Hygiene und Infektionsschutz

Hygienekontrolleur:innen – Jahrgang 2022-2025 (LG 73)

04.09.2023 - 05.12.2025
Live-Online-Seminar
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 4 - 7. Lehrgang

17.09.2025 - 19.09.2025
Berlin
Im Modul 4 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen die Medizinprodukte klinisch prüfen und/ oder Leistungsbewertungen durchführen – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:

Rechtsgrundlagen (MDR, MPDG)
Einführung klinische Prüfung / klinische Bewertung
Durchführung einer klinischen Prüfung / Leistungsbewertungsprüfung
Anwendung der behördlichen VAW „Überwachung klinischer Prüfungen und Leistungsbewertungsprüfungen“
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 5 - 7. Lehrgang

06.05.2025 - 09.05.2025
Berlin

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.

Im Modul 5 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen, die Medizinprodukte aufbereiten – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:
Rechtsgrundlagen (MPDG, MPBetreibV)
KRINKO-/BfArM Empfehlung zu den Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten
Grundlagen der Mikrobiologie
Aufbereitung von Endoskopen
Aufbereitung von Instrumentarium
Anforderungen an die Validierung von Aufbereitungsprozessen
Praxisgerechte Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen
Behördliche Überwachung und Anwendung der VAW „Hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten“
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 6 - 7. Lehrgang

02.09.2025 - 03.09.2025
Berlin

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.


Im Modul 6 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen, die laboratoriumsmedizinische Untersuchungen durchführen – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:
Rechtsgrundlagen (MPDG, MPBetreibV)
Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen
Anwendung der behördlichen VAW „Überwachung nach der Medizinprodukte- Betreiberverordnung“
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 7 - 7. Lehrgang

04.09.2025 - 05.09.2025
Berlin

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.


Im Modul 7 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen, die Medizinprodukte betreiben oder anwenden – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:
Rechtsgrundlagen über das Betreiben und Anwenden von Medizinprodukten (MPDG, MPBetreibV, etc.)
Praxisgerechte Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen (Beauftragter für Medizinproduktesicherheit, Bestandsverzeichnis, Medizinproduktebücher, sicherheits- und messtechnische Kontrollen, Instandhaltung, Melde- und Mitwirkungspflichten)

Sicheres Betreiben elektrischer medizinischer Geräte (DIN EN 62353 (VDE 0751-1))
Behördliche Überwachung und Anwendung der VAW „Überwachung nach der Medizinprodukte- Betreiberverordnung“
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 8 - 7. Lehrgang

09.12.2025 - 12.12.2025
Berlin


Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.


Im Modul 8 – Inspektion und Inspektionstechniken – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:

Rechtliche Befugnisse der Überwachungsbehörden
Inspektionen praxisgerecht planen, vorbereiten, durchführen und dokumentieren
Ablauf einer behördlichen Überwachung mit Focus auf die Hersteller von Medizinprodukten
Umgang mit Mängeln, Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern, Konfliktmanagement mit Workshops
Ablauf einer behördlichen Überwachung mit Focus auf die Betreiber von Medizinprodukten
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 1 - 8. Lehrgang

21.05.2025 - 23.05.2025
Berlin


Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.


Im Modul 1 – Grundlagen des europäischen und nationalen Medizinprodukterechts – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:

Grundkurs europäisches Medizinprodukterecht nach MDR: Aufbau und Systematik
Übersicht über die Inhalte der relevanten europäischen Richtlinien und Regularien Übersicht über das Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz (MPDG) und seine begleitenden Verordnungen, Maßnahmen und Ahndung bei Mängeln und Verstößen
Fälle aus der Praxis und deren Maßnahmen und Ahndung nach MPDG
Interpretationshilfen und Informationen zu nationalen und internationalen Regularien
Übersicht über das Heilmittelwerberecht
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 2 - 8. Lehrgang

01.07.2025 - 04.07.2025
Berlin


Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.

Im Modul 2 – Das besondere medizinprodukterechtliche Verwaltungsverfahren (Maßnahmen, Anordnungen und sofortige Vollziehung) und Bußgeldverfahren (Ordnungswidrigkeitenrecht), Inspektionstechniken – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:
medizinprodukterechtliches Verwaltungsrecht für Inspektoren/Verwaltungsergänzungslehrgang für Mitarbeiter aus Behörden
Ordnungswidrigkeitenrecht – Erstellung von fundierten Bußgeldbescheiden mit den Fokus auf MPDG, MPBetreibV
Medizinproduktverwaltungsvorschrift (MPRVwV) und System der Qualitätssicherung in der Medizinprodukteüberwachung
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 3 - 8. Lehrgang

17.11.2025 - 21.11.2025
Berlin
Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.


Im Modul 3 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen, die Medizinprodukte erstmalig in den Verkehr bringen – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:

Rechtsgrundlagen erstmaliges Inverkehrbringen von Medizinprodukten (MDR, MPDG)
Konformitätsbewertungsverfahren von Medizinprodukten und In- vitro-Diagnostika
Allgemeine Grundlagen von Qualitätsmanagementsystemen (DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 13485) Risikomanagement und Risikoanalyse für Medizinprodukte (DIN EN ISO 14971)
Gebrauchstauglichkeit von Medizinprodukten (EN 62366 und IEC 60601-1-6)
Klinische Bewertung / Leistungsbewertung von Medizinprodukten

Post-Market-Surveillance, Korrektur- und Vorbeugemaßnahmesysteme (CAPA), Technische Dokumentation für Medizinprodukte
Anwendung der behördlichen VAW „Überwachung des erstmaligen Inverkehrbringens von Medizinprodukten“
Repetitorien

Repetitorium zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung

30.06.2025 - 04.07.2025
Düsseldorf
Das mehrtägige Seminar dient der Vorbereitung auf die Prüfung zum Erwerb der Gebietsbezeichnung „Fachärztin bzw. Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen“. Die Teilnehmenden sollen daher die Voraussetzungen zur Prüfungszulassung weitestgehend erfüllt haben.
In Gruppen werden prüfungsrelevante Themen des Öffentlichen Gesundheitswesens besprochen und die Inhalte aus dem Weiterbildungskurs anhand von Fragen und Fallbeispielen, die von den Teilnehmenden zu bearbeiten sind, wiederholt.
Grundlage der Themenauswahl ist das Curriculum „Kursweiterbildung im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
Besondere Schwerpunkte können gemeinsam mit den Teilnehmenden an Hand eines Erwartungshorizontes zu Beginn des Seminars abgestimmt werden. Insofern ist die Programmgestaltung inhaltlich variabel.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält die Gelegenheit, den eigenen Wissensstand zu überprüfen. Die Seminarleitung bietet eine praxisorientierte und fachlich fundierte Begleitung, da sowohl ÖGW-Expertise als auch Prüfer-Erfahrung und juristisches Fachwissen vertreten sind. Im Seminar werden Prüfungssituationen simuliert um auch diesbezüglich eine optimierte Prüfungsvorbereitung anzubieten.

Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Datenvisualisierung (mit MS Excel)

28.01.2025
Live-Online-Seminar
Gesundheitsberichte oder Präsentationen vor kommunalen Ausschüssen sind das Vehikel, um Daten zur gesundheitlichen Lage zu kommunizieren. Datenvisualisierungen in Form von (Info)-Grafiken sind optimal geeignet, um Informationen in Berichten und Präsentationen hervorzuheben und zu transportieren. Am ersten Veranstaltungstag lernen Sie Kriterien einer guten Datenvisualisierung und Kernelemente einer Infografik kennen. Zudem werden wir uns anschauen, wie Microsoft Excel und Microsoft Power Point für Datenvisualisierungen genutzt werden können.
Zwischen dem ersten und zweiten Veranstaltungstag sind Sie gefragt. Nutzen Sie Daten aus Ihrem Arbeitsalltag für die Erstellung einer eigene Datenvisualisierung.
Am zweiten Veranstaltungstag werden wir Ihre Datenvisualisierungen gemeinsam sichten und besprechen.
Am Ende der Veranstaltung kennen Sie die theoretischen Grundlagen einer guten Datenvisualisierung und können ansprechende eigene (Info-)Grafiken erstellen.

Wichtig:
Die Fortbildung richtet sich an Personen ohne umfassende Erfahrung im Bereich der Datenvisualisierung. Machen Sie sich vor Veranstaltungsbeginn Gedanken welche Daten Sie aus Ihrem Arbeitskontext im Rahmen der Praxisaufgabe visualisieren wollen.

Creative communication & management

# Tools für Führungskräfte - Rund um die Weiterbildungsbefugnis Öffentliches Gesundheitswesen

29.01.2025
Live-Online-Seminar
Die Anzahl der Weiterbildungsbefugten in den Gesundheitsämtern und Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitswesens ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Daneben haben die Gesundheitsämter im Rahmen des Personalaufwuchses ärztliches Personal gewinnen können, welches unter der Leitung von Weiterbildungsbefugten zum Facharzt/ zur Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen weitergebildet werden sollen.

Die Erlangung einer Weiterbildungsbefugnis für diese Gebietsbezeichnung ist nach den Vorgaben der Bundesärztekammer an spezifische Bedingungen geknüpft. Ebenso werden an die Weiterbildungsstätte, an der die Weiterbildungsbefugnis ausgefüllt werden soll, klare Anforderungen gestellt.

In dieser Veranstaltung werden die Voraussetzungen zur Erlangung einer Weiterbildungsbefugnis, ggf. auch als Verbundweiterbildung, sowie die Anerkennung der Einrichtung als Weiterbildungsstätte nach den Bundesvorgaben am Beispiel der Ärztekammer Nordrhein dargestellt. Die entsprechende Ausgestaltung der Weiterbildung mit den sich daraus ergebenden Verpflichtungen der/des Weiterbildungsbefugten bzw. des Weiterzubildenden werden vermittelt.

Creative communication & management

# Tools für Führungskräfte - Personalbedarfsplanung erfolgreich durchführen – Budgetverantwortung tragen

13.02.2025
Live-Online-Seminar
Zum erfolgreichen modernen und kreativen Führen gehören nicht nur das eigene Rollenverständnis sondern auch das Bewusstsein um die Anforderungen an Leitungspersonen im öffentlichen Gesundheitsdienst, insbesondere in Bezug zur Verwaltungsspitze, unabdingbar zusammen.

Die Veranstaltung richtet sich an Amts – und Abteilungsleitungen in Gesundheitsämtern, die Personalbedarfsplanungen, -verantwortung und Veränderungen im Personalbestand erfolgreich formulieren und an die zuständigen Bereiche verwaltungskonform auf den Weg geben wollen. Gesundheitsämter sind Bestandteil einer Kreisverwaltung bzw. einer kreisfreien Stadt. Daher ist es ebenfalls erforderlich, in der Veranstaltung die Grundlagen der Budgetverwaltung und -verantwortung zu erlernen. Neben der zu beherrschenden fachspezifischen Terminologie werden Instrumente der Personalbedarfsermittlung und Haushaltsplanung angewendet.

Neben der Wissensvermittlung liegt hier der Fokus auf der praktischen Anwendung und Übung durch die Arbeit in Kleingruppen.
Medizinische Begutachtung

Die amtsärztliche Leichenschau – praktische Übung am Krematorium

20.02.2025
Düsseldorf
Die amtsärztliche Leichenschau ist je nach Rahmenbedingungen der ärztlichen Aufgaben des Gesundheitsamtes sowohl als erste Leichenschau mit sicherer Feststellung des Todes und der Ausstellung einer Todesbescheinigung verbunden als auch als zweite Leichenschau vor Auslandsüberführung oder Einäscherung (sofern entsprechendes Landesgesetz dies regelt) determiniert. Zusätzlich erfolgt die Qualitätskontrolle der Todesbescheinigungen im amtsärztlichen Dienst zur Sicherung der Daten für die Todesursachenstatistik.

Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf der praktischen Übung, um Hemmnisse bei der Leichenschau abzubauen und einen qualitätsgesicherten strukturierten Untersuchungsgang zu erlernen.
Medizinische Begutachtung

Die amtsärztliche Leichenschau – praktische Übung am Krematorium

26.06.2025
Düsseldorf
Die amtsärztliche Leichenschau ist je nach Rahmenbedingungen der ärztlichen Aufgaben des Gesundheitsamtes sowohl als erste Leichenschau mit sicherer Feststellung des Todes und der Ausstellung einer Todesbescheinigung verbunden als auch als zweite Leichenschau vor Auslandsüberführung oder Einäscherung (sofern entsprechendes Landesgesetz dies regelt) determiniert. Zusätzlich erfolgt die Qualitätskontrolle der Todesbescheinigungen im amtsärztlichen Dienst zur Sicherung der Daten für die Todesursachenstatistik.

Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf der praktischen Übung, um Hemmnisse bei der Leichenschau abzubauen und einen qualitätsgesicherten strukturierten Untersuchungsgang zu erlernen.
Zahngesundheit

"Auf den Zahn gefühlt" - Teil 6 - Zahntrauma im Wechselgebiss

08.01.2025
Live-Online-Seminar
Die tägliche Arbeit in den Zahnärztlichen Diensten hat viele Facetten. Neben den allgemeinzahnärztlichen Aspekten spielen die Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eine große Rolle. In der Mittagsfortbildung „Auf den Zahn gefühlt“ werden monatlich unterschiedliche Themen im Kurzformat referiert. Ein Austausch und Vernetzung untereinander ist ausdrücklich gewünscht.
Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil I

23.01.2025
Hamburg
Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen.
Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwerbehindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen.
Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert.
Die Bildung des Gesamtgrades der Behinderung wird anhand von Fallbeispielen dargestellt.
Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@akademie-oegw.de
Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil II

24.01.2025
Hamburg
Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen.
Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwerbehindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen.
Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert.
Die Bildung des Gesamtgrades der Behinderung wird anhand von Fallbeispielen dargestellt.
Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@akademie-oegw.de
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern

18.02.2025
Live-Online-Seminar
Für die Erteilung der Heilpraktikererlaubnis müssen Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärter eine Überprüfung beim zuständigen Gesundheitsamt beziehungsweise bei der nach Landesrecht zuständigen Stelle erfolgreich absolvieren.
In dieser Veranstaltung werden die gesetzlichen Grundlagen sowie Leitlinien zur Heilpraktikerüberprüfung dargestellt. Zudem erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die praktische Umsetzung im Gesundheitsamt.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Ärztliche Leichenschau

28.01.2025
Live-Online-Seminar
Die ärztliche Leichenschau stellt den letzten Dienst am Patienten dar. Sie dient medizinischen Zwecken wie der gesicherten Todesfeststellung, hat jedoch insbesondere auch rechtliche Bedeutung.
Die Klassifizierung der Todesart hat ermittlungsseitig Konsequenzen für Polizei und Staatsanwaltschaft. Für Angehörige können sich aus den ärztlichen Dokumentationen zur Leichenschau neben einer unmittelbaren Einflussnahme auf den Ablauf des Bestattungsprozederes in der Trauerphase auch erhebliche finanzielle Auswirkungen ergeben, etwa im Rahmen einer bestehenden Unfallversicherung.
Die Veranstaltung soll einen Überblick über die Themengebiete Leichenschau und Klassifizierung der Todesart geben. Es sollen hierbei insbesondere auch in der rechtsmedizinischen Praxis beobachtete Problemfelder angesprochen werden, aus denen sich Konsequenzen für Angehörige verstorbener Personen ergeben.
Zahngesundheit

Gutachtenworkshop für Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

17.02.2025 - 18.02.2025
Live-Online-Seminar
Die Erstellung gutachterlicher Stellungnahmen für Beihilfestellen und Sozialämter sind neben der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe ein wichtiger Tätigkeitsbereich für die Zahnärztinnen und
Zahnärzte der unteren Gesundheitsbehörden in den meisten deutschen Bundesländern.
Gesetzliche Grundlagen für die gutachterliche Tätigkeit sind die Beihilfebestimmungen des Bundes und der Länder sowie das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Dabei werden sowohl die Rechtsbereiche der privaten und als auch der gesetzlichen Krankenversicherungen berührt, so dass fundierte Kenntnisse zur Gebührenordnung für Zahnärzte und Ärzte (GOZ/GOÄ), BEMA und dem Festzuschuss-System der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig sind. Eine besondere Anforderung in der gutachterlichen Tätigkeit für Zahnärztinnen und Zahnärzte der
Gesundheitsämter besteht in der Fähigkeit, ärztlichen Sachverstand mit verwaltungsrechtlichen
und gesetzlichen Kenntnissen zu verknüpfen. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist daher, anhand praktischer Fallbeispiele der Referenten und Teilnehmer auf fachliche, verwaltungsrechtliche und gesetzliche Besonderheiten einzugehen, die mit der gutachterlichen Tätigkeit verknüpft sind.
Aktuelle Entwicklungen finden dabei besondere Berücksichtigung. Die Veranstaltung ist
ausdrücklich als Workshop konzipiert. Basiskenntnisse zur gutachterlichen Tätigkeit und
Erfahrungen in der Erstellung von Gutachten stellen daher eine wichtige Voraussetzung für die
Teilnahme dar.

Der theoretische Teil der Weiterbildung zur/zum Fachzahnärzt:in für Öffentliches
Gesundheitswesen besteht aus zwei Lehrgangsteilen: Lehrgangsteil 1 (Module 1 – 3 des
Weiterbildungskurses), Lehrgangsteil 2 (Gutachtenseminar Anfänger und Fortgeschrittene
Gutachtenworkshop, Hygienemanagement Teil 1 und 2, gemäß WBVO v. 14. 4. 2015).

Die Teilnehmenden sollten bitte interessante Fälle aus ihrer eigenen Gutachtertätigkeit
vorstellen, die gemeinsam in der Gruppe analysiert und diskutiert werden. Die entsprechenden
Unterlagen sind bitte zum 03.02.2025 an Anastasia Wachtel einzusenden.
Kontaktdaten: akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/anastasia-wachtel


Ebenso bitten wir darum eine Kurzfassung der neuen GOZ und des BEMA sowie (soweit bekannt)
alle für sie relevanten und verbindlichen landesspezifischen Rechtsgrundlagen für die
Veranstaltung bereitzuhalten.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

30.01.2025
Live-Online-Seminar
Die Frage der Notwendigkeit einer Krankenbehandlung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ist ein regelmäßiger Gutachtenanlass im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Zahngesundheit

Hygienemanagement: Grundlagen und praktische Umsetzung Teil 2

24.03.2025 - 25.03.2025
Live-Online-Seminar
Das Infektionsschutzgesetz überträgt den Gesundheitsämtern die Aufgaben, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Um dem gerecht zu werden, ermitteln die Mitarbeitenden immer dann, wenn dem Gesundheitsamt Erkrankungs- und Verdachtsfälle gemeldet werden und meldet die Erkenntnisse weiter. Außerdem werden entsprechend notwendige Maßnahmen eingeleitet.
Gemäß § 23 Abs. 3 Nr. 8 des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) haben Zahnarztpraxen nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft (dieser entspricht den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts) Maßnahmen zu treffen, um nosokomiale Infektionen zu verhüten und die Weiterverbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden. Ebenso können Zahnarztpraxen gemäß § 23 Abs. 6 IfSG durch das Gesundheitsamt infektionshygienisch überwacht werden. Des Weiteren gibt § 36 Abs. 2 IfSG den Gesundheitsämtern die Möglichkeit Einrichtungen infektionshygienisch zu überwachen, bei denen die Möglichkeit besteht, dass durch Tätigkeiten am Menschen durch Blut Krankheitserreger übertragen werden.
In dieser Veranstaltung werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt: infektiologische Meldungen, Ermittlungen sowie Begehung der Zahnärztlichen Praxis.

Hierbei handelt es sich um ein Pflichtmodul der Weiterbildung zum/zur Fachzahnarzt/Fachzahnärztin für Öffentliches Gesundheitswesen. Dieses Pflichtmodul besteht aus zwei Teilen.
Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

Überwachung des Einzelhandels mit freiverkäuflichen Arzneimitteln außerhalb der Apotheken durch die Gesundheitsämter I

15.01.2025
Potsdam
Die Veranstaltung richtet sich an Personen, die geringe Erfahrung in diesem Überwachungsbereich haben. Vermittelt werden die gesetzlichen Grundlagen und die Verfahrensweisen der Überwachung.

Folgende Themen werden inhaltlich behandelt:
Aktuelle europäische und nationalen gesetzlichen Regelungen für die Überwachung der freiverkäuflichen Arzneimittel
Kenntnisse über das ordnungsgemäße Abfüllen, Abpacken, Kennzeichnen, Lagern und Inverkehrbringen von Arzneimitteln, die zum Verkehr außerhalb der Apotheken freigegeben sind
Durchführung der Überwachung im Regelfall (Überprüfung von Betriebsräumen, Arzneimittelsortiment, Lagerung, visuelle Kontrolle der Arzneimittel, Probennahme, Nachbereitung der Berichte)
Allgemeine Abgrenzungsfragen in der Überwachungspraxis

Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

Überwachung des Einzelhandels mit freiverkäuflichen Arzneimitteln außerhalb der Apotheken durch die Gesundheitsämter II

16.01.2025
Potsdam
Die Veranstaltung richtet sich an Personen, denen die allgemeinen gesetzlichen Grundlagen und die Verfahrensweisen der Überwachung bereits vertraut sind. Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf den behördlichen Maßnahmen der Überwachungspraxis.

Folgende Themen werden inhaltlich behandelt:
Erweiterte Durchführung der Regelüberwachung (Überprüfung, Kontrolle, Beweismittelsicherung, Erstellung von Besichtigungsniederschriften)
Einleitung sowie Durchsetzung von behördlichen Maßnahmen (Bußgelder, Dokumentation)
Erweiterte Abgrenzungsfragen in der Überwachungspraxis (mit Übungen)

Info: Für einen lebhaften Erfahrungsaustausch am Vormittag bringen Sie gerne Ihre persönlichen Fälle mit. Wie sind Ihre Erfahrungen? Gabe es Probleme? Falls ja, wie sind Sie vorgegangen?
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Sehscreening im Kinder-und Jugendgesundheitsdienst: Standards und Qualitätssicherung

11.04.2025
Live-Online-Seminar
Ein gutes Sehvermögen ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Schulunterricht und damit hoch relevant im Sinne der gesundheitlichen Bildungsgerechtigkeit. Sehen ist ein komplexer Vorgang, bei dem Auge und Gehirn eng zusammenarbeiten. Während das Auge bereits vor der Geburt funktionstüchtig ist, wird das Sehen selbst, also die zentrale Verarbeitung der optischen Impulse und ihre bewusste Wahrnehmung, maßgeblich erst nach der Geburt erlernt. Eine normale Entwicklung der Sehschärfe setzt die Intaktheit des optischen Systems voraus. Sehfehler müssen daher frühzeitig erkannt und behandelt werden, um eine funktionale und nicht mehr korrigierbare Schwachsichtigkeit (Amblyopie) zu verhindern. Dem Sehscreening im Rahmen der Kita- und Schuleingangsuntersuchungen kommt so eine ganz besondere Bedeutung zu. Die zuverlässige Erfassung abklärungsbedürftiger Fehlsichtigkeit, eine effektive Beratung und die stringente Nachsorge bei positiven Befunden gehören damit zu den wichtigsten Aufgaben im Untersuchungsrepertoire eines jeden Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Vermittelt werden anatomisches und physiologisches Grundlagenwissen und Grundkenntnisse über häufige Sehstörungen des Kinder- und Jugendalters. Die gängigen Untersuchungs- und Screeningverfahren werden vorgestellt, Befunddokumentation und Folgemaßnahmen besprochen. Hierbei werden die Arbeitsrichtlinien und Rechtsvorschriften der einzelnen Bundesländer beachtet.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Sehscreening im Kinder-und Jugendgesundheitsdienst: Standards und Qualitätssicherung

07.10.2025
Live-Online-Seminar
Ein gutes Sehvermögen ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Schulunterricht und damit hoch relevant im Sinne der gesundheitlichen Bildungsgerechtigkeit. Sehen ist ein komplexer Vorgang, bei dem Auge und Gehirn eng zusammenarbeiten. Während das Auge bereits vor der Geburt funktionstüchtig ist, wird das Sehen selbst, also die zentrale Verarbeitung der optischen Impulse und ihre bewusste Wahrnehmung, maßgeblich erst nach der Geburt erlernt. Eine normale Entwicklung der Sehschärfe setzt die Intaktheit des optischen Systems voraus. Sehfehler müssen daher frühzeitig erkannt und behandelt werden, um eine funktionale und nicht mehr korrigierbare Schwachsichtigkeit (Amblyopie) zu verhindern. Dem Sehscreening im Rahmen der Kita- und Schuleingangsuntersuchungen kommt so eine ganz besondere Bedeutung zu. Die zuverlässige Erfassung abklärungsbedürftiger Fehlsichtigkeit, eine effektive Beratung und die stringente Nachsorge bei positiven Befunden gehören damit zu den wichtigsten Aufgaben im Untersuchungsrepertoire eines jeden Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Vermittelt werden anatomisches und physiologisches Grundlagenwissen und Grundkenntnisse über häufige Sehstörungen des Kinder- und Jugendalters. Die gängigen Untersuchungs- und Screeningverfahren werden vorgestellt, Befunddokumentation und Folgemaßnahmen besprochen. Hierbei werden die Arbeitsrichtlinien und Rechtsvorschriften der einzelnen Bundesländer beachtet.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Hörscreening im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst– Standards und Qualitätssicherung

25.02.2025
Live-Online-Seminar
Ein intaktes Hörvermögen bildet die Grundlage für eine altersgerechte Sprachentwicklung. Die Hör-Sprachentwicklung beeinflusst die psychosozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklungsmöglichkeiten eines Kindes und damit auch seine Bildungschancen.
Dank des Neugeborenenhörscreenings werden schwerwiegende Hörstörungen heutzutage sehr frühzeitig erfasst. Trotzdem gilt es aufmerksam die kindliche Entwicklung zu verfolgen, um geringgradigere und sich erst nachgeburtlich entwickelnde Hörstörungen frühestmöglich zu entdecken und der Therapie zuzuführen.
Ein zuverlässiges Screening und eine effektive Nachsorge bei auffälligen Befunden zählen daher mit zu den wichtigsten und effektivsten Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Sie sollen den Kindern zur Behandlung und Versorgung, Schulkindern nötigenfalls zur Berücksichtigung ihrer Leistungseinschränkungen durch die Schule verhelfen.
Die Veranstaltung wendet sich gleichermaßen an ärztliche und nichtärztliche Mitarbeiterinnen im Kinder- Jugendgesundheitsdienst. Vermittelt wird das Grundlagenwissen zum Hörorgan, zur Hörentwicklung und zu den vorrangigen Hörfehlern. Der grundsätzliche Unterschied zwischen fachärztlicher Untersuchung und kinder- und jugendärztlichem Screening hinsichtlich Aufgabenstellung und Umfang wird herausgestellt. Die gängigen Untersuchungs- und Screeningverfahren werden vorgestellt, Befunddokumentation und Folgemaßnahmen besprochen. Hierbei werden die Arbeitsrichtlinien und Rechtsvorschriften der einzelnen Bundesländer beachtet.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Hörscreening im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst– Standards und Qualitätssicherung

10.11.2025
Live-Online-Seminar
Ein intaktes Hörvermögen bildet die Grundlage für eine altersgerechte Sprachentwicklung. Die Hör-Sprachentwicklung beeinflusst die psychosozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklungsmöglichkeiten eines Kindes und damit auch seine Bildungschancen.
Dank des Neugeborenenhörscreenings werden schwerwiegende Hörstörungen heutzutage sehr frühzeitig erfasst. Trotzdem gilt es aufmerksam die kindliche Entwicklung zu verfolgen, um geringgradigere und sich erst nachgeburtlich entwickelnde Hörstörungen frühestmöglich zu entdecken und der Therapie zuzuführen.
Ein zuverlässiges Screening und eine effektive Nachsorge bei auffälligen Befunden zählen daher mit zu den wichtigsten und effektivsten Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Sie sollen den Kindern zur Behandlung und Versorgung, Schulkindern nötigenfalls zur Berücksichtigung ihrer Leistungseinschränkungen durch die Schule verhelfen.
Die Veranstaltung wendet sich gleichermaßen an ärztliche und nichtärztliche Mitarbeiterinnen im Kinder- Jugendgesundheitsdienst. Vermittelt wird das Grundlagenwissen zum Hörorgan, zur Hörentwicklung und zu den vorrangigen Hörfehlern. Der grundsätzliche Unterschied zwischen fachärztlicher Untersuchung und kinder- und jugendärztlichem Screening hinsichtlich Aufgabenstellung und Umfang wird herausgestellt. Die gängigen Untersuchungs- und Screeningverfahren werden vorgestellt, Befunddokumentation und Folgemaßnahmen besprochen. Hierbei werden die Arbeitsrichtlinien und Rechtsvorschriften der einzelnen Bundesländer beachtet.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

ICF und teilhabeorientiertes Arbeiten im ÖGD für Sachsen-Anhalt

14.01.2025 - 15.01.2025
Magdeburg
In den internationalen Klassifikationen der WHO werden Gesundheitszustände wie Krankheiten, Störungen und Verletzungen vornehmlich in der ICD-10, die einen ätiologischen Rahmen bietet, klassifiziert. Funktionsfähigkeit und Bereiche in denen Behinderungen auftreten (können) werden in der ICF klassifiziert. Diese beiden Klassifikationen sind komplementär und sollten gemeinsam benutzt werden.
Die Einheit der Klassifikation in der ICF-CY ist keine Diagnose eines Kindes, sondern ein Profil seiner Funktionsfähigkeit. Der Zweck der ICF-CY ist es, Art und Ausmaß der Einschränkungen in der Funktionsfähigkeit eines Kindes zu beschreiben und die Umweltfaktoren zu identifizieren, die diese Funktionsfähigkeit beeinflussen.
Die ICF-CY ist gedacht, um die Dokumentation der Charakteristika von Gesundheit und Funktionsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, die relevanten Umweltfaktoren sowie die Beeinträchtigungen in Aktivitäten und Partizipation zu erfassen.
(WHO, 2017)

Das 2018 stufenweise eingeführte Bundesteilhabegesetz (BTHG) bietet die gesetzliche Grundlage zur Bedarfsermittlung und Bedarfsdarstellung von Kindern und Jugendlichen mittels ICF-CY.
Der ICF liegt zugleich eine praktische als auch eine philosophische Begründung zu Grunde; zum einen entstand die Notwendigkeit, ein Klassifikationssystem zu verwenden, dass genügend differenziert ist, um die physischen, sozialen und psychologischen Besonderheiten von Kindern und Jugendlichen umfassend darzustellen und, aus der philosophischen Perspektive, war die Übereinstimmung mit der UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen und deren Rechte sowie der internationalen Konventionen und Kinderrechte (UN, 2007) maßgeblich.

Inhalte der Schulungen

- Die ICF und sein Gesamtkonzept
- Dokumentieren und Codieren mit Bezug zur eigenen und aktuellen Praxis
- Erhebung von Teilhabestatus und Teilhabepräferenz
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

ICF und teilhabeorientiertes Arbeiten im ÖGD

16.01.2025 - 17.01.2025
Magdeburg
In den internationalen Klassifikationen der WHO werden Gesundheitszustände wie Krankheiten, Störungen und Verletzungen vornehmlich in der ICD-10, die einen ätiologischen Rahmen bietet, klassifiziert. Funktionsfähigkeit und Bereiche in denen Behinderungen auftreten (können) werden in der ICF klassifiziert. Diese beiden Klassifikationen sind komplementär und sollten gemeinsam benutzt werden.
Die Einheit der Klassifikation in der ICF-CY ist keine Diagnose eines Kindes, sondern ein Profil seiner Funktionsfähigkeit. Der Zweck der ICF-CY ist es, Art und Ausmaß der Einschränkungen in der Funktionsfähigkeit eines Kindes zu beschreiben und die Umweltfaktoren zu identifizieren, die diese Funktionsfähigkeit beeinflussen.
Die ICF-CY ist gedacht, um die Dokumentation der Charakteristika von Gesundheit und Funktionsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, die relevanten Umweltfaktoren sowie die Beeinträchtigungen in Aktivitäten und Partizipation zu erfassen.
(WHO, 2017)

Das 2018 stufenweise eingeführte Bundesteilhabegesetz (BTHG) bietet die gesetzliche Grundlage zur Bedarfsermittlung und Bedarfsdarstellung von Kindern und Jugendlichen mittels ICF-CY.
Der ICF liegt zugleich eine praktische als auch eine philosophische Begründung zu Grunde; zum einen entstand die Notwendigkeit, ein Klassifikationssystem zu verwenden, dass genügend differenziert ist, um die physischen, sozialen und psychologischen Besonderheiten von Kindern und Jugendlichen umfassend darzustellen und, aus der philosophischen Perspektive, war die Übereinstimmung mit der UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen und deren Rechte sowie der internationalen Konventionen und Kinderrechte (UN, 2007) maßgeblich.

Inhalte der Schulungen

- Die ICF und sein Gesamtkonzept
- Dokumentieren und Codieren mit Bezug zur eigenen und aktuellen Praxis
- Erhebung von Teilhabestatus und Teilhabepräferenz
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Einführung in SOPESS: Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen

21.02.2025
Live-Online-Seminar
Das Sozialpädiatrische Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen (SOPESS) ist ein standardisiertes Testverfahren, das speziell für die Schuleingangsuntersuchung entwickelt wurde. Es erlaubt eine orientierende Untersuchung des kindlichen Entwicklungsstandes im Vorfeld der Einschulung und ist in vielen Bundesländern als fester Bestandteil der Schuleingangs-untersuchungen etabliert. SOPESS bildet eine wichtige Grundlage sowohl für die schulärztliche Beratung als auch für die Gesundheitsberichterstattung auf kommunaler und Landesebene.
Ziel der Veranstaltung ist es, Grundlagen für eine valide und qualitätsgesicherte Testdurchführung zu vermitteln. Dazu werden die Test-Items einzeln vorgestellt und Hintergrundwissen sowie praktische Tipps zur Test-durchführung vermittelt.

Die Teilnehmenden werden gebeten Ihre SOPESS Unterlagen bereitzuhalten.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Modul 1

06.02.2025 - 07.02.2025
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation” lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.

Sie bauen Ihre management- und moderationsbezogenen Kompetenzen aus und lernen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Spracherwerb und Sprachentwicklungsstörungen

17.03.2025 - 18.03.2025
Live-Online-Seminar
Sprache ist das Tor zur Welt! Kinder, die von einem verzögerten Spracherwerb und/oder einer Sprachentwicklungsstörung betroffen sind, entwickeln überproportional häufig emotionale, soziale und schulische Schwierigkeiten. Gute sprachliche Kompetenzen und die Anschlussfähigkeit an die schulische Bildungssprache sind Grundvoraussetzungen für eine gelingende Schullaufbahn. Das Wissen um den normalen Verlauf der Sprachentwicklung und seine Störungen sowie die Fähigkeit kindliche Sprachentwicklung und den Spracherwerb bei Mehrsprachigkeit zu beurteilen gehören daher zu den Kernkompetenzen des KJGD. Das Seminar vermittelt Grundlagenwissen zum Wesen von Sprache, Spracherwerb und kindlichen Sprach- und Sprechstörungen. Wir gehen der Frage nach, wie der Spracherwerb bei Mehrsprachigkeit verläuft, anhand welcher Kriterien sich Aussagen zum Sprachentwicklungsstand treffen lassen und welche dia-gnostischen Schritte bei sprachauffälligen Kindern erforderlich sind. Die beiden Seminartage sind so aufgebaut, dass Sie am ersten Tag erfahren, wie die normale Sprachentwicklung bei einem Kind mit Deutsch als Erstsprache oder Zweitsprache verläuft. Wir zeigen den ungestörten Erwerb allgemeinsprachlicher Fähigkeiten, sowie die Besonderheiten und Herausforderungen des Deutschen. Am zweiten Tag nehmen wir noch einmal Bezug auf die Sprachentwicklung; hier stehen dann die Sprachentwicklungsstörungen im Vordergrund. Es geht um die Sprachitems bei der Schuleingangsuntersuchung, um die wichtigsten Sprachstörungen, deren Erkennen und die weitere Behandlung. Es wird der Unterschied zwischen Sprachförderbedarf und Therapie aufgezeigt.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Einführung in SOPESS: Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen

19.09.2025
Live-Online-Seminar
Das Sozialpädiatrische Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen (SOPESS) ist ein standardisiertes Testverfahren, das speziell für die Schuleingangsuntersuchung entwickelt wurde. Es erlaubt eine orientierende Untersuchung des kindlichen Entwicklungsstandes im Vorfeld der Einschulung und ist in vielen Bundesländern als fester Bestandteil der Schuleingangs-untersuchungen etabliert. SOPESS bildet eine wichtige Grundlage sowohl für die schulärztliche Beratung als auch für die Gesundheitsberichterstattung auf kommunaler und Landesebene.
Ziel der Veranstaltung ist es, Grundlagen für eine valide und qualitätsgesicherte Testdurchführung zu vermitteln. Dazu werden die Test-Items einzeln vorgestellt und Hintergrundwissen sowie praktische Tipps zur Test-durchführung vermittelt.

Die Teilnehmenden werden gebeten Ihre SOPESS Unterlagen bereitzuhalten.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Spracherwerb und Sprachentwicklungsstörungen

24.11.2025 - 25.11.2025
Live-Online-Seminar
Sprache ist das Tor zur Welt! Kinder, die von einem verzögerten Spracherwerb und/oder einer Sprachentwicklungsstörung betroffen sind, entwickeln überproportional häufig emotionale, soziale und schulische Schwierigkeiten. Gute sprachliche Kompetenzen und die Anschlussfähigkeit an die schulische Bildungssprache sind Grundvoraussetzungen für eine gelingende Schullaufbahn. Das Wissen um den normalen Verlauf der Sprachentwicklung und seine Störungen sowie die Fähigkeit kindliche Sprachentwicklung und den Spracherwerb bei Mehrsprachigkeit zu beurteilen gehören daher zu den Kernkompetenzen des KJGD. Das Seminar vermittelt Grundlagenwissen zum Wesen von Sprache, Spracherwerb und kindlichen Sprach- und Sprechstörungen. Wir gehen der Frage nach, wie der Spracherwerb bei Mehrsprachigkeit verläuft, anhand welcher Kriterien sich Aussagen zum Sprachentwicklungsstand treffen lassen und welche dia-gnostischen Schritte bei sprachauffälligen Kindern erforderlich sind. Die beiden Seminartage sind so aufgebaut, dass Sie am ersten Tag erfahren, wie die normale Sprachentwicklung bei einem Kind mit Deutsch als Erstsprache oder Zweitsprache verläuft. Wir zeigen den ungestörten Erwerb allgemeinsprachlicher Fähigkeiten, sowie die Besonderheiten und Herausforderungen des Deutschen. Am zweiten Tag nehmen wir noch einmal Bezug auf die Sprachentwicklung; hier stehen dann die Sprachentwicklungsstörungen im Vordergrund. Es geht um die Sprachitems bei der Schuleingangsuntersuchung, um die wichtigsten Sprachstörungen, deren Erkennen und die weitere Behandlung. Es wird der Unterschied zwischen Sprachförderbedarf und Therapie aufgezeigt.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Einführung in SOPESS: Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen

28.11.2025
Live-Online-Seminar
Das Sozialpädiatrische Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen (SOPESS) ist ein standardisiertes Testverfahren, das speziell für die Schuleingangsuntersuchung entwickelt wurde. Es erlaubt eine orientierende Untersuchung des kindlichen Entwicklungsstandes im Vorfeld der Einschulung und ist in vielen Bundesländern als fester Bestandteil der Schuleingangs-untersuchungen etabliert. SOPESS bildet eine wichtige Grundlage sowohl für die schulärztliche Beratung als auch für die Gesundheitsberichterstattung auf kommunaler und Landesebene.
Ziel der Veranstaltung ist es, Grundlagen für eine valide und qualitätsgesicherte Testdurchführung zu vermitteln. Dazu werden die Test-Items einzeln vorgestellt und Hintergrundwissen sowie praktische Tipps zur Test-durchführung vermittelt.

Die Teilnehmenden werden gebeten Ihre SOPESS Unterlagen bereitzuhalten.
Hygiene und Infektionsschutz

Train the Trainer: Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung - In Kooperation mit dem Umweltbundesamt

07.01.2025 - 08.01.2025
Berlin
Mit der Novellierung der Trinkwasserverordnung 2023 wurde die Umsetzung eines Risikomanagements für zentrale sowie bestimmte mobile und zeitweilig betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen verpflichtend. In diesem Zusammenhang ist es u.a. die Aufgabe des Gesundheitsamtes, das Risikomanagement sowie den Vorschlag zur Anpassung oder Beibehaltung des Untersuchungsplans für die Wasserversorgungsanlagen zu prüfen.

Die Veranstaltung richtet sich an potenzielle Trainerinnen und Trainer, die zukünftige Schulungen zum Thema Risikomanagement in der Trinkwasserhygiene gemeinsam mit der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen gestalten möchten.

Das Umweltbundesamt hat Schulungsmaterialien entwickelt, die in der Veranstaltung vorgestellt werden. Die Materialien bestehen aus einer PowerPoint-Präsentation, einem Anleitungsbuch für Trainerinnen und Trainer sowie einem Arbeitsbuch für Teilnehmende. Zusätzlich sollten die aktuelle Trinkwasserverordnung sowie das WSP-Handbuch für kleine Wasserversorger von UBA und TZW (über das UBA abrufbar) verwendet werden. Was Sie in den zwei Tagen erwartet, ist eine Einführung in die Thematik und den Aufbau der Schulungsmaterialien sowie zu den Kernelementen des risikobasierten Ansatzes wie beispielsweise Gefährdungsanalyse und Risikoabschätzung. Mit einer Mischung aus Präsentationen, Videos, und einer Vielzahl von Übungen wird das Wissen vertieft. Die Schulungsmaterialien wurden kürzlich aktualisiert, um die neuen rechtlichen Anforderungen zu integrieren, und neue Elemente wie eine Checkliste sowie Leitfragen für die Prüfung durch die Gesundheitsämter werden thematisiert.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Long/Post-COVID-Syndrom in der Begutachtung

20.11.2025
Live-Online-Seminar
Fragestellungen im Zusammenhang mit Long/Post-COVID werden zunehmend an die amtsärztlichen Dienste herangetragen. Diese Fortbildung hat zum Ziel, den aktuellen Wissensstand zu diesem Themenfeld darzustellen und einen Leitfaden hinsichtlich des Umgangs mit entsprechenden Begutachtungsaufträgen zu geben.
Creative communication & management

Unerfreuliche Mitteilungen überbringen in Theorie und Praxis

23.01.2025
Live-Online-Seminar

Kennen Sie das auch?

„Manchmal fühle ich mich hilflos, wenn ich wieder keine guten Nachrichten für eine Klientin oder einen Klienten habe.“
„Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, ohne um den heißen Brei herumzureden.“
„Wenn ich schlechte Nachrichten überbracht habe, geht mir das manchmal noch tagelang nach.“

Ziel der Veranstaltung ist es, Sie dabei zu unterstützen, die Sorgen und Ängste von Bürgerinnen und Bürgern aufzunehmen und gleichzeitig klar und deutlich die eigenen Anliegen zu formulieren. Wir erarbeiten, wie Informationen aufbereitet und strukturiert vermittelt werden können und Verständnis gesichert werden kann. Besonders wichtig ist darüber hinaus, Strategien zu entwickeln, um mit Widerstand und heftigen Emotionen umzugehen - auch den eigenen!
Creative communication & management

Herausforderndes Verhalten von Bürger:innen am Telefon - Was tun?

27.01.2025
Live-Online-Seminar

Die Kommunikation am Telefon zwischen Bürger:innen und Mitarbeiter:innen der Gesundheitsämter kann mitunter überaus herausfordernd sein.
Aufgebrachte Bürger:innen sind auf die Sachebene zurückzuholen und zur Zusammenarbeit zu bewegen. Werden Mitarbeitende von den Gesprächspartner:innen provoziert oder verbal angegriffen, kann ihnen eine gelungene, strukturierte und zielorientierte Gesprächsführung besonders schwer fallen.

In dieser Veranstaltung werden zunächst grundlegende Kommunikationstechniken aufgefrischt, um dann zu überprüfen, welche sich besonders eignen, um fordernden Gesprächspartner:innen am Telefon „den Wind aus den Segeln zu nehmen“. Sie werden die Gelegenheit bekommen, eigene Strategien zu erarbeiten, wie mit herausfordernden Gesprächssituationen umgegangen werden kann und diese an Fallbeispielen praktisch ausprobieren. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf den Umgang mit fremden und eigenen Emotionen gelegt. Weitere wichtige Themen sind Selbstschutz und Psychohygiene.
Creative communication & management

Herausforderndes Verhalten von Bürger:innen am Telefon - Was tun?

20.02.2025
Live-Online-Seminar

Die Kommunikation am Telefon zwischen Bürger:innen und Mitarbeiter:innen der Gesundheitsämter kann mitunter überaus herausfordernd sein.
Aufgebrachte Bürger:innen sind auf die Sachebene zurückzuholen und zur Zusammenarbeit zu bewegen. Werden Mitarbeitende von den Gesprächspartner:innen provoziert oder verbal angegriffen, kann ihnen eine gelungene, strukturierte und zielorientierte Gesprächsführung besonders schwer fallen.

