwickelt. Diese zeigen auf, wie der ÖGD während und nach Krisen
- evidenzinformierte Entscheidungen treffen kann,
- strukturierte Lernprozesse etabliert und
- diese dauerhaft in der eigenen Organisation verankert.
Der Kurs gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil steht im Mittelpunkt, wie Entscheidungen auch unter erschwerten Bedingungen strukturiert, partizipativ und abwägend auf Basis der bestverfügbarsten Evidenz für oder gegen Maßnahmen getroffen werden können. Dabei wird die neu entwickelte Handlungsleitlinie „EVIDENT“ für evidenzinformierte Entscheidungsprozesse in Krisen anhand eines praxisnahen Szenarios vorgestellt.
Der zweite Teil des E-Learnings beschäftigt sich mit der Etablierung institutioneller Lernprozesse anhand der Methodik der Intra- und After-Action-Reviews. Aufbauend auf die Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des European Center for Disease Prevention and Control (ECDC) wurde ein Methodenhandbuch entwickelt, welches den ÖGD in der Konzeptionierung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Action-Reviews unterstützen soll.

E-Learning-Team
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