In dieser Veranstaltung werden zunächst grundlegende Kommunikationstechniken aufgefrischt, um dann zu überprüfen, welche sich besonders eignen, um fordernden Gesprächspartner:innen am Telefon „den Wind aus den Segeln zu nehmen“. Sie werden die Gelegenheit bekommen, eigene Strategien zu erarbeiten, wie mit herausfordernden Gesprächssituationen umgegangen werden kann und diese an Fallbeispielen praktisch ausprobieren. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf den Umgang mit fremden und eigenen Emotionen gelegt. Weitere wichtige Themen sind Selbstschutz und Psychohygiene.
Integration, Migration und Flüchtlinge

Transkulturelle Kompetenz im Alltag des ÖGDs integriert

27.01.2025
Live-Online-Seminar
Transkulturelle Kompetenz ist als Qualitätsstandard für die Akteurinnen und Akteure im Öffentlichen Dienst zunehmend von Bedeutung, da in der Gesellschaft kulturelle Vielfalt mehr und mehr sichtbar und wirksam wird.
Dies zeigt sich auch in den Aufgabenfeldern des Öffentlichen Gesundheitsdienstes:
So gehören zur Lebenswelt von Migrantinnen und Migranten ihr Migrationshintergrund, ihre ihnen eigene Kultur, Religion und Lebensweise.
Nur mit interkultureller Kompetenz kann auf die verschiedenen Personenkreise auftrags- und zielgruppenorientiert eingegangen werden, zum Beispiel in Beratungs- oder Begutachtungskontakten.
Fehlt diese Kompetenz, können Konflikte im Kontakt und in der Umsetzung von Aktivitäten entstehen.
In der Veranstaltung wird aus verschiedenen Blickwinkeln auf die in unserer Gesellschaft vertretenen Kulturkreise eingegangen:
Inwiefern sind Kenntnisse der spezifischen Krankheiten, wie auch der Interpretation der Laborbefunde im klinischen Alltag relevant? Sind die uns hier bekannten Übersichtstabellen noch unkritisch einsetzbar?
Sozialpsychiatrie

Deeskalationstraining „Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag - Handeln in Krisen“

21.01.2025
Delmenhorst
Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag:
In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiter:innen auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden.
Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeiter:innen auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind.
Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmer:innen.
Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung
erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt.
Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmer:innen. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.
Sozialpsychiatrie

Deeskalationstraining „Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag - Handeln in Krisen“

22.01.2025
Delmenhorst
Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag:
In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiter:innen auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden.
Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeiter:innen auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind.
Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmer:innen.
Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung
erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt.
Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmer:innen. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.
Sozialpsychiatrie

Deeskalationstraining „Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag - Handeln in Krisen“

23.01.2025
Delmenhorst
Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag:
In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiter:innen auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden.
Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeiter:innen auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind.
Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmer:innen.
Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung
erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt.
Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmer:innen. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.
Sozialpsychiatrie

Deeskalationstraining „Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag - Handeln in Krisen“

24.01.2025
Delmenhorst
Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag:
In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiter:innen auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden.
Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeiter:innen auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind.
Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmer:innen.
Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung
erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt.
Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmer:innen. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.
Lebensmittelüberwachung

Praxisseminar zur Fleischtechnologie

06.02.2025
Münster
Ziel des Seminars ist es, Arbeitsabläufe und die damit verbundenen hygienischen Risiken (kritische Kontrollpunkte) in einer Fleischerei kennenzulernen.

Aufgrund der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 als Basisverordnung und der Verordnung (EG)
Nr. 852/2004 und Nr. 853/2004 für fleischverarbeitende Betriebe ist die Lebensmittelüberwachung gefordert, die Umsetzung der lebensmittelrechtlichen Vorgaben in den Betrieben vor Ort zu überwachen.

Den Teilnehmer:innen werden die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, um den Fokus in der amtlichen Kontrolle von Fleischereien/fleischverarbeitenden Betrieben gezielt sowohl auf hygienische Schwachstellen als auch mögliche CCP`s zu richten. Das Kennenlernen der in einer handwerklich arbeitenden Fleischerei eingesetzten Maschinen und Gerätschaften steht hierbei im Vordergrund.
Die Teilnehmer:innen stellen im Seminar unter Anleitung selbstständig Wurst und Fleischerzeugnisse her und arbeiten an sämtlichen erforderlichen Maschinen.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kommunikationssituationen anlässlich der Schuleingangsuntersuchung

05.02.2025
Live-Online-Seminar
Die Kommunikation zwischen den Mitarbeiter:innen der Gesundheitsämter und den Bürger:innen bei der Schuleingangsuntersuchung ist besonders herausfordernd: Die Untersuchung ist verpflichtend, ihre Ergebnisse sind von erheblicher Tragweite und Sie sprechen nicht nur mit dem betreffenden Kind, sondern auch mit dessen Bezugspersonen.

Der Workshop wird die möglichen Schwierigkeiten konkret benennen und etablierte Strategien vorstellen und diskutieren.

Themen
• Grundlegende Kommunikationsmodelle und -techniken
• Besonderheiten der Schuleingangsuntersuchung
• Angemessene Herangehensweise in schwierigen Situationen

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kommunikationssituationen anlässlich der Schuleingangsuntersuchung

22.09.2025
Live-Online-Seminar
Die Kommunikation zwischen den Mitarbeiter:innen der Gesundheitsämter und den Bürger:innen bei der Schuleingangsuntersuchung ist besonders herausfordernd: Die Untersuchung ist verpflichtend, ihre Ergebnisse sind von erheblicher Tragweite und Sie sprechen nicht nur mit dem betreffenden Kind, sondern auch mit dessen Bezugspersonen.

Der Workshop wird die möglichen Schwierigkeiten konkret benennen und etablierte Strategien vorstellen und diskutieren.

Themen
• Grundlegende Kommunikationsmodelle und -techniken
• Besonderheiten der Schuleingangsuntersuchung
• Angemessene Herangehensweise in schwierigen Situationen

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kommunikationssituationen anlässlich der Schuleingangsuntersuchung

23.09.2025
Live-Online-Seminar
Die Kommunikation zwischen den Mitarbeiter:innen der Gesundheitsämter und den Bürger:innen bei der Schuleingangsuntersuchung ist besonders herausfordernd: Die Untersuchung ist verpflichtend, ihre Ergebnisse sind von erheblicher Tragweite und Sie sprechen nicht nur mit dem betreffenden Kind, sondern auch mit dessen Bezugspersonen.

Der Workshop wird die möglichen Schwierigkeiten konkret benennen und etablierte Strategien vorstellen und diskutieren.

Themen
• Grundlegende Kommunikationsmodelle und -techniken
• Besonderheiten der Schuleingangsuntersuchung
• Angemessene Herangehensweise in schwierigen Situationen

Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Deskriptive kartographische Analysen: Ein QGIS-Kurs für Einsteiger:innen

20.02.2025 - 21.02.2025
Düsseldorf
Karten, in denen räumliche Unterschiede bezüglich gesundheitlicher Outcomes und (sozialer) Gesundheitsdeterminanten sowie deren zugrundeliegender Risikofaktoren dargestellt werden, sind wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsberichterstattung.

Im Rahmen der Fortbildung nähern wir uns kartographischen Darstellungen und Analysen anhand theoretischer Überlegungen und praktischen Anwendungen. Sie lernen grundlegende Konzepte, Theorien und Modelle bezüglich regionaler gesundheitlicher Unterschiede kennen und erfahren welche Geodaten Sie für kartographischen Analysen benötigen und welche Eigenschaften die Gesundheits- und Sozialdaten aufweisen müssen.

Neben den Dos and Don‘ts der Kartenerstellung, lernen sie mit Hilfe der Open-Source-Software QGIS selbstständig Karten zu erstellen – vom Einlesen der Daten bis hin zur Erstellung printfähiger Karten werden Ihnen die Grundlagen vermittelt.

Die Fortbildung richtet sich vor allem an Einsteiger:innen, es sind keine QGIS-Vorkenntnisse notwendig. Sie benötigen für die Fortbildung einen Laptop, auf dem QGIS installiert ist:

Version 3.28 (long-term release)
Abruf unter qgis.org/downloads/QGIS-OSGeo4W-3.28.15-1.msi
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Let's talk about GBE: Einführung in die Gesundheitsberichterstattung

10.02.2025 - 14.02.2025
Live-Online-Seminar
Zu den Aufgaben der Gesundheitsberichterstattung (GBE) gehört die Datenverarbeitung und -analyse, die Visualisierung von Verteilungen und Trends sowie die adressat:innengerechte Aufbereitung und Kommunikation von Informationen zur gesundheitlichen Lage vor Ort.

In diesem Crashkurs erhalten Sie einen ersten Überblick über die GBE und die dazugehörigen Aufgaben. Damit ist diese Fortbildung vor allem für Personen geeignet, die ihre ersten Schritte in der GBE machen.

In fünf halbtägigen Einheiten werden die Grundlagen für die GBE gelegt. Sie lernen in der ersten Hälfte der Fortbildung relevante Datenquellen, Datenbanken und Indikatorensätze kennen. Außerdem sichten wir Berichte und Sie erhalten Einblicke in verschiedene Berichtsformate und den Berichtsaufbau. Am letzten Veranstaltungstag wird das Erlernte Wissen in Werkstätten praktisch vertieft.Wichtig:
Die Fortbildung richtet sich an Personen ohne umfassende Erfahrung im Bereich der Datenvisualisierung. Machen Sie sich vor Veranstaltungsbeginn Gedanken welche Daten Sie aus Ihrem Arbeitskontext im Rahmen der Praxisaufgabe visualisieren wollen.
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Datenvisualisierung (mit MS Excel)

21.01.2025
Live-Online-Seminar
Gesundheitsberichte oder Präsentationen vor kommunalen Ausschüssen sind das Vehikel, um Daten zur gesundheitlichen Lage zu kommunizieren. Datenvisualisierungen in Form von (Info)-Grafiken sind optimal geeignet, um Informationen in Berichten und Präsentationen hervorzuheben und zu transportieren. Am ersten Veranstaltungstag lernen Sie Kriterien einer guten Datenvisualisierung und Kernelemente einer Infografik kennen. Zudem werden wir uns anschauen, wie Microsoft Excel und Microsoft Power Point für Datenvisualisierungen genutzt werden können.

Zwischen dem ersten und zweiten Veranstaltungstag sind Sie gefragt. Nutzen Sie Daten aus Ihrem Arbeitsalltag für die Erstellung einer eigene Datenvisualisierung.

Am zweiten Veranstaltungstag werden wir Ihre Datenvisualisierungen gemeinsam sichten und besprechen.

Am Ende der Veranstaltung kennen Sie die theoretischen Grundlagen einer guten Datenvisualisierung und können ansprechende eigene (Info-)Grafiken erstellen.

Wichtig:
Die Fortbildung richtet sich an Personen ohne umfassende Erfahrung im Bereich der Datenvisualisierung. Machen Sie sich vor Veranstaltungsbeginn Gedanken, welche Daten Sie aus Ihrem Arbeitskontext im Rahmen der Praxisaufgabe visualisieren wollen.
Wir halten die Gruppengröße in dieser Fortbildung eher klein, um gut in den Austausch kommen zu können. Bitte sehen Sie deshalb von „provisorischen“ Anmeldungen ab und melden Sie sich nur an, wenn Sie wirklich teilnehmen möchten.
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Deep Dive GBE: Das integrierte Indikatorenset urbane Gesundheit

26.03.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen der Reihe Deep Dive GBE bekommen Sie einen vertiefenden, monothematischen Input zu Daten, Methoden, GBE-Indikatoren und Indikatorensätzen sowie GBE-relevanten Datenbanken. Die Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe finden einmal pro Quartal als kurze Sessions von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr statt.
In dieser Deep Dive Einheit stellen wir das integrierte Indikatorenset urbane Gesundheit vor.


Sonderveranstaltung

Klimawandel & Gesundheit – die Rolle des ÖGD: Modul „Mentale Gesundheit“

30.01.2025
Live-Online-Seminar
Der Klimawandel kann sich direkt und indirekt negativ auf unsere psychische Gesundheit auswirken. Vor allem sind Naturkatastrophen oft verbunden mit einem Anstieg von Depressionen, Angststörungen und PTBS. Auch haben sich neue psychische Syndrome aufgrund einer existenziellen Bedrohung durch die Klimakrise entwickelt. Das Thema Prävention muss auch im Rahmen der psychiatrischen Versorgung der Bevölkerung durch den ÖGD stärker in den Fokus rücken.
In diesem Modul Mentale Gesundheit erfahren Sie zunächst, wie Klimawandel und mentale Gesundheit überhaupt zusammenhängen. Nach einem Einblick in die Auswirkungen des Klimawandels auf die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stehen die Themen Resilienz und Gesundheitskompetenz im Zusammenhang mit mentaler Gesundheit und dem Klimawandel im Fokus. Schließlich werden in einem Ausblick auch konkrete Handlungsempfehlungen für den ÖGD thematisiert.

Die Fortbildung ist Teil unserer Reihe „Klimawandel & Gesundheit – die Rolle des ÖGD“. Weitere Module finden Sie in unserem Veranstaltungsprogramm.

Hygiene und Infektionsschutz

Psychosoziale Betreuung der TBC-Erkrankten unter Berücksichtigung der soziogesellschaftlichen Rahmenbedingungen

10.02.2025
Live-Online-Seminar
Jede Patientenakte hat eine eigene Historie zu erzählen und die Krankheiten verlaufen unterschiedlich und stellen die Betroffenen vor einer Herausforderung. Der Umgang mit Patienten sollte immer der Grundsatz des Bio-Psycho- Soziales Konzept im Hintergrund haben und sämtliche Faktoren der Diversität und Vielfalt mitberücksichtigen.
Die Veranstaltung sollte einen Austausch über die aktuelle TBC-Lage in Deutschland und Europa wiedergeben und sich mit den typischen Konformitäten der Erkrankungen wie etwa
Update- der Diagnostik
Nebenwirkungen der Therapie
Isolation und Stigmatisierung
Psychische und soziale Belastungen der Betroffen
wiedergeben.


Integration, Migration und Flüchtlinge

Sexuelle Aufklärung und venerische Erkrankungen im Rahmen der Tätigkeitsbereiche des ÖGD

24.02.2025
Live-Online-Seminar
Im Aufgabenbereich des Öffentlichen Gesundheitsdienstes stehen Themenfelder aus dem Bereich der sexuell übertragbaren Infektionserkrankungen in der internen und externen Wahrnehmung überwiegend in Verbindung mit Prostitution. Die Beratung und Begleitung von Menschen unter Berücksichtigung der Diversität, der sprachlichen und kulturellen Barrieren stellt die Beratungsmitarbeiter vor einer großen Herausforderung.
Themenschwerpunkte sind u.a.
Verhütung
Ungewollte Schwangerschaft
Scham und Ehre
Umgang mit sexuell-übertragbaren Erkrankungen: u.a. HIV; Hepatitis C, Lues.
Integration, Migration und Flüchtlinge

Umgang mit Diversität im ÖGD

28.04.2025
Live-Online-Seminar
Diversitätsspezifische Lehre in der Medizin ist noch nicht weit verbreitet. Starre Hierarchien und Rollenmodelle während der ärztlichen Ausbildung führen immer noch zu einer Benachteiligung von Frauen und Angehörigen von Minderheiten, sowohl auf ärztlicher Seite, als auch in Hinblick auf die Versorgung von Patienten*innen. Angesichts der steigenden Sichtbarkeit kultureller Vielfalt in Deutschland, auch in Medizin und Gesundheitsversorgung, spielt das Wissen um Diversität und Diskriminierung in der Medizin eine zunehmend wichtige Rolle.
Inhalt:
Grenzen und Notwendigkeit der Kenntnisse der Vielfalt in der Diagnostik
Medizinische Versorgung. Soziale Einflüsse auf Inanspruchnahme und Behandlung

Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Health Inside - Lunch Session: Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

11.02.2025
Live-Online-Seminar
Jeden Tag setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheitsämtern für die Gesundheit der Bevölkerung ein. Dabei steht das eigene Wohlbefinden manchmal hinten an. Die Transformation unserer Arbeitswelt schreitet voran, was neue Kompetenzen bei den Beschäftigten erfordert. Daneben steht das Ziel, auf Dauer gesund und leistungsfähig zu bleiben. Die Fortbildungsangebote unter dem Stichwort "Health Inside" beleuchten daher verschiedene wichtige Aspekte der Mitarbeiter:innengesundheit.

In dieser Lunch Session werden Belastungen und Beanspruchungen vor dem Hintergrund des Wandels in der Arbeitswelt sowie Arbeitsunfähigkeiten aufgrund psychischer Störungen thematisiert. Der Beitrag stellt hierzu die Belastungs- und Beanspruchungssituation der Beschäftigten anhand aktueller Daten der Beschäftigtenbefragung NRW und weiterer Datenquellen dar. Sie lernen Tools und Handlungshilfen zu gesundheitsgerechter Arbeitsgestaltung und Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung kennen und erhalten praktische Hinweise zu konkreten Unterstützungsangeboten zur betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung mit dem Schwerpunkt psychische Gesundheit. Vorgestellt wird u. a. der digitale „Präventionswegweiser NRW – Seelische Gesundheit am Arbeitsplatz“. Die Datenbank fokussiert mit rund 260 Angeboten die betriebliche Lebenswelt und soll einen Beitrag dazu leisten, psychische Belastungen und Beanspruchungen zu reduzieren.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Ärztliche Leichenschau

09.09.2025
Live-Online-Seminar
Die ärztliche Leichenschau stellt den letzten Dienst am Patienten dar. Sie dient medizinischen Zwecken wie der gesicherten Todesfeststellung, hat jedoch insbesondere auch rechtliche Bedeutung. Die Klassifizierung der Todesart hat ermittlungsseitig Konsequenzen für Polizei und Staatsanwaltschaft. Für Angehörige können sich aus den ärztlichen Dokumentationen zur Leichenschau neben einer unmittelbaren Einflussnahme auf den Ablauf des Bestattungsprozederes in der Trauerphase auch erhebliche finanzielle Auswirkungen ergeben, etwa im Rahmen einer bestehenden Unfallversicherung.

Die Veranstaltung soll einen Überblick über die Themengebiete Leichenschau und Klassifizierung der Todesart geben. Es sollen hierbei insbesondere auch in der rechtsmedizinischen Praxis beobachtete Problemfelder angesprochen werden, aus denen sich Konsequenzen für Angehörige verstorbener Personen ergeben.
Medizinische Begutachtung

Begutachtung im ÖGD: FAQ für Anfänger/-innen

11.02.2025
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens eine Woche vor dem Termin, d. h. bis zum 04.02.2025, an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.
Medizinische Begutachtung

Begutachtung im ÖGD: FAQ für Anfänger/-innen

13.05.2025
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens eine Woche vor dem Termin, d. h. bis zum 06.05.2025, an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.
Sozialpsychiatrie

Psychische Störungen im Rahmen der Beratungen und des Sozialpsychiatrischen Dienstes

10.03.2025
Live-Online-Seminar
Fast jeder dritte Mensch leidet im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Rund zehn Prozent der Fehltage bei den Berufstätigen gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Weltweit zählen Depressionen, Alkoholerkrankungen, bipolare Störungen und Schizophrenien zu den häufigsten Erkrankungen.
Themenschwerpunkte sind u.a.
Affektive Störungen und Alltag
Suchterkrankungen und Alltag
Psychosen und Alltag
Psychosomatik und Herausforderung der Beratung
Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect - Digitalisierungsstrategien

10.01.2025
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.

Dieses Colloquium widmet sich dem Schwerpunkt „Digitalisierungsstrategien im ÖGD“ und bietet ein moderiertes Austauschformat mit praxisnahen Einblicken und Impulsen. Ein fachlicher Impulsvortrag beleuchtet Digitalisierungsstrategien und zeigt Erfolgsfaktoren und Herausforderungen auf. In interaktiven Breakout-Sessions entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam konkrete Lösungsansätze für die Entwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsstrategien im ÖGD.

Die Teilnehmenden gewinnen ein tieferes Verständnis für erfolgreiche Digitalisierungsstrategien und lernen, typische Herausforderungen gezielt zu bewältigen. Durch den kollegialen Austausch und die Bearbeitung praxisorientierter Fallbeispiele entwickeln sie übertragbare Lösungsansätze und stärken ihre Handlungskompetenz im Bereich der Digitalisierung.
Medizinprodukterecht

4. Jahrestagung Medizinprodukteüberwachung (AGMP) 2025

08.09.2025 - 09.09.2025
Düsseldorf


Die 4. Jahrestagung Medizinprodukteüberwachung 2025 (AGMP) wird am 8. und 9. September 2025 in Düsseldorf in der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen stattfinden.

Die Jahrestagung bietet wieder vielfältige Themen über Medizinprodukte, Überwachungspraxis und Recht. Die Teilnehmenden können diese in Form von Vorträgen, Workshops und Erfahrungsaustauschformaten im Plenarraum und verschiedenen Gruppenräumen wahrnehmen und vertiefen.

Folgende vorläufige Themenschwerpunkte werden geplant:

MDR und die Änderungsvorhaben von Bund und EU, Vorstellung und Erläuterung der neuen MPBetreibV, Software und Apps als Medizinprodukte und deren Überwachung, KI bei Medizinprodukten, Neuerungen bei der KRINKO/BfArM Empfehlung für die Aufbereitung von Medizinprodukten, Umsetzung der aktuellen Anlage 8 der KRINKO/BfArM Empfehlung für thermolabile Endoskope, Überwachungspraxis und Recht

Weitere Themen im Bereich der Überwachung der Hersteller sowie Betreiber von Medizinprodukten sind in Planung.

Die Themen werden durch Expertinnen und Experten aus den Bereichen Behörden, Medizin und Wissenschaft in Form von Vorträgen, Workshops und Erfahrungsaustauschen vorgestellt.

Neben den Vorträgen und Workshops wird es an beiden Tagen in den Pausen Gelegenheiten geben, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und zu vernetzen bei Kaffee und Kuchen, sowie bei einem Mittags-Imbiss.

Am 1. Abend ist nach Tagungs-Feierabend als optionale Aktivität ein Ausflug in die urige Düsseldorfer Altstadt angedacht sowie ein Abendessen (auf Selbstzahlerbasis).


Medizinische Begutachtung

Einstellungsbegutachtung im Beamtenrecht

06.02.2025
Live-Online-Seminar
In dieser Mittagsfortbildung werden die Rechtsgrundlagen der Einstellungsbegutachtung im Beamtenrecht vermittelt. Anhand von Fallbeispielen wird die praktische Umsetzung im amtsärztlichen Alltag veranschaulicht.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Basiskurs kommunale Gesundheitsförderung

17.02.2025 - 20.02.2025
Live-Online-Seminar
In der Fortbildungsreihe „Basiskurs kommunale Gesundheitsförderung“ lernen Sie zunächst die zentralen Begriffe und Prinzipien der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention kennen.
Anschließend wird der Fokus auf die kommunale Gesundheitsförderung gelegt. Dabei sind die Inhalte so aufbereitet, dass sowohl theoretisches Grundlagenwissen, als auch anwendungsbezogene Inhalte aus dem Blickwinkel des Gesundheitsdienstes vermittelt werden. Dazu gehört das Kennenlernen der verschiedenen Themenbereiche, Zielgruppen und Prinzipien der methodischen Umsetzung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen. Ergänzend dazu werden die Rolle und Aufgabenfelder der handelnden Akteur:innen in den Gesundheitsämtern thematisiert und an konkreten Praxisbeispielen veranschaulicht.

Für den Basiskurs ist kein Vorwissen im Bereich Gesundheitsförderung notwendig. Dieser eignet sich daher sehr gut für Quereinsteiger:innen oder Mitarbeiter:innen, die ihr Wissen zum Thema kommunale Gesundheitsförderung aufbauen oder auffrischen wollen.
Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Datenschutz und Interoperabilität im ÖGD

23.01.2025 - 24.01.2025
Live-Online-Seminar
Diese Veranstaltung richtet sich an Kolleg:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, die sich intensiv mit den Herausforderungen und Chancen von Datenschutz und Interoperabilität in ihrem Arbeitsalltag auseinandersetzen möchten. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Fragen zu rechtlichen und technischen Anforderungen in einer zunehmend digitalisierten, vernetzten Arbeitswelt des ÖGD:
Was ist der Unterschied zwischen Datenschutz und Datensicherheit, und warum sind beide entscheidend für den Schutz sensibler Gesundheitsdaten?
Welche datenschutzrechtlichen Bedingungen müssen im Gesundheitsamt konkret beachtet werden, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden?
Was bedeutet Interoperabilität im Kontext des ÖGD und wie unterstützt sie die effiziente Zusammenarbeit zwischen verschiedenen ÖGD-Akteur:innen?
Wie funktionieren interoperable Systeme, und welche praktischen Lösungsansätze gibt es für den reibungslosen Datenaustausch innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens?

In Vorträgen und Workshopphasen werden diese und weitere Fragen beleuchtet. Die Teilnehmer:innen erhalten konkrete Handlungsempfehlungen und Werkzeuge an die Hand, um Datenschutz- und Interoperabilitätsanforderungen sicher und effizient umzusetzen.
Digitalisierung

Digitale Kompetenzen IT-Workshop: Schnittstellenstandards im Öffentlichen Gesundheitsdienst

14.01.2025
Live-Online-Seminar
Der medienbruchfreie und sichere Datenaustausch ist ein wichtiges Ziel der voranschreitenden Digitalisierung im Öffentlichen Gesundheitsdienst. Doch welche Schnittstellenstandards liegen interoperablen Systemen zugrunde? Diese Frage will dieser IT-Workshop beantworten. In einem Impulsvortrag gibt Holger Wallraven eine Einführung in Schnittstellenstandards. In der anschließenden praktischen Übung werden diese praxisnah und im Bezug zum Arbeitsalltag nochmals beleuchtet. Mit dem in der Veranstaltung gewonnen Wissen sollen sich die Teilnehmer:innen bestärkt fühlen die Digitalisierung auch im eigenen Gesundheitsamt voranzutreiben. Die IT-Workshops ergänzen die Fortbildungsreihe „Digitale Kompetenzen“. In Seminarformaten mit bis zu 50 Teilnehmer:innen werden Inhalte zu technischen Fragestellungen und IT vertieft.

Creative communication & management

Unerfreuliche Mitteilungen überbringen in Theorie und Praxis

06.02.2025
Berlin

Kennen Sie das auch?

„Manchmal fühle ich mich hilflos, wenn ich wieder keine guten Nachrichten für eine Klientin oder einen Klienten habe.“
„Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, ohne um den heißen Brei herumzureden.“
„Wenn ich schlechte Nachrichten überbracht habe, geht mir das manchmal noch tagelang nach.“

Ziel der Veranstaltung ist es, Sie dabei zu unterstützen, die Sorgen und Ängste von Bürgerinnen und Bürgern aufzunehmen und gleichzeitig klar und deutlich die eigenen Anliegen zu formulieren. Wir erarbeiten, wie Informationen aufbereitet und strukturiert vermittelt werden können und Verständnis gesichert werden kann. Besonders wichtig ist darüber hinaus, Strategien zu entwickeln, um mit Widerstand und heftigen Emotionen umzugehen - auch den eigenen!
Newcomer

Praxis Gesundheitsamt: Von Akteneinsicht bis Zuständigkeit - Verwaltungshandeln, Verwaltungsverfahren, Verwaltungsrecht -

03.02.2025 - 04.02.2025
Berlin
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist aufgrund seines umfassenden Auftrages zuständig für viele unterschiedliche Zielgruppen, die er berät, begleitet und unterstützt. Auf der Basis von vorliegenden Rechtsansprüchen und Eingriffsnormen bewilligen, planen und steuern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendige und geeignete gesundheitliche Hilfen und Maßnahmen. Dieses umfangreiche Aufgabenspektrum erfordert nicht nur ein hohes Maß an fachlichen Kompetenzen, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den Aufbau und das Verwaltungshandeln innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Situation macht es für kommunale Arbeitgeber notwendig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD besonders zu begleiten und sicherzustellen, dass sie relevante Kompetenzen erhalten.

In diesem zweitägigen Seminar wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD verwaltungsspezifisches Wissen und Kompetenzen vermittelt, wiedereinsteigenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und gezielt Fragen zu klären.
Creative communication & management

Unerfreuliche Mitteilungen überbringen in Theorie und Praxis

24.02.2025
Berlin

Kennen Sie das auch?

„Manchmal fühle ich mich hilflos, wenn ich wieder keine guten Nachrichten für eine Klientin oder einen Klienten habe.“
„Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, ohne um den heißen Brei herumzureden.“
„Wenn ich schlechte Nachrichten überbracht habe, geht mir das manchmal noch tagelang nach.“

Ziel der Veranstaltung ist es, Sie dabei zu unterstützen, die Sorgen und Ängste von Bürgerinnen und Bürgern aufzunehmen und gleichzeitig klar und deutlich die eigenen Anliegen zu formulieren. Wir erarbeiten, wie Informationen aufbereitet und strukturiert vermittelt werden können und Verständnis gesichert werden kann. Besonders wichtig ist darüber hinaus, Strategien zu entwickeln, um mit Widerstand und heftigen Emotionen umzugehen - auch den eigenen!
Sozialpsychiatrie

Krisenintervention anhand von Fallbeispielen, Hilfemöglichkeiten unter Einbeziehung der gesetzlichen Grundlagen

06.02.2025
Live-Online-Seminar
Für Menschen mit psychischen Erkrankungen wurden in Deutschland länderspezifische Gesetze über Schutzmaßnahmen und Hilfen erlassen, die Psych(K)(H)G. Sie sollen für Erkrankte das Recht sicherstellen, ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu führen. Diese Gesetze sind in den meisten Bundesländern ähnlich - allerdings ist die Aufgabendefinition zum Teil unterschiedlich formuliert. Auch das bundeseinheitliche Betreuungsrecht hat weitreichende Auswirkungen auf die Arbeit der SpDis.

Nach einer kurzen Einführung der Erläuterung grundlegender Rechtsbegriffe, die in den Psych(K)(H)G der Länder und im Betreuungsrecht Anwendung finden, werden anhand anonymisierter Situationen aus der Praxis Kriseninterventionen vorgestellt. Anhand dieser Fallbeispiele von Menschen in Krisensituationen wird in fachlichem Austausch erarbeitet und diskutiert, welche Hilfen und Interventionen im Rahmen der jeweiligen Landesgesetze (Psych(K)(H)G) im sozialpsychiatrischen Kontext (etwa Eingliederungshilfe, Pflegedienst) Anwendung finden können und angemessen sind. Dabei werden auch mögliche Zwangsmaßnahmen nach den Psych(K)(H)G und dem Betreuungsrecht berücksichtigt.

Wir gehen auf die übergreifenden Gemeinsamkeiten der Psych(K)(H)G ein, jedoch ist es im Rahmen dieses Formats nicht möglich, die jeweiligen Landesgesetze in Gänze detailliert zu betrachten.

Sozialpsychiatrie

Was nun? Natürlicher Wille, freier Wille oder doch Zwang?

07.02.2025
Berlin
Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter:innen in der (Sozial-)Psychiatrie, die im Rahmen ihrer Berufsausübung wiederkehrend mit Fällen konfrontiert sind, in denen die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme von Maßnahmen limitierend sein kann. Gerade diese oftmals ethischen Konfliktfälle sollen anhand von Fallbeispielen im fachlichen Austausch diskutiert werden.
Dabei werden unter anderem auch Hintergründe und Definitionen zur Willensbestimmung, Autonomiefähigkeit und Einwilligungsfähigkeit in Abgrenzung zum paternalistischen Denken und der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen dargestellt.

Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallbeispiele zur Diskussion vorab einzusenden.

Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail eingereicht werden an: froehmel@akademie-oegw.de
Zahngesundheit

Gutachtenseminar für Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes – Fortgeschrittene

12.02.2025 - 14.02.2025
Berlin
Das Erstellen von Gutachten für unterschiedliche Auftraggeber stellt hohe Anforderungen an Zahnärzt:innen des ÖGD. Dabei ist es notwendig, Fachexpertise mit Wissen im Verwaltungsrecht zu verknüpfen. Gute Kenntnisse gesetzlicher Grundlagen/Rechtsverordnungen in den aktuell gültigen Fassungen (Beihilfeverordnung des Bundes/der Länder, Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Gebührenordnung der Zahnärzte und Ärzte -GOZ/GOÄ-, BEMA) und des Festzuschuss-Systems der gesetzlichen Krankenversicherung sind Voraussetzung. Das Seminar setzt Grundlagenwissen zur Stellung des Gutachters im ärztlichen und juristischen Sinne sowie im Beihilferecht und der jeweils gültigen Gebührenordnung voraus und möchte die Kenntnisse in den jeweiligen Bereichen vertiefen.
Der dritte Veranstaltungstag widmet sich der „Kieferorthopädie“.
Die Teilnehmer:innen werden gebeten, eine Kurzfassung der neuen GOZ und des BEMA sowie (soweit bekannt) alle für sie relevanten und verbindlichen landesspezifischen Rechtsgrundlagen zur Veranstaltung mitzubringen.
Der theoretische Teil der Weiterbildung zur/zum Fachzahnärzt:in für Öffentliches Gesundheitswesen besteht aus zwei Lehrgangsteilen: Lehrgangsteil 1 (Module 1 – 3 des Weiterbildungskurses), Lehrgangsteil 2 (Gutachtenseminar Anfänger und Fortgeschrittene Gutachtenworkshop, Hygienemanagement Teil 1 und 2, gemäß WBVO v. 14. 4. 2015).

Die Teilnehmenden sollten bitte interessante Fälle aus ihrer eigenen Gutachtertätigkeit vorstellen, die gemeinsam in der Gruppe analysiert und diskutiert werden. Die entsprechenden Unterlagen sind bitte bis zum 03.02.2025 per Mail an Anastasia Wachtel zur Verfügung zu stellen!
Kontaktdaten: akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/anastasia-wachtel

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Aus der Praxis für die Praxis - Begutachtung nach SGB VIII/IX

10.02.2025
Live-Online-Seminar

In dieser Veranstaltung geht es um die Abgrenzung von § 99 SGB IX zu § 35a SGB VIII im Rahmen von weiten Diagnosefeldern z.B. bei Autismusspektrumstörungen, kognitiven Leistungseinschränkungen, FASD.
Dabei beschäftigen wir uns mit der Fragestellung: Wer diagnostiziert, wer legt die Festlegung zum Personenkreis fest? Welcher Struktur folgt man und wie geht man bei Grenzfällen vor?

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 1 - Basiswissen Kinderschutz im ÖGD

12.02.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 2 - Dokumentation & rechtliche Aspekte

19.02.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 3 - Vernachlässigung

26.02.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 6 - Kinderschutz bei chronisch kranken Kindern

19.03.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 4 - Dental neglect - Best Practice Stadt Köln

05.03.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 5 - Gesprächsführung

12.03.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 7 - Psychische Erkrankungen und Kinderschutz

26.03.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Lebensmittelüberwachung

Bußgeldverfahren im LM-Recht

28.01.2025 - 29.01.2025
Düsseldorf
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Es werden die Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit erläutert.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG hinsichtlich der Verantwortlichkeit von Lebensmittelunternehmer, Leitungs- und Entscheidungspersonen.
An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: die Grundzüge für ein Bußgeldbescheid gegen die Handelnde Person sowie ein Bußgeldbescheid gegen den Lebensmittelunternehmer in Verbindung mit der Zurechnungsnorm von § 130 OWiG als Aufsichtspflichtverletzung.
Die Zumessungskriterien für die Geldbuße werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.
Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Fachforum Telematikinfrastruktur und elektronische Patientenakte

28.02.2025
Live-Online-Seminar
Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) eröffnet dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) neue Möglichkeiten: Schnellere Kommunikationswege, sicherer Datenaustausch und der Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) können die Arbeit in Gesundheitsämtern effizienter gestalten. Doch wie gelingt der Anschluss an die TI? Welche konkreten Vorteile ergeben sich daraus für den ÖGD? Und welche Erfahrungen haben andere Gesundheitsämter bereits gemacht?
Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt unseres Fachforums. Zwei praxisnahe Impulsvorträge – aus dem Gesundheitsamt Dresden und von der Gematik – liefern wertvolle Einblicke und Best Practices. Diskutieren Sie mit!

Die Fachforen Digitale Kompetenzen bieten eine offene Plattform für den Austausch zu aktuellen Themen und Herausforderungen der digitalen Transformation im ÖGD. Das Besondere: Die Themenauswahl wird direkt von den Teilnehmer:innen der Fortbildungsreihe „Digitale Kompetenzen“ bestimmt, sodass die Diskussion genau auf die aktuellen Bedarfe und Interessen der Teilnehmer:innen abgestimmt ist.

Zu Beginn des Fachforums geben eine oder mehrere Fachreferent:innen Impulse, die den Einstieg in das gewählte Thema erleichtern und Best Practices sowie Erfahrungen aus der Praxis vorstellen. Anschließend folgt eine moderierte Diskussionsrunde, in der alle Teilnehmer:innen ihre Fragen, Meinungen und Erfahrungen einbringen können. So entsteht ein lebendiger Austausch, der nicht nur wichtige Erkenntnisse liefert, sondern auch zur Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung beiträgt.

Das Fachforum bietet Ihnen die Möglichkeit, sich zu aktuellen Digitalisierungsthemen auf dem Laufenden zu halten, neue Impulse für die Praxis zu gewinnen und gemeinsam mit Kolleg:innen aus dem gesamten ÖGD innovative Lösungsansätze zu diskutieren.

Themenschwerpunkte lagen in vergangenen Fachforum beispielsweise auf der Telematikinfrastruktur für den ÖGD, dem Einsatz von RPA-Technologien, oder der Nutzung von Sprachsoftwares.
Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Digitales Gesundheitsamt – Digitale Infrastruktur für den ÖGD

20.03.2025 - 21.03.2025
Live-Online-Seminar
Diese Veranstaltung richtet sich an Kolleg:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, die ihre Kompetenzen in der digitalen Transformation der Gesundheitsämter erweitern möchten. Im Fokus stehen praxisnahe Fragestellungen zur Planung und Umsetzung einer nachhaltigen digitalen Infrastruktur im ÖGD:

Wie erarbeite ich eine fundierte Digitalisierungsstrategie, die den Anforderungen meines Gesundheitsamtes entspricht und das digitale Reifegradmodell berücksichtigt?
Was ist der aktuelle Stand von ÖGD Net (ehemals IT-Zielarchitektur), und welche Neuerungen bringt diese zentrale IT-Struktur für die tägliche Arbeit in den Gesundheitsämtern?
Was sind Schnittstellenstandards, und wie unterstützen sie die reibungslose Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Systemen?

In Vorträgen und interaktiven Workshopphasen gehen wir diesen und weiteren Fragen auf den Grund. Die Teilnehmer:innen erhalten konkrete Werkzeuge, um die Digitalisierung ihres Gesundheitsamtes strategisch zu planen und umzusetzen.

Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect – IT-Sicherheit

14.03.2025
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden praxisnahe Einblicke und fundierte Impulse zum Thema IT-Sicherheit zu vermitteln. Durch einen Fachvortrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten sie aktuelle Informationen zu zentralen Herausforderungen und Lösungsansätzen im Bereich IT-Sicherheit. Ergänzend dazu gibt ein Praxisbericht aus dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) konkrete Einblicke in den Umgang mit IT-Sicherheitsanforderungen in der Praxis.

Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in einer moderierten Diskussion aktiv auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und offene Fragen zu klären. Ziel ist es, das Bewusstsein für IT-Sicherheit zu schärfen, praxisnahe Lösungsansätze zu diskutieren und den Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis zu fördern.
Digitalisierung

Digitale Kompetenzen IT-Workshop: Schnittstellenstandards im Öffentlichen Gesundheitsdienst

14.01.2025
Live-Online-Seminar
Der medienbruchfreie und sichere Datenaustausch ist ein wichtiges Ziel der voranschreitenden Digitalisierung im Öffentlichen Gesundheitsdienst. Doch welche Schnittstellenstandards liegen interoperablen Systemen zugrunde? Diese Frage will dieser IT-Workshop beantworten. In einem Impulsvortrag gibt Holger Wallraven eine Einführung in Schnittstellenstandards. In der anschließenden praktischen Übung werden diese praxisnah und im Bezug zum Arbeitsalltag nochmals beleuchtet. Mit dem in der Veranstaltung gewonnen Wissen sollen sich die Teilnehmer:innen bestärkt fühlen die Digitalisierung auch im eigenen Gesundheitsamt voranzutreiben. Die IT-Workshops ergänzen die Fortbildungsreihe „Digitale Kompetenzen“. In Seminarformaten mit bis zu 50 Teilnehmer:innen werden Inhalte zu technischen Fragestellungen und IT vertieft.

Creative communication & management

Leadership im Öffentlichen Gesundheitswesen: Online-Round-Table für (neue) Amtsleiter:innen - Teil 4

30.01.2025
Live-Online-Seminar
In dieser Online-Fortbildungsreihe werden an insgesamt acht Terminen zu je 120 Minuten in einem moderierten Austausch grundlegende Themen aus dem Bereich Führung und Selbstführung reflektiert. Im Vordergrund stehen die interkollegiale Beratung und der Austausch mit Kolleg:innen, die sich in der gleichen Situation befinden.

Diese inhaltlichen Inputs sollen als Aufhänger dienen und den Einstieg in die Diskussion erleichtern. Das Ziel der Veranstaltung ist, Ihnen einen geschützten Raum zu bieten, Ihre Themen und die Herausforderungen des Führungsalltags in einer festen Runde zu diskutieren und sich fortzubilden. Nach Bedarf werden nützliche Tools vorgestellt, die Sie bei der Bewältigung Ihrer Führungsaufgaben unterstützen können.

Themen der Inputs: Was bedeutet Führung, Umgang mit Macht und Konkurrenz, Schwierige Gespräche führen: Feedback- und Mitarbeiter:innengespräche, Selbstführung, Resilienz, Zeitmanagement, Meetings und Besprechungen effizient gestalten, Veränderungsprozesse koordinieren, sowie die eigenen Werte und die eigene Haltung im Kontext der beruflichen Tätigkeit in den Blick nehmen.

Bitte stellen Sie dafür sicher, dass Sie während der Fortbildung Zugang zu den folgenden Internetseiten haben können: Moodle, Padlet, Miro, Mentimeter.
Creative communication & management

Leadership im Öffentlichen Gesundheitswesen: Online-Round-Table für (neue) Amtsleiter:innen - Teil 5

13.03.2025
Live-Online-Seminar
In dieser Online-Fortbildungsreihe werden an insgesamt acht Terminen zu je 120 Minuten in einem moderierten Austausch grundlegende Themen aus dem Bereich Führung und Selbstführung reflektiert. Im Vordergrund stehen die interkollegiale Beratung und der Austausch mit Kolleg:innen, die sich in der gleichen Situation befinden.

Diese inhaltlichen Inputs sollen als Aufhänger dienen und den Einstieg in die Diskussion erleichtern. Das Ziel der Veranstaltung ist, Ihnen einen geschützten Raum zu bieten, Ihre Themen und die Herausforderungen des Führungsalltags in einer festen Runde zu diskutieren und sich fortzubilden. Nach Bedarf werden nützliche Tools vorgestellt, die Sie bei der Bewältigung Ihrer Führungsaufgaben unterstützen können.

Themen der Inputs: Was bedeutet Führung, Umgang mit Macht und Konkurrenz, Schwierige Gespräche führen: Feedback- und Mitarbeiter:innengespräche, Selbstführung, Resilienz, Zeitmanagement, Meetings und Besprechungen effizient gestalten, Veränderungsprozesse koordinieren, sowie die eigenen Werte und die eigene Haltung im Kontext der beruflichen Tätigkeit in den Blick nehmen.

Bitte stellen Sie dafür sicher, dass Sie während der Fortbildung Zugang zu den folgenden Internetseiten haben können: Moodle, Padlet, Miro, Mentimeter.
Creative communication & management

Leadership im Öffentlichen Gesundheitswesen: Online-Round-Table für (neue) Amtsleiter:innen - Teil 6

08.05.2025
Live-Online-Seminar
In dieser Online-Fortbildungsreihe werden an insgesamt acht Terminen zu je 120 Minuten in einem moderierten Austausch grundlegende Themen aus dem Bereich Führung und Selbstführung reflektiert. Im Vordergrund stehen die interkollegiale Beratung und der Austausch mit Kolleg:innen, die sich in der gleichen Situation befinden.

Diese inhaltlichen Inputs sollen als Aufhänger dienen und den Einstieg in die Diskussion erleichtern. Das Ziel der Veranstaltung ist, Ihnen einen geschützten Raum zu bieten, Ihre Themen und die Herausforderungen des Führungsalltags in einer festen Runde zu diskutieren und sich fortzubilden. Nach Bedarf werden nützliche Tools vorgestellt, die Sie bei der Bewältigung Ihrer Führungsaufgaben unterstützen können.

Themen der Inputs: Was bedeutet Führung, Umgang mit Macht und Konkurrenz, Schwierige Gespräche führen: Feedback- und Mitarbeiter:innengespräche, Selbstführung, Resilienz, Zeitmanagement, Meetings und Besprechungen effizient gestalten, Veränderungsprozesse koordinieren, sowie die eigenen Werte und die eigene Haltung im Kontext der beruflichen Tätigkeit in den Blick nehmen.

Bitte stellen Sie dafür sicher, dass Sie während der Fortbildung Zugang zu den folgenden Internetseiten haben können: Moodle, Padlet, Miro, Mentimeter.
Creative communication & management

Leadership im Öffentlichen Gesundheitswesen: Online-Round-Table für (neue) Amtsleiter:innen - Teil 7

05.06.2025
Live-Online-Seminar
In dieser Online-Fortbildungsreihe werden an insgesamt acht Terminen zu je 120 Minuten in einem moderierten Austausch grundlegende Themen aus dem Bereich Führung und Selbstführung reflektiert. Im Vordergrund stehen die interkollegiale Beratung und der Austausch mit Kolleg:innen, die sich in der gleichen Situation befinden.

Diese inhaltlichen Inputs sollen als Aufhänger dienen und den Einstieg in die Diskussion erleichtern. Das Ziel der Veranstaltung ist, Ihnen einen geschützten Raum zu bieten, Ihre Themen und die Herausforderungen des Führungsalltags in einer festen Runde zu diskutieren und sich fortzubilden. Nach Bedarf werden nützliche Tools vorgestellt, die Sie bei der Bewältigung Ihrer Führungsaufgaben unterstützen können.

Themen der Inputs: Was bedeutet Führung, Umgang mit Macht und Konkurrenz, Schwierige Gespräche führen: Feedback- und Mitarbeiter:innengespräche, Selbstführung, Resilienz, Zeitmanagement, Meetings und Besprechungen effizient gestalten, Veränderungsprozesse koordinieren, sowie die eigenen Werte und die eigene Haltung im Kontext der beruflichen Tätigkeit in den Blick nehmen.

Bitte stellen Sie dafür sicher, dass Sie während der Fortbildung Zugang zu den folgenden Internetseiten haben können: Moodle, Padlet, Miro, Mentimeter.
Creative communication & management

Leadership im Öffentlichen Gesundheitswesen: Online-Round-Table für (neue) Amtsleiter:innen - Teil 8

03.07.2025
Live-Online-Seminar
In dieser Online-Fortbildungsreihe werden an insgesamt acht Terminen zu je 120 Minuten in einem moderierten Austausch grundlegende Themen aus dem Bereich Führung und Selbstführung reflektiert. Im Vordergrund stehen die interkollegiale Beratung und der Austausch mit Kolleg:innen, die sich in der gleichen Situation befinden.

Diese inhaltlichen Inputs sollen als Aufhänger dienen und den Einstieg in die Diskussion erleichtern. Das Ziel der Veranstaltung ist, Ihnen einen geschützten Raum zu bieten, Ihre Themen und die Herausforderungen des Führungsalltags in einer festen Runde zu diskutieren und sich fortzubilden. Nach Bedarf werden nützliche Tools vorgestellt, die Sie bei der Bewältigung Ihrer Führungsaufgaben unterstützen können.

Themen der Inputs: Was bedeutet Führung, Umgang mit Macht und Konkurrenz, Schwierige Gespräche führen: Feedback- und Mitarbeiter:innengespräche, Selbstführung, Resilienz, Zeitmanagement, Meetings und Besprechungen effizient gestalten, Veränderungsprozesse koordinieren, sowie die eigenen Werte und die eigene Haltung im Kontext der beruflichen Tätigkeit in den Blick nehmen.

Bitte stellen Sie dafür sicher, dass Sie während der Fortbildung Zugang zu den folgenden Internetseiten haben können: Moodle, Padlet, Miro, Mentimeter.
Zahngesundheit

Hygienemanagement und Aufbereitung von Medizinprodukten im zahnärztlichen Gesundheitsdienst (Teil 1)

12.05.2025 - 14.05.2025
Düsseldorf
Nach der Coronapandemie muss niemand mehr von der Bedeutung der Infektionsprophylaxe auch im Bereich der Zahnheilkunde überzeugt werden. Im Mittelpunkt des Interesses steht aktuell das IfSG, aber Medizinproduktegesetz (MPG), Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) und RKI-Richtlinien insbesondere zu den Anforderungen bei der Aufbereitung von Medizinprodukten haben nicht an Bedeutung verloren. Dies betrifft auch die Zahnärztlichen Gesundheitsdienste. Diese müssen als Teil der unteren Gesundheitsbehörde im besonderen Maße dafür Sorge tragen, dass die Bestimmungen gesetzeskonform und in vorbildlicher Form umgesetzt werden. Jederzeit können sie bei ihrer Arbeit in Einrichtungen und Schulen in den Fokus der Öffentlichkeit geraten – dies umso mehr in Zeiten multiresistenter Keime einerseits und allgegenwärtiger Handydokumentation andererseits. Voraussetzungen für eine korrekte Erfüllung aller Vorgaben sind neben einer fundierten Wissensgrundlage zu den möglichen Infektionserkrankungen und deren Übertragungswegen umfangreiche Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Organisation, der Durchführung und der Dokumentation der erforderlichen hygienischen Maßnahmen. Besonders zu beachten ist laut RKI die Notwendigkeit eines Qualitätsmanagements. Ausschließlich für Zahnärzt:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Hierbei handelt es sich um ein Pflichtmodul der Ausbildung zum/zur Fachzahnarzt/Fachzahnärztin für Öffentliches Gesundheitswesen bestehend aus zwei Teilen
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Intelligenzdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen

26.02.2025
Live-Online-Seminar
Diese Veranstaltung ist eine Einführung zur Nachvollziehbarkeit und Aussagekraft von Ergebniswerten in IQ-Tests (Prozenträngen, IQ-, Standard- und T-Werten). Dabei erhalten Sie eine Übersicht über die in der Anwendung gängigsten Intelligenztestverfahren in der Altersspanne 3 bis 18 Jahre sowie Hinweise zur Interpretation, Validität und Inhalten.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Teilleistungstests und Fragebogenverfahren

05.03.2025
Live-Online-Seminar
In dieser Veranstaltung geht es um die Interpretation von statistischen Kennwerten von Teilleistungstests und Fragebogenverfahren. Dabei erhalten eine Übersicht über die in der Anwendung gängigsten Teilleistungstests (Lese-/Rechtschreibtests, Aufmerksamkeits-/Konzentrationstests) und Fragebogenverfahren mit Hinweisen zur Interpretation.
Sozialpsychiatrie

Krisenintervention anhand von Fallbeispielen, Hilfemöglichkeiten unter Einbeziehung der gesetzlichen Grundlagen

13.02.2025
Live-Online-Seminar
Für Menschen mit psychischen Erkrankungen wurden in Deutschland länderspezifische Gesetze über Schutzmaßnahmen und Hilfen erlassen, die Psych(K)(H)G. Sie sollen für Erkrankte das Recht sicherstellen, ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu führen. Diese Gesetze sind in den meisten Bundesländern ähnlich - allerdings ist die Aufgabendefinition zum Teil unterschiedlich formuliert. Auch das bundeseinheitliche Betreuungsrecht hat weitreichende Auswirkungen auf die Arbeit der SpDis.

Nach einer kurzen Einführung der Erläuterung grundlegender Rechtsbegriffe, die in den Psych(K)(H)G der Länder und im Betreuungsrecht Anwendung finden, werden anhand anonymisierter Situationen aus der Praxis Kriseninterventionen vorgestellt. Anhand dieser Fallbeispiele von Menschen in Krisensituationen wird in fachlichem Austausch erarbeitet und diskutiert, welche Hilfen und Interventionen im Rahmen der jeweiligen Landesgesetze (Psych(K)(H)G) im sozialpsychiatrischen Kontext (etwa Eingliederungshilfe, Pflegedienst) Anwendung finden können und angemessen sind. Dabei werden auch mögliche Zwangsmaßnahmen nach den Psych(K)(H)G und dem Betreuungsrecht berücksichtigt.

Wir gehen auf die übergreifenden Gemeinsamkeiten der Psych(K)(H)G ein, jedoch ist es im Rahmen dieses Formats nicht möglich, die jeweiligen Landesgesetze in Gänze detailliert zu betrachten.

Sozialpsychiatrie

Was nun? Natürlicher Wille, freier Wille oder doch Zwang?

14.02.2025
Berlin
Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter:innen in der (Sozial-)Psychiatrie, die im Rahmen ihrer Berufsausübung wiederkehrend mit Fällen konfrontiert sind, in denen die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme von Maßnahmen limitierend sein kann. Gerade diese oftmals ethischen Konfliktfälle sollen anhand von Fallbeispielen im fachlichen Austausch diskutiert werden.
Dabei werden unter anderem auch Hintergründe und Definitionen zur Willensbestimmung, Autonomiefähigkeit und Einwilligungsfähigkeit in Abgrenzung zum paternalistischen Denken und der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen dargestellt.

Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallbeispiele zur Diskussion vorab einzusenden.
Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail bei Annette Fröhmel eingereicht werden.
Kontaktdaten: akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/annette-froehmel
Sozialpsychiatrie

Einführung in die (Sozial-) Psychiatrie mit besonderem Augenmerk auf den psychischen Befund und Hilfemöglichkeiten

27.02.2025 - 28.02.2025
Live-Online-Seminar
Sind Sie eine neue Kollegin bzw. ein neuer Kollege im Sozialpsychiatrischen Dienst?

Wichtige Zielgruppen der SpDis sind Menschen mit einer psychischen Erkrankung, einer Suchterkrankung oder geistigen Behinderung, ihre Angehörigen und Menschen aus ihrem sozialen Umfeld. Ein wesentliches Ziel aller Sozialpsychiatrischen Dienste ist es, psychisch kranke Menschen zu befähigen, menschenwürdig und selbstbestimmt in der Gemeinschaft zu leben.
Die Angebote der Sozialpsychiatrischen Dienste richten sich besonders an die Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten nicht ausreichend nutzen können.

In dieser zweitägigen Veranstaltung sollen im fachlichen Austausch anhand von Fallbeispielen typische psychische Symptome häufiger Krankheits- und Störungsbilder in der Groß- und Kleingruppe erarbeitet und diskutiert werden. „Typische“ Symptome von Depressionen, Schizophrenien, Suchterkrankungen, Demenzen und geistigen Behinderungen werden erarbeitet, um an diesen exemplarisch die Möglichkeiten von Beratung, Betreuung und Hilfen im sozialpsychiatrischen Kontext vorzustellen.


Sozialpsychiatrie

Schwer erreichbare Klientel unterstützen- Verständnis zu komplexem Fallgeschehen im Spdi entwickeln

12.02.2025
Live-Online-Seminar
Die Fortbildung richtet sich an alle Berufsgruppen im Sozialpsychiatrischen Dienst, die zunehmend vor der Herausforderung stehen, Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen adäquat zu begleiten und immer mehr auch selbst gefordert sind mit Unsicherheiten zwischen dem Auftrag von Hilfe und Kontrolle umzugehen. Neben Daten, Zahlen und Fakten, werden die spezifischen Anforderungen an den Einzelnen, das Team und das Netzwerk zur Versorgung dieser Zielgruppe beschrieben, bearbeitet und reflektiert. Anhand der Arbeit mit Fallbeispielen werden mögliche Handlungswege dargestellt und diskutiert.

Ziel der Fortbildung ist es, das Fachwissen der Teilnehmer:innen zu erweitern und die Sensibilität für die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen zu erhöhen.
Es kann Zeit für mitgebrachte Fälle eingerichtet werden, bitte rechtzeitig vorab der Referentin zur Kenntnis geben, per Mail folgner@akademie-oegw.de
Schlagworte: hard to reach, Umgang mit Unsicherheit (Ambiguitätstoleranz), SpDi, Kernaufgaben, komplexe Fälle
Sozialpsychiatrie

Intervention bei häuslicher Gewalt

06.03.2025
Hannover
Gewalt in Paarbeziehungen (häusliche Gewalt) ist eine weit verbreitete Problematik. Sie trifft vor allem Frauen und gilt als ein zentrales Gesundheitsrisiko (WHO). Kinder sind von Gewalt in Paarbeziehungen stets mit betroffen.

Mitarbeiter/innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes mit Klientenkontakt können Türen öffnen, wirksame Unterstützung bei aktuellen oder zurückliegenden Gewalterfahrungen bieten und so helfen, den generationenübergreifenden Kreislauf von Opfer- und Täterschaft zu durchbrechen.

Für eine gelingende Intervention sind Wissen um Prävalenz, Risikofaktoren, Betroffenheit sowie Erkenntnisse zum Gewaltkreislauf und zu Kindeswohlgefährdung von zentraler Bedeutung. Dies gilt auch in Bezug auf Sicherheit im Ansprechen von Gewalterfahrungen, in der gerichtsfesten Dokumentation, Kenntnis von weiterführenden Hilfen sowie Klarheit über Handlungsmöglichkeiten und Handlungsgrenzen.

Die Zusammenarbeit mit weiterführenden Versorgungs-, Beratungs- und Zufluchtseinrichtungen gewährleistet eine fachkompetente Intervention und entlastet zugleich alle beteiligten Berufsgruppen. Das Ziel der Fortbildungsveranstaltung ist es, Kenntnisse und Handlungssicherheit im Umgang mit der Thematik „Gewalt in Paarbeziehungen“ zu vermitteln.



Sozialpsychiatrie

Traumasensible Beratung

17.02.2025
Live-Online-Seminar
Immer wieder begegnen uns in unserer täglichen Arbeit Menschen, die Herausforderndes und Trauriges erlebt haben. Manchmal wissen wir davon aus den Akten, manchmal aber auch nicht.
In jedem Fall haben wir es mit einem stark erhöhten Stressniveau zu tun und es ist nicht immer leicht, damit umzugehen. In diesem Seminar gehen wir auf den Traumabegriff ein und es wird anhand des Dissoziationsmodells „Häschen/Denker*in“ nach Hantke/Görges erklärt, was bei einem Trauma in unserem System passiert. Das ist insofern hilfreich, als dass ein komplexer Vorgang einfach erklärt wird, was auch für die Klient*innen unterstützend sein kann.
Des Weiteren vertiefen wir die Prinzipen der traumasensiblen Haltung und erarbeiten gemeinsam, welche Schwierigkeiten es im Alltag mit der Umsetzung geben kann und wie wir sie gut integrieren und damit arbeiten können. Ergänzt werden theoretischer Input und Austausch in Kleingruppen mit praktischen Übungen, die leicht in der täglichen Arbeit für sich selbst und auch die Klient*innen angewendet werden können.
Sozialpsychiatrie

Einführung in die (Sozial-) Psychiatrie mit besonderem Augenmerk auf den psychischen Befund und Hilfemöglichkeiten

10.04.2025 - 11.04.2025
Live-Online-Seminar
Sind Sie eine neue Kollegin bzw. ein neuer Kollege im Sozialpsychiatrischen Dienst?

Wichtige Zielgruppen der SpDis sind Menschen mit einer psychischen Erkrankung, einer Suchterkrankung oder geistigen Behinderung, ihre Angehörigen und Menschen aus ihrem sozialen Umfeld. Ein wesentliches Ziel aller Sozialpsychiatrischen Dienste ist es, psychisch kranke Menschen zu befähigen, menschenwürdig und selbstbestimmt in der Gemeinschaft zu leben.
Die Angebote der Sozialpsychiatrischen Dienste richten sich besonders an die Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten nicht ausreichend nutzen können.

In dieser zweitägigen Veranstaltung sollen im fachlichen Austausch anhand von Fallbeispielen typische psychische Symptome häufiger Krankheits- und Störungsbilder in der Groß- und Kleingruppe erarbeitet und diskutiert werden. „Typische“ Symptome von Depressionen, Schizophrenien, Suchterkrankungen, Demenzen und geistigen Behinderungen werden erarbeitet, um an diesen exemplarisch die Möglichkeiten von Beratung, Betreuung und Hilfen im sozialpsychiatrischen Kontext vorzustellen.


Sonderveranstaltung

Klimawandel & Gesundheit – die Rolle des ÖGD: Modul „Das nachhaltige Amt“

25.02.2025
Live-Online-Seminar
„Klimapolitik ist Gesundheitspolitik!“ Das hat nicht nur der Bundesgesundheitsminister bekräftigt, sondern auch die Wissenschaft weist immer eindrücklicher darauf hin.
Der öffentliche Gesundheitsdienst kann und muss sich stärker als bisher engagieren, um die Bevölkerung zu schützen - kurzfristig bei der Klimaanpassung, aber auch nachhaltig beim Klimaschutz. Mit der Fortbildungsreihe „Klimawandel & Gesundheit“ leistet die AÖGW einen Beitrag, um Beschäftigten in Gesundheitsämtern und weiteren Institutionen Handlungschancen aufzuzeigen. In acht themenspezifischen Modulen beleuchten wir den aktuellen Wissensstand, berichten von guten Beispielen aus der Praxis und vernetzen die betroffenen Akteur:innen.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Gesundheit sind evident. Doch wie sieht es andersherum aus? Das Gesundheitswesen ist nach Beschäftigten die größte Branche in Deutschland und trägt damit in erheblichem Maße zum Klimawandel bei.
Die Fortbildung zeigt auf, wie der öffentliche Gesundheitsdienst nicht nur zur Klimaanpassung, sondern auch zum Klimaschutz beitragen sollte.

Die Fortbildung ist Teil unserer Reihe „Klimawandel & Gesundheit – die Rolle des ÖGD“. Weitere Module finden Sie in unserem Veranstaltungsprogramm.
Lebensmittelüberwachung

Behördliche Veröffentlichungen nach § 40 Abs. 1 und Abs.1 a LFGB

10.06.2025
Düsseldorf
§ 40 LFGB enthält Befugnisse und Verpflichtungen für Behörden, bestimmte Informationen zu veröffentlichen. Während § 40 Abs. 1 LFGB primär der Gefahrenabwehr dient, hat § 40 Abs. 1 a LFGB einen Charakter, der auch Züge einer Sanktionierung haben kann. Beide Regelungen sind geeignet, stark in die Grundrechte der Unternehmen einzugreifen und bei beiden Regelungen muss schnell gehen und der Teufel steckt im Detail.

Diese Veranstaltung soll dazu dienen, Sicherheit im Umgang mit diesen sensiblen Sachverhalten zu gewinnen.
Lebensmittelüberwachung

Lebensmittelumverteilung und Lebensmittelüberwachung

11.06.2025
Düsseldorf
Das ehrenamtliche Engagement gegen Lebensmittelverschwendung wächst. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Lebensmittelumverteilung. Beispiele sind insbesondere die Tafeln, die vor allem mit sozialem Fokus überschüssige Lebensmittel verteilen. Seit einigen Jahren sind aber auch Foodsharing und ähnliche Organisationen aktiv, die Lebensmittel häufig über sog. Verteiler verteilen. Hinzu kommen gewerbliche Anbieter, die quasi als Sonderposten-Markt/Vermittler auftreten.

Sachverhalte und Rechtsrahmen unterscheiden sich teilweise von „herkömmlichen“ Kontrollsituationen. Diese Veranstaltung soll dazu dienen, einen Überblick und Handlungsansätze zu vermitteln.
Lebensmittelüberwachung

Verwaltungsakt in der Lebensmittelüberwachung

12.06.2025
Düsseldorf
Art. 138 VO (EU) 2017/625 fordert von den zuständigen Behörden, Maßnahmen bei Verstößen zu ergreifen, um auf eine Abstellung dieser Verstöße hinzuwirken. Da die Sanktionierung mittels Bußgeldern lediglich repressiv wirkt, ist das entscheidende Mittel der Maßnahmendurchsetzung der Verwaltungsakt. Auch hier sind spezielle Aspekte wie bspw. die Frage des Sofortvollzugs von besonderer Bedeutung.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung nach dem Beihilferecht

06.03.2025
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen beihilferechtlicher Fragestellungen bieten und praxisrelevante Hinweise für den amtsärztlichen Alltag geben.

Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Die Daten sind analysiert, und nun? Über das Schreiben von Gesundheitsberichten

27.02.2025
Oldenburg
Zu den Aufgaben der Gesundheitsberichterstattung (GBE) gehört die Datenverarbeitung und -analyse, die Visualisierung von Verteilungen und Trends sowie die adressat:innengerechte Aufbereitung und Kommunikation von Informationen zur gesundheitlichen Lage vor Ort. Im Rahmen dieser Fortbildung legen wir den Fokus auf das Schreiben von Berichten. Wir diskutieren einen guten Aufbau von Gesundheitsberichten und die adressat:innengerechte Gestaltung.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Newcomer im KJGD - Basis-Qualifikation KJGD - Teile7/8 - SEU - Ablauf/Standardisiertes Entwicklungs-Screening

30.01.2025
Live-Online-Seminar
Die Arbeit des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes ist ein zentraler Bestandteil des Öffentlichen
Gesundheitsdienstes. Die Arbeit im KJGD hat viele Facetten, birgt für neue Kräfte in den öffentlichen Verwaltungen manch ungeahnte Hindernisse, aber vor allem ganz enorme Potentiale im Sinne der Kindergesundheit. Diese werden in der 14-teiligen Fortbildungsreihe
„Mittagsfortbildung- Newcomer im KJGD“ beleuchtet. Der angebotene Grundlagenkurs soll den
neuen Kolleg:innen den Einstieg in den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst erleichtern, aber auch bereits tätigen Kolleg:innen die Möglichkeit bieten, ihr Wissen zu erweitern. Dieses Format dient dem Informationsgewinn, interkollegialen Austausch zu anfallenden Hürden in der täglichen Arbeit und der Vernetzung untereinander.


Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Newcomer im KJGD - Basis-Qualifikation KJGD - Teil 10 - Auffälliges Screening- Was dann? Teil 2

06.02.2025
Live-Online-Seminar
Die Arbeit des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes ist ein zentraler Bestandteil des Öffentlichen
Gesundheitsdienstes. Die Arbeit im KJGD hat viele Facetten, birgt für neue Kräfte in den öffentlichen Verwaltungen manch ungeahnte Hindernisse, aber vor allem ganz enorme Potentiale im Sinne der Kindergesundheit. Diese werden in der 14-teiligen Fortbildungsreihe
„Mittagsfortbildung- Newcomer im KJGD“ beleuchtet. Der angebotene Grundlagenkurs soll den
neuen Kolleg:innen den Einstieg in den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst erleichtern, aber auch bereits tätigen Kolleg:innen die Möglichkeit bieten, ihr Wissen zu erweitern. Dieses Format dient dem Informationsgewinn, interkollegialen Austausch zu anfallenden Hürden in der täglichen Arbeit und der Vernetzung untereinander.


Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

Aschermittwochstagung - Aktuelle Aspekte des Apothekenrechts und Qualitätsmanagement in der Arzneimittelüberwachung Teil 1

05.03.2025 - 06.03.2025
Düsseldorf
Die jährliche Aschermittwochstagung dient dazu, aktuelle Themen der Arzneimittel- und Gefahrstoffüberwachung aufzunehmen, zu vertiefen und im Fachkreis zu diskutieren. Die Anerkennung der Veranstaltung als Weiterbildung und Fortbildung ist bei der zuständigen Apothekerkammer beantragt.

Die wissenschaftliche Leitung sowie alle Vortragenden erklären, dass die Inhalte der Fortbildungsmaßnahme produkt- und/oder dienstleistungsneutral gestaltet sind.
Die wissenschaftliche Leitung und alle Vortragenden verneinen Interessenkonflikte und Sponsoring.

Hinweis: Die Aschermittwochstagung umfasst insgesamt drei Fortbildungstage. Da inhaltliche Schwerpunkte und Zielgruppen am dritten Fortbildungstag abweichend von den ersten beiden Fortbildungstagen sind, wurde die diesjährige Tagung zweigeteilt. Teil 1 umfasst die Tage Mittwoch und Donnerstag, Teil 2 den Freitag. Wenn Sie an der kompletten Tagung teilnehmen möchten, melden Sie sich für Teil 1 und Teil 2 an.
Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

Aschermittwochstagung - Aktuelle Aspekte des Apothekenrechts und Qualitätsmanagement in der Arzneimittelüberwachung Teil 2

07.03.2025
Düsseldorf
Die jährliche Aschermittwochstagung dient dazu, aktuelle Themen der Arzneimittel- und Gefahrstoffüberwachung aufzunehmen, zu vertiefen und im Fachkreis zu diskutieren. Die Anerkennung der Veranstaltung als Weiterbildung und Fortbildung ist bei der zuständigen Apothekerkammer beantragt.

Die wissenschaftliche Leitung sowie alle Vortragenden erklären, dass die Inhalte der Fortbildungsmaßnahme produkt- und/oder dienstleistungsneutral gestaltet sind.
Die wissenschaftliche Leitung und alle Vortragenden verneinen Interessenkonflikte und Sponsoring.

Hinweis: Die Aschermittwochtagung umfasst insgesamt drei Fortbildungstage. Da inhaltliche Schwerpunkte und Zielgruppen am dritten Fortbildungstag abweichend von den ersten beiden Fortbildungstagen sind, wurde die diesjährige Tagung zweigeteilt. Teil 1 umfasst die Tage Mittwoch und Donnerstag, Teil 2 den Freitag. Wenn Sie an der kompletten Tagung teilnehmen möchten, melden Sie sich für Teil 1 und Teil 2 an.
Lebensmittelüberwachung

Bußgeldverfahren im LM-Recht

02.04.2025 - 03.04.2025
Berlin
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Es werden die Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit erläutert.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG hinsichtlich der Verantwortlichkeit von Lebensmittelunternehmer, Leitungs- und Entscheidungspersonen.
An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: die Grundzüge für ein Bußgeldbescheid gegen die Handelnde Person sowie ein Bußgeldbescheid gegen den Lebensmittelunternehmer in Verbindung mit der Zurechnungsnorm von § 130 OWiG als Aufsichtspflichtverletzung.
Die Zumessungskriterien für die Geldbuße werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.
Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD Teil 1: Geschlecht: Identität, Inkongruenz, Dysphorie

27.02.2025
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrundeliegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser zehnteiligen, jeweils hybriden Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der erste Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit den Themen Geschlecht: Identität, Inkongruenz und Dysphorie. Die Beratung von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Geschlechtsidentität und Geschlechtsdiskongruenz ist ein sensibler Bereich. Die Beratung kann verschiedene Aspekte umfassen, wie die Exploration der individuellen Geschlechtsidentität, die Unterstützung bei der Bewältigung von Geschlechtsdiskongruenz, die grundsätzliche Vermittlung von Informationen über geschlechtsbezogene Themen sowie die Unterstützung von Rollen- und Identitätsfindung. Entsprechende Beratungsansätze werden erläutert und diskutiert. Es ist Zeit für Fragen und Austausch.

Zahngesundheit

Mittagsfortbildung „Auf den Zahn gefühlt“ - Dentale Vernachlässigung/Kindeswohlgefährdung

07.04.2025
Live-Online-Seminar
Die tägliche Arbeit in den Zahnärztlichen Diensten hat viele Facetten. Neben den allgemeinzahnärztlichen Aspekten spielen die Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eine große Rolle. In der Mittagsfortbildung „Auf den Zahn gefühlt“ werden monatlich unterschiedliche Themen im Kurzformat referiert. Ein Austausch und Vernetzung untereinander ist ausdrücklich gewünscht.
Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD Teil 2: geistige Behinderung und psychische Störungen

06.03.2025
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrundeliegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser zehnteiligen, jeweils hybriden Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der zweite Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit den Themen geistige Behinderung und psychische Störungen.

Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung psychiatrischer Symptome und Erkrankungen. Die Schnittstellen zwischen Sozial- und Entwicklungspädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie sind im Bereich Verhaltensauffälligkeiten und geistiger Behinderung groß - heftige Auswirkungen auf das familiäre System, aber auch auf Kita und Schule sind oft die Folge. Immer noch gibt es aber auch im ambulanten Bereich hierfür wenig diagnostische und therapeutische oder Beratungsangebote.

Die Fortbildung vermittelt einerseits einen praxisbezogenen Überblick zu häufigen Vorstellungsgründen, diagnostischen Abläufen, ätiologischen Aspekten und therapeutischen Interventionen. Sie soll andererseits unter Beleuchtung von „blinden Flecken“ im Gesundheitssystem dazu anregen, bisherige Versorgungsangebote kritisch zu hinterfragen und im Sinne einer höheren Teilhabeermöglichung für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung weiterzudenken. Hier wird zum interaktiven interdisziplinären Austausch unter den Teilnehmenden eingeladen.


Lebensmittelüberwachung

Das LFGB im Detail - • Was ist neu? • Was hat sich geändert?

14.02.2025
Berlin
Was ist neu? Was hat sich geändert? Die Veranstaltung vermittelt einen guten Einstieg in die Neuerungen rund um das neue LFGB, welches wesentlich im August 2021 geändert wurde und die letzten Neuerungen zum Dezember 2022 in Kraft getreten sind.
Das LFGB erforderte die Anpassung an das unmittelbar geltende Unionsrecht aus mehrfacher Sicht, so insbesondere nach Gültigkeit der VO (EU) 2017/ 625 zum 14. 12. 2019. Art.137, 138 der VO (EU) 2017/625 halten bei Verdacht und Feststellung von Verstößen ausführliche Regeln für die von den zuständigen Behörden zu treffenden Maßnahmen bereit. Die §§ 38, 39 LFGB waren entsprechend anzupassen; § 39 a LFGB gilt nun für allgemeine Bedarfsgegenstände, kosmetische Mittel und Mittel zum Tätowieren; §§ 26,27 LFGB werden nur noch für Mittel zum Tätowieren gelten. § 43 a LFGB regelt die Ausgestaltung der Probenahme bei Erzeugnissen, die unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln angeboten werden, so auch der Internethandel. Die Übermittlungspflicht zur Rückverfolgbarkeit gem. § 44 Abs. 3 LFGB wurde ausgeweitet.
Die „Ekelnorm“ aus § 11 Abs. 2 Nr. 1 LFGB alte Fassung hat eine eigene „Hausnummer“ unter § 12 LFGB mit der Gesetzesüberschrift „Weitere Verbote“ bekommen. Der Täuschungsschutz § 11 LFGB wurde erweitert und an die LMIV angepasst.

Bei der Fortbildung wird die neue mit der alten Rechtslage gegenübergestellt und außerdem anhand von verschiedenen Fallbeispielen die neuen Vorschriften praxisnah vermittelt.

Die Veranstaltung richtet sich an das Kontrollpersonal sowie an den Innendienst der amtlichen Lebensmittelüberwachung.

Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Netzwerkprozesse in der kommunalen Gesundheitsförderung verstehen und aufbauen – von der Theorie bis zur Moderation

26.03.2025 - 27.03.2025
Berlin
Die Netzwerkarbeit innerhalb der Kommune hat eine zentrale Bedeutung u.a. für eine erfolgreiche kommunale Gesundheitsförderung. Die Teilnehmenden erhalten zunächst eine Einführung in die Grundlagen und Bedeutung der Netzwerkarbeit in der kommunalen Gesundheitsförderung. Anschließend werden relevante Prozesse wie das Gewinnen und die Einbindung von Netzwerkpartner:innen, sowie die Steuerung von Netzwerken thematisiert. Zusätzlich widmen wir uns der Rolle und Haltung von Moderator:innen in Netzwerken.
Lebensmittelüberwachung

Das LFGB im Detail - • Was ist neu? • Was hat sich geändert?

18.02.2025
Düsseldorf
Was ist neu? Was hat sich geändert? Die Veranstaltung vermittelt einen guten Einstieg in die Neuerungen rund um das neue LFGB, welches wesentlich im August 2021 geändert wurde und die letzten Neuerungen zum Dezember 2022 in Kraft getreten sind.
Das LFGB erforderte die Anpassung an das unmittelbar geltende Unionsrecht aus mehrfacher Sicht, so insbesondere nach Gültigkeit der VO (EU) 2017/ 625 zum 14. 12. 2019. Art.137, 138 der VO (EU) 2017/625 halten bei Verdacht und Feststellung von Verstößen ausführliche Regeln für die von den zuständigen Behörden zu treffenden Maßnahmen bereit. Die §§ 38, 39 LFGB waren entsprechend anzupassen; § 39 a LFGB gilt nun für allgemeine Bedarfsgegenstände, kosmetische Mittel und Mittel zum Tätowieren; §§ 26,27 LFGB werden nur noch für Mittel zum Tätowieren gelten. § 43 a LFGB regelt die Ausgestaltung der Probenahme bei Erzeugnissen, die unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln angeboten werden, so auch der Internethandel. Die Übermittlungspflicht zur Rückverfolgbarkeit gem. § 44 Abs. 3 LFGB wurde ausgeweitet.
Die „Ekelnorm“ aus § 11 Abs. 2 Nr. 1 LFGB alte Fassung hat eine eigene „Hausnummer“ unter § 12 LFGB mit der Gesetzesüberschrift „Weitere Verbote“ bekommen. Der Täuschungsschutz § 11 LFGB wurde erweitert und an die LMIV angepasst.

Bei der Fortbildung wird die neue mit der alten Rechtslage gegenübergestellt und außerdem anhand von verschiedenen Fallbeispielen die neuen Vorschriften praxisnah vermittelt.

Die Veranstaltung richtet sich an das Kontrollpersonal sowie an den Innendienst der amtlichen Lebensmittelüberwachung.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Einführung in die Schwangerschafts(konflikt)beratung

25.03.2025 - 26.03.2025
Live-Online-Seminar
Beraterinnen und Berater in der Schwangeren- oder Schwangerschaftskonfliktberatung benötigen neben Fachwissen auch psychologische und sozialpädagogische Grundkenntnisse. Mit dieser Fortbildung erlangen Sie ein Basiswissen und Grundkenntnisse, die Sie für eine solche Beratungstätigkeit benötigen. Dazu gehören gesetzlichen Grundlagen der Schwangerschaftskonfliktberatung, aber auch Hintergrundwissen zum Schwangerschaftsabbruch. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer:innen einen Einblick in die migrations- und kultursensible Beratung sowie in die Netzwerkarbeit in der Schwangerschafts(konflikt)beratung.

Vorwissen im Bereich der Schwangerschafts(konflikt)beratung ist für die Teilnahme nicht notwendig, der Kurs eignet sich daher sehr gut für Quereinsteiger:innen oder Mitarbeiter:innen, die ihr Wissen zu diesem Thema aufbauen oder auffrischen wollen.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an dieser Fortbildung nicht zur Vergabe des Beratungsscheins nach §219 StGB berechtigt.

Sozialpsychiatrie

Autismus im Erwachsenenalter - erkennen, verstehen, selbstständig leben

24.03.2025
Live-Online-Seminar
Autismus-Spektrum-Störungen wurden seit ihrer Erstbeschreibung in den 1940er-Jahren sehr lange als eine Entwicklungsstörung von Kindern angesehen. Mittlerweile weiß man, dass sich Autismus nicht „auswächst“, sondern über die ganze Lebensspanne bestehen bleibt. Autismus bei Erwachsenen hat vielfältige Erscheinungsformen und tritt sowohl bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf als auch in Verbindung mit überdurchschnittlicher Intelligenz und selbstständiger Lebensführung auf. In den Diagnosehandbüchern wird eine Autismus-Spektrum-Störung über typische Auffälligkeiten in der sozialen Kommunikation und über eingeschränkte Verhaltensmuster und Interessen definiert.

In dieser Fortbildung soll gezeigt werden, was diesen Auffälligkeiten biologisch und kognitiv zugrunde liegt und welche Schwierigkeiten mit einer anderen Wahrnehmung und Informationsverarbeitung einhergehen. Dabei soll auch die Erlebensperspektive autistischer Menschen mit einbezogen werden, mit Beispielen für die häufig unsichtbaren autismustypischen Stressfaktoren in Wahrnehmung, sozialer Kommunikation und exekutiven Funktionen. Bewältigungs- und Hilfestrategien werden daraus abgeleitet. Lernziel ist ein besseres Verstehen, Akzeptieren und Unterstützen von erwachsenen Menschen im Autismusspektrum.

Sozialpsychiatrie

FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung) - Von der Diagnose zur Teilhabeermöglichung

10.03.2025
Darmstadt
Hunderttausende Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom leben in Deutschland. Zahlreiche Betroffene bekommen nie oder nur sehr spät eine Diagnose. Kinder mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leiden oft unter veränderten Hirnfähigkeiten mit Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Konsequenzabschätzung oder Impulskontrolle mit entsprechenden Anpassungsschwierigkeiten in ihrer sozialen Umwelt.

Die betroffenen erwachsenen und minderjährigen Menschen passend zu unterstützen ist auch eine Aufgabe der Kinder- und Jugenddienste, der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste und der Sozialpsychiatrischen Dienste.

Diese Fortbildung bietet einen Überblick über die Symptomatik, Diagnosestellung und mögliche Hilfen, um eine gesunde Entwicklung ohne reaktive Selbstabwertungen oder Verhaltensauffälligkeiten zu ermöglichen.


Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Die rechtliche Situation in der Begutachtung

13.03.2025
Live-Online-Seminar
Gerade für Kolleginnen und Kollegen, die neu im amtsärztlichen Dienst sind, ist es essentiell, sich mit den rechtlichen Grundlagen des Begutachtungsprozesses vertraut zu machen. In dieser Mittagsfortbildung werden die Grundlagen der Begutachtung am Gesundheitsamt aus juristischer Sicht in komprimierter Form dargestellt.

Sozialpsychiatrie

Was nun? Natürlicher Wille, freier Wille oder doch Zwang?

14.03.2025
Jena
Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der (Sozial-) Psychiatrie, die im Rahmen ihrer Berufsausübung wiederkehrend mit Fällen konfrontiert sind, in denen die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme von Maßnahmen limitierend sein kann. Gerade diese oftmals ethischen Konfliktfälle sollen anhand von Fallbeispielen im fachlichen Austausch diskutiert werden.
Dabei werden unter anderem auch Hintergründe und Definitionen zur Willensbestimmung, Autonomiefähigkeit und Einwilligungsfähigkeit in Abgrenzung zum paternalistischen Denken und der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen dargestellt.
Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallbeispiele zur Diskussion vorab einzusenden.
Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail bei Annette Fröhmel eingereicht werden.
Kontaktdaten: akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/annette-froehmel
Sozialpsychiatrie

Was nun? Natürlicher Wille, freier Wille oder doch Zwang?

13.03.2025
Jena
Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der (Sozial-) Psychiatrie, die im Rahmen ihrer Berufsausübung wiederkehrend mit Fällen konfrontiert sind, in denen die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme von Maßnahmen limitierend sein kann. Gerade diese oftmals ethischen Konfliktfälle sollen anhand von Fallbeispielen im fachlichen Austausch diskutiert werden.
Dabei werden unter anderem auch Hintergründe und Definitionen zur Willensbestimmung, Autonomiefähigkeit und Einwilligungsfähigkeit in Abgrenzung zum paternalistischen Denken und der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen dargestellt.
Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallbeispiele zur Diskussion vorab einzusenden.
Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail bei Annette Fröhmel eingereicht werden.
Kontaktdaten: akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/annette-froehmel
Lebensmittelüberwachung

Fisch und Fischerzeugnisse

23.04.2025 - 24.04.2025
Hamburg
Diese praxisorientierte Fortbildung richtet sich an Fachpersonal der Lebensmittelüberwachung, insbesondere Lebensmittelkontrolleur:innen und Tierärzt:innen. Die Veranstaltung bietet eine umfassende Einführung in alle relevanten Aspekte der Überwachung und Kontrolle von Fisch und Fischerzeugnissen.
Im Fokus stehen die Besonderheiten dieses Lebensmittels, angefangen bei der Fischartenbestimmung, Krebs- und Weichtieren bis hin zu den spezifischen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit und Kennzeichnung. Die Teilnehmenden erhalten fundiertes Wissen über Primärproduktion und Fangmethoden sowie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt für Fisch und Meeresfrüchte in Deutschland.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Frischebestimmung von Fisch sowie den Anforderungen an Tierschutz bei Schlachtung und Hälterung. Die Besichtigung des Seefischmarktes bietet dabei eine praxisnahe Ergänzung und ermöglicht Einblicke in Fischartenbestimmung, Verarbeitung und Hummerhälterung.
Abgerundet wird die Fortbildung durch einen Überblick über Produkte rund um den Fisch und die Leitsätze.
Lebensmittelüberwachung

Fisch und Fischerzeugnisse

15.05.2025 - 16.05.2025
Hamburg
Diese praxisorientierte Fortbildung richtet sich an Fachpersonal der Lebensmittelüberwachung, insbesondere Lebensmittelkontrolleur:innen und Tierärzt:innen. Die Veranstaltung bietet eine umfassende Einführung in alle relevanten Aspekte der Überwachung und Kontrolle von Fisch und Fischerzeugnissen.
Im Fokus stehen die Besonderheiten dieses Lebensmittels, angefangen bei der Fischartenbestimmung, Krebs- und Weichtieren bis hin zu den spezifischen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit und Kennzeichnung. Die Teilnehmenden erhalten fundiertes Wissen über Primärproduktion und Fangmethoden sowie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt für Fisch und Meeresfrüchte in Deutschland.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Frischebestimmung von Fisch sowie den Anforderungen an Tierschutz bei Schlachtung und Hälterung. Die Besichtigung des Seefischmarktes bietet dabei eine praxisnahe Ergänzung und ermöglicht Einblicke in Fischartenbestimmung, Verarbeitung und Hummerhälterung.
Abgerundet wird die Fortbildung durch einen Überblick über Produkte rund um den Fisch und die Leitsätze.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Newcomer im KJGD - Basis-Qualifikation KJGD - Teil 11 - Stellungnahmen/Gutachten zu Maßnahmen der Eingliederungshilfe und anderen

20.02.2025
Live-Online-Seminar
Die Arbeit des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes ist ein zentraler Bestandteil des Öffentlichen
Gesundheitsdienstes. Die Arbeit im KJGD hat viele Facetten, birgt für neue Kräfte in den öffentlichen Verwaltungen manch ungeahnte Hindernisse, aber vor allem ganz enorme Potentiale im Sinne der Kindergesundheit. Diese werden in der 14-teiligen Fortbildungsreihe
„Mittagsfortbildung- Newcomer im KJGD“ beleuchtet. Der angebotene Grundlagenkurs soll den
neuen Kolleg:innen den Einstieg in den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst erleichtern, aber auch bereits tätigen Kolleg:innen die Möglichkeit bieten, ihr Wissen zu erweitern. Dieses Format dient dem Informationsgewinn, interkollegialen Austausch zu anfallenden Hürden in der täglichen Arbeit und der Vernetzung untereinander.


Zahngesundheit

Mittagsfortbildung „Auf den Zahn gefühlt“- Gruppenprophylaxe Best-Practice Main-Kinzig-Kreis

24.06.2025
Live-Online-Seminar
Die tägliche Arbeit in den Zahnärztlichen Diensten hat viele Facetten. Neben den allgemeinzahnärztlichen Aspekten spielen die Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eine große Rolle. In der Mittagsfortbildung „Auf den Zahn gefühlt“ werden monatlich unterschiedliche Themen im Kurzformat referiert. Ein Austausch und Vernetzung untereinander ist ausdrücklich gewünscht.
Lebensmittelüberwachung

Lebensmittelrecht Kompakt

18.03.2025
Berlin
Die Fortbildungsveranstaltung befasst sich mit einem „kompakten“ Rundumblick über das Lebensmittelrecht.
Sie widmet sich zunächst dem Kerngeschäft in der Überwachung, der eigentlichen Lebensmittelkontrolle vor Ort.
Die damit zusammenhängenden, vielschichtigen Aspekte und Kenntnisse zu den lebensmittelrechtlichen Anforderungen und die Möglichkeiten der Überwachung werden vorgestellt – somit die Rechte und Aufgaben der Lebensmittelkontrolle.

Die Anforderungen an die Lebensmittelkontrolle sind mit dem Unionsrecht gestiegen, wichtige Aspekte und auch
die Entscheidungen des EuGHs sind zu beachten, außerdem gilt die Kontrollverordnung VO (EU) 2017/625.
Die in der Praxis wichtigen Lebensmittelrechtsnormen – betreffend die VO (EG) Nr. 178/2002 (Basis-Verordnung), das aktuelle Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) sowie die Hygienemaßstäbe der VO (EG) Nr. 852/2004 und der Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) – werden diskutiert.

Im Falle von Zuwiderhandlungen werden den Teilnehmenden in einem kurzen Überblick die entsprechenden Möglichkeiten im Bußgeldverfahren aufgezeigt.
Lebensmittelüberwachung

Workshop zu Interkultureller Kompetenz für Kontrollpersonal in der Lebensmittelüberwachung

31.03.2025
Düsseldorf
Dieser Workshop zur interkulturellen Kompetenz richtet sich an Personal aus der Lebensmittelüberwachung und zielt darauf ab, die Teilnehmenden für die Herausforderungen in einer zunehmend diversen Gesellschaft zu sensibilisieren. In der sich wandelnden Lebensmittelbranche ergeben sich täglich komplexe Kontrollsituationen, die interkulturelles Verständnis und Feingefühl erfordern.

Ziel ist es, den Teilnehmenden praktische Werkzeuge zu vermitteln, um kulturelle Unterschiede zu verstehen und effektiv mit Menschen verschiedener Hintergründe zusammenzuarbeiten. Durch interaktive Übungen und Fallstudien werden die interkulturellen Kompetenzen erweitert und ein aktiver, wertschätzender Umgang mit kultureller Vielfalt gefördert.

Der Workshop bietet eine Plattform, um Strategien für eine inklusive und effektive Lebensmittelüberwachung zu entwickeln. Die Teilnehmenden reflektieren ihre Erfahrungen und erarbeiten innovative Lösungsansätze. Durch die Stärkung der interkulturellen Kompetenzen werden sie befähigt, ihre Rolle in einer multikulturellen Gesellschaft professionell wahrzunehmen und somit zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit für alle Bevölkerungsgruppen beizutragen.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Newcomer im KJGD - Basis-Qualifikation KJGD - Teil 13- Prävention in der Kita

06.03.2025
Live-Online-Seminar
Die Arbeit des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes ist ein zentraler Bestandteil des Öffentlichen
Gesundheitsdienstes. Die Arbeit im KJGD hat viele Facetten, birgt für neue Kräfte in den öffentlichen Verwaltungen manch ungeahnte Hindernisse, aber vor allem ganz enorme Potentiale im Sinne der Kindergesundheit. Diese werden in der 14-teiligen Fortbildungsreihe
„Mittagsfortbildung- Newcomer im KJGD“ beleuchtet. Der angebotene Grundlagenkurs soll den
neuen Kolleg:innen den Einstieg in den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst erleichtern, aber auch bereits tätigen Kolleg:innen die Möglichkeit bieten, ihr Wissen zu erweitern. Dieses Format dient dem Informationsgewinn, interkollegialen Austausch zu anfallenden Hürden in der täglichen Arbeit und der Vernetzung untereinander.


Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Newcomer im KJGD - Basis-Qualifikation KJGD - Teil 9 - Auffälliges Screening- Was dann? Teil 1

13.03.2025
Live-Online-Seminar
Die Arbeit des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes ist ein zentraler Bestandteil des Öffentlichen
Gesundheitsdienstes. Die Arbeit im KJGD hat viele Facetten, birgt für neue Kräfte in den öffentlichen Verwaltungen manch ungeahnte Hindernisse, aber vor allem ganz enorme Potentiale im Sinne der Kindergesundheit. Diese werden in der 14-teiligen Fortbildungsreihe
„Mittagsfortbildung- Newcomer im KJGD“ beleuchtet. Der angebotene Grundlagenkurs soll den
neuen Kolleg:innen den Einstieg in den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst erleichtern, aber auch bereits tätigen Kolleg:innen die Möglichkeit bieten, ihr Wissen zu erweitern. Dieses Format dient dem Informationsgewinn, interkollegialen Austausch zu anfallenden Hürden in der täglichen Arbeit und der Vernetzung untereinander.


Lebensmittelüberwachung

Praxisseminar zur Backwarentechnologie

06.05.2025
Olpe
Ziel des Seminars ist es, Arbeitsabläufe und die damit verbundenen hygienischen Risiken (kritische Kontrollpunkte) in einer Backstube kennenzulernen und durch selbstständiges Herstellen der Produkte, unter Anleitung der Ausbildungsleitungen der Bäckerfachschule, Diese praxisnah zu vertiefen.

Aufgrund der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 als Basisverordnung und der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 ist die Lebensmittelüberwachung gefordert, die Umsetzung der lebensmittelrechtlichen Vorgaben in den Betrieben vor Ort zu überwachen.

Den Teilnehmer:innen werden die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, um den Fokus in der amtlichen Kontrolle von handwerklich arbeitenden Bäckereien und Konditoreien gezielt sowohl auf hygienische Schwachstellen als auch mögliche CCP`s zu richten. Das Kennenlernen der in einer handwerklich arbeitenden Bäckerei eingesetzten Maschinen und Gerätschaften steht hierbei im Vordergrund.
Die Teilnehmer:innen stellen im Seminar unter Anleitung selbstständig Brote, Backwaren und Speiseeis her und arbeiten an sämtlichen erforderlichen Maschinen. Abschließend werden unter Anleitung die genutzten Geräte und Maschinen fachgerecht gereinigt.

Lebensmittelüberwachung

Lebensmittelrecht Kompakt

03.06.2025
Düsseldorf
Die Fortbildungsveranstaltung befasst sich mit einem „kompakten“ Rundumblick über das Lebensmittelrecht.
Sie widmet sich zunächst dem Kerngeschäft in der Überwachung, der eigentlichen Lebensmittelkontrolle vor Ort.
Die damit zusammenhängenden, vielschichtigen Aspekte und Kenntnisse zu den lebensmittelrechtlichen Anforderungen und die Möglichkeiten der Überwachung werden vorgestellt – somit die Rechte und Aufgaben der Lebensmittelkontrolle.

Die Anforderungen an die Lebensmittelkontrolle sind mit dem Unionsrecht gestiegen, wichtige Aspekte und auch
die Entscheidungen des EuGHs sind zu beachten, außerdem gilt die Kontrollverordnung VO (EU) 2017/625.
Die in der Praxis wichtigen Lebensmittelrechtsnormen – betreffend die VO (EG) Nr. 178/2002 (Basis-Verordnung), das aktuelle Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) sowie die Hygienemaßstäbe der VO (EG) Nr. 852/2004 und der Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) – werden diskutiert.

Im Falle von Zuwiderhandlungen werden den Teilnehmenden in einem kurzen Überblick die entsprechenden Möglichkeiten im Bußgeldverfahren aufgezeigt.
Medizinprodukterecht

Medizinprodukte im Focus von Software, Apps und KI

12.05.2025 - 13.05.2025
Berlin


Diese Fortbildung richtet sich an Überwachungskräfte, die Kontrollen und Inspektionen nach dem Medizinprodukterecht durchführen.

Es handelt sich dabei um eine Sonder-Veranstaltung, die über die Lerninhalte des Lehrgangs Medizinprodukte hinausgeht.

Die Fortbildung befasst sich mit den Besonderheiten von Software und Apps als Medizinprodukte. Schon längst bestehen Medizinprodukte nicht mehr nur aus physischen Materialien, sondern existieren im Zusammenspiel mit einer Softwaresteuerung oder kommen sogar ausschließlich in nicht körperlicher Form als Software beziehungsweise Apps vor. Diese Besonderheiten sind auch bei der Überwachung dieser Medizinprodukte zu berücksichtigen und die Überwachung ist entsprechend vorzunehmen. Bei der Veranstaltung werden die Grundzüge von Software und Apps als Medizinprodukte vorgestellt, das Thema Cybersecurity und KI wird beleuchtet. Ein weiterer Themenbereich bilden DiGA-Medizinprodukte.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Modul 2

06.03.2025 - 07.03.2025
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation” lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.

Sie bauen Ihre management- und moderationsbezogenen Kompetenzen aus und lernen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Modul 3

13.03.2025 - 14.03.2025
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation” lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.

Sie bauen Ihre management- und moderationsbezogenen Kompetenzen aus und lernen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Modul 4

28.08.2025 - 29.08.2025
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation” lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.

Sie bauen Ihre management- und moderationsbezogenen Kompetenzen aus und lernen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Modul 5

11.09.2025 - 12.09.2025
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation” lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.

Sie bauen Ihre management- und moderationsbezogenen Kompetenzen aus und lernen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Modul 6

25.09.2025 - 26.09.2025
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation” lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.

Sie bauen Ihre management- und moderationsbezogenen Kompetenzen aus und lernen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Lebensmittelüberwachung

Lebensmittelkennzeichnung aktuell

25.06.2025
Düsseldorf
Diese Fortbildungsveranstaltung vertieft Kenntnisse über die rechtlichen Anforderungen an die Kennzeichnung von vorverpackten und von losen Lebensmitteln und berücksichtigt damit auch die am 09.06.2021 in Kraft getretene Lebensmittelzusatzstoff-Durchführungsverordnung (LMZDV). Darüber hinaus wird die erweiterte Nährwertkennzeichnung in Form des Nutri Score, der seit dem 06.11.2020 in §4 a Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung (LMIDV) geregelt ist, thematisiert.
Die aktuelle Rechtsprechung und Beispiele zu Irreführung und Täuschung mit dem Schwerpunkt der Kennzeichnung von Nahrungsergänzungsmitteln ergänzen die Fortbildungsveranstaltung.

Lebensmittelüberwachung

Aktuelles zu Nahrungsergänzungsmitteln

26.06.2025
Düsseldorf
Diese Fortbildungsveranstaltung vermittelt Ihnen Wissenswertes über Nahrungsergänzungsmittel, wie beispielsweise die besonderen Anforderungen an die Kennzeichnung und an die gesundheitsbezogene Werbung. Verbotene Stoffe und neuartige Lebensmittel, die in Nahrungsergänzungsmitteln gefunden werden und die Abgrenzung derer zu anderen Produkten wird im Rahmen der Veranstaltung thematisiert. Auch die Überwachung des Internethandels wird Ihnen, vor dem gewählten Themenschwerpunkt, vorgestellt.


Lebensmittelüberwachung

Aktuelles zu Nahrungsergänzungsmitteln

02.06.2025
Berlin
Diese Fortbildungsveranstaltung vermittelt Ihnen Wissenswertes über Nahrungsergänzungsmittel, wie beispielsweise die besonderen Anforderungen an die Kennzeichnung und an die gesundheitsbezogene Werbung. Verbotene Stoffe und neuartige Lebensmittel, die in Nahrungsergänzungsmitteln gefunden werden und die Abgrenzung derer zu anderen Produkten wird im Rahmen der Veranstaltung thematisiert. Auch die Überwachung des Internethandels wird Ihnen, vor dem gewählten Themenschwerpunkt, vorgestellt.


Lebensmittelüberwachung

Workshop – Risikobeurteilung von Lebensmittelbetrieben nach AVV RÜb

21.05.2025
Düsseldorf
Bereits Ende Januar 2021 erfolgte die Neufassung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Rahmenüberwachung (AVV RÜb). Dabei wurden auch die Regelkontrollfristen für viele Unternehmen verlängert, da die Betriebe mit einer Kontrollhäufigkeit von mehr als einer Plankontrolle im Jahr (Risikoklasse 1 – 5) nun in größeren Zeitabständen zu kontrollieren sind.
Die Zuordnung der Risikoklassen bei Betrieben erfolgt - wie zuvor - nach Abschluss der individuellen Risikobeurteilung unter Berücksichtigung der Risikokategorie eines Lebensmittelbetriebes sowie des Produktrisikos entsprechend Anlage 1 Nr. 5.3.5 zu § 7 Absatz 3 AVV RÜb.
Als wichtiges Steuerungselement der Kontrollfrequenzen in der Lebensmittelüberwachung ist die Risikobeurteilung im Kontrollalltag daher gewissenhaft und trennscharf vom Kontrollpersonal durchzuführen.

Dieser Workshop macht es sich somit zu Aufgabe den Austausch unter den Kolleg:innen des Kontrollpersonals, hinsichtlich der Durchführung der Risikobeurteilung, zu fördern – dabei ist es Ziel die individuell zu treffenden Einstufungen soweit zu verschärfen, dass aus gleichartigen betrieblichen Beschaffenheiten eine möglichst homogene Bewertung bei wechselndem Kontrollpersonal, sowie eine adäquate Einstufung in eine der Risikoklassen resultiert.


Hygiene und Infektionsschutz

Hygiene-Anforderungen an Raumlufttechnische Anlagen und Geräte: VDI-lizensierte Schulung VDI-MT 6022 Kat. A

25.03.2025 - 26.03.2025
Berlin
Raumlufttechnische (RLT-) Anlagen werden unter verschiedenen Aspekten in Gebäude eingebaut und betrieben. In hygienisch sensiblen Bereichen wie Operationsräumen in Krankenhäusern sollen sie die Infektionsgefahr minimieren. In Altenheimen, Schulen oder anderen Gemeinschaftseinrichtungen, aber auch in Verwaltungsgebäuden sollen sie ein behagliches und gesundes Raumklima schaffen. RLT-Anlagen müssen aber zusätzlich die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und des technischen Regelwerkes hinsichtlich der Energieeinsparung erfüllen. Das alles sind auch gute Gründe, um RLT-Anlagen auch zur kontrollierten Wohnungslüftung im Wohnungsbau einzusetzen. Für die Gesundheitsbehörden ergibt sich damit die Aufgabe, die Bestrebungen zur Energieeinsparung mit den erforderlichen Hygiene-Anforderungen in Einklang zu bringen. Aus den Erfahrungen der Corona-Pandemie müssen kluge Entscheidungen zum zukünftigen Schutz der Gesundheit im Innenraum auch unter Extrembelastungen getroffen werden.

Die Veranstaltung greift dazu folgende Themen auf:
Grundlagen aus verschiedenen technischen Normen wie u.a. DIN EN 16798 (Lüftung von Nichtwohngebäuden)
Hygiene-Anforderungen an Raumlufttechnische Anlagen und Geräte (VDI 6022)
RLT-Anlagen in Krankenhäusern (DIN 1946 Teil 4)
Technische und hygienische Abnahmemessungen
Hygienischer Betrieb der Anlagen
Messverfahren und Untersuchungen bei Hygienekontrollen und Hygieneinspektionen
Hygienische Schwachstellen in Anlagen

Die Schulung schließt nach VDI-MT 6022-2 Kategorie A mit einer Prüfung ab. Bei bestandener Prüfung erhalten Sie die VDI-Urkunde oder ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

Hygiene und Infektionsschutz

Notfallmanagement im Hafenärztlichen Dienst bei übertragbaren Krankheiten

25.04.2025
Hybrid-Seminar
Der maritime Sektor ist verschiedenen Risiken im Bereich der übertragbaren Krankheiten ausgesetzt. In Deutschland sind fünf Häfen (Bremen/Bremerhaven, Hamburg, Kiel, Rostock, Wilhelmshaven) zur Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) benannt und müssen über bestimmte Kernkapazitäten verfügen, um auf grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren sofort reagieren zu können.
In diesem Tagesworkshop lernen Sie Möglichkeiten zum Notfallmanagement von übertragbaren Krankheiten in Häfen kennen, die auch von weiteren, nicht nach den IGV benannten See- und Binnenhäfen angewandt werden können. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Vorstellung eines allgemeingültigen Notfallplans, der Konzeption von Notfallübungen und der Schnittstellenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren des Hafens. Im zweiten Teil des Workshops wird das zuvor Gelernte anhand eines Beispielszenarios geübt. Personen, die online teilnehmen, können das Szenario als Beobachtende verfolgen.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Health Inside - Gewaltfreie Kommunikation für ein gesundes Arbeitsklima

29.04.2025
Live-Online-Seminar
Jeden Tag setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheitsämtern für die Gesundheit der Bevölkerung ein. Dabei steht das eigene Wohlbefinden manchmal hinten an. Insbesondere die hohe Arbeitsdichte während der Corona Pandemie führte immer wieder zu Überlastung und Personalausfällen. Die Fortbildungsangebote unter dem Stichwort „Health Inside" beleuchten daher verschiedene wichtige Aspekte der Mitarbeiter:innengesundheit.

Diese Fortbildung befasst sich mit dem Thema gewaltfreie Kommunikation durch die jede:r Mitarbeiter:in zu einem gesunden Arbeitsklima beitragen kann. Neben einer inhaltlichen Einführung wird das Thema anhand von Fallbeispielen und Übungen interaktiv vermittelt. Zunächst erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Grundlagen der Teamdynamik und Teamentwicklung, dabei werden auch Aspekte, wie Entwicklung einer Vertrauenskultur im Team näher beleuchtet. Anschließend werden die Grundsätze des Konzeptes der Gewaltfreien Kommunikation vermittelt. Abschließend beschäftigen sich die Teilnehmenden spezifisch mit Kommunikation in Konfliktsituationen und wie die Ansätze der Gewaltfreien Kommunikation zur Konfliktlösung beitragen können.

Lebensmittelüberwachung

Das LFGB im Detail - • Was ist neu? • Was hat sich geändert?

12.06.2025
Berlin
Was ist neu? Was hat sich geändert? Die Veranstaltung vermittelt einen guten Einstieg in die Neuerungen rund um das neue LFGB, welches wesentlich im August 2021 geändert wurde und die letzten Neuerungen zum Dezember 2022 in Kraft getreten sind.
Das LFGB erforderte die Anpassung an das unmittelbar geltende Unionsrecht aus mehrfacher Sicht, so insbesondere nach Gültigkeit der VO (EU) 2017/ 625 zum 14. 12. 2019. Art.137, 138 der VO (EU) 2017/625 halten bei Verdacht und Feststellung von Verstößen ausführliche Regeln für die von den zuständigen Behörden zu treffenden Maßnahmen bereit. Die §§ 38, 39 LFGB waren entsprechend anzupassen; § 39 a LFGB gilt nun für allgemeine Bedarfsgegenstände, kosmetische Mittel und Mittel zum Tätowieren; §§ 26,27 LFGB werden nur noch für Mittel zum Tätowieren gelten. § 43 a LFGB regelt die Ausgestaltung der Probenahme bei Erzeugnissen, die unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln angeboten werden, so auch der Internethandel. Die Übermittlungspflicht zur Rückverfolgbarkeit gem. § 44 Abs. 3 LFGB wurde ausgeweitet.
Die „Ekelnorm“ aus § 11 Abs. 2 Nr. 1 LFGB alte Fassung hat eine eigene „Hausnummer“ unter § 12 LFGB mit der Gesetzesüberschrift „Weitere Verbote“ bekommen. Der Täuschungsschutz § 11 LFGB wurde erweitert und an die LMIV angepasst.

Bei der Fortbildung wird die neue mit der alten Rechtslage gegenübergestellt und außerdem anhand von verschiedenen Fallbeispielen die neuen Vorschriften praxisnah vermittelt.

Die Veranstaltung richtet sich an das Kontrollpersonal sowie an den Innendienst der amtlichen Lebensmittelüberwachung.

Zahngesundheit

Gutachtenworkshop für Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

05.05.2025 - 06.05.2025
Düsseldorf
Die Erstellung gutachterlicher Stellungnahmen für Beihilfestellen und Sozialämter sind neben der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe ein wichtiger Tätigkeitsbereich für die Zahnärztinnen und
Zahnärzte der unteren Gesundheitsbehörden in den meisten deutschen Bundesländern.
Gesetzliche Grundlagen für die gutachterliche Tätigkeit sind die Beihilfebestimmungen des Bundes und der Länder sowie das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Dabei werden sowohl die Rechtsbereiche der privaten und als auch der gesetzlichen Krankenversicherungen berührt, so dass fundierte Kenntnisse zur Gebührenordnung für Zahnärzte und Ärzte (GOZ/GOÄ), BEMA und dem Festzuschuss-System der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig sind. Eine besondere Anforderung in der gutachterlichen Tätigkeit für Zahnärztinnen und Zahnärzte der
Gesundheitsämter besteht in der Fähigkeit, ärztlichen Sachverstand mit verwaltungsrechtlichen
und gesetzlichen Kenntnissen zu verknüpfen. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist daher, anhand praktischer Fallbeispiele der Referenten und Teilnehmer auf fachliche, verwaltungsrechtliche und gesetzliche Besonderheiten einzugehen, die mit der gutachterlichen Tätigkeit verknüpft sind.
Aktuelle Entwicklungen finden dabei besondere Berücksichtigung. Die Veranstaltung ist
ausdrücklich als Workshop konzipiert. Basiskenntnisse zur gutachterlichen Tätigkeit und
Erfahrungen in der Erstellung von Gutachten stellen daher eine wichtige Voraussetzung für die
Teilnahme dar.
Der theoretische Teil der Weiterbildung zur/zum Fachzahnärzt:in für Öffentliches
Gesundheitswesen besteht aus zwei Lehrgangsteilen: Lehrgangsteil 1 (Module 1 – 3 des
Weiterbildungskurses), Lehrgangsteil 2 (Gutachtenseminar Anfänger und Fortgeschrittene
Gutachtenworkshop, Hygienemanagement Teil 1 und 2, gemäß WBVO v. 14. 4. 2015).

Die Teilnehmenden sollten bitte interessante Fälle aus ihrer eigenen Gutachtertätigkeit
vorstellen, die gemeinsam in der Gruppe analysiert und diskutiert werden. Die entsprechenden
Unterlagen sind bitte zum 21.04.2025 an wachtel@akademie-oegw.de einzusenden.

Ebenso bitten wir darum eine Kurzfassung der neuen GOZ und des BEMA sowie (soweit bekannt)
alle für sie relevanten und verbindlichen landesspezifischen Rechtsgrundlagen für die
Veranstaltung bereitzuhalten.
Sozialpsychiatrie

„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Unterbringung nach den Psych(K)(H)Gs und dem Betreuungsrecht

28.04.2025
Düsseldorf
„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Freiheit und Gesundheit (k)ein Widerspruch?

Richterliche Unterbringungsentscheidungen und Entscheidungen zur Zwangsbehandlung werden von professionellen medizinischen Akteur:innen oftmals mit Erstaunen und manchmal auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Die Materie ist komplex und die zu diskutierenden Fragen sind auch für Jurist:innen herausfordernd. Ohne den medizinischen Sachverstand der professionellen medizinischen Akteur:innen ist eine Entscheidung in Unterbringungs- und Zwangsbehandlungssachen nicht möglich. Die richterlichen Entscheidungen müssen aber immer auch die Freiheitsrechte des Betroffenen berücksichtigen und ihnen nicht selten - insbesondere in Zweifelsfällen - den Vorrang vor einer aus ärztlicher Sicht angezeigten Unterbringung/Behandlung einräumen. Zudem sind teilweise Verfahrenshandlungen geboten, die aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen von Medizin und Jurisprudenz erschweren zusätzlich das gegenseitige Verständnis der beiden Professionen.

In dieser Fortbildung wird vermittelt, welche Feststellungen Gerichte zu treffen haben und wie sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Die relevanten juristischen Fachbegriffe wie z. B. „gegenwärtige erhebliche Gefahr“ und „freie Willensbildung“ werden erklärt und diskutiert. Dabei werden anhand von typischen sowie besonders problematischen Fallbeispielen aus der Praxis die Überlegungen und die Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit nachvollziehbar dargestellt. Es wird auch diskutiert, wie eine effektive Kommunikation zwischen Gericht und den Mitarbeiter:innen des Sozialpsychiatrischen Dienstes gelingen kann, um im Interesse der Betroffenen, unter Beachtung der rechtsstaatlichen Erfordernisse, eine möglichst gute Entscheidungsfindung zu gewährleisten.

Sozialpsychiatrie

Arbeiten mit Kindern mit komplexem Hilfebedarf in multiprofessionellen Teams: Ein Workshop mit traumapädagogischen Überlegungen

29.04.2025
Düsseldorf
Kinder und Jugendliche mit sogenanntem „komplexen Hilfebedarf“ sind in vielen sozialen Hilfesystemen in volviert mit dem Eindruck, dass keine Einzelhilfe richtig greifen kann. Desto spezialisierter die Hilfen werden und sich „abgrenzen“, um handlungsfähig zu bleiben, desto eher gibt es Kinder und Jugendliche, welche in die einzelnen Hilfen des Gesamtsystems nicht passen. Viele Mitarbeitende in sozialen Berufen fühlen sich dabei in ihrer Arbeit unwirksam und reagieren mit Unzufriedenheit und Enttäuschung. Manchmal richtet sich diese Enttäuschung gegen andere Mitglieder der Hilfesysteme, da niemand oder nichts zu helfen scheint. Manch mal richtet sich diese Enttäuschung gegen die Kinder und Jugendliche, welche so viel Hilfe erhalten und sich scheinbar nicht helfen lassen können.

Die Fortbildung will in dieser Situation der Überforderung mit traumapädagogischen Überlegungen berufliche Orientierung vermittelten. Auch wenn es danach noch die gleiche Anzahl von Abbrüchen, Systemwechsel und Rettungsstellen-Vorstellungen gibt, dann ist doch die Chance hoch, dass die einzelnen Mitarbeitenden sich dabei nicht so schlecht fühlen und es weniger Vorwürfe untereinander und gegenüber den Kindern und Jugendlichen gibt. Bei gleicher Anzahl von Krisen, könnte jede einzelne Krise eventuell weniger retraumatisierend sein. Dieses alleine könnte die Langzeitprognose der Kindern und Jugendlichen mit komplexem Hilfebedarf verbessern UND die berufliche Zufriedenheit der Helfenden positiv beeinflussen.


Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Schnittstellen & Akteure

28.04.2025 - 30.04.2025
Berlin
Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung solcher Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäuser und Bundeswehr, beleuchtet werden.
Ziele der Veranstaltung sind die Schaffung der Voraussetzungen und das Sensibilisieren für ein einheitliches Krisenmanagement im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz.

Als freiwilliges Zusatzangebot bieten wir am 30.04. nachmittags eine kostenfreie Exkursion ins Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin an.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.


Sonderveranstaltung

Wissenstransfer im ÖGD I: Building Bridges? Eine Einführung in die unterschiedlichen Systemlogiken von Wissenschaft und Praxis im ÖGD

29.04.2025 - 30.04.2025
Live-Online-Seminar
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) besteht aus einer Vielzahl von Tätigkeitsfeldern und ist verantwortlich für die Ausführung unterschiedlichster Aufgaben. Um den damit einhergehenden komplexen Anforderungen gerecht werden zu können, ist eine Ausrichtung am aktuellen Wissens- und Kenntnisstand unerlässlich. Um neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die tägliche Arbeit integrieren zu können und gleichzeitig auch ÖGD-relevante Fragestellungen in die Wissenschaft zu bringen, wird ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis benötigt.
Die siebenteilige Online-Fortbildungsreihe “Wissenstransfer im ÖGD” setzt genau da an: Sie erwerben die fachlich-methodischen Skills und Kompetenzen zum Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz auf kommunaler Ebene. Sie erhalten einen Überblick über die Grundlagen ÖGD-relevanter Forschung und Wissenschaft und lernen, wie relevantes Wissen identifiziert, zusammengefasst und adressat:innengerecht aufbereitet werden kann.
In der ersten Veranstaltung der Fortbildungsreihe erhalten die Teilnehmenden einem Einblick in die Historie sowie in die grundlegenden Verwaltungs- und Entscheidungsstrukturen des ÖGD - vor allem auf kommunaler Ebene - und lernen die (verwaltungsrechtlichen) Rahmenbedingungen der deutschen Hochschullandschaft kennen. Hierbei ersichtlich werden die unterschiedlichen Systemlogiken von Praxis und Wissenschaft im ÖGD: Worin unterscheiden sich die beiden Systeme? Wie sind diese Strukturen gewachsen und welche Rolle spielt die Historie in Bezug auf aktuelle Entwicklungen und Reformbestrebungen des ÖGD? Ziel der Veranstaltung ist es, Fragen zu den Unterschieden der Systeme zu klären, aber auch die Bedeutung der unterschiedlichen Strukturen und ihre Entwicklung für den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis im ÖGD zu diskutieren.
Da die Veranstaltungen aufeinander aufbauen, empfehlen wir die Teilnahme an der gesamten Fortbildungsreihe. Die Veranstaltungen werden separat gebucht. Für jede Veranstaltung werden Ihnen umfangreiche Materialien via E-Learning (Moodle) zur Verfügung gestellt.

Die Fortbildungsreihe ist für alle Interessierte offen. Diese ist gleichzeitig auch Teil des Qualifizierungsmodells EvidenzÖGD. Mehr Infos zu EvidenzÖGD finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/projekte/evidenzoegd2

Creative communication & management

Andere im Gespräch zur Verhaltensänderung motivieren

07.04.2025
Live-Online-Seminar

Manchmal reicht es nicht aus, die besseren Argumente zu haben, um andere zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Auch wenn wir vielleicht rechthaben, lassen sich unsere Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner manchmal nicht überzeugen - zum Beispiel dazu, ihren Lebensstil oder ihre Arbeitsweise zu ändern.

Wir wollen uns gemeinsam erarbeiten, welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Weiter wird es darum gehen, Kommunikationstechniken wie etwa die „motivierende Gesprächsführung“ kennenzulernen und in Beispielsituationen anzuwenden. Wichtig ist, dass wir unserer Gegenüber nicht manipulieren wollen oder mit „Tricks“ beeinflussen, sondern auf Augenhöhe beraten und dabei selbst authentisch bleiben. Wie kann ich andere in meinem Sinne beeinflussen, ohne sie „über den Tisch zu ziehen“? Dabei soll es auch darum gehen, mit eigenen Wut- oder Ohnmachtsgefühlen umgehen zu lernen. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen.

Creative communication & management

Herausforderndes Verhalten von Bürger:innen am Telefon - Was tun?

29.04.2025
Live-Online-Seminar

Die Kommunikation am Telefon zwischen Bürger:innen und Mitarbeiter:innen der Gesundheitsämter kann mitunter überaus herausfordernd sein.
Aufgebrachte Bürger:innen sind auf die Sachebene zurückzuholen und zur Zusammenarbeit zu bewegen. Werden Mitarbeitende von den Gesprächspartner:innen provoziert oder verbal angegriffen, kann ihnen eine gelungene, strukturierte und zielorientierte Gesprächsführung besonders schwer fallen.

In dieser Veranstaltung werden zunächst grundlegende Kommunikationstechniken aufgefrischt, um dann zu überprüfen, welche sich besonders eignen, um fordernden Gesprächspartner:innen am Telefon „den Wind aus den Segeln zu nehmen“. Sie werden die Gelegenheit bekommen, eigene Strategien zu erarbeiten, wie mit herausfordernden Gesprächssituationen umgegangen werden kann und diese an Fallbeispielen praktisch ausprobieren. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf den Umgang mit fremden und eigenen Emotionen gelegt. Weitere wichtige Themen sind Selbstschutz und Psychohygiene.
Sozialpsychiatrie

Einführung in die (Sozial-) Psychiatrie mit besonderem Augenmerk auf den psychischen Befund und Hilfemöglichkeiten

22.05.2025 - 23.05.2025
Hamburg
Sind Sie eine neue Kollegin bzw. ein neuer Kollege im Sozialpsychiatrischen Dienst?

Wichtige Zielgruppen der SpDis sind Menschen mit einer psychischen Erkrankung, einer Suchterkrankung oder geistigen Behinderung, ihre Angehörigen und Menschen aus ihrem sozialen Umfeld. Ein wesentliches Ziel aller Sozialpsychiatrischen Dienste ist es, psychisch kranke Menschen zu befähigen, menschenwürdig und selbstbestimmt in der Gemeinschaft zu leben. Die Angebote der Sozialpsychiatrischen Dienste richten sich besonders an die Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten nicht ausreichend nutzen können.

In dieser zweitägigen Veranstaltung sollen im fachlichen Austausch anhand von Fallbeispielen typische psychische Symptome häufiger Krankheits- und Störungsbilder in der Groß- und Kleingruppe erarbeitet und diskutiert werden. „Typische“ Symptome von Depressionen, Schizophrenien, Suchterkrankungen, Demenzen und geistigen Behinderungen werden erarbeitet, um an diesen exemplarisch die Möglichkeiten von Beratung, Betreuung und Hilfen im sozialpsychiatrischen Kontext vorzustellen.



Sozialpsychiatrie

(Große) Gruppen moderieren – Psychiatriekoordinierende in Aktion

05.06.2025
Düsseldorf
Gruppen zu moderieren und mit ihnen an Ziel- und Aufgabenstellungen zu arbeiten, bieten in Abhängigkeit von Gruppengröße, Format, Auftrag und Rolle große Chancen für ein inhaltliches Weiterkommen. Je größer eine Gruppe ist, desto stärker ist die Herausforderung für die Moderation. Es sollen Methoden vorgestellt und ausprobiert sowie Tipps erarbeiten werden, um Psychiatriekoordinierende und Mitarbeitende der Sozialpsychiatrischen Dienste sowie andere Kolleg:innen in den Gesundheitsämtern methodisch zu unterstützen.
Komplexen Fallberatungen und -konferenzen, Sitzungen und Fachtagen von gemeindepsychiatrischen Verbünden, Prozessbegleitungen zur Gründungen und Weiterführung von PSAGs, GPVs, Zukunftswerkstätten und Gesundheitskonferenzen sind Formate, für die konkrete Methoden vorgestellt, erfahrbar gemacht und reflektieren werden. Ziel ist es, gemeinsam herauszufinden, welche Methoden hilfreich und wirksam sein können.
Folgende Methoden zur Arbeit in großen Gruppen werden vorgestellt: Future Search – Zukunftskonferenz, World Café, Open Space, Real Time Strategic Change (RTSC). Zwei Methoden werden anhand relevanter Aspekte ausprobiert: World Café zum Thema Moderation vs. Leitung und Open Space zum Thema Fall-Konferenz.


Hygiene und Infektionsschutz

Hygiene und Infektionsschutz für Fortgeschrittene - Ausbruchsmanagement in Gemeinschaftsunterkünften

13.05.2025
Live-Online-Seminar
Ausbrüche von Masern oder anderen übertragbaren Erkrankungen in Gemeinschaftsunterkünften stellen den Infektionsschutz immer wieder vor Herausforderungen. Wie schaffe ich es, auch bei größeren Ausbruchgeschehen gezielt vorzugehen und den Überblick zu behalten? Wie kann ich Ausbruchsgeschehen wirksam vorbeugen?
Anhand der Hinweise des RKI zum Infektionsschutz in Gemeinschaftsunterkünften und im Kontext Wohnungslosigkeit sowie anhand konkreter Ausbruchsgeschehen soll der sichere Umgang mit Ausbrüchen in Gemeinschaftsunterkünften gestärkt werden und effektive Strategien zur Prävention aufgezeigt werden.


Medizinische Begutachtung

Begutachtung im ÖGD: FAQ für Fortgeschrittene

29.04.2025
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis zum 18.04.2025 bei Dr. Dr. Elisa Hoffmann einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.

Kontaktdaten Dr. Dr. Elisa Hoffmann:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung nach dem Tarifrecht

30.04.2025
Live-Online-Seminar
Die Begutachtung von Tarifbeschäftigten im Öffentlichen Dienst gehört in vielen Kommunen zu den Aufgaben des amtsärztlichen Dienstes. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Creative communication & management

Verständlich kommunizieren im ÖGD

06.05.2025
Live-Online-Seminar
Als Schnittstelle zwischen Medizin, Verwaltung und den Bürger:Innen einer Kommune steht der ÖGD wie keine andere Disziplin vor den Notwendigkeiten und Herausforderungen einer klaren und vor allem verständlichen Kommunikation. Dies reicht von Aufklärungen im Bereich des Impfens, über das verständliche Erklären von Diagnosen und Funktionseinschränkungen im amtsärztlichen Dienst, den Herausforderungen in der Kommunikation des Sozialpsychiatrischen Dienstes oder den Anordnungen im Infektionsschutz oder der Trinkwasserüberwachung. Um unsere Ziele zu erreichen, müssen unsere jeweiligen Zielgruppen verstehen, was wir von ihnen wollen. Dabei stellen medizinische Fachsprache, Behördensprache sowie juristische Begrifflichkeiten und Verklausulierungen enorme Hürden für eine verständliche und einfache Kommunikation dar. In dieser Veranstaltung geht es um die Grundlagen des verständlichen Kommunizierens und wie diese in den Praxisalltag der Gesundheitsämter integriert werden können.


Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Fachforum Telemedizin im Öffentlichen Gesundheitsdienst

18.06.2025
Live-Online-Seminar
Die Telemedizin gewinnt zunehmend an Bedeutung und bietet auch für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) neue Möglichkeiten der Gesundheitsversorgung und Krisenbewältigung. Doch wie kann Telemedizin im ÖGD sinnvoll eingesetzt werden? Welche Potenziale ergeben sich für die Versorgung, Vernetzung und Effizienzsteigerung? In diesem Fachforum diskutieren wir praxisnahe Einsatzmöglichkeiten der Telemedizin im ÖGD.

Die Fachforen Digitale Kompetenzen bieten eine offene Plattform für den Austausch zu aktuellen Themen und Herausforderungen der digitalen Transformation im ÖGD. Das Besondere: Die Themenauswahl wird direkt von den Teilnehmer:innen der Fortbildungsreihe „Digitale Kompetenzen“ bestimmt, sodass die Diskussion genau auf die aktuellen Bedarfe und Interessen der Teilnehmer:innen abgestimmt ist.

Das Fachforum bietet Ihnen die Möglichkeit, sich zu aktuellen Digitalisierungsthemen auf dem Laufenden zu halten, neue Impulse für die Praxis zu gewinnen und gemeinsam mit Kolleg:innen aus dem gesamten ÖGD innovative Lösungsansätze zu diskutieren.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Fallbesprechung zur Qualifizierung Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitsdienst

22.05.2025
Live-Online-Seminar
Die Vorstellung eines eigenen Kinderschutzfalles und der anschließenden Diskussion mit einer Kinderschutzmedizinerin bilden den Abschluss des Curriculums „Kinderschutz im Öffentlichen Dienst“
Die Teilnahme an der Fallbesprechungsrunde ist erst nach dem Absolvieren aller geforderten Voraussetzungen möglich.
Ein Schema zur Aufbereitung Ihres Falls erhalten Sie nach der Anmeldebestätigung.

Digitalisierung

Online Angebote und Beratung: Einsatz DIGA und Telemedizin im Alltag des ÖGD

05.05.2025
Live-Online-Seminar
Die Pandemie stellte das Versorgungssystem vor neue Herausforderungen. Die Telematik und die digitalen Möglichkeiten scheinen einen Ausweg in der Krise gewesen zu sein, die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung weitgehend aufrechtzuerhalten. Inwiefern sind die Angebote, welche bereits in den Krankenhäusern und bei Niedergelassenen Einsatz finden, auch ÖGD-tauglich?
Themenschwerpunkte sind u.a.
Einsatz der Onlineberatung
Pro und Kontra der Onlineangebote
Grenzen der Onlineangebote
Datenschutz und Schweigepflicht
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Fallbesprechung zur Qualifizierung Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitsdienst

11.07.2025
Live-Online-Seminar
Die Vorstellung eines eigenen Kinderschutzfalles und der anschließenden Diskussion mit einer Kinderschutzmedizinerin bilden den Abschluss des Curriculums „Kinderschutz im Öffentlichen Dienst“
Die Teilnahme an der Fallbesprechungsrunde ist erst nach dem Absolvieren aller geforderten Voraussetzungen möglich.
Ein Schema zur Aufbereitung Ihres Falls erhalten Sie nach der Anmeldebestätigung.

Digitalisierung

Digitale Kompetenzen – IT-Workshop: Digitale Identitäten und Authentifizierung im ÖGD

06.05.2025
Live-Online-Seminar
Was ist eine digitale Identität, und welche Formen gibt es im Gesundheitswesen? In diesem
Workshop erhalten Sie einen Überblick über digitale Identitäten und ihre Bedeutung für den
sicheren Zugang zu IT-Systemen im ÖGD. Wir diskutieren praxisnahe Anwendungsfälle und
Authentifizierungsverfahren und geben einen Einblick in die sichere Nutzung am Beispiel des
elektronischen Heilberufsausweises (eHBA). Lernen Sie, welche Herausforderungen und Chancen
digitale Identitäten mit sich bringen – für mehr Sicherheit und Effizienz in Ihrem Arbeitsalltag.

Die IT-Workshops ergänzen die Fortbildungsreihe „Digitale Kompetenzen“. In Seminarformaten mit bis zu 50 Teilnehmer:innen werden Inhalte zu technischen Fragestellungen und IT vertieft. Besonders im Fokus steht in diesem Format die Interaktion mit den Teilnehmer:innen.

Der Workshop gibt einen detaillierten Überblick über präventive Maßnahmen bei der Vorbereitung auf IT-Notfälle verschiedenster Art. Eröffnet wird der Workshop durch einen Fachvortrag zum Umgang mit IT-Notfällen in Bezug auf kritische Prozesse im Gesundheitswesen. Die erlernten Inhalte werden durch eine praxisnahe Übung in Kleingruppen gefestigt und der Workshop schließt mit der Besprechung der erarbeiteten Inhalte im Plenum.
Digitalisierung

Lunch & Learn: Künstliche Intelligenz im ÖGD – KI verstehen

08.05.2025
Live-Online-Seminar
Was ist Künstliche Intelligenz (KI), und warum ist sie relevant für den Öffentlichen Gesundheitsdienst? In dieser ersten Session unserer neuen Lunch & Learn- KI-Veranstaltungsreihe erhalten Sie einen Überblick über die Grundlagen der KI und ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Entdecken Sie, wie KI den ÖGD unterstützen kann – von der Datenanalyse bis zur Bürgerkommunikation.

Digitalisierung

Lunch & Learn: Künstliche Intelligenz im ÖGD – Was Large Language Models können

05.06.2025
Live-Online-Seminar
Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT sind aktuell in aller Munde. Doch wie funktionieren sie, und wie können sie den ÖGD unterstützen? In dieser Session beleuchten wir die Technologie hinter LLMs, zeigen ihre Einsatzmöglichkeiten im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) und diskutieren ihre Grenzen.

Digitalisierung

Lunch & Learn: Künstliche Intelligenz im ÖGD – So prompten Sie richtig

04.09.2025
Live-Online-Seminar
Effektive KI-Nutzung beginnt mit der richtigen Kommunikation: dem „Prompting“. In dieser Lunch-Session lernen Sie, wie Sie gezielte und präzise Eingaben formulieren, um optimale Ergebnisse von KI-Tools wie ChatGPT für Ihren Arbeitsalltag im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu erhalten.
Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Digitales Gesundheitsamt – Digitale Tools und Fachanwendungen

22.05.2025 - 23.05.2025
Live-Online-Seminar
Diese Veranstaltung richtet sich an Kolleg:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, die sich umfassend über aktuelle digitale Tools und Fachanwendungen im ÖGD informieren und deren Potenziale für ihre Arbeit kennenlernen möchten. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Fragen rund um die Einführung und Nutzung digitaler Anwendungen sowie die Chancen und Herausforderungen neuer Technologien:

Welche digitalen Tools stehen dem ÖGD zur Verfügung, und welche davon sind für die tägliche Praxis besonders geeignet?
Welche Fachanwendungen werden derzeit im ÖGD genutzt, und welche Weiterentwicklungen sind geplant, um noch effizienter zu unterstützen?
Wie kann künstliche Intelligenz im ÖGD eingesetzt werden? Welche Möglichkeiten und Risiken bringt KI für den ÖGD mit sich?
Welche Open Access Tools stehen den Kolleg:innen im ÖGD zur Verfügung, und wie können sie zur Zusammenarbeit genutzt werden?


In Vorträgen und praxisorientierten Workshops wird ein Überblick über die im ÖGD verfügbaren digitalen Werkzeuge gegeben und deren konkrete Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt. Die Teilnehmer:innen haben die Gelegenheit, sich über Best Practices und Zukunftsperspektiven auszutauschen und erste Anwendungsmöglichkeiten von KI und Open Access Tools für ihre Arbeit zu entdecken.

Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Einführung in die Open-Source-Software R

19.05.2025 - 20.05.2025
Düsseldorf

In der Fortbildung erhalten Sie einen Überblick über die Programmiersprache R und die Entwicklungsumgebung RStudio. Die Fortbildung richtet sich vor allem an Anfänger:innen, es sind keine Vorkenntnisse in R notwendig - Basiskenntnisse der Statistik sowie Erfahrungen mit anderen syntaxbasierten Statistikprogrammen sind jedoch von Vorteil.
In der Fortbildung erhalten Sie neben einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Programmierung mit Base R, eine theoretische und praktische Einführung in die moderne Datenanalyse mit Tidyverse und RMarkdown. Wir folgen im Kurs den Schritten: 1) Daten einlesen, 2) Daten transformieren 3) Tabellen und Grafiken erstellen 4) Bericht erstellen. Diese Schritte werden immer wieder wiederholt: Im Showcase und in der Praxis beim Sehen und Nachmachen am ersten Veranstaltungstag, in den Übungen am zweiten Tag sowie als optionale Lehrwiederholung, die Sie zu Hause im Nachgang durchführen können. Für die praktischen Lerneinheiten können Sie unseren vorbereiteten Lehrdatensatz nutzen oder eigene Daten mitbringen.
Zur Vorbereitung empfehlen wir entweder das Epidemiologist R Handbook (englisch, umfangreicher, mit Spezialwissen für Epidemiologie) die Kapitel 1 bis 11 zu lesen oder im Buch Statistik mit R und RStudio die Kapitel 1 bis 10 (deutsch, allgemeiner gehalten, anfängerfreundlicher). Beide Bücher sind Open Source und frei verfügbar.
Bitte beachten Sie: Erfahrungsgemäß gibt es sehr unterschiedliche Lernniveaus von denen gestartet wird und dementsprechend gibt es Inhalte, die für manche schnell herausfordernd sind und andere die von manchen als zu einfach wahrgenommen werden. Wir versuchen im Kurs allen gerecht zu werden.
Vorausgesetzt wird:
Ein Laptop auf dem R (möglichst aktuell) und RStudio (möglichst aktuell) installiert sind. Außerdem installieren Sie bitte folgende Packages: tidyverse, rmarkdown, knitr, sf, pacman, gt, leaflet, DT, geodata. Melden Sie sich gern bei Fragen zu den notwendigen Installationen.
Sollten die Installationen auf Ihrem dienstlichen Rechner nicht möglich sein, empfehlen wir ein privates Laptop mitzunehmen.

Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Fachforum Open Source im Öffentlichen Gesundheitsdienst

27.06.2025
Live-Online-Seminar
Open Source – mehr als nur ein Schlagwort: In der öffentlichen Verwaltung bietet quelloffene Software nicht nur neue technische Möglichkeiten, sondern auch Ansätze für mehr Transparenz, Unabhängigkeit und Zusammenarbeit. Doch was bedeutet das konkret für Institutionen im Öffentlichen Gesundheitsdienst?
In diesem Fachforum setzen wir einen Impuls: Ein erfahrener Referent gibt Einblicke in die Potenziale und Herausforderungen von Open-Source-Lösungen und referiert zur digitalen Souveränität. Im Anschluss laden wir Sie ein, das Thema gemeinsam weiterzudenken. In moderierten Gruppen diskutieren wir praktische Erfahrungen, Bedarfe und Perspektiven – mit dem Ziel, voneinander zu lernen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Die Fachforen Digitale Kompetenzen bieten eine offene Plattform für den Austausch zu aktuellen Themen und Herausforderungen der digitalen Transformation im ÖGD. Das Besondere: Die Themenauswahl wird direkt von den Teilnehmer:innen der Fortbildungsreihe „Digitale Kompetenzen“ bestimmt, sodass die Diskussion genau auf die aktuellen Bedarfe und Interessen der Teilnehmer:innen abgestimmt ist.

Zu Beginn des Fachforums geben eine oder mehrere Fachreferent:innen Impulse, die den Einstieg in das gewählte Thema erleichtern und Best Practices sowie Erfahrungen aus der Praxis vorstellen. Anschließend folgt eine moderierte Diskussionsrunde, in der alle Teilnehmer:innen ihre Fragen, Meinungen und Erfahrungen einbringen können. So entsteht ein lebendiger Austausch, der nicht nur wichtige Erkenntnisse liefert, sondern auch zur Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung beiträgt.

Das Fachforum bietet Ihnen die Möglichkeit, sich zu aktuellen Digitalisierungsthemen auf dem Laufenden zu halten, neue Impulse für die Praxis zu gewinnen und gemeinsam mit Kolleg:innen aus dem gesamten ÖGD innovative Lösungsansätze zu diskutieren.

Themenschwerpunkte lagen in vergangenen Fachforum beispielsweise auf der Telematikinfrastruktur für den ÖGD, dem Einsatz von RPA-Technologien, oder der Nutzung von Sprachsoftwares.
Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Modul Projektmanagement für Digitalisierungsprojekte im ÖGD

18.09.2025 - 19.09.2025
Live-Online-Seminar
Diese Veranstaltung richtet sich an Kolleg:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, die ihre Kompetenzen im Projektmanagement speziell für Digitalisierungsprojekte vertiefen möchten. Im Zentrum stehen praxisnahe Fragen und Strategien, die die erfolgreiche Planung, Umsetzung und Kommunikation von Projekten unterstützen:
Was unterscheidet klassisches vom agilen Projektmanagement, und wann eignet sich welche Methode?

Wie setze ich das Projektmanagement strukturiert auf, um ein Digitalisierungsprojekt zielgerichtet zu steuern?
Welche Tools stehen mir für das Projektmanagement zur Verfügung, und wie nutze ich sie effektiv?
Wie kommuniziere ich effizient und transparent in Digitalisierungsprojekten, um alle Beteiligten einzubinden?
Wie mache ich Projekterfolge sichtbar und sichere eine nachhaltige Umsetzung?

Neben Fachvorträgen, die Grundlagen und Best Practices des Projektmanagements vermitteln, gibt es einen interaktiven Workshop, in dem die Teilnehmer:innen digitale Projektmanagement-Tools entdecken und ausprobieren können. Der Workshop bietet die Gelegenheit, konkrete Anwendungsmöglichkeiten zu erkunden und Tools zu finden, die sich für die individuellen Anforderungen im Gesundheitsamt eignen.


Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Fachforum Social Media im Gesundheitsamt

07.10.2025
Live-Online-Seminar
Die Fachforen Digitale Kompetenzen bieten eine offene Plattform für den Austausch zu aktuellen Themen und Herausforderungen der digitalen Transformation im ÖGD. Das Besondere: Die Themenauswahl wird direkt von den Teilnehmer:innen der Fortbildungsreihe „Digitale Kompetenzen“ bestimmt, sodass die Diskussion genau auf die aktuellen Bedarfe und Interessen der Teilnehmer:innen abgestimmt ist.
Zu Beginn des Fachforums geben eine oder mehrere Fachreferent:innen Impulse, die den Einstieg in das gewählte Thema erleichtern und Best Practices sowie Erfahrungen aus der Praxis vorstellen. Anschließend folgt eine moderierte Diskussionsrunde, in der alle Teilnehmer:innen ihre Fragen, Meinungen und Erfahrungen einbringen können. So entsteht ein lebendiger Austausch, der nicht nur wichtige Erkenntnisse liefert, sondern auch zur Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung beiträgt.
Das Fachforum bietet Ihnen die Möglichkeit, sich zu aktuellen Digitalisierungsthemen auf dem Laufenden zu halten, neue Impulse für die Praxis zu gewinnen und gemeinsam mit Kolleg:innen aus dem gesamten ÖGD innovative Lösungsansätze zu diskutieren.
Themenschwerpunkte lagen in vergangenen Fachforum beispielsweise auf der Telematikinfrastruktur für den ÖGD, dem Einsatz von RPA-Technologien, oder der Nutzung von Sprachsoftwares.


Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Modul Digitale Führungskompetenzen

27.11.2025 - 28.11.2025
Live-Online-Seminar
Diese Veranstaltung richtet sich an Kolleg:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, die ihre Führungskompetenzen im digitalen Kontext stärken möchten. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Fragen, die sich aus der zunehmend vernetzten und digitalen Arbeitswelt ergeben:

Wie lassen sich Teams auch auf Distanz effektiv führen? Welche Strategien fördern eine offene Kommunikation und Zusammenarbeit im virtuellen Raum?
Welche digitalen Werkzeuge unterstützen Führungskräfte dabei, partizipative Prozesse anzustoßen und zu begleiten?
Wie erreiche ich Kolleg:innen, die Digitalisierungsprozessen kritisch gegenüberstehen?

In einem Workshop und Vorträgen werden diese und weitere Fragen beleuchtet, um den Teilnehmer:innen konkrete Handlungsansätze für ihren Arbeitsalltag zu vermitteln. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen für alltägliche Führungssituationen und erproben Methoden, die Teamdynamiken und Selbstbefähigung stärken. Neben Praxisbeispielen aus dem Gesundheitswesen werden auch wissenschaftliche Perspektiven zur digitalen Führung diskutiert und in moderierten Dialogen reflektiert.



Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Einführung in Mixed-Methods - Welchen Mehrwert bietet die Verwendung qualitativer Daten für die GBE - Beispiele aus der Praxis

12.05.2025
Live-Online-Seminar
Quantitative Daten sind für die Gesundheitsberichterstattung ideal, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu beschreiben und eventuelle Missstände in einzelnen Bezirken oder Regionen aufzudecken. Allerdings stellt die reine Verwendung quantitativer Daten eine eher oberflächliche Betrachtung der aktuellen gesundheitlichen Lage dar. Soziale Beziehungen, Normen und Werte, die das Entscheidungs- und damit auch Gesundheitsverhalten beeinflussen, können durch standardisierte Fragebögen nur unzureichend dargestellt beziehungsweise quantifizierbar gemacht werden. Die Hinzunahme von qualitativen Daten (Mixed-Methods Ansatz) ermöglicht einen tiefergehenden Einblick, da zusätzlich die individuelle, subjektive Sichtweise der Bürgerinnen und Bürger und soziokulturelle Determinanten berücksichtigt werden können.

In dieser Veranstaltung werden den Teilnehmer:innen die Merkmale und Grundlagen qualitativer Verfahren (in Abgrenzung zu quantitativen Verfahren), die Möglichkeiten zur Erhebung und Auswertung qualitativer Daten und die verschiedenen Designs des Mixed-Methods Ansatzes vermittelt. Darüber hinaus wird die Verknüpfung von der Theorie zur Praxis geschaffen, wie der Mixed-Methods Ansatz in der Gesundheitsberichterstattung zielgerichtet angewendet werden kann.

Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Fachforum Sprachsoftwares im Gesundheitsamt

12.12.2025
Live-Online-Seminar
Die Fachforen Digitale Kompetenzen bieten eine offene Plattform für den Austausch zu aktuellen Themen und Herausforderungen der digitalen Transformation im ÖGD. Das Besondere: Die Themenauswahl wird direkt von den Teilnehmer:innen der Fortbildungsreihe „Digitale Kompetenzen“ bestimmt, sodass die Diskussion genau auf die aktuellen Bedarfe und Interessen der Teilnehmer:innen abgestimmt ist.
Zu Beginn des Fachforums geben eine oder mehrere Fachreferent:innen Impulse, die den Einstieg in das gewählte Thema erleichtern und Best Practices sowie Erfahrungen aus der Praxis vorstellen. Anschließend folgt eine moderierte Diskussionsrunde, in der alle Teilnehmer:innen ihre Fragen, Meinungen und Erfahrungen einbringen können. So entsteht ein lebendiger Austausch, der nicht nur wichtige Erkenntnisse liefert, sondern auch zur Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung beiträgt.
Das Fachforum bietet Ihnen die Möglichkeit, sich zu aktuellen Digitalisierungsthemen auf dem Laufenden zu halten, neue Impulse für die Praxis zu gewinnen und gemeinsam mit Kolleg:innen aus dem gesamten ÖGD innovative Lösungsansätze zu diskutieren.
Themenschwerpunkte lagen in vergangenen Fachforum beispielsweise auf der Telematikinfrastruktur für den ÖGD, dem Einsatz von RPA-Technologien, oder der Nutzung von Sprachsoftwares.


Sozialpsychiatrie

FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung) - Von der Diagnose zur Teilhabeermöglichung

23.06.2025
Düsseldorf
Hunderttausende Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom leben in Deutschland. Zahlreiche Betroffene bekommen nie oder nur sehr spät eine Diagnose. Kinder mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leiden oft unter veränderten Hirnfähigkeiten mit Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Konsequenzabschätzung oder Impulskontrolle mit entsprechenden Anpassungsschwierigkeiten in ihrer sozialen Umwelt.

Die betroffenen erwachsenen und minderjährigen Menschen passend zu unterstützen ist auch eine Aufgabe der Kinder- und Jugenddienste, der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste und der Sozialpsychiatrischen Dienste.

Diese Fortbildung bietet einen Überblick über die Symptomatik, Diagnosestellung und mögliche Hilfen, um eine gesunde Entwicklung ohne reaktive Selbstabwertungen oder Verhaltensauffälligkeiten zu ermöglichen.



Sozialpsychiatrie

Krisenintervention anhand von Fallbeispielen, Hilfemöglichkeiten unter Einbeziehung der gesetzlichen Grundlagen

26.06.2025
Darmstadt
Für Menschen mit psychischen Erkrankungen wurden in Deutschland länderspezifische Gesetze über Schutzmaßnahmen und Hilfen erlassen, die Psych(K)(H)G. Sie sollen für Erkrankte das Recht sicherstellen, ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu führen. Diese Gesetze sind in den meisten Bundesländern ähnlich - allerdings ist die Aufgabendefinition zum Teil unterschiedlich formuliert. Auch das bundeseinheitliche Betreuungsrecht hat weitreichende Auswirkungen auf die Arbeit der SpDis.

Nach einer kurzen Einführung der Erläuterung grundlegender Rechtsbegriffe, die in den Psych(K)(H)G der Länder und im Betreuungsrecht Anwendung finden, werden anhand anonymisierter Situationen aus der Praxis Kriseninterventionen vorgestellt. Anhand dieser Fallbeispiele von Menschen in Krisensituationen wird in fachlichem Austausch erarbeitet und diskutiert, welche Hilfen und Interventionen im Rahmen der jeweiligen Landesgesetze (Psych(K)(H)G) im sozialpsychiatrischen Kontext (etwa Eingliederungshilfe, Pflegedienst) Anwendung finden können und angemessen sind. Dabei werden auch mögliche Zwangsmaßnahmen nach den Psych(K)(H)G und dem Betreuungsrecht berücksichtigt.

Wir gehen auf die übergreifenden Gemeinsamkeiten der Psych(K)(H)G ein, jedoch ist es im Rahmen dieses Formats nicht möglich, die jeweiligen Landesgesetze in Gänze detailliert zu betrachten.





Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Basisseminar

15.05.2025 - 16.05.2025
Live-Online-Seminar
Einrichtungen des Gesundheitswesens, aber auch das ganzheitliche Gesundheitswesen sind in der heutigen Zeit keinesfalls vor Krisenereignissen geschützt. Es gilt vorbereitet zu sein, um auch in solchen Lagen handlungsfähig zu bleiben.
Neben dem Krisenmanagement der einzelnen Einrichtungen braucht es ein koordiniertes Management aller relevanten Akteure. Dies sind vor allem die Krankenhäuser, die Rettungs- und Sanitätsdienste, die ambulanten Praxen und der Öffentliche Gesundheitsdienst. Genauso auch die ambulante und stationäre Pflege, Apotheken, Logistikdienstleister, Energie- und Wasserversorger, Labore, Bestattungsunternehmen und weitere mehr.
Das eintägige Basisseminar ist offen für alle Personen, die für das Krisenmanagement in den jeweiligen Bereichen verantwortlich oder damit befasst sind. Es klärt über die aktuellen Rahmenbedingungen des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes auf, weist in das Konzept der Gesundheitlichen Krisenkoordination (GeKKo) ein und trägt zur Vernetzung der teilnehmenden Akteure bei.
Das Basisseminar ist der Einstieg in weitere, dann akteurspezifische Fort- und Weiterbildungen.
Kooperationsveranstaltung der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen, des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Sozialpsychiatrie

Was nun? Natürlicher Wille, freier Wille oder doch Zwang? Diskussion anhand von Fallbeispielen bei Grenzfällen zwischen Selbst- und Fremdbestimmung

27.06.2025
Darmstadt
Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter:innen in der (Sozial-) Psychiatrie, die im Rahmen ihrer Berufsausübung wiederkehrend mit Fällen konfrontiert sind, in denen die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme von Maßnahmen limitierend sein kann. Gerade diese oftmals ethischen Konfliktfälle sollen anhand von Fallbeispielen im fachlichen Austausch diskutiert werden.
Dabei werden unter anderem auch Hintergründe und Definitionen zur Willensbestimmung, Autonomiefähigkeit und Einwilligungsfähigkeit in Abgrenzung zum paternalistischen Denken und der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen dargestellt.

Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallbeispiele zur Diskussion vorab einzusenden.

Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail eingereicht werden an: froehmel@akademie-oegw.de





Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

28. Vortragsreihe Sozialpharmazie - Schnittstellen im Gesundheitswesen – Was können Apotheker und Apothekerinnen beitragen?

06.05.2025
Düsseldorf
Die diesjährige Sozialpharmazie-Tagung betrachtet die Arzneimittelversorgung an den „Schnittstellen“ unseres Gesundheitswesens. Während zunächst vorgestellt wird, wo und wie Apothekerinnen und Apotheker generell zu einer Verbesserung identifizierter Versorgungsprobleme beitragen können, wird dies im Anschluss konkret anhand eines Beispiel-Settings, der Heimversorgung, erörtert und aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert.

Die Fachtagung ist zweigeteilt und am ersten Tag werden zunächst zwei Apothekerinnen einen Rundum-Blick über diejenigen Schnittstellen geben, in denen Apotheken und ihre Mitarbeiter tätig sind oder sein könnten. Die Amtsapothekerin der Stadt Hamm ergänzt das Tätigkeitsfeld um die sozialpharmazeutische Arbeit des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, indem sie ein Folgeprojekt zum Thema arzneimittelbezogenes Entlassmanagement und somit ein regionales Beispiel der Versorgungsforschung aufzeigt.
Der Nachmittag soll sich auf die spezielle Schnittstellenbetrachtung anhand der Arzneimittelversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen konzentrieren. Hier werden aus Sicht der Apotheken- und Arzneimittelaufsicht Auffälligkeiten thematisiert, die aus der alltäglichen Überwachungstätigkeit resultieren. Im Anschluss wird eine heimversorgende, öffentliche Apotheke Herausforderungen ihrer Schwerpunkttätigkeit vorstellen.
Ein Schlaglicht zur Arzneimittelversorgung in stationären Einrichtungen aus Sicht der Pflegekammer NRW sowie die Vorstellung von digitalen Modellen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung aus der Sicht eines niedergelassenen Arztes komplementieren die interdisziplinäre Betrachtung dieses umfassenden Schnittstellenthemas.
Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

28. Vortragsreihe Sozialpharmazie - Workshop: Wie können Apothekerinnen und Apotheker des Öffentlichen Gesundheitswesens Sozialpharmazie umsetzen?

07.05.2025
Düsseldorf
Die diesjährige Sozialpharmazie-Tagung betrachtet die Arzneimittelversorgung an den „Schnittstellen“ unseres Gesundheitswesens. Während zunächst vorgestellt wird, wo und wie Apothekerinnen und Apotheker generell zu einer Verbesserung identifizierter Versorgungsprobleme beitragen können, wird dies im Anschluss konkret anhand eines Beispiel-Settings, der Heimversorgung, erörtert und aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert.

Die Fachtagung ist zweigeteilt und der zweite Tag soll in einem moderierten Workshop die sozialpharmazeutischen Aktivitäten der Apothekerinnen und Apotheker des Öffentlichen Gesundheitswesens beleuchten und gegebenenfalls neue Aktivitätsfelder eröffnen. Unter Berücksichtigung der am Vortag erfahrenen fachlichen Anregungen und über den Austausch der Pharmazeuten im ÖGW sollen Schnittstellen beleuchtet und analysiert werden. Der Ausbau eines interdisziplinären Netzwerkes und die Überlegung neuer Strategien oder Informationskanäle können – ebenso wie auch die Benennung von Hindernissen und Herausforderungen – Teil der der Diskussion sein. Zentrale Frage soll sein, wie es insbesondere auch dem ÖGD gelingen kann, über die vorhandenen Strukturen neue Erkenntnisse in den Alltag zu implementieren und die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung an den Stellen zu verbessern und sich fachlich dort zu unterstützen, wo es nötig ist.
Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Biologische Lagen

05.05.2025 - 07.05.2025
Hamburg
Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung solcher Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäuser und Bundeswehr, beleuchtet werden.
Ziel der Veranstaltung ist das Planen und Managen von Maßnahmen im Rahmen von Seuchengeschehen und großen biologischen Lagen.

Als freiwilliges Zusatzangebot bieten wir am 07.05. nachmittags eine kostenfreie Exkursion ins Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) im Hamburger Hafen an.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Lebensmittelüberwachung

Bußgeldverfahren im LM-Recht für Fortgeschrittene

10.04.2025 - 11.04.2025
Düsseldorf
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt fortgeschrittene Themen und Fallbeispiele zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Als Voraussetzung sind grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren hilfreich. Die Einführung wird die Basiselemente umfassen, die vor Erlass eines Bußgeldbescheides zu klären bzw. zu prüfen sind.
Es werden 3 Fallbeispiele vorgestellt, die mit ihren individuellen Problemstellungen diskutiert werden und zu einem Entwurf der Abschlussentscheidung in einem Bußgeldverfahren, so insbesondere zu einer Arbeitshilfe für einen Bußgeldbescheid führen werden.
Es werden u. A. die Anforderungen an eine Ordnungswidrigkeit, Tatzeit, Tatort, Verjährung, Fristberechnung, Wiedereinsetzung, Anhörung eines Betroffenen, Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der Verwaltungsbehörde mit Bezug auf die StPO, Geldbuße, Beweismittel, Inhalt des Bußgeldbescheides, Rechte der Verwaltungsbehörde zur Begleitung nach Einspruch und Vollstreckung des Bußgeldbescheides erörtert.
Von Bedeutung wird auch die Lebensmittelverantwortung durch Aufgabenübertragung auf angestellte Mitarbeiter (§ 9 OWiG) sowie die Ordnungswidrigkeit der Aufsichtspflichtverletzung (§ 130 OWiG) sein.
Medizinische Begutachtung

# Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Gutachtenworkshop

27.05.2025
Hamburg
Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisations-formen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheits-behörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung.
Mit diesem Veranstaltungsformat steht nun ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvortrag und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.
Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht anhand der von Ihnen eingebrachten Fragen und Fallbeispiele erörtert und die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen und Fragen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen bis vier Wochen vor dem Termin per Mail bei Frau Hoffmann einzureichen.

Die Kontaktdaten von Frau Hoffmann finden Sie unter folgedendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/franziska-hoffmann

Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 3: Fetale Alkoholspektrum-Störungen (Fetal Alcohol Spectrum Disorders, FASD)

06.05.2025
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser zehnteiligen, jeweils halbtägigen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der dritte Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Fetale Alkoholspektrum-Störungen (Fetal Alcohol Spectrum Disorders, FASD). Zahlreiche Kinder und Jugendliche mit Fetalem Alkoholsyndrom leben in Deutschland. Viele Betroffene bekommen nie oder nur sehr spät eine Diagnose. Kinder mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leiden oft unter veränderten Hirnfähigkeiten mit Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Konsequenzabschätzung oder Impulskontrolle mit entsprechenden Anpassungsschwierigkeiten in ihrer sozialen Umwelt. Die Fortbildung bietet einen Überblick über die Symptomatik, Diagnosestellung und mögliche Hilfen, um eine gesunde Entwicklung ohne reaktive Selbstabwertungen oder Verhaltensauffälligkeiten zu ermöglichen.

Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 4: Autismus

07.05.2025
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser zehnteiligen, jeweils halbtägigen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der vierte Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Autismus.
Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) manifestieren sich oft schon im Kleinkindalter. In dieser Fortbildung werfen wir einen Blick auf die frühen Entwicklungsschritte und Verhaltensweisen, die auf ASS hinweisen können, und zeigen auf, wie sich die Störung im Verlauf der Kindheit und Jugend weiter ausprägen kann und mit welchen Besonderheiten sie einhergeht.

Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 5: Essstörungen

12.06.2025
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser zehnteiligen, jeweils halbtägigen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der fünfte Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Essstörungen:
Nach einer Phase relativer Stagnation hat die Zahl betroffener überwiegend Mädchen und jungen Frauen in den letzten Jahren wieder zugenommen. Gesellschaftliche Bedingungen wie auch technologische Veränderungen sind gut untersuchte pathogene bzw. aufrechterhaltende Faktoren für die Entstehung dieser häufigen Erkrankung. Essstörungen treten überwiegend in der pubertären und adoleszenten Lebensphase auf, in der Körperbild und Selbstwertgefühl die wesentlichen Entwicklungsthemen darstellen. Die Anorexia nervosa ist die kinder- und jugendpsychiatrische Erkrankung mit der höchsten Mortalität.
Frühe Anzeichen wie starke Gewichtsveränderungen, heimliches Essen oder übermäßige Beschäftigung mit Kalorien fallen oft erstmals im schulischen Kontext auf - entsprechende Sensibilisierung von Fachpersonen ist daher besonders wichtig. Eine frühzeitige Diagnose und Leitlinien basierte psychotherapeutische Behandlung, die das System des betroffenen Kindes bzw. der Jugendlichen aktiv einbezieht, sind entscheidend für eine prognostisch erfolgreiche Behandlung. Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Gesundheitsdiensten, Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie sind im Bereich der Essstörungen besonders wichtig. Im Rahmen der Veranstaltung sollen bestehende und weiterzuentwickelnde Konzepte gerade auch im Bereich der Prävention und Früherkennung diskutiert werden.

Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 6: Suizidalität

17.06.2025
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser zehnteiligen, jeweils halbtägigen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der sechste Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Suizidalität.
Ziel dieser Veranstaltung ist, die Sicherheit im Umgang mit dem Thema Suizidalität bei jungen Menschen zu steigern. Dazu wird intensiv mit Fakten, Wissen und Erfahrungsschätzen zu Handlungsmöglichkeiten und Therapiemöglichkeiten Orientierung vermittelt. Ziel ist es, in einer Situation, in welcher sich berechtigt viele Menschen handlungsunfähig fühlen, als Fachkraft die kognitive Flexibilität und Handlungsfähigkeit zu behalten.

Um die kognitive Flexibilität nicht nur mit Blick auf die Akutsituation, sondern auch im größeren Rahmen zu behalten, wird am Nachmittag der Schwerpunkt auf die Metaebene gelegt. Ziel ist auch hier mit Professionalität mit den jungen Menschen und ihrer Familie zusammen orientiert zu bleiben, sodass die jungen Menschen und ihre Familie die schwierige Phase sicher und nachhaltig gesund durchleben können. Es ist Zeit für Fragen und Austausch.

Hygiene und Infektionsschutz

Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung

19.05.2025 - 21.05.2025
Düsseldorf
Mit der Novellierung der Trinkwasserverordnung 2023 wurde die Einführung eines Risikomanagements für zentrale sowie bestimmte mobile und zeitweilig betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen verpflichtend. Gesundheitsämter stehen vor der Aufgabe, das Risikomanagement sowie die Anpassung oder Beibehaltung von Untersuchungsplänen zu prüfen.

Diese Schulung vermittelt praxisnah die Grundlagen und Anforderungen des risikobasierten Ansatzes in der Trinkwasserhygiene. Die Teilnehmenden lernen die wesentlichen Elemente des Risikomanagements kennen – von der Gefährdungsanalyse bis zur Risikoabschätzung – und erhalten einen fundierten Überblick über die aktuellen rechtlichen Vorgaben.

Die Schulung basiert auf den vom Umweltbundesamt entwickelten Schulungsunterlagen, die unter anderem ein Arbeitsbuch für Teilnehmende sowie eine Checkliste zur Prüfung durch die Gesundheitsämter umfassen. Diese Materialien werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und gemeinsam praxisnah erarbeitet.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte in Gesundheitsämtern, die in der Trinkwasserüberwachung tätig sind.

Die Veranstaltung findet am 19.-21. Mai 2025 jeweils von 09:00 bis ca. 16:00 Uhr statt. Ein detailliertes Programm wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

Die Teilnahmeplätze sind auf 20 begrenzt.


Hygiene und Infektionsschutz

Hygiene in der Trinkwasserinstallation – Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung –

06.05.2025 - 07.05.2025
Düsseldorf
Der Schutz der menschlichen Gesundheit vor nachteiligen Einflüssen, die sich aus der Verunreinigung von Trinkwasser ergeben, ist das oberste Ziel der Trinkwasserverordnung. Hygienische Risiken sind dann nicht auszuschließen, wenn notwendige technische und hygienische Anforderungen außer Acht gelassen oder erforderliche Instandhaltungsmaß-nahmen an der Trinkwasseranlage versäumt werden. Die Trinkwasserverordnung fordert, dass einwandfreies Trinkwasser an allen Entnahmestellen jederzeit zur Verfügung stehen muss. Nur wenn Planung, Ausführung sowie insbesondere Betrieb und Instandhaltung fach- und sachgerecht durchgeführt werden, können Risiken durch Legionellen oder durch Pseudomonas aeruginosa in den Versorgungsanlagen für Trinkwasser (warm/kalt), Probleme mit Feuerlösch- und Brandschutzanlagen und Korrosionsschäden durch falsche Werkstoffauswahl vermieden werden.
Daraus ergeben sich sowohl für Architekten, Planer und Fachbetriebe als auch für Betreiber weitreichende Pflichten, die hohe Anforderungen an alle Beteiligten stellen. Die Mitarbeiter der Gesundheitsämter haben die Aufgabe zu beraten bzw. zu überprüfen, ob die Verantwortlichen alle Anforderungen einhalten.
Die Richtlinie VDI 6023 Blatt 1 ist eine anerkannte Regel der Technik im Sinne der TrinkwV und sie legt fest, dass der erforderliche hygienische und technische Kenntnisstand durch qualifizierte Schulungen sicherzustellen ist.
Die vorliegende Veranstaltung ist eine qualitätsgeprüfte Schulung der Kategorie A gemäß der Richtlinie VDI-MT 6023 Blatt 4. Sie vermittelt praxisnah die einschlägigen hygienischen und gesundheitlichen Grundlagen, die anzuwendenden gesetzlichen Vorgaben sowie die technischen Regeln zum Schutz des Trinkwassers einschließlich ihrer europäisch harmonisierten Fassungen (DIN 1988, DVGW W551 und W553, EN 806, EN 1717, VDI 6023 sowie die Richtlinie VDI/ BTGA/ ZVSHK 6023 Blatt 2).
Themen sind:
• Relevante Grundlagen der Hygiene im Zusammenhang mi dem Betrieb von
Trinkwasseranlagen
• Gesundheitliche Aspekte im Zusammenhang mit dem Betrieb von Trinkwasseranlagen
• Hygienische Problemzonen und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen
• Mess- und Untersuchungsverfahren zur Überwachung von Trinkwasseranlagen
• Maßgebende Gesetze, Vorschriften und weitere Technische Regeln
• Praxisbeispiele und Demonstrationen

Die Schulung schließt nach VDI-MT 6023-4 Kategorie A mit einer Prüfung ab. Bei bestandener Prüfung erhalten Sie die VDI-Urkunde oder ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.
Wichtiger Hinweis
VDI-Urkunden dürfen nur Teilnehmer mit abgeschlossener Ausbildung als Ingenieur, Meister oder staatlich anerkannte oder staatlich geprüfte Techniker aus dem Bereich Gesundheitsingenieurwesen, Sanitär- oder Versorgungstechnik erhalten, oder einen durch den Arbeitgeber ausgestellten Nachweis über eine mind. 5-jährige Berufserfahrung in der Prüfung von Trinkwasserinstallationen vorlegen. Die Schulungsteilnehmer Schulung A müssen ihren Berufsabschluss oder den Erfahrungsnachweis zusammen mit der Anmeldung vorlegen. Alle anderen Teilnehmer erhalten Teilnahmebescheinigungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.
Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect – Kommunikation im ÖGD

13.06.2025
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.

Wie kann digitale Kommunikation im ÖGD so gestaltet werden, dass sie Bürger:innen erreicht, einbindet und unterstützt?
Anhand von Impulsvorträgen und Praxisbeispielen wird aufgezeigt, wie digitale Kanäle wirkungsvoll eingesetzt werden können. Darüber hinaus wird diskutiert, wie die Einführung solcher Technologien in den Behörden erfolgreich begleitet werden kann. Gemeinsam wird reflektiert, wie eine vertrauensvolle, verständliche und barrierearme Kommunikation gelingen kann – und welche Ansätze sich in der Praxis bereits bewährt haben.

Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Einblicke in digitale Kommunikationsformen und reflektieren deren Potenziale sowie Herausforderungen. Ziel ist es, konkrete Impulse für die eigene Kommunikationspraxis mitzunehmen und sich über Erfolgsfaktoren und Stolpersteine auszutauschen.



Creative communication & management

Unerfreuliche Mitteilungen überbringen in Theorie und Praxis

19.05.2025
Live-Online-Seminar
Kennen Sie das auch?

„Manchmal fühle ich mich hilflos, wenn ich wieder keine guten Nachrichten für eine Klientin oder einen Klienten habe.“
„Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, ohne um den heißen Brei herumzureden.“
„Wenn ich schlechte Nachrichten überbracht habe, geht mir das manchmal noch tagelang nach.“

Ziel der Veranstaltung ist es, Sie dabei zu unterstützen, die Sorgen und Ängste von Bürgerinnen und Bürgern aufzunehmen und gleichzeitig klar und deutlich die eigenen Anliegen zu formulieren. Wir erarbeiten, wie Informationen aufbereitet und strukturiert vermittelt werden können und Verständnis gesichert werden kann. Besonders wichtig ist darüber hinaus, Strategien zu entwickeln, um mit Widerstand und heftigen Emotionen umzugehen - auch den eigenen!



Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Health Inside - Lunch Session: Stressmanagement am Arbeitsplatz

27.05.2025
Live-Online-Seminar
Jeden Tag setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheitsämtern für die Gesundheit der Bevölkerung ein. Dabei steht das eigene Wohlbefinden manchmal hinten an. Die Transformation unserer Arbeitswelt schreitet voran, was neue Kompetenzen bei den Beschäftigten erfordert. Daneben steht das Ziel, auf Dauer gesund und leistungsfähig zu bleiben. Die Fortbildungsangebote unter dem Stichwort "Health Inside" beleuchten daher verschiedene wichtige Aspekte der Mitarbeiter:innengesundheit.
In dieser Lunch-Session wird das Thema Umgang mit Stress aufgegriffen. Zunächst erfolgt ein Einstieg in das Thema Stress am Arbeitsplatz durch das Aufzeigen von aktuellen Daten und Fakten. Anschließend werden die verschiedenen Formen von und somit Ursachen für Stress, sowie entsprechend Methoden zur akuten Stressbewältigung aufgezeigt. Neben Methoden und Werkzeugen zur akuten Stressbewältigung werden Präventionsmöglichkeiten im Rahmen von konkreten Praxisübungen aufgezeigt und angewendet. Durch das interaktive Format besteht für die Teilnehmenden während der gesamten Veranstaltung Raum zum Austausch.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Sozialrechtliche Begutachtung: Fragestellung Erwerbsfähigkeit

08.05.2025
Live-Online-Seminar
Die Prüfung der Erwerbsfähigkeit gehört in vielen Kommunen zu den Aufgaben des amtsärztlichen Dienstes. Diese Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen bieten und praxisrelevante Hinweise für den amtsärztlichen Alltag geben.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Dienstunfallbegutachtung

20.05.2025
Live-Online-Seminar
Fragestellungen im Zusammenhang mit Dienstunfällen gehören zu den regelmäßigen Gutachtenanlässen im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect

09.05.2025
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.

Die Themenschwerpunkte der letzten Colloquien ÖGD Connect lagen beispielsweise auf Datenschutz und IT-Sicherheit sowie (digitaler) Kommunikation.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Evidenzbasierte Planung gesundheitsfördernder Interventionen in der Kommune (Basics)

28.05.2025
Live-Online-Seminar
Unsere Gesellschaft steht vor vielfältigen gesundheitlichen Herausforderungen, die mit dem demografischen und gesellschaftlichen Wandel sowie der Verschiebung der Krankheitslast hin zu chronisch-degenerativen und psychischen Erkrankungen verbunden sind. Im Umgang des ÖGD mit diesen Herausforderungen kommen der Gesundheitsförderung und Prävention eine besondere Rolle zu.
Im Zentrum der Etablierung von Gesundheitsförderung und Prävention sowie gesundheitsfördernder Interventionen steht die Evidenzbasierung. Diese ist außerdem die notwendige Voraussetzung dafür, dass sich Interventionen der Gesundheitsförderung und Prävention gezielt und nachhaltig weiterentwickeln können.

In dieser Fortbildungsveranstaltung erhalten Sie eine allgemeinen Einführung in das Thema sowie erste praktische Grundlagen um Ihr Handeln als Akteur:innen in der Kommune im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention evidenzbasierter zu gestalten.

Für den Grundlagenkurs ist kein Vorwissen notwendig.

Hygiene und Infektionsschutz

Einführung in die HIV/STI Beratung an Gesundheitsämtern

20.05.2025 - 22.05.2025
Live-Online-Seminar
Die HIV und STI-Beratungsstellen der Gesundheitsämter sind Ansprechpartner für Fragen zu HIV, AIDS, sexuell übertragbaren Infektionen und zur sexuellen Gesundheit. Mit diesem Einführungskurs möchten wir neu in der HIV/STI-Beratung tätigen Mitarbeiter:innen ein umfangreiches Wissen zu den medizinischen und sozialen Aspekten der HIV/STI-Beratung geben. Insbesondere die kultursensible Beratung und Beratung in trans und nicht-binären Communitys stellt eine besondere Herausforderung dar und wird in dieser Fortbildung thematisiert. Durch Fallbeispiele wird die Beratung unterschiedlicher Zielgruppen trainiert.


Sonderveranstaltung

Wissenstransfer im ÖGD II: Evidence for Action? Herausforderungen evidenzinformierter Gesundheitsplanung und Berichterstattung im ÖGD

21.05.2025 - 22.05.2025
Live-Online-Seminar


Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) besteht aus einer Vielzahl von Tätigkeitsfeldern und ist verantwortlich für die Ausführung unterschiedlichster Aufgaben. Um den damit einhergehenden komplexen Anforderungen gerecht werden zu können, ist eine Ausrichtung am aktuellen Wissens- und Kenntnisstand unerlässlich. Um neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die tägliche Arbeit integrieren zu können und gleichzeitig auch ÖGD-relevante Fragestellungen in die Wissenschaft zu bringen, wird ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis benötigt. Die siebenteilige Online-Fortbildungsreihe “Wissenstransfer im ÖGD” setzt genau da an: Sie erwerben die fachlich-methodischen Skills und Kompetenzen zum Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz auf kommunaler Ebene. Sie erhalten einen Überblick über die Grundlagen ÖGD-relevanter Forschung und Wissenschaft und lernen, wie relevantes Wissen identifiziert, zusammengefasst und adressat:innengerecht aufbereitet werden kann.
Die zweite Veranstaltung der Fortbildungsreihe vermittelt zentrale Kompetenzen zur systematischen Analyse lokaler Gegebenheiten mit dem Ziel der Entwicklung evidenzinformierter kommunaler Gesundheitsplanungsstrategien. Teilnehmende werden praxisnah in die Grundlagen der kommunalen Gesundheitsplanung eingeführt und lernen, welche Tools und Methoden zur Verfügung stehen, um relevante Daten und Informationen zu identifizieren und auszuwerten.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Gesundheitsberichterstattung (GBE) und ihrer Bedeutung für eine evidenzinformierte Planung. Durch die Kombination aus theoretischem Input und aktuellen Beispielen aus der kommunalen Praxis werden die Teilnehmenden in die wesentlichen Schritte einer Bedarfsanalyse eingeführt und erfahren, wie relevante Problemlagen und Herausforderungen identifiziert werden können. Abschließend werden Methoden zur Ausarbeitung praxisorientierter (Forschungs-)Fragen vorgestellt, um die Planung an konkrete Bedarfe anzupassen und wirkungsorientiert zu gestalten.
Da die Veranstaltungen aufeinander aufbauen, empfehlen wir die Teilnahme an der gesamten Fortbildungsreihe. Die Veranstaltungen werden separat gebucht. Für jede Veranstaltung werden Ihnen umfangreiche Materialien via E-Learning (Moodle) zur Verfügung gestellt.
Die Fortbildungsreihe ist für alle Interessierte offen. Diese ist gleichzeitig auch Teil des Qualifizierungsmodells EvidenzÖGD. Mehr Infos zu EvidenzÖGD finden Sie auf unserer Homepage unter: akademie-oegw.de/die-akademie/projekte/evidenzoegd2
Medizinische Begutachtung

Die rechtliche Situation in der Begutachtung

27.05.2025
Live-Online-Seminar
Diese Veranstaltung befasst sich mit den Grundlagen der Begutachtung am Gesundheitsamt aus juristischer Sicht. Zunächst werden im Fachvortrag die rechtlichen Grundlagen der amtsärztlichen Begutachtung dargestellt. Danach soll die Bearbeitung der rechtlichen Aspekte auch anhand von Fallbeispielen, die die Teilnehmenden vortragen können, erfolgen. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen in anonymisierter Form bis zum 16.05.2025 per Mail an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen.

Hinweis: Die Inhalte der Fortbildung stellen keine verbindliche Rechtsberatung dar und können eine ggf. erforderliche juristische Beratung nicht ersetzen.

Curriculare Fortbildungen für Ärztinnen/Ärzte

Grundkurs Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte

22.09.2025 - 26.09.2025
Berlin
Ungenügende Hygiene in Krankenhäusern führt in Deutschland nach RKI-Veröffentlichungen aus dem Jahr 2019 zu ca. 400 000 bis 600 000 nosokomialen Infektionen. Die Anzahl an daraus resultierenden Todesfällen wird auf 10 000 bis 20 000 geschätzt. Für die ambulante Versorgung in Praxen und MVZ existieren keine Zahlen. Diese Probleme sind seit Jahren bekannt. Der Gesetzgeber hat entsprechend reagiert und gesetzliche Regelungen auf Bundes- und Landesebene erlassen. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch die Umsetzung in der Praxis. Gemäß den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut haben Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte eine zentrale Verantwortung für den Erfolg des Gesamtkonzeptes zur Prävention nosokomialer Infektionen. In enger Zusammenarbeit und in Ergänzung mit dem Hygienefachpersonal sind sie für die Ursachenforschung und die Umsetzung der notwendigen und zielgerichteten Hygienemaßnahmen verantwortlich.
Den Klinikerinnen und Klinikern sollen durch diesen Kurs die notwendigen Grundkenntnisse für die Ausbildung zur Hygienebeauftragten Ärztin/ zum Hygienebeauftragten Arzt vermittelt werden. Die Darstellung anhand praktischer Beispiele und typischer Fragestellungen aus dem Alltag soll die spätere Umsetzung erleichtern. Die infektionshygienische Überwachung u.a. von Krankenhäusern und ambulant operierenden Arztpraxen erfolgt gemäß Infektionsschutzgesetz durch das Gesundheitsamt. Hier möchte dieser Kurs in kompakter Form die für die Überwachung notwendigen Fachkenntnisse vermitteln und die Aufgabenfelder dieses umfangreichen Arbeitsgebietes praxisorientiert darstellen. Das Konzept dieses Grundkurses möchte die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. Durch die Teilnahme sowohl von Klinikerinnen und Klinikern als auch im ÖGD tätigen Personen kann durch die ausdrücklich erwünschten Diskussionsbeiträge beider Tätigkeitsbereiche ein fruchtbarer Austausch gelingen. Die Inhalte des vermittelten Fachwissens orientieren sich am Curriculum der strukturierten curricularen Fortbildung „Krankenhaushygiene“ der Bundesärztekammer. Die Zertifizierung als ärztliche Fortbildung (40 Punkte) und des Grundkurses als Modul I der curricularen Fortbildung Krankenhaushygiene werden bei der Ärztekammer Berlin beantragt.
Die Plätze für die Veranstaltung sind auf 30 Teilnehmende begrenzt.

Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Kommunale Strategien zur Gesundheitsförderung – eine Einführung am Beispiel der integrierten Versorgung

03.06.2025 - 04.06.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen der Veranstaltung lernen Sie den Ansatz integrierter kommunaler Strategie zur Gesundheitsförderung (oder auch Präventionsketten) am Beispiel der Gesundheitsversorgung kennen. Integrierte kommunale Gesundheitsstrategien zielen darauf ab, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen in der Kommune zu schaffen, um allen Menschen ein Leben in Wohlergehen zu ermöglichen und bestehende Ungleichheiten abzubauen.
In einer Mischung aus theoretischem Input, praktischen Übungen und im Austausch mit den anderen Teilnehmenden haben Sie die Möglichkeit, die zentralen Leitgedanken beim Ausbau von integrierten kommunalen Strategien kennen zu lernen und Ihr Wissen zu erweitern.

Hygiene und Infektionsschutz

Hygiene und Infektionsschutz für Fortgeschrittene - Umgang mit Tieren in medizinischen Einrichtungen

03.06.2025
Live-Online-Seminar
Tiergestützte Therapien und Tiere in medizinischen Einrichtungen sind in Deutschland weiterhin eher die Ausnahme als die Regel. Entsprechend groß ist die Unsicherheit in Bezug auf den korrekten hygienischen Umgang mit ihnen, sowohl auf Seiten der Einrichtungen als auch auf Seiten des Gesundheitsamtes. Ziel dieser Veranstaltung ist das Kennenlernen der hygienischen Voraussetzungen für den therapeutischen Einsatz von Tieren in medizinischen Einrichtungen und auf was bei Hygienebegehungen zu achten ist.



Zahngesundheit

Gutachtenseminar für Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes - Anfänger

29.09.2025 - 01.10.2025
Düsseldorf
Das Erstellen von Gutachten für unterschiedliche Auftraggeber stellt hohe Anforderungen an Zahnärzt:innen des ÖGD. Dabei ist es notwendig, Fachexpertise mit Wissen im Verwaltungsrecht zu verknüpfen. Gute Kenntnisse gesetzlicher Grundlagen/ Rechtsverordnungen in den aktuell gültigen Fassungen (Beihilfeverordnung des Bundes/der Länder, Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Gebührenordnung der Zahnärzte und Ärzte (GOZ/GOÄ), BEMA) und des Festzuschuss-Systems der gesetzlichen Krankenversicherung sind Voraussetzung. Das Seminar möchte hierfür die Grundlagen schaffen und die Stellung der Begutachtenden im ärztlichen und juristischen Sinne aufzeigen.
Der dritte Veranstaltungstag widmet sich dem Thema „Grundsätze der Abrechnung zahntechnischer Leistungen“ und ist auch für fortgeschrittene Teilnehmende geeignet.
Die Teilnehmer:innen werden gebeten, eine Kurzfassung der neuen GOZ und des BEMA sowie (soweit bekannt) alle für sie relevanten und verbindlichen landesspezifischen Rechtsgrundlagen zur Veranstaltung mitzubringen bzw. bereit zu halten.
Zahngesundheit

Gutachtenworkshop für Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

27.10.2025 - 28.10.2025
Live-Online-Seminar
Die Erstellung gutachterlicher Stellungnahmen für Beihilfestellen und Sozialämter sind neben der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe ein wichtiger Tätigkeitsbereich für die Zahnärztinnen und
Zahnärzte der unteren Gesundheitsbehörden in den meisten deutschen Bundesländern.
Gesetzliche Grundlagen für die gutachterliche Tätigkeit sind die Beihilfebestimmungen des Bundes und der Länder sowie das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Dabei werden sowohl die Rechtsbereiche der privaten und als auch der gesetzlichen Krankenversicherungen berührt, so dass fundierte Kenntnisse zur Gebührenordnung für Zahnärzte und Ärzte (GOZ/GOÄ), BEMA und dem Festzuschuss-System der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig sind. Eine besondere Anforderung in der gutachterlichen Tätigkeit für Zahnärztinnen und Zahnärzte der
Gesundheitsämter besteht in der Fähigkeit, ärztlichen Sachverstand mit verwaltungsrechtlichen
und gesetzlichen Kenntnissen zu verknüpfen. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist daher, anhand praktischer Fallbeispiele der Referenten und Teilnehmer auf fachliche, verwaltungsrechtliche und gesetzliche Besonderheiten einzugehen, die mit der gutachterlichen Tätigkeit verknüpft sind.
Aktuelle Entwicklungen finden dabei besondere Berücksichtigung. Die Veranstaltung ist
ausdrücklich als Workshop konzipiert. Basiskenntnisse zur gutachterlichen Tätigkeit und
Erfahrungen in der Erstellung von Gutachten stellen daher eine wichtige Voraussetzung für die
Teilnahme dar.
Der theoretische Teil der Weiterbildung zur/zum Fachzahnärzt:in für Öffentliches
Gesundheitswesen besteht aus zwei Lehrgangsteilen: Lehrgangsteil 1 (Module 1 – 3 des
Weiterbildungskurses), Lehrgangsteil 2 (Gutachtenseminar Anfänger und Fortgeschrittene
Gutachtenworkshop, Hygienemanagement Teil 1 und 2, gemäß WBVO v. 14. 4. 2015).

Die Teilnehmenden sollten bitte interessante Fälle aus ihrer eigenen Gutachtertätigkeit
vorstellen, die gemeinsam in der Gruppe analysiert und diskutiert werden. Die entsprechenden
Unterlagen sind bitte zum 13.10.2025 an wachtel@akademie-oegw.de einzusenden.

Ebenso bitten wir darum eine Kurzfassung der neuen GOZ und des BEMA sowie (soweit bekannt)
alle für sie relevanten und verbindlichen landesspezifischen Rechtsgrundlagen für die
Veranstaltung bereitzuhalten.
Integration, Migration und Flüchtlinge

Transkulturelle Herausforderung im Rahmen der Abhängigkeitserkrankungen

02.06.2025
Live-Online-Seminar
Die gesellschaftlichen Krisen wie der Ukraine -Krieg, Inflation, Pandemien und Umweltkrisen und Flüchtlingskrisen bergen neben dem Risiko zu verarmen, die gesellschaftliche Stellungen zu verlieren auch zu erkranken: die Entstehung von Ängsten sowie Verstärkung von Einsamkeit, Langeweile, Psychosen und affektive Störungen sind häufig die Begleiterscheinungen derartigen Krisen.
Mangelnde Ablenkung, mangelnde sozialer Unterstützung und berufliche Perspektiven, mangelnden Alltags Ressourcen sowie vorbestehende Vorerkrankungen fördern und verursachen Abhängigkeitserkrankungen.
Dies bezieht sich sowohl auf Substanzbezogene Süchte wie Alkohol und Cannabis oder Medien, als auch Störungen mit abhängigen Verhalten wie pathologischen PC und Internetgebrauch.

Schwerpunkt im Kurs wird:
einerseits Austausch der aktuellen weltweit gesammelten Daten hierzu, aber auch moderne Therapieeinsätze wie Videosprechstunde und App-assoziierte Begleitungsmöglichkeiten im Rahmen der Suchtberatung.
Sinn und Unsinn der mediengeschützten Therapie bei Internetabhängigkeit
Rolle des Therapeuten und Suchtberaters in der Pandemiezeit
Lebensmittelüberwachung

Thementag Wein

01.07.2025 - 02.07.2025
Bad Honnef
Das Weinrecht ist ständig Änderungen durch die EU, den Bundes- und der Landesgesetzgeber unterworfen.
Die weinrechtlichen Vorgaben sind nur teilweise unmittelbar über das allgemeine Lebensmittelrecht abgedeckt.
Dieses Seminar soll eine Auffrischung zu den weinrechtlichen Bestimmungen und zur Kennzeichnung von nationalen und internationalen Weinen darstellen.
Neben dem theoretischen Teil beinhaltet das Seminar ebenfalls eine praktische Einführung in die Weinbereitung.
Medizinische Begutachtung

Amtsärztliche Gutachten im Justizbereich

24.06.2025
Wittlich
Diese Fortbildung soll einen Überblick über amtsärztliche Gutachtenanlässe im Justizbereich geben. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wittlich statt. Zunächst wird es Impulsvorträge zu den Themen Einstellungsbegutachtung im Justizvollzugsdienst sowie Haftfähigkeit - auch in Abgrenzung zur Gewahrsamsfähigkeit nach Polizeigesetz - und Verhandlungsfähigkeit geben. Im Anschluss erfolgt eine theoretische Einführung in die Organisation der JVA Wittlich. Nach der Mittagspause erhalten die Teilnehmenden dann im Rahmen einer Führung praktischen Einblick in die Justizvollzugsanstalt sowie das zugehörige Justizvollzugskrankenhaus.

Besondere Hinweise:
Am Tag der Exkursion ist am Eingang der JVA ein gültiges Ausweisdokument vorzulegen.
Das Mitbringen von Elektrogeräten (auch Mobiltelefonen!) in die JVA ist untersagt.
Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Anreise, dass die Parkmöglichkeiten an der JVA begrenzt sind.
Hygiene und Infektionsschutz

Praxisausbildung für Hygienekontrolleur:innen - Das A und O für eine erfolgreiche Prüfung -

20.05.2025
Live-Online-Seminar
Die Entwicklung der steigenden Ausbildungszahlen stellen nicht nur die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen vor eine große Herausforderung, sondern gerade auch die Gesundheitsämter. Diese müssen der Verantwortung, eine gute Berufsausbildung der Hygienekontrolleur:innen gewährleisten zu können, gerecht werden.

Daher bedarf es der umfassenden Planung sowie einer praxisnahen Anleitung für die zukünftigen Kolleg:innen in den Gesundheitsämtern.

Um auch in Zukunft das breite Spektrum von Infektions-schutz, Umwelthygiene und umweltbezogenem Gesundheitsschutz weiterhin professionell und nachhaltig abdecken zu können, möchten wir Hand in Hand mit den Gesundheitsämtern die Ausbildung der zukünftigen Hygienekontrolleur:innen aktiv und ansprechend gestalten.

Wir geben Ihnen auf Grundlage der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Nordrhein-Westfalen und Berlin einen Überblick über Regelungen und Zuständigkeiten in der Ausbildung vom Start über die Praxis- und Theorie-zeiten bis hin zur staatlichen Abschlussprüfung.

Insbesondere gehen unsere Dozent:innen auf die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des praktischen Teils der Ausbildung im Gesundheitsamt ein.
Wir beantworten gern alle Ihre Fragen zur Organisation der Ausbildung, zum Umfang externer Praxiseinsätze, zum Leistungsnachweis während der Ausbildung, etc…

Während der Veranstaltung erhalten Sie ebenfalls Informationen zu den Aufgabenbereichen, welche während der Ausbildung durchlaufen werden müssen. Auch umfassende Informationen zu den Anforderungen zum Führen des Berichtsheftes geben wir Ihnen gern.


Hintergrund

Aktuell haben Politik und Gesellschaft auch erkannt, dass personell gut ausgestattete Gesundheitsämter essentiell für die Gesundheit der Bevölkerung sind.

Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen übernehmen Kontroll- und Beratungsaufgaben im Öffentlichen Gesundheitsdienst, vor allem in den Bereichen Infektions-schutz und Seuchenabwehr, Umwelthygiene sowie Hygiene in Krankenhäusern und Gemeinschaftseinrichtungen.

Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung zu Prüfungsunfähigkeit bzw. Nachteilsausgleich sowie Begutachtung der Fahreignung

17.06.2025
Live-Online-Seminar
Im ersten Teil der Mittagsfortbildung widmen wir uns der regelmäßig im amtsärztlichen Dienst auftretenden Frage nach Prüfungsunfähigkeit bzw. Nachteilsausgleichen im Fall von Studierenden. Der zweite Teil der Fortbildung befasst sich mit der Frage nach der Fahreignung, die als seltener, aber immer wieder vorkommender Gutachtenanlass im amtsärztlichen Dienst auftritt.
Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen zu beiden Themengebieten vermitteln und praxisrelevante Hinweise zur Verfahrensabwicklung in beiden Bereichen geben.
Medizinische Begutachtung

Gutachtenworkshop für Anfänger/-innen

12.06.2025
Darmstadt
Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Bearbeitung von Problemen, denen Anfänger:innen bei der Begutachtung im Rahmen von Einstellungsuntersuchungen begegnen. Wir werden Ihnen ca. 14 Tage vor dem Workshop über die Lernplattform moodle den Zugang zu unserem E-Learning zu Problem Orientiertem Lernen (POL) zur Verfügung stellen. Dieses soll zur Vorbereitung des Workshops im Selbststudium durchgegangen werden (Umfang: ca. 45 bis 90 min). Anhand eines POL-Falls werden dann im Workshop die Grundlagen der amtsärztlichen Begutachtung erarbeitet.
Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil I

15.07.2025
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen.
Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwerbehindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen.
Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert.
Die Bildung des Gesamtgrades der Behinderung wird anhand von Fallbeispielen dargestellt.
Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@akademie-oegw.de .
Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil II

16.07.2025
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt, sowie die Zuerkennung von Merkzeichen erläutert. Das Widerspruchs- und Klageverfahren wird ausführlich dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@akademie-oegw.de .
Hygiene und Infektionsschutz

Infektionsschutz für Fortgeschrittene - HCID - Umgang mit lebensbedrohlichen Erkrankungen durch hochpathogene Erreger aus Sicht des ÖGD

26.06.2025
Live-Online-Seminar
High consequence infectious diseases (HCID) sind Erkrankungen, die durch hochpathogene Erreger ausgelöst werden, eine hohe Mortalitätsrate unter gesunden, immunkompetenten Menschen aufweisen und mindestens eine der folgenden Kriterien erfüllen: Sie sind nicht impfpräventabel, es gibt keine spezifische medikamentöse Behandlung und es besteht eine mögliche Mensch-zu-Mensch Übertragung. Hierunter fallen vor allem Erkrankungen nach §30 IfSG durch die Erreger der Risikogruppe 4 der Biostoffverordnung wie virale hämorrhagische Fieber (VHF) oder durch ausgewählte Erreger der Risikogruppe 3 wie Lungenpest.
In dieser Fortbildung wollen wir uns diesen besonderen Erkrankungen widmen: von der Abschätzung der Gefahr einer Einschleppung und Verbreitung, über die Aufgaben des ÖGD inklusive des rechtlichen Rahmens hin zu den wichtigsten Strukturen und Akteuren in diesem Feld, insbesondere dem STAKOB.



Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Health Inside – Lunch Session: Achtsamkeit am Arbeitsplatz

11.06.2025
Live-Online-Seminar
Die Transformation unserer Arbeitswelt schreitet voran, was neue Kompetenzen bei den Beschäftigten erfordert. Daneben steht das Ziel, auf Dauer gesund und leistungsfähig zu bleiben. Hierfür benötigen Institutionen Konzepte für die Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention. Das Thema Achtsamkeit kann hierbei eine starke Komponente bilden. Verschiedene Studien belegen, dass Achtsamkeitsübungen sich nicht nur auf unsere mentale Gesundheit, sondern auch Parameter wie Selbstregulation, Selbstwirksamkeit, Erholungsfähigkeit und Wohlbefinden positiv auswirken. Zudem lässt sich eine Reduzierung des Burnout-Risikos nachweisen.
In dieser Lunch-Session erhalten Sie Einblicke in die Themen Achtsamkeit, Achtsamkeit am Arbeitsplatz und der Etablierung von Rahmenbedingungen für eine achtsame Arbeitskultur. Mit kurzen Übungseinheiten gewinnen Sie auch einen praktischen Einblick in das Thema – garantiert esoterikfrei.

Die Fortbildung ist Teil unserer Reihe „Health Inside“, in der verschiedene wichtige Aspekte der Mitarbeiter:innengesundheit beleuchtet werden. Jeden Tag setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheitsämtern für die Gesundheit der Bevölkerung ein – dabei steht das eigene Wohlergehen manchmal hinten an.
Weitere Teile dieser Reihe finden Sie in unserem Veranstaltungsprogramm.
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Deep Dive GBE: SOPESS Indikatoren in der GBE.

25.06.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen der Reihe Deep Dive GBE bekommen Sie einen vertiefenden, monothematischen Input zu Daten, Methoden, GBE-Indikatoren und Indikatorensätzen sowie GBE-relevanten Datenbanken. Die Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe finden einmal pro Quartal als kurze Sessions von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr statt.

Die SOPESS Indikatoren (SOPESS = Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen) sind Teil fast jeder kommunalen Gesundheitsberichterstattung zur Kindergesundheit. In dieser Deep Dive Veranstaltung lernen sie die SOPESS-Indikatoren und die daraus abgeleiteten Sammelindikatoren kennen: (1) Altersgerechte Sprachkompetenz, (2) Auffälligkeiten im Bereich des Erkennens und Zeichnens von Objekten und Formen und (3) Auffälligkeiten im Umgang mit Zahlen und Mengen.

Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen – Krisenkommunikation ÖGD I

05.06.2025
Düsseldorf


In diesem Seminar erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen der Kommunikation in Krisen. Dabei betrachten wir als Szenarien sowohl gesundheitliche Krisen der Bevölkerung, als auch Reputationskrisen im Amt. Wie ist der übliche, zeitliche Verlauf solcher Krisen? Wie bereitet man sich optimal vor? Über welche Medien und nach welchen Regeln erfolgt die Kommunikation mit der Bevölkerung?

Das Seminar entspricht der Einheit "Krisenkommunikation" im Weiterbildungskurs "Öffentliches Gesundheitswesen".
Newcomer

Fit fürs Amt: Psychiatrische Diagnostik im ÖGD Alltag

30.06.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfahren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in oder die psychiatrische Diagnostik und Befundung im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Stressbewältigung im Dienst erworben werden.
Newcomer

Fit fürs Amt: Abhängigkeitserkrankungen

07.07.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfahren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in oder die psychiatrische Diagnostik und Befundung im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Stressbewältigung im Dienst erworben werden.
Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen – Krisenkommunikation ÖGD II

06.06.2025
Düsseldorf

In diesem Aufbauseminar trainieren wir praktisch an Hand von Krisenszenarien, Pressetexte zu verfassen, Interviews zu geben und die Hoheit über die Kommunikation auch in stressigen Lagen zu behalten.

Voraussetzung zur Teilnahme ist der Besuch der Veranstaltung "Krisenkommunikation ÖGD I" oder der entsprechenden Einheit im Weiterbildungskurs "Öffentliches Gesundheitswesen".
Sonderveranstaltung

Klimawandel & Gesundheit - Die Rolle des ÖGD: Modul Hitzeschutz

17.06.2025
Live-Online-Seminar
Mit dem Klimawandel steigt nicht nur die globale Durchschnittstemperatur, sondern auch Extremwetterereignisse nehmen zu. So liegen die vier heißesten Sommer sowie auch die vier trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland allesamt im 21. Jahrhundert.
Die Fortbildung zeigt die Folgen von Hitze für die öffentliche Gesundheit und erörtert Handlungschancen für Gesundheitsämter. Erfahrungen mit der Erstellung und bei der Umsetzung von Hitzeaktionsplänen werden vorgestellt und diskutiert. Weitere Schwerpunktthemen: Kommunale Trinkwasserbrunnen Kommunikationskonzepte und Leitfäden zur Ansprache von Risikogruppen.

Die Fortbildung ist Teil unserer Reihe „Klimawandel & Gesundheit – die Rolle des ÖGD“. Weitere Module finden Sie in unserem Veranstaltungsprogramm.
Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

Pharmazeutische Überwachungspraxis und Verwaltungsrecht

08.07.2025
Düsseldorf
Die Veranstaltung greift in erster Linie Themen der pharmazeutischen Überwachungspraxis auf und vermittelt wesentliche Grundlagen des Verwaltungsrechts. Sie ist in erster Linie für Apotheker:innen geeignet, die sich in der Weiterbildung zum Fachapotheker/zur Fachapothekerin für Öffentliches Gesundheitswesen befinden.
Sozialpsychiatrie

Deeskalationstraining „Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag - Handeln in Krisen“

04.06.2025
Magdeburg
Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag:
In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiter:innen auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden.
Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeiter:innen auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind.
Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmer:innen.
Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung
erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt.
Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmer:innen. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.
Sozialpsychiatrie

Deeskalationstraining „Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag - Handeln in Krisen“

11.06.2025
Strausberg
Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag:
In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiter:innen auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden.
Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeiter:innen auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind.
Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmer:innen.
Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung
erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt.
Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmer:innen. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Partizipativ Arbeiten in kommunalen Projekten. Grundlagenkurs

30.06.2025 - 01.07.2025
Düsseldorf
Partizipation gilt als eine Schlüsselstrategie der kommunalen Gesundheitsförderung und der Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit. Doch was zeichnet echte Partizipation aus und welche Kompetenzen benötige ich dafür? Worin liegen die Herausforderungen und wie gewinne ich Menschen für die Zusammenarbeit? Welche Methoden haben sich bewährt? Die Grundlagen partizipativen Arbeitens werden durch einleitende Inputs und Gruppenarbeiten vertieft. Für den Grundlagenkurs ist kein Vorwissen im Bereich Partizipation notwendig. Ziel ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine stärkere partizipative Arbeitspraxis zu motivieren und dafür Grundlagen in Bezug auf Haltung, Wissen und Methoden zu vermitteln.


Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Partizipativ Arbeiten in kommunalen Projekten. Methodentraining: Wertschätzendes Erkunden.

01.07.2025
Düsseldorf
Partizipative Methoden dienen der gemeinsamen Planung und Durchführung von Prozessen mit Menschen, die vom Thema und den Ergebnissen des Prozesses betroffen sind (in Anlehnung an Bergold & Thomas, 2012, S. 1,9).

„Appreciative Inquiry (AI) bedeutet übersetzt „wertschätzendes Erkunden“ und setzt an guten Erfahrungen in Organisationen bzw. der Zusammenarbeit von Menschen an.
In einem strukturierten Verfahren werden vier Phasen durchschritten. In leitfadengestützten, wertschätzenden Interviews werden herausragende Erlebnisse und Höhepunkte, Stärken und Erfolgsfaktoren aufgedeckt, Impulse für positive Veränderungen in Systemen (u.a. beispielsweise Netzwerke oder Stadtteile) gesetzt und konkrete Maßnahmenplanungen abgeleitet.“ (Göldner et al. 2021)

In der Methodenvertiefung wird die Methode „Wertschätzendes Erkunden“ in Zweiergruppen erprobt und anschließend im Plenum reflektiert.

Personen, die den Grundlagenkurs zum partizipativen Arbeiten in kommunalen Projekten (Juni 2023, 2024, Juni/Juli 2025) besucht haben, können sich für dieses Methodentraining anmelden.


Medizinische Begutachtung

Gutachtenworkshop für Anfänger/-innen

13.08.2025
Darmstadt
Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Bearbeitung von Problemen, denen Anfänger:innen bei der Begutachtung im Rahmen von Einstellungsuntersuchungen begegnen. Wir werden Ihnen ca. 14 Tage vor dem Workshop über die Lernplattform moodle den Zugang zu unserem E-Learning zu Problem Orientiertem Lernen (POL) zur Verfügung stellen. Dieses soll zur Vorbereitung des Workshops im Selbststudium durchgegangen werden (Umfang: ca. 45 bis 90 min). Anhand eines POL-Falls werden dann im Workshop die Grundlagen der amtsärztlichen Begutachtung erarbeitet.
Creative communication & management

PJ im ÖGD - Das praktische Jahr im Gesundheitsamt

24.06.2025
Live-Online-Seminar
Seit Mai 2022 können Medizinstudierende einen Abschnitt des Praktischen Jahres in Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), also auch in kommunalen Gesundheitsämtern, absolvieren. Dies ermöglicht eine im Oktober 2021 in Kraft getretene Änderung der Approbationsordnung für Ärzt:innen. Diese Novellierung soll Studierenden möglichst früh die wichtigen und vielfältigen Aufgaben der Gesundheitsämter näherbringen um sie für eine Arbeit im ÖGD zu motivieren. Darüber hinaus werden die Themen Öffentliches Gesundheitswesen und Bevölkerungsmedizin auch ins Medizinstudium integriert. Diese Fortbildung soll einen Überblick über diese für den ÖGD so wichtigen gesetzlichen und Änderungen geben. Darüber hinaus teilen Gesundheitsämter, die bereits Medizinstudierende betreuen, ihre Erfahrungen über vorbereitende Tätigkeiten innerhalb des Gesundheitsamts und die Zusammenarbeit mit den medizinischen Fakultäten der Universitäten.

Creative communication & management

Unerfreuliche Mitteilungen überbringen in Theorie und Praxis

27.06.2025
Live-Online-Seminar
Kennen Sie das auch?

„Manchmal fühle ich mich hilflos, wenn ich wieder keine guten Nachrichten für eine Klientin oder einen Klienten habe.“
„Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, ohne um den heißen Brei herumzureden.“
„Wenn ich schlechte Nachrichten überbracht habe, geht mir das manchmal noch tagelang nach.“

Ziel der Veranstaltung ist es, Sie dabei zu unterstützen, die Sorgen und Ängste von Bürgerinnen und Bürgern aufzunehmen und gleichzeitig klar und deutlich die eigenen Anliegen zu formulieren. Wir erarbeiten, wie Informationen aufbereitet und strukturiert vermittelt werden können und Verständnis gesichert werden kann. Besonders wichtig ist darüber hinaus, Strategien zu entwickeln, um mit Widerstand und heftigen Emotionen umzugehen - auch den eigenen!



Digitalisierung

Digitale Kompetenzen IT-Workshop: Schnittstellenstandards im Öffentlichen Gesundheitsdienst

17.06.2025
Live-Online-Seminar
Der medienbruchfreie und sichere Datenaustausch ist ein wichtiges Ziel der voranschreitenden Digitalisierung im Öffentlichen Gesundheitsdienst. Doch welche Schnittstellenstandards liegen interoperablen Systemen zugrunde? Diese Frage will dieser IT-Workshop beantworten. In einem Impulsvortrag gibt Holger Wallraven eine Einführung in Schnittstellenstandards. In der anschließenden praktischen Übung werden diese praxisnah und im Bezug zum Arbeitsalltag nochmals beleuchtet. Mit dem in der Veranstaltung gewonnen Wissen sollen sich die Teilnehmer:innen bestärkt fühlen die Digitalisierung auch im eigenen Gesundheitsamt voranzutreiben. Die IT-Workshops ergänzen die Fortbildungsreihe „Digitale Kompetenzen“. In Seminarformaten mit bis zu 50 Teilnehmer:innen werden Inhalte zu technischen Fragestellungen und IT vertieft.

Sonderveranstaltung

Wissenstransfer im ÖGD III: Plan - Do - Check - Act? Projektmanagement von wissenschaftlichen Projekten im kommunalen ÖGD

04.06.2025 - 05.06.2025
Live-Online-Seminar


Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) besteht aus einer Vielzahl von Tätigkeitsfeldern und ist verantwortlich für die Ausführung unterschiedlichster Aufgaben. Um den damit einhergehenden komplexen Anforderungen gerecht werden zu können, ist eine Ausrichtung am aktuellen Wissens- und Kenntnisstand unerlässlich. Um neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die tägliche Arbeit integrieren zu können und gleichzeitig auch ÖGD-relevante Fragestellungen in die Wissenschaft zu bringen, wird ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis benötigt. Die siebenteilige Online-Fortbildungsreihe “Wissenstransfer im ÖGD” setzt genau da an: Sie erwerben die fachlich-methodischen Skills und Kompetenzen zum Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz auf kommunaler Ebene. Sie erhalten einen Überblick über die Grundlagen ÖGD-relevanter Forschung und Wissenschaft und lernen, wie relevantes Wissen identifiziert, zusammengefasst und adressat:innengerecht aufbereitet werden kann.
Die dritte Veranstaltung der Fortbildungsreihe vermittelt praxisorientierte Fähigkeiten im Projektmanagement mit besonderem Fokus auf die Planung und Durchführung kommunaler Forschungs- und Kooperationsprojekte im ÖGD. Teilnehmende erhalten einen Einblick in die wesentlichen Schritte des Projektmanagements, von der evidenzinformierten Planung und Durchführung über die Ressourcenverwaltung bis hin zur Evaluation von Projekten. Ein zentrales Element der Veranstaltung ist die evidenzbasierte Planung als Ausgangspunkt für die erfolgreiche Umsetzung von evidenzbasierten Maßnahmen. Es werden Ansätze zur Finanzierung kommunaler Vorhaben diskutiert. Mithilfe unterschiedlicher Perspektiven aus ÖGD-Praxis und -Wissenschaft erlangen die Teilnehmenden wichtige Grundkenntnisse zur Umsetzung von wissenschaftlichen Projektvorhaben in der eigenen Kommune. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird der gesamte Projektlebenszyklus, inklusive der Durchführung von Risikoanalysen und Umsetzung von Evaluationsvorhaben, aufgezeigt und es wird erörtert, wie diese Ansätze als Ausgangsbasis für Lessons Learned-Prozesse genutzt werden können. Ziel der Fortbildungsveranstaltung ist es, den Teilnehmenden fundierte Kenntnisse und Werkzeuge an die Hand zu geben, um kommunale Forschungsprojekte zielgerichtet und ressourcenschonend zu planen, zu steuern und erfolgreich abzuschließen.
Da die Veranstaltungen aufeinander aufbauen, empfehlen wir die Teilnahme an der gesamten Fortbildungsreihe. Die Veranstaltungen werden separat gebucht. Für jede Veranstaltung werden Ihnen umfangreiche Materialien via E-Learning (Moodle) zur Verfügung gestellt.

Die Fortbildungsreihe ist für alle Interessierten offen. Diese ist gleichzeitig auch Teil des Qualifizierungsmodells EvidenzÖGD. Mehr Infos zu EvidenzÖGD finden Sie auf unserer Homepage unter: akademie-oegw.de/die-akademie/projekte/evidenzoegd2


Hygiene und Infektionsschutz

Grundkurs Ausbruchsmanagement

25.06.2025
Live-Online-Seminar
Ausbrüche von Infektionskrankheiten gefährden die Gesundheit unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichem Maß. Für die Arbeit im Gesundheitsamt ist oft Ermittlungs- und Managementaufwand notwendig. Die Vorgehensweise ist abhängig von vielen Faktoren, wie dem Erreger, dessen Eigenschaften sowie von Dynamik und den Rahmenbedingungen des Ausbruchsgeschehens. Spezifische Kenntnisse sind notwendig, um die teils komplexen Ausbruchsuntersuchungen zu bearbeiten. In dieser Veranstaltung sollen die wichtigsten Schritte einer Ausbruchsuntersuchung vorgestellt und anhand von Fallbeispielen und Übungen vertieft werden.
Lebensmittelüberwachung

Schädlingsmanagement im Lebensmittelbetrieb - Was muss sein, was geht gar nicht?

25.09.2025
Düsseldorf
Diese praxisorientierte Veranstaltung richtet sich an Fachpersonal der Lebensmittelüberwachung und bietet eine umfassende Einführung in aktuelle Themen und Herausforderungen des Schädlingsmanagements in Lebensmittelbetrieben.

Das Programm beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen, vermittelt fundiertes Wissen über die häufigsten Schädlinge, deren Identifikation sowie effektive Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen. Mit einer Mischung aus theoretischen Grundlagen, praxisnahen Beispielen und interaktiven Elementen bietet die Veranstaltung ein abwechslungsreiches Format, das gezielt auf die Anforderungen der Lebensmittelüberwachung eingeht.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Kompetenzen zur Bewertung von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen und der Auswahl qualifizierter Dienstleister. Praktische Fallbeispiele und eine abschließende Diskussionsrunde ermöglichen den direkten Austausch und die Klärung offener Fragen.
Die Veranstaltung bietet eine ideale Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und bewährte Verfahren im Schädlingsmanagement zu informieren und das Wissen für die tägliche Kontrollarbeit zu vertiefen.


Lebensmittelüberwachung

Schädlingsmanagement im Lebensmittelbetrieb - Was muss sein, was geht gar nicht?

04.12.2025
Düsseldorf
Diese praxisorientierte Veranstaltung richtet sich an Fachpersonal der Lebensmittelüberwachung und bietet eine umfassende Einführung in aktuelle Themen und Herausforderungen des Schädlingsmanagements in Lebensmittelbetrieben.

Das Programm beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen, vermittelt fundiertes Wissen über die häufigsten Schädlinge, deren Identifikation sowie effektive Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen. Mit einer Mischung aus theoretischen Grundlagen, praxisnahen Beispielen und interaktiven Elementen bietet die Veranstaltung ein abwechslungsreiches Format, das gezielt auf die Anforderungen der Lebensmittelüberwachung eingeht.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Kompetenzen zur Bewertung von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen und der Auswahl qualifizierter Dienstleister. Praktische Fallbeispiele und eine abschließende Diskussionsrunde ermöglichen den direkten Austausch und die Klärung offener Fragen.
Die Veranstaltung bietet eine ideale Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und bewährte Verfahren im Schädlingsmanagement zu informieren und das Wissen für die tägliche Kontrollarbeit zu vertiefen.


Lebensmittelüberwachung

Lebensmittelkennzeichnung aktuell

26.08.2025
Saarbrücken
Diese Fortbildungsveranstaltung vertieft Kenntnisse über die rechtlichen Anforderungen an die Kennzeichnung von vorverpackten und von losen Lebensmitteln und berücksichtigt damit auch die am 09.06.2021 in Kraft getretene Lebensmittelzusatzstoff-Durchführungsverordnung (LMZDV). Darüber hinaus wird die erweiterte Nährwertkennzeichnung in Form des Nutri Score, der seit dem 06.11.2020 in §4 a Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung (LMIDV) geregelt ist, thematisiert.
Die aktuelle Rechtsprechung und Beispiele zu Irreführung und Täuschung mit dem Schwerpunkt der Kennzeichnung von Nahrungsergänzungsmitteln ergänzen die Fortbildungsveranstaltung.



Lebensmittelüberwachung

Workshop Getränkeschankanlagen: Technik, Reinigung und rechtliche Aspekte

30.10.2025
Bitburg
Das praxisorientierte Seminar vermittelt ein fundiertes Verständnis für Aufbau, Funktion und hygienerelevante Aspekte von Schankanlagen in Gastronomiebetrieben. Ziel ist es, den Teilnehmern umfassende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten im Umgang mit Schankanlagen zu vermitteln.

Inhalte:
Überblick über Schankanlagen: Konstellationen, Bauarten und relevante Bauteile
Praktische Übungen: Montage- und Demontage von Schankhähnen und Zapfköpfen,
Beurteilung von Reinigungszuständen, Druck- und Temperaturparametern
Einflussfaktoren auf die Getränkeschankanlage: Druck, Temperatur und deren Wirkung auf Qualität.
Reinigungsverfahren: Methoden, Reinigungsintervalle und rechtliche Grundlagen
Fallbeispiele: Diskussion von realitätsnahen Szenarien im Arbeitsalltag.

Ziel:
Stärkung des fachlichen Hintergrundwissens im Bereich Schanktechnik durch Erfahrungsaustausch sowie praxisnahe Übungen zur Beurteilung von Anlagenzuständen.
Lebensmittelüberwachung

Aktuelles zu Nahrungsergänzungsmitteln

27.08.2025
Saarbrücken
Diese Fortbildungsveranstaltung vermittelt Ihnen Wissenswertes über Nahrungsergänzungsmittel, wie beispielsweise die besonderen Anforderungen an die Kennzeichnung und an die gesundheitsbezogene Werbung. Verbotene Stoffe und neuartige Lebensmittel, die in Nahrungsergänzungsmitteln gefunden werden und die Abgrenzung derer zu anderen Produkten wird im Rahmen der Veranstaltung thematisiert. Auch die Überwachung des Internethandels wird Ihnen, vor dem gewählten Themenschwerpunkt, vorgestellt.




Sonderveranstaltung

Arbeitskreis QS Gutachten - Plenum

13.05.2025
Düsseldorf
Lebensmittelüberwachung

Überprüfung von Küchen und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung

08.07.2025 - 09.07.2025
Monheim
Ziel der Veranstaltung ist es, auch in diesem Jahr, einen Überblick über wesentliche Trends und Neuerungen für Küchen der Gemeinschaftsverpflegung zu geben.

Themen des Praxis-Seminars sind u. a.:
Die Bekanntmachung der EU zur Umsetzung von Managementsystemen für Lebensmittelsicherheit (2022/C 355/01)
Digitale Möglichkeiten zur HACCP-Dokumentation und Anforderungen an ein modernes Schädlingsmanagement
Aktuelles aus der Normungsarbeit
Hygienische Anforderungen an Eiswürfelbereiter
Mikrobiologische Eigenkontrollen in der Gemeinschaftsverpflegung
Überwachung gewerblicher Ein- und Mehrtankgeschirrspülmaschinen
Hygieneanforderungen an das Spülen von Mehrweggeschirr
Neue Produkttechnologie: Synbiotische Reinigung
Herausforderungen bei der Küchenplanung, insb. des Fußbodens



Sonderveranstaltung

Klimawandel & Gesundheit - Die Rolle des ÖGD: Modul Kinder

26.06.2025
Live-Online-Seminar
Unsere Kinder tragen die geringste Verantwortung für die Erderwärmung, zugleich aber die höchste Belastung. Im jüngsten Modul unserer Fortbildungsreihe widmen wir uns deshalb den gesundheitlichen Auswirkungen von der Schwangerschaft bis zum Schulalter. Außerdem schauen wir uns an, wie wir Kindern das Thema Klimawandel pädagogisch näherbringen können.

Die Fortbildung ist Teil unserer Reihe „Klimawandel & Gesundheit – die Rolle des ÖGD“. Weitere Module finden Sie in unserem Veranstaltungsprogramm.
Sonderveranstaltung

Wissenstransfer im ÖGD IV: Knowledge in a nutshell? Erstellung v. Evidenzsynthesen z. systematischen Identifikation & Aufbereitung v. Informationen

25.06.2025 - 26.06.2025
Live-Online-Seminar
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) besteht aus einer Vielzahl von Tätigkeitsfeldern und ist verantwortlich für die Ausführung unterschiedlichster Aufgaben. Um den damit einhergehenden komplexen Anforderungen gerecht werden zu können, ist eine Ausrichtung am aktuellen Wissens- und Kenntnisstand unerlässlich. Um neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die tägliche Arbeit integrieren zu können und gleichzeitig auch ÖGD-relevante Fragestellungen in die Wissenschaft zu bringen, wird ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis benötigt. Die siebenteilige Online-Fortbildungsreihe “Wissenstransfer im ÖGD” setzt genau da an: Sie erwerben die fachlich-methodischen Skills und Kompetenzen zum Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz auf kommunaler Ebene. Sie erhalten einen Überblick über die Grundlagen ÖGD-relevanter Forschung und Wissenschaft und lernen, wie relevantes Wissen identifiziert, zusammengefasst und adressat:innengerecht aufbereitet werden kann.
In der vierten Veranstaltung der Fortbildungsreihe lernen die Teilnehmenden verschiedenen Arten von Evidenzsynthesen kennen und erfahren, wie diese als zentrales Instrument für Politikberatung und Wissenstransfer im ÖGD genutzt werden können. Am ersten Tag erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die methodischen Schritte von der Erarbeitung von relevanten und geeigneten Fragen bis hin zur abschließenden Berichterstattung. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung passender Suchstrategien zur Gewinnung von Informationen sowie auf der systematischen Dokumentation und Kategorisierung der Suchergebnisse. Der zweite Tag vertieft das Gelernte durch Übungen und Praxisbeispiele. Zudem werden Methoden zur kritischen Bewertung der Studienqualität und die abschließende Synthese der Ergebnisse vorgestellt. Abschließend liegt der Schwerpunkt auf der bedarfsgerechten Aufbereitung von Informationen für kommunale Entscheidungsprozesse.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden die notwendigen Werkzeuge zur eigenständigen Erstellung von Evidenzsynthesen zu vermitteln, die gezielt für den Wissenstransfer im ÖGD eingesetzt werden können.
Da die Veranstaltungen aufeinander aufbauen, empfehlen wir die Teilnahme an der gesamten Fortbildungsreihe. Die Veranstaltungen werden separat gebucht. Für jede Veranstaltung werden Ihnen umfangreiche Materialien via E-Learning (Moodle) zur Verfügung gestellt.

Die Fortbildungsreihe ist für alle Interessierten offen. Diese ist gleichzeitig auch Teil des Qualifizierungsmodells EvidenzÖGD. Mehr Infos zu EvidenzÖGD finden Sie auf unserer Homepage unter: akademie-oegw.de/die-akademie/projekte/evidenzoegd2


Hygiene und Infektionsschutz

Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung

15.07.2025 - 17.07.2025
Berlin
Mit der Novellierung der Trinkwasserverordnung 2023 wurde die Einführung eines Risikomanagements für zentrale sowie bestimmte mobile und zeitweilig betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen verpflichtend. Gesundheitsämter stehen vor der Aufgabe, das Risikomanagement sowie die Anpassung oder Beibehaltung von Untersuchungsplänen zu prüfen.

Diese Schulung vermittelt praxisnah die Grundlagen und Anforderungen des risikobasierten Ansatzes in der Trinkwasserhygiene. Die Teilnehmenden lernen die wesentlichen Elemente des Risikomanagements kennen – von der Gefährdungsanalyse bis zur Risikoabschätzung – und erhalten einen fundierten Überblick über die aktuellen rechtlichen Vorgaben.

Die Schulung basiert auf den vom Umweltbundesamt entwickelten Schulungsunterlagen, die unter anderem ein Arbeitsbuch für Teilnehmende sowie eine Checkliste zur Prüfung durch die Gesundheitsämter umfassen. Diese Materialien werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und gemeinsam praxisnah erarbeitet.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte in Gesundheitsämtern, die in der Trinkwasserüberwachung tätig sind.

Die Veranstaltung findet am 15.-17. Juli 2025 jeweils von 09:00 bis ca. 16:00 Uhr statt. Ein detailliertes Programm wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

Die Teilnahmeplätze sind auf 20 begrenzt.



Hygiene und Infektionsschutz

Risikomanagement in der Trinkwasserversorgung

23.06.2025 - 25.06.2025
Darmstadt
Mit der Novellierung der Trinkwasserverordnung 2023 wurde die Einführung eines Risikomanagements für zentrale sowie bestimmte mobile und zeitweilig betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen verpflichtend. Gesundheitsämter stehen vor der Aufgabe, das Risikomanagement sowie die Anpassung oder Beibehaltung von Untersuchungsplänen zu prüfen.

Diese Schulung vermittelt praxisnah die Grundlagen und Anforderungen des risikobasierten Ansatzes in der Trinkwasserhygiene. Die Teilnehmenden lernen die wesentlichen Elemente des Risikomanagements kennen – von der Gefährdungsanalyse bis zur Risikoabschätzung – und erhalten einen fundierten Überblick über die aktuellen rechtlichen Vorgaben.

Die Schulung basiert auf den vom Umweltbundesamt entwickelten Schulungsunterlagen, die unter anderem ein Arbeitsbuch für Teilnehmende sowie eine Checkliste zur Prüfung durch die Gesundheitsämter umfassen. Diese Materialien werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und gemeinsam praxisnah erarbeitet.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte in Gesundheitsämtern, die in der Trinkwasserüberwachung tätig sind.

Die Veranstaltung findet am 23.-25. Juni 2025 jeweils von 09:00 bis ca. 16:00 Uhr statt. Ein detailliertes Programm wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

Die Teilnahmeplätze sind auf 20 begrenzt.


Hygiene und Infektionsschutz

Hygiene und Infektionsschutz für Fortgeschrittene – TBC – Wer übernimmt hier eigentlich die Kosten?

27.06.2025
Live-Online-Seminar
Die Tuberkulose (TBC) stellt uns auch in Deutschland als Niedriginzidenzland immer wieder vor Herausforderungen. Nicht nur diagnostisch und therapeutisch, auch im Rahmen der Kostenübernahme stellt die Tuberkulose oftmals eine Besonderheit dar. In dieser Veranstaltung geht es rund ums Geld: wer Übernimmt normalerweise die Kosten für Diagnostik und Therapie einer TBC-Erkrankung? Welche besonderen Fallkonstellationen gibt es? Was passiert mit Klientinnen und Klienten, die nicht krankenversichert sind? Wann muss der ÖGD subsidiär einspringen?
Die Teilnehmenden werden ermutigt gerne Fragen zum Thema im Voraus, bis spätestens 24.06.2025, an normann@akademie-oegw.de einzusenden.



Lebensmittelüberwachung

Workshop – Risikobeurteilung von Lebensmittelbetrieben nach AVV RÜb

25.11.2025
Wiesbaden
Bereits Ende Januar 2021 erfolgte die Neufassung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Rahmenüberwachung (AVV RÜb). Dabei wurden auch die Regelkontrollfristen für viele Unternehmen verlängert, da die Betriebe mit einer Kontrollhäufigkeit von mehr als einer Plankontrolle im Jahr (Risikoklasse 1 – 5) nun in größeren Zeitabständen zu kontrollieren sind.
Die Zuordnung der Risikoklassen bei Betrieben erfolgt - wie zuvor - nach Abschluss der individuellen Risikobeurteilung unter Berücksichtigung der Risikokategorie eines Lebensmittelbetriebes sowie des Produktrisikos entsprechend Anlage 1 Nr. 5.3.5 zu § 7 Absatz 3 AVV RÜb.
Als wichtiges Steuerungselement der Kontrollfrequenzen in der Lebensmittelüberwachung ist die Risikobeurteilung im Kontrollalltag daher gewissenhaft und trennscharf vom Kontrollpersonal durchzuführen.

Dieser Workshop macht es sich somit zu Aufgabe den Austausch unter den Kolleg:innen des Kontrollpersonals, hinsichtlich der Durchführung der Risikobeurteilung, zu fördern – dabei ist es Ziel die individuell zu treffenden Einstufungen soweit zu verschärfen, dass aus gleichartigen betrieblichen Beschaffenheiten eine möglichst homogene Bewertung bei wechselndem Kontrollpersonal, sowie eine adäquate Einstufung in eine der Risikoklassen resultiert.


Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 7: Transition - Vom Jugendlichen zum Erwachsenen

03.07.2025
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser zehnteiligen, jeweils halbtägigen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der siebte Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit dem Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen:

Die Entwicklung vom Jugendlichen zum Erwachsenen war noch nie trennscharf und verläuft mittlerweile sogar häufig längerfristiger (Emerging Adulthood) und auch mit größerer interindividueller Bandbreite. In der Folge kam es in den letzten Jahren zu intensiven Diskussionen bezüglich der Notwendigkeit einer juristischen und institutionellen Flexibilisierung zur Unterstützung dieses Übergangs. Trotz positiver Entwicklungen in diesen Bereichen führt eine weiterhin juristisch und institutionell vielerorts starre Trennung zwischen Jugend- und Erwachsenenbereich viel zu häufig zum Verlust vertrauter Anlaufstellen und Bezugspersonen, bedarfsangepasster Angebote und letztendlich zum Behandlungsabbruch. Der folgende Vortrag soll einen kurzen Einblick in die aktuellen rechtlichen und institutionellen Hürden und Chancen im Hinblick auf die Transition beleuchten. Die Fortbildung will dabei vor allem auch den Übergang von der Eingliederungshilfe Jugend zur Eingliederungshilfe Erwachsene in den Blick nehmen und hier auch die oft intensiven Diskussionen um die Personenkreiszuordnungen zu den Paragrafen 35a SGB VIII, 99 SGB IX und Paragraf 41 SGB VIII aufgreifen und die Rollen der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste und sozialpsychiatrischen Dienste in diesem Prozess thematisieren.
Newcomer

Praxis Gesundheitsamt: Von Akteneinsicht bis Zuständigkeit - Verwaltungshandeln, Verwaltungsverfahren, Verwaltungsrecht

28.07.2025 - 29.07.2025
Düsseldorf
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist aufgrund seines umfassenden Auftrages zuständig für viele unterschiedliche Zielgruppen, die er berät, begleitet und unterstützt. Auf der Basis von vorliegenden Rechtsansprüchen und Eingriffsnormen bewilligen, planen und steuern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendige und geeignete gesundheitliche Hilfen und Maßnahmen. Dieses umfangreiche Aufgabenspektrum erfordert nicht nur ein hohes Maß an fachlichen Kompetenzen, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den Aufbau und das Verwaltungshandeln innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Situation macht es für kommunale Arbeitgeber notwendig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD besonders zu begleiten und sicherzustellen, dass sie relevante Kompetenzen erhalten.

In diesem zweitägigen Seminar wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD verwaltungsspezifisches Wissen und Kompetenzen vermittelt, wiedereinsteigenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und gezielt Fragen zu klären.

Newcomer

Praxis Gesundheitsamt: Von Akteneinsicht bis Zuständigkeit - Verwaltungshandeln, Verwaltungsverfahren, Verwaltungsrecht

04.12.2025 - 05.12.2025
Darmstadt
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist aufgrund seines umfassenden Auftrages zuständig für viele unterschiedliche Zielgruppen, die er berät, begleitet und unterstützt. Auf der Basis von vorliegenden Rechtsansprüchen und Eingriffsnormen bewilligen, planen und steuern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendige und geeignete gesundheitliche Hilfen und Maßnahmen. Dieses umfangreiche Aufgabenspektrum erfordert nicht nur ein hohes Maß an fachlichen Kompetenzen, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den Aufbau und das Verwaltungshandeln innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Situation macht es für kommunale Arbeitgeber notwendig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD besonders zu begleiten und sicherzustellen, dass sie relevante Kompetenzen erhalten.

In diesem zweitägigen Seminar wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD verwaltungsspezifisches Wissen und Kompetenzen vermittelt, wiedereinsteigenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und gezielt Fragen zu klären.

Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Gutachtenworkshop

10.09.2025
Düsseldorf
Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisations-formen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheits-behörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung.
Mit diesem Veranstaltungsformat steht nun ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvortrag und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.
Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht anhand der von Ihnen eingebrachten Fragen und Fallbeispiele erörtert und die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen und Fragen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen bis vier Wochen vor dem Termin bei Frau Hoffmann einzureichen unter: hoffmann@akademie-oegw.de
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Projektmanagement in der kommunalen Gesundheitsförderung – Basics

09.07.2025 - 10.07.2025
Düsseldorf
Ein elementarer Aufgabenbestandteil der Akteur:innen in der kommunalen Gesundheitsförderung ist die Koordination von Projekten. Hierfür ist ein strukturiertes Projektmanagement ein wesentlicher Erfolgsfaktor. In der zweitägigen Veranstaltung lernen Sie zunächst die Grundprinzipien der Gestaltung von Gesundheitsförderungsprojekten kennen. Anschließend steigen wir in das operative Projektmanagement ein und erarbeiten systematisch die Aufgaben der Projektkoordination in den einzelnen Projektphasen. Neben dem theoretischen Input haben Sie die Möglichkeit das Erlernte im Rahmen einer Praxisaufgabe anzuwenden. In diesem Zusammenhang sind Sie herzlich eingeladen eigene Themen aus dem Bereich Gesundheitsförderung und Prävention zur Entwicklung eines exemplarischen Projektes einzubringen.

Bei der Schulung handelt es sich um eine Grundlagenschulung. Das Seminar richtet sich somit vor allem an Akteur:innen, die bisher keine oder wenig Erfahrungen in der Projektarbeit in der kommunalen Gesundheitsförderung hatten.

Sonderveranstaltung

Klimawandel & Gesundheit - Die Rolle des ÖGD: Modul Infektionskrankheiten

03.07.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Klimawandel und die Globalisierung breiten sich Pflanzen- und Tierarten in klimatischen Regionen aus, in denen sie bislang nicht vorkamen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Zusammensetzung und die Funktion bestehender Ökosysteme.
Neuartige Pflanzen (Neophyten) und Tiere (Neozoen) mit gesundheitsgefährdenden Eigenschaften können einheimische Arten verdrängen und sich ausbreiten. Zudem können "im Gepäck" neuer Arten auch Krankheitserreger mitreisen, die sich schnell an die neue Umgebung und neue Wirte anpassen und künftig eine relevante Rolle für die Gesundheit des Menschen spielen.
Die Fortbildung gibt einen Überblick über die, durch den Klimawandel begünstigten Infektionserreger, entsprechende Erkrankungen und deren Bedeutung für die Gesundheit der Bevölkerung. Auch die in Deutschland neu auftretenden Vektoren und Zoonosen, die mit dem Klimawandel assoziiert sind, und deren Bedeutung für die öffentliche Gesundheit sollen erörtert werden. In Fallbeispielen werden Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt und Handlungschancen für die Gesundheitsämter diskutiert.

Die Fortbildung ist Teil unserer Reihe „Klimawandel & Gesundheit – die Rolle des ÖGD“. Weitere Module finden Sie in unserem Veranstaltungsprogramm.
Creative communication & management

Motivierende Gesprächsführung

07.07.2025
Berlin
Das Konzept der Motivierenden Gesprächsführung (engl.: Motivational Interviewing (MI)) nach Stephen Rollnick und William R. Miller hat sich sowohl für die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen als auch in vielen anderen Gesundheitsbereichen als nachweislich wirksame Methode etabliert. In der medizinischen Rehabilitation, in der primären Verhaltensprävention und in vielen anderen Bereichen, in denen Gespräche über gesundheitsbezogene Verhaltensänderungen geführt werden, ist MI integraler Bestandteil der Behandlung oder des Beratungskonzeptes.

MI gründet auf einem humanistischen, personenzentrierten Ansatz und ist zugleich eine direktive Methode. Die Gesprächstechnik zielt darauf ab, intrinsische Motivation für eine Verhaltensänderung hervorzurufen und zu verstärken. Sie hilft, die Entscheidungsbalance zugunsten der Veränderung zu bewegen und der hilfesuchenden Person Zuversicht zu geben, durch ihr eigenes konkretes Handeln Veränderungen durchführen und später aufrechterhalten zu können.

Ziel des Workshops ist es, grundlegende Kenntnisse über die Methode MI und das zugrunde liegende Konzept („MI-Spirit“) zu erwerben. Den Schwerpunkt des Workshops bildet das praktische Ausprobieren verschiedener MI-Techniken in konkreten Beispielübungen, die anschließend reflektiert und diskutiert werden.

Lernziele des Workshops:

Die Teilnehmenden…
können sowohl die Haltung („MI-Spirit“) und die Prinzipien von MI als auch die Basistechniken und die spezifischen Techniken erläutern.
können Techniken von MI in Gesprächen über gesundheitsbezogene Verhaltensänderungen anwenden.

Hygiene und Infektionsschutz

Impfen im Alter – Impfempfehlungen und Besonderheiten bei älteren Lebensgruppen

07.08.2025
Live-Online-Seminar
Nicht nur im Kindes- und Jugendalter, auch im höheren Lebensalter stellen Impfungen eine wichtige Maßnahme der Krankheitsprävention dar. Auf die Besonderheiten beim Impfen in den hochaltrigen Bevölkerungsgruppen und die Impfempfehlungen der STIKO ab dem 60. Lebensjahr gehen wir in dieser Fortbildung ein.


Medizinische Begutachtung

Die amtsärztliche Leichenschau – praktische Übung am Krematorium

16.07.2025
Hermeskeil
Die amtsärztliche Leichenschau ist je nach Rahmenbedingungen der ärztlichen Aufgaben des Gesundheitsamtes sowohl als erste Leichenschau mit sicherer Feststellung des Todes und der Ausstellung einer Todesbescheinigung verbunden als auch als zweite Leichenschau vor Auslandsüberführung oder Einäscherung, sofern das entsprechende Landesgesetz dies regelt. Zusätzlich erfolgt, ebenfalls nach landespezifischen Vorgaben, die Qualitätskontrolle der Todesbescheinigungen im amtsärztlichen Dienst zur Sicherung der Daten für die Todesursachenstatistik.

Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der praktischen Übung, um Hemmnisse bei der Leichenschau abzubauen und einen qualitätsgesicherten strukturierten Untersuchungsgang zu erlernen.

Creative communication & management

Andere im Gespräch zur Verhaltensänderung motivieren

30.07.2025
Live-Online-Seminar
Manchmal reicht es nicht aus, die besseren Argumente zu haben, um andere zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Auch wenn wir vielleicht rechthaben, lassen sich unsere Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner manchmal nicht überzeugen - zum Beispiel dazu, ihren Lebensstil oder ihre Arbeitsweise zu ändern.

Wir wollen uns gemeinsam erarbeiten, welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Weiter wird es darum gehen, Kommunikationstechniken wie etwa die „motivierende Gesprächsführung“ kennenzulernen und in Beispielsituationen anzuwenden. Wichtig ist, dass wir unserer Gegenüber nicht manipulieren wollen oder mit „Tricks“ beeinflussen, sondern auf Augenhöhe beraten und dabei selbst authentisch bleiben. Wie kann ich andere in meinem Sinne beeinflussen, ohne sie „über den Tisch zu ziehen“? Dabei soll es auch darum gehen, mit eigenen Wut- oder Ohnmachtsgefühlen umgehen zu lernen. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen.




Sozialpsychiatrie

Ist das ein Messie-Syndrom oder das „Symptom Wohnung“? - Vom Horten und Sammeln bis zur Wohnungsverwahrlosung

03.07.2025
Live-Online-Seminar
Das Sammeln und Aufbewahren von Gegenständen aller Art bei Vernachlässigung des persönlichen Lebensraumes führt dazu, dass Wohnungen unbewohnbar und darüber hinaus Menschen im näheren Wohnumfeld beeinträchtigt werden. Gleichzeitig ziehen sich die betroffenen Menschen häufig aus dem sozialen Umfeld zurück und wehren sich gegen Hilfen.

Mitarbeitende von Gesundheitsämtern, Sozialämtern, Pflegediensten, des ambulant betreuten Wohnens ebenso wie gesetzliche Betreuer: innen und Mitarbeiter:innen anderer psychosozialer Institutionen stoßen in ihrer Arbeit immer wieder auf Menschen in desolaten Wohnverhältnissen. Diese Fälle sind nicht selten und bedürfen häufig eines großen Ressourceneinsatzes. In den vergangenen Jahren hat diese Problematik vermehrt Eingang gefunden in die wissenschaftliche Diskussion und die praktisch-sozialpsychiatrische Arbeit (Hoarding Disorder im DSM 5 und ICD 11 aber z. B. auch Vermüllungssyndrom nach Dettmering).

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über mögliche Ursachen und die damit am häufigsten assoziierten Krankheitsbilder, die in diesem Zusammenhang auftreten, um hieraus mögliche Hilfsmöglichkeiten ableiten zu können. Zur Veranschaulichung erfolgt die Erarbeitung des Themas an Fallbeispielen in der Großgruppe. Schwerpunkt werden dabei Fragestellungen und praktische sozialpsychiatrische Handlungsmöglichkeiten sein, die sich für Mitarbeitende des ÖGD aus den Bereichen Sozialpsychiatrie, Umweltschutz und Hygiene ergeben.


Sozialpsychiatrie

Krisenintervention anhand von Fallbeispielen, Hilfemöglichkeiten unter Einbeziehung der gesetzlichen Grundlagen

04.07.2025
Live-Online-Seminar
Für Menschen mit psychischen Erkrankungen wurden in Deutschland länderspezifische Gesetze über Schutzmaßnahmen und Hilfen erlassen, die Psych(K)(H)G. Sie sollen für Erkrankte das Recht sicherstellen, ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu führen. Diese Gesetze sind in den meisten Bundesländern ähnlich - allerdings ist die Aufgabendefinition zum Teil unterschiedlich formuliert. Auch das bundeseinheitliche Betreuungsrecht hat weitreichende Auswirkungen auf die Arbeit der SpDis.
Nach einer kurzen Einführung der Erläuterung grundlegender Rechtsbegriffe, die in den Psych(K)(H)G der Länder und im Betreuungsrecht Anwendung finden, werden anhand anonymisierter Situationen aus der Praxis Kriseninterventionen vorgestellt. Anhand dieser Fallbeispiele von Menschen in Krisensituationen wird in fachlichem Austausch erarbeitet und diskutiert, welche Hilfen und Interventionen im Rahmen der jeweiligen Landesgesetze (Psych(K)(H)G) im sozialpsychiatrischen Kontext (etwa Eingliederungshilfe, Pflegedienst) Anwendung finden können und angemessen sind. Dabei werden auch mögliche Zwangsmaßnahmen nach den Psych(K)(H)G und dem Betreuungsrecht berücksichtigt.
Wir gehen auf die übergreifenden Gemeinsamkeiten der Psych(K)(H)G ein, jedoch ist es im Rahmen dieses Formats nicht möglich, die jeweiligen Landesgesetze in Gänze detailliert zu betrachten.



Sozialpsychiatrie

Krisenintervention anhand von Fallbeispielen, Hilfemöglichkeiten unter Einbeziehung der gesetzlichen Grundlagen

17.07.2025
Live-Online-Seminar
Für Menschen mit psychischen Erkrankungen wurden in Deutschland länderspezifische Gesetze über Schutzmaßnahmen und Hilfen erlassen, die Psych(K)(H)G. Sie sollen für Erkrankte das Recht sicherstellen, ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu führen. Diese Gesetze sind in den meisten Bundesländern ähnlich - allerdings ist die Aufgabendefinition zum Teil unterschiedlich formuliert. Auch das bundeseinheitliche Betreuungsrecht hat weitreichende Auswirkungen auf die Arbeit der SpDis.
Nach einer kurzen Einführung der Erläuterung grundlegender Rechtsbegriffe, die in den Psych(K)(H)G der Länder und im Betreuungsrecht Anwendung finden, werden anhand anonymisierter Situationen aus der Praxis Kriseninterventionen vorgestellt. Anhand dieser Fallbeispiele von Menschen in Krisensituationen wird in fachlichem Austausch erarbeitet und diskutiert, welche Hilfen und Interventionen im Rahmen der jeweiligen Landesgesetze (Psych(K)(H)G) im sozialpsychiatrischen Kontext (etwa Eingliederungshilfe, Pflegedienst) Anwendung finden können und angemessen sind. Dabei werden auch mögliche Zwangsmaßnahmen nach den Psych(K)(H)G und dem Betreuungsrecht berücksichtigt.
Wir gehen auf die übergreifenden Gemeinsamkeiten der Psych(K)(H)G ein, jedoch ist es im Rahmen dieses Formats nicht möglich, die jeweiligen Landesgesetze in Gänze detailliert zu betrachten.



Sozialpsychiatrie

Was nun? Natürlicher Wille, freier Wille oder doch Zwang? Diskussion anhand von Fallbeispielen bei Grenzfällen zwischen Selbst- und Fremdbestimmung

18.07.2025
Berlin
Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter:innen in der (Sozial-) Psychiatrie, die im Rahmen ihrer Berufsausübung wiederkehrend mit Fällen konfrontiert sind, in denen die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme von Maßnahmen limitierend sein kann. Gerade diese oftmals ethischen Konfliktfälle sollen anhand von Fallbeispielen im fachlichen Austausch diskutiert werden.
Dabei werden unter anderem auch Hintergründe und Definitionen zur Willensbestimmung, Autonomiefähigkeit und Einwilligungsfähigkeit in Abgrenzung zum paternalistischen Denken und der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen dargestellt.

Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallbeispiele zur Diskussion vorab einzusenden.

Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn Bei Annette Fröhmel eingereicht werden. Ihre Kontaktdaten finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/annette-froehmel




Sozialpsychiatrie

Berechnung des Personalbedarfs in Sozialpsychiatrischen Diensten

15.09.2025
Hybrid-Seminar
Anhand der fachlichen Empfehlungen zu Leistungsstandards und Personalbedarf der Sozialpsychiatrischen Dienste wird unter Zuhilfenahme einer eigens für die Dienste erstellten Excel-Tabelle die Berechnung zum Personalbedarf erörtert und gelehrt.
Ziel ist es, dass die Teilnehmenden den Bedarf in ihrem Dienst im Ist und Soll vergleichen können, um den Personalbedarf zu erfassen. Diese Berechnung kann dazu dienen zu prüfen, ob ausreichend Personal für die Aufträge bereitstehen. Es kann somit sowohl zur Bemessung als auch zur Qualitätssicherung genutzt werden.
Die Beschreibungen der Aufgaben und des Auftrags erfolgen entlang der, vom bundesweiten Netzwerk der Sozialpsychiatrischen Dienste Deutschland erarbeiteten und im Konsens verabschiedeten Kernaufgaben. Diese werden besprochen. Es wird Zeit für Fragen und Austausch geben. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Laptop/PC zur Verfügung haben.

Das bundesweite Netzwerk der SpDi ist Kooperationspartner.
Siehe zur Vorbereitung: sozialpsychiatrische-dienste.de/kernaufgaben-leistungsstandards-personalbedarf zum Download





Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Deep Dive GBE: Das AdiRaum-Projekt. SEU-Daten deutschlandweit.

24.09.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen der Reihe Deep Dive GBE bekommen Sie einen vertiefenden, monothematischen Input zu Daten, Methoden, GBE-Indikatoren und Indikatorensätzen sowie GBE-relevanten Datenbanken. Die Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe finden einmal pro Quartal als kurze Sessions von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr statt.

In dieser Deep Dive Einheit stellen wir das AdiRaum-Projekt vor. In diesem Kooperationsprojekt zwischen Robert Koch-Institut und der Gesundheitsberichterstattung der Länder werden Daten der Schuleingangsuntersuchung zu den Themen Übergewicht und Adipositas auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte bundesweit zusammengeführt. Die Übergewichts- und Adipositasprävalenzen von Einschulungskindern werden mit kleinräumigen Indikatoren zu Siedlungsstruktur und Soziodemografie aus öffentlichen Datenbanken verknüpft. So können Unterschiede in der Verbreitung auf Kreisebene identifiziert und Zusammenhänge mit regionalen Einflussfaktoren analysiert werden. Das kann auch dafür genutzt werden, um Bedarfe auf Kreis- und Bezirksebene zu ermitteln und Präventionsmaßnahmen zu planen

Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Die Daten sind analysiert, und nun? Über das Schreiben von Berichten und die überzeugende Kommunikation der Ergebnisse.

18.09.2025 - 19.09.2025
Berlin
Zu den Aufgaben der Gesundheitsberichterstattung (GBE) gehört die Datenverarbeitung und -analyse, die Visualisierung von Verteilungen und Trends sowie die adressat:innengerechte Aufbereitung und Kommunikation von Informationen zur gesundheitlichen Lage vor Ort.

Im Rahmen dieser Fortbildung legen wir den Fokus auf das Schreiben und die Kommunikation von Berichten. An zwei Veranstaltungstagen diskutieren wir nicht nur den Aufbau von Gesundheitsberichten. Zusätzlich geht es um den Wissenstransfer: Wie bereitet man eine Pressemitteilung vor? Wie kommuniziert man die Ergebnisse der Berichterstattung überzeugend innerhalb des Amts, aber auch in Fachausschüssen oder öffentlichen Sitzungen?

Im Anschluss haben Sie Tipps und Tricks im Gepäck, mit denen es Ihnen gelingt interessante Berichte zu schreiben und Ergebnisse überzeugend zu kommunizieren.


Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Datenvisualisierung (mit MS Excel)

23.09.2025 - 25.09.2025
Live-Online-Seminar
Gesundheitsberichte oder Präsentationen vor kommunalen Ausschüssen sind das Vehikel, um Daten zur gesundheitlichen Lage zu kommunizieren. Datenvisualisierungen in Form von (Info)-Grafiken sind optimal geeignet, um Informationen in Berichten und Präsentationen hervorzuheben und zu transportieren. Am ersten Veranstaltungstag lernen Sie Kriterien einer guten Datenvisualisierung und Kernelemente einer Infografik kennen. Zudem werden wir uns anschauen, wie Microsoft Excel und Microsoft Power Point für Datenvisualisierungen genutzt werden können.

Zwischen dem ersten und zweiten Veranstaltungstag sind Sie gefragt. Nutzen Sie Daten aus Ihrem Arbeitsalltag für die Erstellung einer eigene Datenvisualisierung.

Am zweiten Veranstaltungstag werden wir Ihre Datenvisualisierungen gemeinsam sichten und besprechen.

Am Ende der Veranstaltung kennen Sie die theoretischen Grundlagen einer guten Datenvisualisierung und können ansprechende eigene (Info-)Grafiken erstellen.

Wichtig:
Die Fortbildung richtet sich an Personen ohne umfassende Erfahrung im Bereich der Datenvisualisierung. Machen Sie sich vor Veranstaltungsbeginn Gedanken welche Daten Sie aus Ihrem Arbeitskontext im Rahmen der Praxisaufgabe visualisieren wollen.
Wir halten die Gruppengröße in dieser Fortbildung eher klein, um gut in den Austausch kommen zu können. Bitte sehen Sie deshalb von „provisorischen“ Anmeldungen ab und melden Sie sich nur an, wenn Sie wirklich teilnehmen möchten.


Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt

02.09.2025
Live-Online-Seminar
Die Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt zählt zu den länderspezifisch geregelten Aufgaben. Es soll ein Überblick über die rechtlichen Grundlagen gegeben und das praktische Vorgehen an Beispielen dargelegt werden.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Gutachten zu stufenweiser Wiedereingliederung/Stundenreduktion

03.09.2025
Live-Online-Seminar
Fragestellungen zu stufenweiser Wiedereingliederung/Stundenreduktion gehören zu den Aufgaben des amtsärztlichen Dienstes. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Sonderveranstaltung

„Wir glauben, dass die Welt sich noch mal ändern wird…“ (© Die Toten Hosen „Wünsch dir was“) Gesundheit für alle. Aus Überzeugung!

12.09.2025
Düsseldorf
Gesundheit für alle“ ist nur erreichbar, wenn Diversität mit Überzeugung gelebt wird. Menschen aus diversen sozialen Kontexten, mit unterschiedlichen kulturellen Identitäten, verschiedenen körperlichen Eigenschaften und unterschiedlichen Fähigkeiten erfahren noch immer strukturelle Benachteiligung. 

Ein diversitätssensibler Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) kann dem entgegenwirken – durch inklusive Angebote, kultursensible Kommunikation und partizipative Ansätze. Aus Überzeugung handeln heißt: Barrieren abbauen, Gerechtigkeit ermöglichen und Vielfalt als Stärke begreifen. 

So wird der ÖGD zum Motor gesellschaftlicher Veränderung – für eine gerechtere Gesundheitszukunft.


Medizinische Begutachtung

Begutachtung im ÖGD: FAQ für Anfänger/-innen

28.08.2025
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens eine Woche vor dem Termin, d. h. bis zum 21.08.2025, einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.

Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann

Hygiene und Infektionsschutz

4. Hygienetage Bremerhaven

17.09.2025 - 18.09.2025
Bremerhaven
Im Rahmen dieser Tagung werden aktuelle Informationen und Neuigkeiten zu hygienerelevanten Themen aufbereitet und vorgestellt. Dies umfasst beispielsweise folgende Themen: Klimawandel und Gesundheit, Hygiene in der Zahnarztpraxis, Begehungen von OP-Zentren und anderen medizinischen Einrichtungen, Antibiotika-Management, Vorkommen und Umgang mit verschiedenen Infektionserregern sowie die Aufbereitung von Medizinprodukten.
Der Austausch und die Vernetzung zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesundheitsämter sowie zwischen Gesundheitsämtern und der (Krankenhaus-) Hygiene ist erklärtes Ziel der Veranstaltung.

Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect – Kollaboration im ÖGD

11.07.2025
Live-Online-Seminar
Dieses Colloquium widmet sich praxisnah den Chancen und Herausforderungen digitaler Zusammenarbeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD). Im Mittelpunkt steht die Plattform Agora, die als Werkzeug für vernetztes Arbeiten, Wissenstransfer und kollegialen Austausch dient.

Die Teilnehmenden erhalten einen umfassenden Einblick in die Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten von Agora und lernen konkrete Anwendungsfälle kennen, wie die Plattform im Arbeitsalltag genutzt werden kann. Gemeinsam werden Erfolgsfaktoren und Herausforderungen der digitalen Zusammenarbeit beleuchtet sowie Unterstützungsbedarfe identifiziert. Ergänzt wird das Programm durch anschauliche Praxisberichte aus Gesundheitsämtern, die von ihren Erfahrungen mit kollaborativem Arbeiten berichten.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem interaktiven Austausch: Die Veranstaltung bietet Raum für Vernetzung, Diskussion und die Entwicklung neuer Impulse zur digitalen Zusammenarbeit – sowohl innerhalb des eigenen Gesundheitsamts als auch im übergreifenden Austausch mit anderen Ämtern.

Sozialpsychiatrie

Autismus im Erwachsenenalter - erkennen, verstehen, selbstständig leben

22.09.2025
Berlin
Autismus-Spektrum-Störungen wurden seit ihrer Erstbeschreibung in den 1940er-Jahren sehr lange als eine Entwicklungsstörung von Kindern angesehen. Mittlerweile weiß man, dass sich Autismus nicht „auswächst“, sondern über die ganze Lebensspanne bestehen bleibt. Autismus bei Erwachsenen hat vielfältige Erscheinungsformen und tritt sowohl bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf als auch in Verbindung mit überdurchschnittlicher Intelligenz und selbstständiger Lebensführung auf. In den Diagnosehandbüchern wird eine Autismus-Spektrum-Störung über typische Auffälligkeiten in der sozialen Kommunikation und über eingeschränkte Verhaltensmuster und Interessen definiert.

In dieser Fortbildung soll gezeigt werden, was diesen Auffälligkeiten biologisch und kognitiv zugrunde liegt und welche Schwierigkeiten mit einer anderen Wahrnehmung und Informationsverarbeitung einhergehen. Dabei soll auch die Erlebensperspektive autistischer Menschen mit einbezogen werden, mit Beispielen für die häufig unsichtbaren autismustypischen Stressfaktoren in Wahrnehmung, sozialer Kommunikation und exekutiven Funktionen. Bewältigungs- und Hilfestrategien werden daraus abgeleitet. Lernziel ist ein besseres Verstehen, Akzeptieren und Unterstützen von erwachsenen Menschen im Autismusspektrum.



Sozialpsychiatrie

„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Unterbringung nach den Psych(K)(H)Gs und dem Betreuungsrecht

30.09.2025
Potsdam
„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Freiheit und Gesundheit (k)ein Widerspruch?

Richterliche Unterbringungsentscheidungen und Entscheidungen zur Zwangsbehandlung werden von professionellen medizinischen Akteur:innen oftmals mit Erstaunen und manchmal auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Die Materie ist komplex und die zu diskutierenden Fragen sind auch für Jurist:innen herausfordernd. Ohne den medizinischen Sachverstand der professionellen medizinischen Akteur:innen ist eine Entscheidung in Unterbringungs- und Zwangsbehandlungssachen nicht möglich. Die richterlichen Entscheidungen müssen aber immer auch die Freiheitsrechte des Betroffenen berücksichtigen und ihnen nicht selten - insbesondere in Zweifelsfällen - den Vorrang vor einer aus ärztlicher Sicht angezeigten Unterbringung/Behandlung einräumen. Zudem sind teilweise Verfahrenshandlungen geboten, die aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen von Medizin und Jurisprudenz erschweren zusätzlich das gegenseitige Verständnis der beiden Professionen.

In dieser Fortbildung wird vermittelt, welche Feststellungen Gerichte zu treffen haben und wie sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Die relevanten juristischen Fachbegriffe wie z. B. „gegenwärtige erhebliche Gefahr“ und „freie Willensbildung“ werden erklärt und diskutiert. Dabei werden anhand von typischen sowie besonders problematischen Fallbeispielen aus der Praxis die Überlegungen und die Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit nachvollziehbar dargestellt. Es wird auch diskutiert, wie eine effektive Kommunikation zwischen Gericht und den Mitarbeiter:innen des Sozialpsychiatrischen Dienstes gelingen kann, um im Interesse der Betroffenen, unter Beachtung der rechtsstaatlichen Erfordernisse, eine möglichst gute Entscheidungsfindung zu gewährleisten.



Hygiene und Infektionsschutz

Hafentage 2025 in Bremerhaven

16.09.2025 - 18.09.2025
Bremerhaven
Die Veranstaltung greift die verschiedenen Themen des Hafenärztlichen Dienstes (HÄD) auf. Ziel der Veranstaltung ist es, die Aufgaben des Infektions- und Gesundheitsschutzes im Hafen und auf Schiffen kennenzulernen bzw. neue Erkenntnisse zu erhalten.
Die Veranstaltung findet an 3 Tagen in Form von Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops statt, in denen die Teilnehmenden ihr Wissen intensivieren und Praxiserfahrungen teilen. Die gemeinsame Zeit vor Ort beinhaltet auch Zeit für Austausch und Vernetzung.

Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Health Inside - Lunch Session: Risiken der modernen Arbeitswelten identifizieren und reduzieren

18.09.2025
Live-Online-Seminar
Jeden Tag setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheitsämtern für die Gesundheit der Bevölkerung ein. Dabei steht das eigene Wohlbefinden manchmal hinten an. Der digitale Wandel der Arbeit und die Transformation der Arbeitsplätze schreitet voran, was neue Kompetenzen bei den Beschäftigten erfordert. Daneben steht das Ziel, auf Dauer gesund und leistungsfähig zu bleiben. Die Fortbildungsangebote unter dem Stichwort "Health Inside" beleuchten daher verschiedene wichtige Aspekte der Mitarbeiter:innengesundheit.

In dieser Lunch Session geht es um Ansätze und Chancen, psychische Belastungen am Arbeitsplatz systematisch zu identifizieren und zu reduzieren.
Die moderne Arbeitswelt ist zunehmend geprägt durch eine Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort aufgrund von Digitalisierung, eine wachsende Arbeitsverdichtung durch fehlendes Personal sowie anwachsende tätigkeitsbezogene Anforderungen und zunehmende Ansprüche der Kund:innen. Der Beitrag stellt dazu die aktuelle Belastungs- und Beanspruchungssituation der Beschäftigten im ÖGD dar. Im Anschluss wird das Instrument der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung vorgestellt, mit Hilfe dessen Risiken identifiziert, bewertet und systematisch in verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes umgesetzt werden können. Dabei werden insbesondere Maßnahmen zur gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung, sowie weitere Unterstützungsangebote zur nachhaltigen Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmer:innen vorgestellt.

Das Seminar richtet sich insbesondere an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Personal- und Führungsverantwortung, ist aber auch für andere Interessierte geöffnet.
Hygiene und Infektionsschutz

#Netzwerkarbeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Fokus Multiresistente Erreger-Netzwerke

24.09.2025 - 25.09.2025
Berlin
Die Netzwerkarbeit innerhalb der Kommunen hat eine zentrale Bedeutung u. a. für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Bekämpfung der Verbreitung von Multiresistenten Erregern (MRE). Die Teilnehmenden erhalten zunächst eine Einführung in die Grundlagen und die Bedeutung der Netzwerkarbeit im Bereich des Infektionsschutzes. Anschließend werden relevante Prozesse, wie das Gewinnen und die Einbindung von Netzwerkpartner:innen, sowie die Steuerung von (MRE-)Netzwerken thematisiert. Zusätzlich widmen wir uns der Rolle und Haltung von Moderator:innen in Netzwerken, speziell auch in MRE-Netzwerken.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Der bundesweite Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit und die Good Practice-Kriterien der Gesundheitsförderung

16.09.2025
Live-Online-Seminar
Das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) initiierte Netzwerk „Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit“ unterstützt die ressortübergreifende Zusammenarbeit und die Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung. Er unterhält Koordinierungsstellen in allen Bundesländern, deren vorrangige Aufgabe die Beratung und Prozessbegleitung kommunaler Akteure ist. Im Kooperationsverbund wurde ein Katalog von 12 Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung (Good Practice-Kriterien) zusammengestellt. Diese Qualitätskriterien dienen Fachkräften zur Reflexion und (Weiter-)Entwicklung und insbesondere der Präsentation beispielhafter Vorgehensweisen. In der Fortbildung stellen Kolleg*innen aus der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes dieses Netzwerk vor und zeigen hilfreiche Möglichkeiten der alltäglichen Nutzung der Good Practice-Kriterien auf.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Einführung in SOPESS: Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen in Hamburg

29.09.2025
Hamburg
Das Sozialpädiatrische Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen (SOPESS) ist ein standardisiertes Testverfahren, das speziell für die Schuleingangsuntersuchung entwickelt wurde. Es erlaubt eine orientierende Untersuchung des kindlichen Entwicklungsstandes im Vorfeld der Einschulung und ist in vielen Bundesländern als fester Bestandteil der Schuleingangsuntersuchungen etabliert. SOPESS bildet eine wichtige Grundlage sowohl für die schulärztliche Beratung als auch für die Gesundheitsberichterstattung auf kommunaler und Landesebene.
Ziel der Veranstaltung ist es, Grundlagen für eine valide und qualitätsgesicherte Testdurchführung zu vermitteln. Dazu werden die Test-Items einzeln vorgestellt und Hintergrundwissen sowie praktische Tipps zur Testdurchführung vermittelt.

Die Teilnehmenden werden gebeten Ihre SOPESS Unterlagen bereitzuhalten.


Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

SOPESS- Praktische Empfehlungen für Hamburg

30.09.2025
Hamburg
Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben.
Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert:
Wohin platziere ich Eltern?
Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern?
Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder?
Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um?
Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert...

Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen.
Sie werden außerdem die Gelegenheit haben, das zuvor Gelernte praktisch umzusetzen, SOPESS zu "spielen" und Lösungsstrategien/neue Fragen zu entwickeln.

Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.



Zahngesundheit

Puppenspiel in der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe

10.09.2025
Düsseldorf
Um Handpuppen haben Sie bisher einen großen Bogen gemacht, weil Sie nicht wussten, wie sie diese Figuren zum Leben erwecken und didaktisch sinnvoll einsetzen? Oder haben Sie Handpuppen bereits in der Prophylaxe eingesetzt, waren jedoch unsicher, wie die Figur bespielt wird? Wie sie sich bewegen soll? Wie sie sprechen soll? In diesem Workshop geht es genau darum!
Sie erlernen die Grundlagen der Figurenführung und des Klappmaul Sprechens.

Bitte bringen Sie Ihre Hand- oder Klappmaulpuppe mit zur Fortbildung, damit Sie gezielt mit Ihrer Puppe üben können und dadurch sicherer werden.
Zahngesundheit

Puppenspiel in der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe

25.09.2025
Magdeburg
Um Handpuppen haben Sie bisher einen großen Bogen gemacht, weil Sie nicht wussten, wie sie diese Figuren zum Leben erwecken und didaktisch sinnvoll einsetzen? Oder haben Sie Handpuppen bereits in der Prophylaxe eingesetzt, waren jedoch unsicher, wie die Figur bespielt wird? Wie sie sich bewegen soll? Wie sie sprechen soll? In diesem Workshop geht es genau darum!
Sie erlernen die Grundlagen der Figurenführung und des Klappmaul Sprechens.

Bitte bringen Sie Ihre Hand- oder Klappmaulpuppe mit zur Fortbildung, damit Sie gezielt mit Ihrer Puppe üben können und dadurch sicherer werden.
Zahngesundheit

Puppenspiel in der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe

16.10.2025
Berlin
Um Handpuppen haben Sie bisher einen großen Bogen gemacht, weil Sie nicht wussten, wie sie diese Figuren zum Leben erwecken und didaktisch sinnvoll einsetzen? Oder haben Sie Handpuppen bereits in der Prophylaxe eingesetzt, waren jedoch unsicher, wie die Figur bespielt wird? Wie sie sich bewegen soll? Wie sie sprechen soll? In diesem Workshop geht es genau darum!
Sie erlernen die Grundlagen der Figurenführung und des Klappmaul Sprechens.

Bitte bringen Sie Ihre Hand- oder Klappmaulpuppe mit zur Fortbildung, damit Sie gezielt mit Ihrer Puppe üben können und dadurch sicherer werden.
Zahngesundheit

Puppenspiel in der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe

02.12.2025
Hamburg
Um Handpuppen haben Sie bisher einen großen Bogen gemacht, weil Sie nicht wussten, wie sie diese Figuren zum Leben erwecken und didaktisch sinnvoll einsetzen? Oder haben Sie Handpuppen bereits in der Prophylaxe eingesetzt, waren jedoch unsicher, wie die Figur bespielt wird? Wie sie sich bewegen soll? Wie sie sprechen soll? In diesem Workshop geht es genau darum!
Sie erlernen die Grundlagen der Figurenführung und des Klappmaul Sprechens.

Bitte bringen Sie Ihre Hand- oder Klappmaulpuppe mit zur Fortbildung, damit Sie gezielt mit Ihrer Puppe üben können und dadurch sicherer werden.
Zahngesundheit

Beginner’s Day – Einführung für Neueinsteiger/innen in den zahnärztlichen Gesundheitsdienst

10.09.2025
Düsseldorf
Dieser Kurs richtet sich in erster Linie an Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihre Tätigkeit im ÖGD erst vor kurzer Zeit aufgenommen haben, aber auch an Zahnärztinnen und Zahnärzte, sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zahnärztlichen Diensten, die an den Kursinhalten interessiert sind.
Neben fachlicher Kompetenz ist auch die Kenntnis gesetzlicher Grundlagen ein sehr wichtiger Baustein zahnmedizinischer Tätigkeit im ÖGD. Dieser Kurs vermittelt die jeweiligen gesetzlichen Grundlagen für die zahnärztliche Untersuchung in Kindertagesstätten und Schulen, die bundeseinheitliche gesetzliche Grundlage der Gruppenprophylaxe und Basiskenntnisse der Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit Praxisbegehungen anhand der jeweiligen gesetzlichen Regelungen der Länder.
Neben den gesetzlichen Grundlagen der Kernaufgaben von Zahnärztinnen und Zahnärzten im ÖGD werden auch grundsätzliche Kenntnisse der o. g. Tätigkeiten vermittelt, unter anderem Standards der Befunderhebung und Dokumentation im Zusammenhang mit der zahnärztlichen Untersuchung.
Die Teilnehmenden werden gebeten, (soweit bekannt) alle für sie relevanten und verbindlichen Rechtsgrundlagen zur Veranstaltung mitzubringen.
Sozialpsychiatrie

„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Unterbringung nach den Psych(K)(H)Gs und dem Betreuungsrecht

29.09.2025
Berlin
„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Freiheit und Gesundheit (k)ein Widerspruch?

Richterliche Unterbringungsentscheidungen und Entscheidungen zur Zwangsbehandlung werden von professionellen medizinischen Akteur:innen oftmals mit Erstaunen und manchmal auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Die Materie ist komplex und die zu diskutierenden Fragen sind auch für Jurist:innen herausfordernd. Ohne den medizinischen Sachverstand der professionellen medizinischen Akteur:innen ist eine Entscheidung in Unterbringungs- und Zwangsbehandlungssachen nicht möglich. Die richterlichen Entscheidungen müssen aber immer auch die Freiheitsrechte des Betroffenen berücksichtigen und ihnen nicht selten - insbesondere in Zweifelsfällen - den Vorrang vor einer aus ärztlicher Sicht angezeigten Unterbringung/Behandlung einräumen. Zudem sind teilweise Verfahrenshandlungen geboten, die aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen von Medizin und Jurisprudenz erschweren zusätzlich das gegenseitige Verständnis der beiden Professionen.

In dieser Fortbildung wird vermittelt, welche Feststellungen Gerichte zu treffen haben und wie sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Die relevanten juristischen Fachbegriffe wie z. B. „gegenwärtige erhebliche Gefahr“ und „freie Willensbildung“ werden erklärt und diskutiert. Dabei werden anhand von typischen sowie besonders problematischen Fallbeispielen aus der Praxis die Überlegungen und die Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit nachvollziehbar dargestellt. Es wird auch diskutiert, wie eine effektive Kommunikation zwischen Gericht und den Mitarbeiter:innen des Sozialpsychiatrischen Dienstes gelingen kann, um im Interesse der Betroffenen, unter Beachtung der rechtsstaatlichen Erfordernisse, eine möglichst gute Entscheidungsfindung zu gewährleisten.





Webinar

Wissenschaft trifft Praxis - Wieder Diphtherie in Deutschland? Informationen zu Klinik, Labor und Epidemiologie einer „fast vergessenen“ Erkrankung

02.07.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Diphtherie wird durch Diphtherie-Toxin-bildende (toxigene) Corynebakterien hervorgerufen, klassischerweise durch C. diphtheriae oder den zoonotischen Erreger C. ulcerans. Die Infektion mit toxigenen Stämmen kann zu den Hauptverlaufsformen der respiratorischen Diphtherie und der Hautdiphtherie führen.

Seit Einführung der Diphtherie-Impfung in Säuglings- und Kinderimpfprogramme gingen die Infektionszahlen stark zurück. In den vergangenen Jahren gab es nur Einzelfälle, darunter vor allem Fälle von Hautdiphtherie mit C. ulcerans bei älteren Menschen. Im Jahr 2022 wurden dem RKI jedoch 171 Diphtheriefälle übermittelt, so viele wie noch nie seit Einführung des IfSG im Jahr 2001. Diese Entwicklung geht zurück auf eine internationalen Ausbruch importierter Diphtherie, bei dem Menschen auf der Flucht sich mit C. diphtheriae infiziert haben und dann nach Ankunft in Deutschland und anderen Ländern Europas diagnostiziert wurden.

Aktuelle Genomsequenzanalysen geben nun Hinweise auf einen deutschlandweiten Ausbruch von Diphtherie mit C. diphtheriae vom Sequenztyp ST-574 mit Nachweisen auch autochthoner Übertragungen, mehreren Fällen respiratorischer Diphtherie und bereits drei Todesfällen. Betroffen sind insbesondere vulnerable Bevölkerungsgruppen wie Menschen in Wohnungslosigkeit, Ältere und Ungeimpfte.

Neben der Vorstellung von Ergebnissen der aktuellen Ausbruchsuntersuchung sollen folgende Fragen beantwortet werden: Was bedeutet das aktuelle Auftreten der Diphtherie, sowohl in Form einer Hauptdiphtherie als auch als respiratorische Diphtherie? Welche Empfehlungen gibt es für medizinisches Personal, diagnostische Labore und die Mitarbeitenden im öffentlichen Gesundheitsdienst?

Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Hygiene und Infektionsschutz

Newcomer:innen im Infektionsschutz: Begehungen von Gemeinschaftseinrichtungen

02.09.2025
Live-Online-Seminar
Laut Infektionsschutzgesetz überwachen die Gesundheitsämter die Einhaltung infektionshygienischer Belange in Gemeinschaftseinrichtungen. Dazu zählen unter anderem Schulen und Kindertageseinrichtungen. Ziel dabei ist, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Um dem gerecht zu werden, führen vor allem die Mitarbeitenden des Bereichs Infektionsschutz/Kommunalhygiene unter anderem Begehungen durch.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die in diesem Bereich neu ihre Tätigkeit aufgenommen haben. Sie bietet einen Einstieg in das Thema Begehungen von Gemeinschaftseinrichtungen. Dabei soll besonders auf Fragen der Teilnehmenden eingegangen und anhand praktischer Übungen das Grundwissen gefestigt werden.
Lebensmittelüberwachung

Bußgeldverfahren im LM-Recht für Fortgeschrittene

15.09.2025 - 16.09.2025
Berlin
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt fortgeschrittene Themen und Fallbeispiele zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Als Voraussetzung sind grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren hilfreich. Die Einführung wird die Basiselemente umfassen, die vor Erlass eines Bußgeldbescheides zu klären bzw. zu prüfen sind.
Es werden 3 Fallbeispiele vorgestellt, die mit ihren individuellen Problemstellungen diskutiert werden und zu einem Entwurf der Abschlussentscheidung in einem Bußgeldverfahren, so insbesondere zu einer Arbeitshilfe für einen Bußgeldbescheid führen werden.
Es werden u. A. die Anforderungen an eine Ordnungswidrigkeit, Tatzeit, Tatort, Verjährung, Fristberechnung, Wiedereinsetzung, Anhörung eines Betroffenen, Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der Verwaltungsbehörde mit Bezug auf die StPO, Geldbuße, Beweismittel, Inhalt des Bußgeldbescheides, Rechte der Verwaltungsbehörde zur Begleitung nach Einspruch und Vollstreckung des Bußgeldbescheides erörtert.
Von Bedeutung wird auch die Lebensmittelverantwortung durch Aufgabenübertragung auf angestellte Mitarbeiter (§ 9 OWiG) sowie die Ordnungswidrigkeit der Aufsichtspflichtverletzung (§ 130 OWiG) sein.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung nach dem Waffenrecht

10.09.2025
Live-Online-Seminar
Die Frage nach der Eignung zum Führen einer Waffe gehört zu den seltenen, aber immer wieder vorkommenden Gutachtenanlässen im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Newcomer

Fit fürs Amt: Transkulturelle Kompetenz im Amt

01.09.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfahren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Newcomer

Fit fürs Amt: Unterbringung im Sozialpsychiatrischen Dienst

04.09.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfahren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtungen für Polizei und Justiz: Gewahrsamsfähigkeit vs. Haftfähigkeit

16.09.2025
Live-Online-Seminar
Prüfung von Gewahrsams- und Haftfähigkeit sind regelmäßig im amtsärztlichen Dienst vorkommende Fragestellungen. Gerade für Kolleginnen und Kollegen, die neu im amtsärztlichen Dienst sind, ist es essentiell, sich zunächst einmal den Unterschied zwischen diesen ähnlich klingenden Aufträgen zu vergegenwärtigen. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung der Verhandlungsfähigkeit

18.09.2025
Live-Online-Seminar
Die Prüfung der Verhandlungsfähigkeit ist ein regelmäßiger Gutachtenanlass im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Sozialrechtliche Begutachtung: Fragestellung Mehrbedarf

23.09.2025
Live-Online-Seminar
Die Prüfung des Mehrbedarfs ist ein regelmäßiger Gutachtenanlass im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung nach SGB II und III für das Jobcenter

01.10.2025
Live-Online-Seminar
Vielerorts gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Jobcenter und dem amtsärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes. Diese Veranstaltung beleuchtet aus der Perspektive des Jobcenters die medizinische Begutachtung nach den Sozialgesetzbüchern (SGB) II und III und gibt praxisrelevante Hinweise für den amtsärztlichen Alltag.
Medizinische Begutachtung

Einstellungsbegutachtung im Beamtenrecht

30.09.2025
Live-Online-Seminar
Dieses Begutachtungsseminar befasst sich mit der Einstellungsbegutachtung im Beamtenrecht aus rechtlicher und medizinischer Sicht. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung.

Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvorträge und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird. Die Bearbeitung der speziellen Aspekte dieser Begutachtungsanlässe soll auch anhand von Fallbeispielen, die die Teilnehmenden vortragen können, erfolgen. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen in anonymisierter Form bis zum 12.09.2025 per Mail an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen.
Sonderveranstaltung

Summer School 2025

26.08.2025 - 28.08.2025
Live-Online-Seminar
Tauche ein in die Welt des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD)! Die Summer School richtet sich an Studierende der Humanmedizin, Zahnmedizin, Gesundheitswissenschaften und Public Health – sowie an alle, die mehr über die spannenden Handlungsfelder des ÖGD erfahren möchten. In praxisnahen Sessions erhalten die Teilnehmenden einen vielseitigen Einblick in zentrale Themen wie Gesundheitsberichterstattung, Prävention und Gesundheitsförderung, Infektionsschutz und Umweltmedizin. Inspirierende Best-Practice-Beispiele aus der kommunalen Praxis zeigen, wie vielfältig und wirkungsvoll der ÖGD sein kann. Zusätzlich bietet die Summer School reichlich Raum für Austausch mit erfahrenen Expert:innen aus dem Feld – und zum Netzwerken mit Gleichgesinnten aus ganz Deutschland.
Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Basisseminar

12.08.2025
Live-Online-Seminar
Einrichtungen des Gesundheitswesens, aber auch das ganzheitliche Gesundheitswesen sind in der heutigen Zeit keinesfalls vor Krisenereignissen geschützt. Es gilt vorbereitet zu sein, um auch in solchen Lagen handlungsfähig zu bleiben.
Neben dem Krisenmanagement der einzelnen Einrichtungen braucht es ein koordiniertes Management aller relevanten Akteure. Dies sind vor allem die Krankenhäuser, die Rettungs- und Sanitätsdienste, die ambulanten Praxen und der Öffentliche Gesundheitsdienst. Genauso auch die ambulante und stationäre Pflege, Apotheken, Logistikdienstleister, Energie- und Wasserversorger, Labore, Bestattungsunternehmen und weitere mehr.

Das Basisseminar über zwei Nachmittage ist offen für alle Personen, die für das Krisenmanagement in den jeweiligen Bereichen verantwortlich oder damit befasst sind. Es klärt über die aktuellen Rahmenbedingungen des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes auf, weist in das Konzept der Gesundheitlichen Krisenkoordination (GeKKo) ein und trägt zur Vernetzung der teilnehmenden Akteure bei.
Das Basisseminar ist der Einstieg in weitere, dann akteurspezifische Fort- und Weiterbildungen.


Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

Überwachung von Gefahrstoffen – Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP-Verordnung und Vermarktungsfähigkeit gemäß Biozid-Verordnung

26.08.2025 - 27.08.2025
Düsseldorf


In der Veranstaltung werden folgende Aspekte behandelt:
- Aufbau, Definitionen und Prinzipien des GHS (Globally Harmonized System) und der CLP-Verordnung
- Einstufung der physikalischen Gefahren, der Gesundheitsgefahren und der Umweltgefahren
- Praktische Übungen
- Kennzeichnung und Verpackung gemäß CLP-Verordnung
- Sicherheitsdatenblatt gemäß REACH Anhang II
- Mitteilung von Gemischen gemäß CLP Anhang VIII (Übermittlung harmonisierter Informationen für die gesundheitliche Notversorgung

Themen zur Biozid-Verordnung sind:
- Rechtliche Grundlagen: Europäische Biozid-Verordnung, Biozidrechts-Durchführungsverordnung
- Wirkstoffverfahren und Produktverfahren
- Kennzeichnung von Biozid-Produkten
- Behandelte Waren (Vermarktungsfähigkeit, Kennzeichnung)

Zahngesundheit

Wiederholung Gutachtenworkshop für Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

10.12.2025 - 11.12.2025
Live-Online-Seminar
Die Erstellung gutachterlicher Stellungnahmen für Beihilfestellen und Sozialämter sind neben der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe ein wichtiger Tätigkeitsbereich für die Zahnärztinnen und
Zahnärzte der unteren Gesundheitsbehörden in den meisten deutschen Bundesländern.
Gesetzliche Grundlagen für die gutachterliche Tätigkeit sind die Beihilfebestimmungen des Bundes und der Länder sowie das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Dabei werden sowohl die Rechtsbereiche der privaten und als auch der gesetzlichen Krankenversicherungen berührt, so dass fundierte Kenntnisse zur Gebührenordnung für Zahnärzte und Ärzte (GOZ/GOÄ), BEMA und dem Festzuschuss-System der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig sind. Eine besondere Anforderung in der gutachterlichen Tätigkeit für Zahnärztinnen und Zahnärzte der
Gesundheitsämter besteht in der Fähigkeit, ärztlichen Sachverstand mit verwaltungsrechtlichen
und gesetzlichen Kenntnissen zu verknüpfen. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist daher, anhand praktischer Fallbeispiele der Referenten und Teilnehmer auf fachliche, verwaltungsrechtliche und gesetzliche Besonderheiten einzugehen, die mit der gutachterlichen Tätigkeit verknüpft sind.
Aktuelle Entwicklungen finden dabei besondere Berücksichtigung. Die Veranstaltung ist
ausdrücklich als Workshop konzipiert. Basiskenntnisse zur gutachterlichen Tätigkeit und
Erfahrungen in der Erstellung von Gutachten stellen daher eine wichtige Voraussetzung für die
Teilnahme dar.
Der theoretische Teil der Weiterbildung zur/zum Fachzahnärzt:in für Öffentliches
Gesundheitswesen besteht aus zwei Lehrgangsteilen: Lehrgangsteil 1 (Module 1 – 3 des
Weiterbildungskurses), Lehrgangsteil 2 (Gutachtenseminar Anfänger und Fortgeschrittene
Gutachtenworkshop, Hygienemanagement Teil 1 und 2, gemäß WBVO v. 14. 4. 2015).

Die Teilnehmenden sollten bitte interessante Fälle aus ihrer eigenen Gutachtertätigkeit
vorstellen, die gemeinsam in der Gruppe analysiert und diskutiert werden. Die entsprechenden
Unterlagen sind bitte zum 26.11.2025 an wachtel@akademie-oegw.de einzusenden.

Ebenso bitten wir darum eine Kurzfassung der neuen GOZ und des BEMA sowie (soweit bekannt)
alle für sie relevanten und verbindlichen landesspezifischen Rechtsgrundlagen für die
Veranstaltung bereitzuhalten.
Sonderveranstaltung

Wissenstransfer im ÖGD V: Reinventing the Wheel? Maßnahmen identifizieren, bewerten und auf den eigenen Kontext anpassen

10.09.2025 - 11.09.2025
Live-Online-Seminar
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) besteht aus einer Vielzahl von Tätigkeitsfeldern und ist verantwortlich für die Ausführung unterschiedlichster Aufgaben. Um den damit einhergehenden komplexen Anforderungen gerecht werden zu können, ist eine Ausrichtung am aktuellen Wissens- und Kenntnisstand unerlässlich. Um neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die tägliche Arbeit integrieren zu können und gleichzeitig auch ÖGD-relevante Fragestellungen in die Wissenschaft zu bringen, wird ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis benötigt. Die siebenteilige Online-Fortbildungsreihe “Wissenstransfer im ÖGD” setzt genau da an: Sie erwerben die fachlich-methodischen Skills und Kompetenzen zum Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz auf kommunaler Ebene. Sie erhalten einen Überblick über die Grundlagen ÖGD-relevanter Forschung und Wissenschaft und lernen, wie relevantes Wissen identifiziert, zusammengefasst und adressat:innengerecht aufbereitet werden kann.
Um das Rad nicht immer neu erfinden zu müssen („reinventing the wheel“), lernen die Teilnehmenden in der fünften Veranstaltung der Fortbildungsreihe praxisnahe Methoden, wie vorhandene Maßnahmen auf ihre Übertragbarkeit geprüft und auf spezifische kommunale Strukturen angepasst werden können. Dazu werden verschiedene Datenbanken zur Identifikation geeigneter Maßnahmen vorgestellt und Ansätze zur Bewertung diskutiert. Aufbauend darauf erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die wesentlichen Schritte zur Prüfung der Transferabilität von Maßnahmen: Welche Schritte sind notwendig, um Maßnahmen die in anderen Kontexten wirksam waren effektiv an neue, eigene Gegebenheiten anzupassen? Dabei wird besonderes Augenmerk auf die kommunalen Strukturen gelegt, die eine erfolgreiche Implementierung beeinflussen. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden Handwerkszeuge zur selbstständigen Prüfung der Übertragung und darauffolgend Adaption von Maßnahmen in der eigenen Kommunen zu vermitteln als Basis zur Umsetzung evidenzbasierter Planungsvorhaben.
Da die Veranstaltungen aufeinander aufbauen, empfehlen wir die Teilnahme an der gesamten Fortbildungsreihe. Die Veranstaltungen werden separat gebucht. Für jede Veranstaltung werden Ihnen umfangreiche Materialien via E-Learning (Moodle) zur Verfügung gestellt.
Die Fortbildungsreihe ist für alle Interessierten offen. Diese ist gleichzeitig auch Teil des Qualifizierungsmodells EvidenzÖGD. Mehr Infos zu EvidenzÖGD finden Sie auf unserer Homepage unter: akademie-oegw.de/die-akademie/projekte/evidenzoegd2


Hygiene und Infektionsschutz

Newcomer:innen im Infektionsschutz: Begehungen von medizinischen Einrichtungen

15.09.2025
Live-Online-Seminar
Laut Infektionsschutzgesetz überwachen die Gesundheitsämter die Einhaltung infektionshygienischer Belange in einer Reihe medizinischer Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäusern und Einrichtungen für ambulantes Operieren. Ziel dabei ist, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Um dem gerecht zu werden, führen vor allem die Mitarbeitenden des Bereichs Infektionsschutz/Kommunalhygiene unter anderem Begehungen durch.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die in diesem Bereich neu ihre Tätigkeit aufgenommen haben. Sie bietet einen Einstieg in das Thema Begehungen von medizinischen Einrichtungen. Dabei soll besonders auf Fragen der Teilnehmenden eingegangen und anhand praktischer Übungen das Grundwissen gefestigt werden.

Sonderveranstaltung

Wissenstransfer im ÖGD VI: Nailing the Message? Wissenskommunikation und Netzwerkarbeit im ÖGD

01.10.2025 - 02.10.2025
Live-Online-Seminar
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) besteht aus einer Vielzahl von Tätigkeitsfeldern und ist verantwortlich für die Ausführung unterschiedlichster Aufgaben. Um den damit einhergehenden komplexen Anforderungen gerecht werden zu können, ist eine Ausrichtung am aktuellen Wissens- und Kenntnisstand unerlässlich. Um neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die tägliche Arbeit integrieren zu können und gleichzeitig auch ÖGD-relevante Fragestellungen in die Wissenschaft zu bringen, wird ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis benötigt. Die siebenteilige Online-Fortbildungsreihe “Wissenstransfer im ÖGD” setzt genau da an: Sie erwerben die fachlich-methodischen Skills und Kompetenzen zum Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz auf kommunaler Ebene. Sie erhalten einen Überblick über die Grundlagen ÖGD-relevanter Forschung und Wissenschaft und lernen, wie relevantes Wissen identifiziert, zusammengefasst und adressat:innengerecht aufbereitet werden kann.
Wissenskommunikation ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung von Wissenstransferprozessen und damit verbunden evidenzinformiertes Entscheiden und Handeln. Dabei bestehen nicht nur unterschiedliche Anforderungen an eine bedarfsgerechte Kommunikation von Wissen in der kommunalen Praxis, sondern es gibt auch eine Vielzahl von Adressat:innen, die berücksichtigt werden müssen: Welche Informationen benötigen die jeweiligen Adressat:innen? Wie können komplexe Sachverhalte angemessen und kontextspezifisch kommuniziert werden?
Die sechste Veranstaltung der Fortbildungsreihe bietet fundierte Einblicke in die Gestaltung einer effektiven Wissenskommunikation und die Stärkung der Netzwerk- und Gremienarbeit im ÖGD. Ziel ist es, den Teilnehmenden die notwendigen Kompetenzen zur Entwicklung von Kommunikationsstrategien und zur Förderung des institutionenübergreifenden Wissenstransfers zu vermitteln sowie den Aufbau und die Pflege von Netzwerken auf kommunaler Ebene zu unterstützen. Am ersten Tag stehen Methoden und Techniken im Vordergrund, die eine zielgerichtete Wissenskommunikation ermöglichen, angepasst an die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen. Am zweiten Tag wird der Fokus auf die erfolgreiche Arbeit mit Gremien und Netzwerken gelegt, einschließlich der Nutzung vorhandener Strukturen und der Identifizierung relevanter Stakeholder. Mithilfe von Praxisbeispielen, aber auch Übungen z. B. zur Durchführung einer Stakeholderanalyse, werden die Inhalte praxisnah gestaltet.
Da die Veranstaltungen aufeinander aufbauen, empfehlen wir die Teilnahme an der gesamten Fortbildungsreihe. Die Veranstaltungen werden separat gebucht. Für jede Veranstaltung werden Ihnen umfangreiche Materialien via E-Learning (Moodle) zur Verfügung gestellt.
Die Fortbildungsreihe ist für alle Interessierten offen. Diese ist gleichzeitig auch Teil des Qualifizierungsmodells EvidenzÖGD. Mehr Infos zu EvidenzÖGD finden Sie auf unserer Homepage unter: akademie-oegw.de/die-akademie/projekte/evidenzoegd2


Sonderveranstaltung

Wissenstransfer im ÖGD VII: Setting the Stage? Förderung organisationaler Rahmenbedingungen zur nachhaltigen Umsetzung von Wissenstransferprozessen...

05.11.2025
Live-Online-Seminar
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) besteht aus einer Vielzahl von Tätigkeitsfeldern und ist verantwortlich für die Ausführung unterschiedlichster Aufgaben. Um den damit einhergehenden komplexen Anforderungen gerecht werden zu können, ist eine Ausrichtung am aktuellen Wissens- und Kenntnisstand unerlässlich. Um neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die tägliche Arbeit integrieren zu können und gleichzeitig auch ÖGD-relevante Fragestellungen in die Wissenschaft zu bringen, wird ein kontinuierlicher Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis benötigt. Die siebenteilige Online-Fortbildungsreihe “Wissenstransfer im ÖGD” setzt genau da an: Sie erwerben die fachlich-methodischen Skills und Kompetenzen zum Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz auf kommunaler Ebene. Sie erhalten einen Überblick über die Grundlagen ÖGD-relevanter Forschung und Wissenschaft und lernen, wie relevantes Wissen identifiziert, zusammengefasst und adressat:innengerecht aufbereitet werden kann.
Nachhaltige Wissenstransferprozesse zwischen Wissenschaft und Praxis fördern nicht nur die evidenzbasierte Aufgabenwahrnehmung, sondern auch die evidenzinformierte Entscheidungsfindung im ÖGD. Solche Prozesse erfordern jedoch spezifische organisationale Rahmenbedingungen im ÖGD und in der Wissenschaft, die im Rahmen der siebten Veranstaltung der Fortbildungsreihe thematisiert werden. Der Fokus liegt zum einen auf der Stärkung organisationaler Rahmenbedingungen, die für effektiven Wissenstransfer notwendig sind. Dabei werden Methoden zur Erhebung dieser Rahmenbedingungen vorgestellt und diskutiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung von Strategien, um Stakeholder für die Implementierung von Wissenstransferprozessen zu sensibilisieren und zu gewinnen. Zum anderen wird sich der Implementierung evidenzinformierter Entscheidungsprozesse (EIDM) gewidmet. Die Teilnehmenden lernen Tools und Leitlinien kennen, reflektieren organisationale Voraussetzungen und identifizieren Herausforderungen bei der Umsetzung.
Ziel ist es, dass die Teilnehmenden unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Systemlogiken Praxis und Wissenschaft im ÖGD, ein Verständnis dafür erwerben, wie evidenzbasiertes Arbeiten und Handeln nachhaltig im ÖGD gefördert werden kann und welche Rahmenbedingungen hierzu benötigt und geschaffen werden müssen.
Da die Veranstaltungen aufeinander aufbauen, empfehlen wir die Teilnahme an der gesamten Fortbildungsreihe. Die Veranstaltungen werden separat gebucht. Für jede Veranstaltung werden Ihnen umfangreiche Materialien via E-Learning (Moodle) zur Verfügung gestellt.
Die Fortbildungsreihe ist für alle Interessierten offen. Diese ist gleichzeitig auch Teil des Qualifizierungsmodells EvidenzÖGD. Mehr Infos zu EvidenzÖGD finden Sie auf unserer Homepage unter: akademie-oegw.de/die-akademie/projekte/evidenzoegd2


Sozialpsychiatrie

FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung) - Von der Diagnose zur Teilhabeermöglichung

26.09.2025
Salzwedel
Hunderttausende Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom leben in Deutschland. Zahlreiche Betroffene bekommen nie oder nur sehr spät eine Diagnose. Kinder mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leiden oft unter veränderten Hirnfähigkeiten mit Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Konsequenzabschätzung oder Impulskontrolle mit entsprechenden Anpassungsschwierigkeiten in ihrer sozialen Umwelt.

Die betroffenen erwachsenen und minderjährigen Menschen passend zu unterstützen ist auch eine Aufgabe der Kinder- und Jugenddienste, der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste und der Sozialpsychiatrischen Dienste.

Diese Fortbildung bietet einen Überblick über die Symptomatik, Diagnosestellung und mögliche Hilfen, um eine gesunde Entwicklung ohne reaktive Selbstabwertungen oder Verhaltensauffälligkeiten zu ermöglichen.



Sozialpsychiatrie

Kommunikation im ÖGD - Fallstricke und Barrieren im Alltag der ÖGD: erkennen, begegnen und souverän lösen

22.09.2025
Live-Online-Seminar
Die aktuelle Weltpolitik wirkt sich massiv auf die Versorgung der Klienten aus. Die Zahl der psychischen Erkrankungen steigt, der Bedarf an Unterstützungen steigt quer durch alles Schichten und deren medizinische und sozialrechtliche Beratung stellt eine neue Dimension dar. Die Frustrationsgrenzen sowie die Haltungen sind gegenüber den letzten Jahrzehnten verschoben, die Personalschlüssel aber nicht.
Im Gesundheitswesen lebt eine erfolgreiche Arbeit vom gegenseitigen Verstehen und Verständnis zu den Konstrukten von Gesundheit bzw. Krankheit in den verschiedenen Alters-und /oder Lebensphasen. Diese Konstrukte sind ebenso von kulturellen und religiösen Prägungen beeinflusst wie auch das allgemeine Kommunikationsverhalten mit Körper und Stimme selbst.
Ziel der Veranstaltung ist die Entwicklung von mehr Verständnis und Sicherheit im Umgang mit Personen mit einer psychischen Belastung bis hin zu einer Störung.

Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: IT-Workshop IT-Risikomanagement im ÖGD

09.09.2025
Live-Online-Seminar
Der Workshop gibt einen detaillierten Überblick über präventive Maßnahmen bei der Vorbereitung auf IT-Notfälle verschiedenster Art. Eröffnet wird der Workshop durch einen Fachvortrag zum Umgang mit IT-Notfällen im Bezug auf kritische Prozesse im Gesundheitswesen. Die erlernten Inhalte werden durch eine praxisnahe Übung in Kleingruppen gefestigt und der Workshop schließt mit der Besprechung der erarbeiteten Inhalte im Plenum.

Die IT-Workshops ergänzen die Fortbildungsreihe „Digitale Kompetenzen“. In Seminarformaten mit bis zu 50 Teilnehmer:innen werden Inhalte zu technischen Fragestellungen und IT vertieft. Besonders im Fokus steht in diesem Format die Interaktion mit den Teilnehmer:innen.
Zahngesundheit

Menschen für Veränderung gewinnen mit Motivational Interviewing: Vertiefungsseminar

14.10.2025 - 15.10.2025
Berlin
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zahnärztlichen Dienste und des KJGD, die in 2023 und 2024 bereits das Kennenlernseminar Motivational Interviewing (MI) absolviert haben, äußerten vielfach den Wunsch nach einem Vertiefungsseminar. Hier wird es – ausschließlich für diesen Personenkreis! – angeboten.

Im Zentrum des Einführungskurses stand, basale methodischen Kernkompetenzen des MI kennenzulernen. Dabei machten viele die Erfahrung: Mit diesen Methoden ist es wie mit einer neuen Sprache - die Regeln sind nicht schwierig, müssen aber eingeübt werden, damit sie authentisch in den Alltagsgebrauch integriert werden können. In diesem Kurs wird das Methodenrepertoire gegenüber dem Kennenlernseminar vertieft und ergänzt.
Die Teilnehmer*innen üben anhand von Situationen aus dem eigenen Berufsalltag ein, wie sie mithilfe dieses evidenzbasierten Kommunikationskonzeptes nach William Miller und Steven Rollnick Gespräche zur Prävention professionell führen und Veränderungsprozesse effizient unterstützen können.
Dabei nehmen wir besonders in den Blick, Motivational Interviewing im Rahmen von Kurzinterventionen anzuwenden, wie sie den Standardsituationen im ÖGD-Alltag entsprechen, und vertiefen darüber hinaus, was die Motivationspsychologie zur Unterstützung von Veränderungsprozessen nahelegt.
Die zwei Tage sind durchgängig interaktiv gestaltet und erfordern die Bereitschaft zur Zusammenarbeit in Kleingruppen.
Medizinische Begutachtung

Dienstfähigkeitsbegutachtung im Beamtenrecht

07.10.2025
Live-Online-Seminar
Dieses Grundlagenseminar befasst sich mit der Dienstfähigkeitsbegutachtung im Beamtenrecht aus rechtlicher und medizinischer Sicht. Neben der Orientierung an Rechtsnormen und Rechtsprechung ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvorträge und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird. Die Bearbeitung der speziellen Aspekte dieser Begutachtungsanlässe soll auch anhand von Fallbeispielen, die die Teilnehmenden einbringen können, erfolgen.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen in anonymisierter Form bis zum 23.09.2025 per Mail bei Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann einzureichen.

Kontakt Dr. Dr. Hoffmann: akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Newcomer

Fit fürs Amt: Umgang mit schwierigen Klient:innen

07.10.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfahren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Sozialpsychiatrie

Einführung in die (Sozial-) Psychiatrie mit besonderem Augenmerk auf den psychischen Befund und Hilfemöglichkeiten

23.10.2025 - 24.10.2025
Live-Online-Seminar
Sind Sie eine neue Kollegin bzw. ein neuer Kollege im Sozialpsychiatrischen Dienst?

Wichtige Zielgruppen der SpDis sind Menschen mit einer psychischen Erkrankung, einer Suchterkrankung oder geistigen Behinderung, ihre Angehörigen und Menschen aus ihrem sozialen Umfeld. Ein wesentliches Ziel aller Sozialpsychiatrischen Dienste ist es, psychisch kranke Menschen zu befähigen, menschenwürdig und selbstbestimmt in der Gemeinschaft zu leben. Die Angebote der Sozialpsychiatrischen Dienste richten sich besonders an die Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten nicht ausreichend nutzen können.

In dieser zweitägigen Veranstaltung sollen im fachlichen Austausch anhand von Fallbeispielen typische psychische Symptome häufiger Krankheits- und Störungsbilder in der Groß- und Kleingruppe erarbeitet und diskutiert werden. „Typische“ Symptome von Depressionen, Schizophrenien, Suchterkrankungen, Demenzen und geistigen Behinderungen werden erarbeitet, um an diesen exemplarisch die Möglichkeiten von Beratung, Betreuung und Hilfen im sozialpsychiatrischen Kontext vorzustellen.

Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Fortbildungsreihe Absolute Beginner: Fokus Daten und Datenrecherche.

20.10.2025 - 21.10.2025
Live-Online-Seminar
Sie sind neu in der Gesundheitsberichterstattung und sind in Sachen Gesundheitsdaten absolute Beginner?

Dann ist diese Fortbildungsreihe etwas für Sie, denn in dieser Reihe erarbeiten wir uns nach und nach in einer kleinen Gruppe (max. 15 Teilnehmende) und in einem langsamen Tempo die verschiedenen datenbasierten Grundlagen der GBE.
Wir starten mit einem Überblick über GBE-relevante Maßzahlen, Datenquellen und der Datenrecherche in öffentlich verfügbaren Datenbanken. Anfang 2026 wird die Fortbildungsreihe fortgesetzt und wir setzen uns tiefer mit GBE-relevanten Maßzahlen, Analyse- und Visualisierungsoptionen auseinander.

Der Titel „absolute Beginner“ bestimmt in dieser Fortbildungsreihe das Tempo und das Programm. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie bislang gar nicht bis kaum mit Gesundheitsdaten gearbeitet und keine oder nur sehr geringe epidemiologische Vorerfahrung haben.
Newcomer

Fit fürs Amt: Verfahrensablauf der Begutachtung

16.10.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfahren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Sozialpsychiatrie

„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Unterbringung nach den Psych(K)(H)Gs und dem Betreuungsrecht

27.10.2025
Mainz
„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Freiheit und Gesundheit (k)ein Widerspruch?

Richterliche Unterbringungsentscheidungen und Entscheidungen zur Zwangsbehandlung werden von professionellen medizinischen Akteur:innen oftmals mit Erstaunen und manchmal auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Die Materie ist komplex und die zu diskutierenden Fragen sind auch für Jurist:innen herausfordernd. Ohne den medizinischen Sachverstand der professionellen medizinischen Akteur:innen ist eine Entscheidung in Unterbringungs- und Zwangsbehandlungssachen nicht möglich. Die richterlichen Entscheidungen müssen aber immer auch die Freiheitsrechte des Betroffenen berücksichtigen und ihnen nicht selten - insbesondere in Zweifelsfällen - den Vorrang vor einer aus ärztlicher Sicht angezeigten Unterbringung/Behandlung einräumen. Zudem sind teilweise Verfahrenshandlungen geboten, die aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen von Medizin und Jurisprudenz erschweren zusätzlich das gegenseitige Verständnis der beiden Professionen.

In dieser Fortbildung wird vermittelt, welche Feststellungen Gerichte zu treffen haben und wie sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Die relevanten juristischen Fachbegriffe wie z. B. „gegenwärtige erhebliche Gefahr“ und „freie Willensbildung“ werden erklärt und diskutiert. Dabei werden anhand von typischen sowie besonders problematischen Fallbeispielen aus der Praxis die Überlegungen und die Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit nachvollziehbar dargestellt. Es wird auch diskutiert, wie eine effektive Kommunikation zwischen Gericht und den Mitarbeiter:innen des Sozialpsychiatrischen Dienstes gelingen kann, um im Interesse der Betroffenen, unter Beachtung der rechtsstaatlichen Erfordernisse, eine möglichst gute Entscheidungsfindung zu gewährleisten.




Zahngesundheit

Mittagsfortbildung „Auf den Zahn gefühlt“- Kindergesundheit gezielt fördern

04.11.2025
Live-Online-Seminar
Die tägliche Arbeit in den Zahnärztlichen Diensten hat viele Facetten. Neben den allgemeinzahnärztlichen Aspekten spielen die Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eine große Rolle. In der Mittagsfortbildung „Auf den Zahn gefühlt“ werden monatlich unterschiedliche Themen im Kurzformat referiert. Ein Austausch und Vernetzung untereinander ist ausdrücklich gewünscht.
Zahngesundheit

Vorstellung der AG Kinderschutz des Bundesverbandes der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V. (BZÖG)

12.11.2025
Live-Online-Seminar
Der Schutz des Kindeswohls ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und erfordert die Zusammenarbeit aller relevanten Akteure, damit er wirkungsvoll umgesetzt werden kann.
Da eine eingeschränkte Mundgesundheit ein erstes wichtiges Leitsymptom für eine Gefährdung des Kindeswohls sein kann, kommt den kommunalen Zahnärztlichen Diensten aufgrund ihrer aufsuchenden Tätigkeit im Rahmen der zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen eine besondere Bedeutung zu.
Der Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V. (BZÖG) hat es sich daher mit einer eigens dafür geschaffenen Arbeitsgruppe (AG Kinderschutz) zur Aufgabe gemacht, übergreifende Konzepte durch die Einbeziehung von Akteuren aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Organisationen zu entwickeln und eine umfassende Wissensbasis mit dem Umgang einer so genannten „Dentalen Vernachlässigung“ (DV) zu schaffen, um den relevanten Akteur*innen auf kommunaler Ebene mögliche, bereits erprobte Wege im Zusammenhang mit der konzeptuellen Umsetzung entsprechender Präventionsprogramme und möglicher Kooperationen zu zeigen. Auf diese Weise kann aus den Erfahrungen anderer gelernt und ein strukturiertes Vorgehen erfolgreich in den Arbeitsalltag integriert werden.
Der Vortrag gibt einen allgemeinen Überblick über DV und die Zielsetzungen der AG Kinderschutz des BZÖG.
Newcomer

Fit fürs Amt: Hygiene im Untersuchungszimmer

09.10.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfahren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Beglaubigung von ärztlichen Bescheinigungen zum Mitführen von Betäubungsmitteln auf Auslandsreisen

09.10.2025
Live-Online-Seminar
Die Beglaubigung ärztlicher Bescheinigungen zum Mitführen von Betäubungsmitteln auf Auslandsreisen gehört in vielen Bundesländern zu den regelmäßigen Aufgaben des amtsärztlichen Dienstes. Die Veranstaltung gibt zunächst einen Überblick über die Rechtsgrundlagen zum Reisen mit Betäubungsmitteln inner- und außerhalb des Schengen-Raumes. Behandelt werden zudem die Zuständigkeiten für die Beglaubigung sowie die formalen und inhaltlichen Anforderungen an die Prüfung der Bescheinigung. Neben typischen Fallstricken wird auch auf das Vorgehen bei erforderlichen Änderungen eingegangen.
Medizinische Begutachtung

Grundlagen der Begutachtung Block I

28.10.2025 - 30.10.2025
Düsseldorf
Die Veranstaltung richtet sich an gutachterlich tätige Ärztinnen und Ärzte in Gesundheitsämtern.
In zwei Seminarblöcken werden neben den Grundlagen der Begutachtung, der Rolle und des Selbstverständnisses eines Gutachters /einer Gutachterin, die dazugehörigen Rechtsgrundlagen vermittelt. Vom Auftragseingang bis zur Versendung des Gutachtens werden verschiedene Begutachtungsarten vorgestellt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Erwerb von Kompetenz und Sicherheit in der Vorgangsbearbeitung sowie selbständiger Gutachtenformulierung
anhand von Fallbeispielen.
Medizinische Begutachtung

Grundlagen der Begutachtung Block II

11.11.2025 - 13.11.2025
Düsseldorf
Die Veranstaltung richtet sich an gutachterlich tätige Ärztinnen und Ärzte in Gesundheitsämtern.
In zwei Seminarblöcken werden neben den Grundlagen der Begutachtung, der Rolle und des Selbstverständnisses eines Gutachters /einer Gutachterin, die dazugehörigen Rechtsgrundlagen vermittelt. Vom Auftragseingang bis zur Versendung des Gutachtens werden verschiedene Begutachtungsarten vorgestellt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Erwerb von Kompetenz und Sicherheit in der Vorgangsbearbeitung sowie selbständiger Gutachtenformulierung
anhand von Fallbeispielen.
Digitalisierung

Digitale Kompetenzen: Fachforum Digitalisierung der Todesbescheinigung

11.09.2025
Live-Online-Seminar
Die Ausstellung und Verarbeitung von Todesbescheinigungen ist ein zentraler Bestandteil des Gesundheitswesens – mit hoher Bedeutung für Angehörige, Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitsämter, Statistikbehörden und Bestattungsunternehmen. Derzeit erfolgt dieser Prozess in vielen Bundesländern noch papierbasiert, zeitaufwendig und fehleranfällig.

Unser Fachforum bringt Akteurinnen und Akteure aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, Verwaltung, IT und Praxis zusammen, um gemeinsam über die Chancen und Herausforderungen einer digitalen Todesbescheinigung zu diskutieren. Wie kann der Prozess effizienter gestaltet werden? Welche rechtlichen und datenschutzrechtlichen Anforderungen sind zu beachten? Und welche Lösungen existieren bereits?


Hygiene und Infektionsschutz

Trinkwassertag 2025

07.10.2025
Gießen
Die Überwachung der Trinkwasserqualität ist ein wesentlicher Bestandteil im täglichen Arbeitsbereich der Gesundheitsämter und vor diesem Hintergrund wird die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf einen jährlichen Trinkwassertag etablieren, in welchem aktuelle und praxisnahe Themen aus dem Vollzug der TrinkwV beleuchtet und diskutiert werden.

Zweiter Termin der neuen Veranstaltungsreihe ist der 7. Oktober 2025, der in Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) am neuen Campus in Gießen stattfindet und unter dem Motto „Quo vadis Trinkwasser“ steht.

Medizinprodukterecht

Medizinprodukte im Focus von Software, Apps und KI

28.10.2025 - 29.10.2025
Live-Online-Seminar
Diese Fortbildung richtet sich an Überwachungskräfte, die Kontrollen und Inspektionen nach dem Medizinprodukterecht durchführen.

Es handelt sich dabei um eine Sonder-Veranstaltung, die über die Lerninhalte des Lehrgangs Medizinprodukte hinausgeht.

Die Fortbildung befasst sich mit den Besonderheiten von Software und Apps als Medizinprodukte. Schon längst bestehen Medizinprodukte nicht mehr nur aus physischen Materialien sondern existieren im Zusammenspiel mit einer Softwaresteuerung oder kommen sogar ausschließlich in nicht körperlicher Form als Software beziehungsweise Apps vor. Diese Besonderheiten sind auch bei der Überwachung dieser Medizinprodukte zu berücksichtigen und die Überwachung ist entsprechend vorzunehmen. Bei der Veranstaltung werden die Grundzüge von Software und Apps als Medizinprodukte vorgestellt, das Thema Cybersecurity und KI wird beleuchtet. Ein weiterer Themenbereich bilden DiGA-Medizinprodukte.

Medizinprodukterecht

Qualitätsmanagement für Hersteller von Medizinprodukten im Geltungsbereich der Verordnung (EU) 2017/745 – MDR

11.12.2025
Berlin
Diese Fortbildung richtet sich an Überwachungskräfte, die Kontrollen und Inspektionen nach dem Medizinprodukterecht durchführen.

Es handelt sich dabei um eine Fortgeschrittenen-Veranstaltung, die über die Lerninhalte des Lehrgangs Medizinprodukte hinausgeht.

Qualitätsmanagement-Systeme sind für die Hersteller von Medizinprodukten essenziell und verpflichtend nach der MDR. In dieser Fortbildung werden die Grundlagen und Einzelheiten zu den Qualitätsmanagement-Systemen vorgestellt. Ebenso wird die DIN EN ISO 13485 vorgestellt und erläutert.
Außerdem werden praktische Hinweise zur Überprüfung der Anforderungen an das Qualitätsmanagement von Medizinprodukteherstellern gegeben.
Lebensmittelüberwachung

Sanktionen gegen Mitarbeiter:innen und Unternehmen

22.09.2025 - 23.09.2025
Berlin
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zur Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit oder Straftat. Eingegangen wird auf die Vorsorgepflichten der Lebensmittelunternehmer in der Handelskette und für die Betriebshygiene, die in der VO (EG) Nr. 852 / 2004 mit Hauptverantwortung und HACCP festgelegt sind.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG, die Compliance-Norm mit dem generellen Gebot der Vermeidung oder dem wesentlichen Erschweren betriebstypischer Zuwiderhandlungen.
Welche Sanktionen sind im Fall einer Ordnungswidrigkeit gegen die persönlich Verantwortlichen möglich und wie kann man – entweder gemeinsam oder auch nur alleine – gegen das Unternehmen vorgehen? Hier werden die Einziehung von Taterträgen (früher Verfall) und die Verbandsgeldbuße erörtert und die möglichen Berechnungsmodelle gegenübergestellt – aber auch ein Vergleich zur Straftat gezogen. Auf die EU-Kontrollverordnung VO (EU) 2017 / 625 und ihrer Vorgabe, betrügerische und irreführende Praktiken aufzudecken und erlangte Tatvorteile wegzunehmen, wird eingegangen.

An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: ein Bußgeldbescheid gemeinsam gegen die natürliche Person und gegen das Unternehmen und auch der selbständige Bußgeldbescheid (Einziehungsbescheid) nur gegen das Unternehmen.
Die Zumessungskriterien für die Geldbuße – ihrem Sanktionsteil und Abschöpfungsteil – werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.

Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - „Der Tod – epidemiologisch betrachtet“

10.09.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Das Webseminar „Der Tod – epidemiologisch betrachtet" behandelt die Grundlagen der Leichenschauscheine, die Messung von vermeidbaren Todesursachen, sowie die Überwachung von Todesfällen mit der neuen Mortalitätssurveillance.
Was sind häufige Fehlerquellen bei der ärztlichen Ausstellung von Leichenschauscheine? Wie ist die Kontrolle durch das Gesundheitsamt? Welche Bedeutung hat die ICD-10-Kodierung für die Qualität der Mortalitätsstatistik? Woran versterben Menschen und wie viel Krankheitslast lässt sich vermeiden? Wie funktioniert die neue Mortalitätssurveillance in Zusammenarbeit zwischen ÖGD und den Standesämtern? Wie können Gesundheitsämter Mortalitätsdaten selber auswerten, um regionale Gesundheitsprobleme zu erkennen?
Über diese und weitere Fragen diskutieren wir mit Expert:innen aus dem RKI, den Gesundheitsämtern und mit den Teilnehmer:innen.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung der (Flug-)Reisefähigkeit

04.11.2025
Live-Online-Seminar
Die Prüfung der (Flug-)Reisefähigkeit ist ein regelmäßiger Gutachtenanlass im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen. Dabei sollen auch ethische Aspekte beleuchtet werden.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung im Rahmen von Adoptionsgesuchen

17.11.2025
Live-Online-Seminar
Gutachtenaufträge im Rahmen von Adoptionsgesuchen gehören zu den seltenen, aber regelmäßig vorkommenden Aufgaben im amtsärztlichen Dienst. Diese Veranstaltung bietet zunächst einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und das Verfahren bei Adoptionsanträgen. Anschließend werden die Anforderungen an die gesundheitliche Eignung von Bewerberinnen und Bewerbern dargestellt. Anhand ausgewählter Fallbeispiele wird praxisnah erläutert, welche medizinischen und psychosozialen Aspekte im Rahmen der amtsärztlichen Beurteilung eine Rolle spielen.
Ziel der Veranstaltung ist es, Sicherheit im Umgang mit Adoptionsgutachten im amtsärztlichen Dienst zu gewinnen und die gesundheitliche Eignung von Bewerberinnen und Bewerbern fundiert einschätzen zu können.
Medizinische Begutachtung

Dienstunfallbegutachtung im Beamtenversorgungsrecht

18.11.2025
Live-Online-Seminar
Dieses Grundlagenseminar befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Dienstunfallbegutachtung am Gesundheitsamt und grenzt diese von der Begutachtung in der gesetzlichen Unfallversicherung nach SGB VII ab.
Die Bearbeitung der speziellen Aspekte soll anhand von Fallbeispielen und Fragen, die die Teilnehmenden vortragen können, erfolgen.
Daher werden die Teilnehmenden gebeten, aus ihrer praktischen Arbeit Fragestellungen bzw. Fallberichte in anonymisierter Form bis zum 04.11.2025 per E-Mail an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen.
Medizinische Begutachtung

Begutachtung im ÖGD: FAQ für Anfänger/-innen

03.12.2025
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens eine Woche vor dem Termin, d. h. bis zum 12.11.2025, an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.

Medizinische Begutachtung

# Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil I

16.12.2025
Magdeburg
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheits-störungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwer-behindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert. Die Bildung des Gesamtgrades der Behinderung wird anhand von Fallbeispielen dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an Franziska Hoffmann.

Die Kontaktdaten von Frau Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/franziska-hoffmann

Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil II

17.12.2025
Magdeburg
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheits-störungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt, sowie die Zuerkennung von Merkzeichen erläutert. Das Widerspruchs- und Klageverfahren wird ausführlich dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an Frau Franziska Hoffmann.

Die Kontaktdaten von Frau Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/franziska-hoffmann
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 1 - Basiswissen Kinderschutz im ÖGD

22.10.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 2 - Dokumentation & rechtliche Aspekte

29.10.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 3 - Vernachlässigung

05.11.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 4 - Dental neglect-Best Practice Stadt Köln

26.11.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 8: „Systemsprenger:innen“

16.10.2025
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser zehnteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der achte Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema „Systemsprenger:innen“.
Immer häufiger berichten Fachkräfte aus verschiedenen Systemen, dass sie mit jungen Menschen arbeiten, die mit den bestehenden Strukturen und Angeboten nicht zurechtkommen. Diese Jugendlichen werden oftmals als „Systemsprenger:innen“ bezeichnet - ein Begriff, der kritisch hinterfragt werden sollte.


Themenschwerpunkte der Veranstaltung
Analyse der grundlegenden und konkreten Faktoren, die dazu führen, dass junge Menschen als nicht systemkonform wahrgenommen werden
Vorstellung und Diskussion von Ansätzen und Strategien, um diesen Jugendlichen wirksam zu begegnen - sowohl präventiv als auch in akuten Situationen
Einblick in die besonderen Bedarfe und Herausforderungen aus Sicht der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Chancen und Grenzen der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren und Institutionen des Gesundheitswesens
Umgang mit eigenen Gefühlen von Resignation und Frustration im Berufsalltag - wie können wir auf der Beziehungsebene empathisch, wohlwollend und feinfühlig bleiben?

Ziele der Fortbildung
Sensibilisierung für die Lebenswelten und Bedarfe junger Menschen mit komplexem Hilfebedarf
Stärkung der eigenen Handlungssicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen
Förderung des fachlichen Austauschs und der interdisziplinären Zusammenarbeit
Entwicklung neuer Perspektiven und Lösungsansätze für die Praxis
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 5 - Gesprächsführung

19.11.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 6 - Kinderschutz bei chronisch kranken Kindern

12.11.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 7 - Psychische Erkrankungen und Kinderschutz

03.12.2025
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Fallbesprechung zur Qualifizierung Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitsdienst

30.10.2025
Live-Online-Seminar
Die Vorstellung eines eigenen Kinderschutzfalles und der anschließenden Diskussion mit einer Kinderschutzmedizinerin bilden den Abschluss des Curriculums „Kinderschutz im Öffentlichen Dienst“
Die Teilnahme an der Fallbesprechungsrunde ist erst nach dem Absolvieren aller geforderten Voraussetzungen möglich.
Ein Schema zur Aufbereitung Ihres Falls erhalten Sie nach der Anmeldebestätigung.

Sozialpsychiatrie

Ist das ein Messie-Syndrom oder das „Symptom Wohnung“? - Vom Horten und Sammeln bis zur Wohnungsverwahrlosung

01.12.2025
Live-Online-Seminar
Das Sammeln und Aufbewahren von Gegenständen aller Art bei Vernachlässigung des persönlichen Lebensraumes führt dazu, dass Wohnungen unbewohnbar und darüber hinaus Menschen im näheren Wohnumfeld beeinträchtigt werden. Gleichzeitig ziehen sich die betroffenen Menschen häufig aus dem sozialen Umfeld zurück und wehren sich gegen Hilfen.

Mitarbeitende von Gesundheitsämtern, Sozialämtern, Pflegediensten, des ambulant betreuten Wohnens ebenso wie gesetzliche Betreuer: innen und Mitarbeiter:innen anderer psychosozialer Institutionen stoßen in ihrer Arbeit immer wieder auf Menschen in desolaten Wohnverhältnissen. Diese Fälle sind nicht selten und bedürfen häufig eines großen Ressourceneinsatzes. In den vergangenen Jahren hat diese Problematik vermehrt Eingang gefunden in die wissenschaftliche Diskussion und die praktisch-sozialpsychiatrische Arbeit (Hoarding Disorder im DSM 5 und ICD 11 aber z. B. auch Vermüllungssyndrom nach Dettmering).

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über mögliche Ursachen und die damit am häufigsten assoziierten Krankheitsbilder, die in diesem Zusammenhang auftreten, um hieraus mögliche Hilfsmöglichkeiten ableiten zu können. Zur Veranschaulichung erfolgt die Erarbeitung des Themas an Fallbeispielen in der Großgruppe. Schwerpunkt werden dabei Fragestellungen und praktische sozialpsychiatrische Handlungsmöglichkeiten sein, die sich für Mitarbeitende des ÖGD aus den Bereichen Sozialpsychiatrie, Umweltschutz und Hygiene ergeben.


Sozialpsychiatrie

Einführung in die (Sozial-) Psychiatrie mit besonderem Augenmerk auf den psychischen Befund und Hilfemöglichkeiten

17.12.2025 - 18.12.2025
Live-Online-Seminar
Sind Sie eine neue Kollegin bzw. ein neuer Kollege im Sozialpsychiatrischen Dienst?

Wichtige Zielgruppen der SpDis sind Menschen mit einer psychischen Erkrankung, einer Suchterkrankung oder geistigen Behinderung, ihre Angehörigen und Menschen aus ihrem sozialen Umfeld. Ein wesentliches Ziel aller Sozialpsychiatrischen Dienste ist es, psychisch kranke Menschen zu befähigen, menschenwürdig und selbstbestimmt in der Gemeinschaft zu leben. Die Angebote der Sozialpsychiatrischen Dienste richten sich besonders an die Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten nicht ausreichend nutzen können.

In dieser zweitägigen Veranstaltung sollen im fachlichen Austausch anhand von Fallbeispielen typische psychische Symptome häufiger Krankheits- und Störungsbilder in der Groß- und Kleingruppe erarbeitet und diskutiert werden. „Typische“ Symptome von Depressionen, Schizophrenien, Suchterkrankungen, Demenzen und geistigen Behinderungen werden erarbeitet, um an diesen exemplarisch die Möglichkeiten von Beratung, Betreuung und Hilfen im sozialpsychiatrischen Kontext vorzustellen.

Digitalisierung

Digitalisierungstreffen im Gesundheitsamt Mettmann: Fachanwendungen in Gesundheitsämtern

09.10.2025
Erkrath
Wie werden Aufgaben / Untersuchungen eigentlich in anderen Gesundheitsämtern umgesetzt – und welche digitalen Fachanwendungen kommen dabei zum Einsatz?
Welche Prozesse laufen gut – und wo gibt es noch Potenzial zur Optimierung (Beispiele: Dienstfähigkeit, SEU usw.)?

Diesen Fragen widmen wir uns bei unserer interaktiven Präsenzveranstaltung im Gesundheitsamt Mettmann. Im Mittelpunkt steht der fachliche Austausch rund um die Prozesse und deren Gestaltung und Umsetzung – praxisnah, kollegial und lösungsorientiert.

Was Sie erwartet:

Workshops mit Einblicken in die Umsetzung der Prozesse / Aufgaben / Untersuchungen in verschiedenen Gesundheitsämtern
Fachanwendungen im Vergleich – Erfahrungen, Herausforderungen & Best Practices
Austausch und Diskussion rund um Prozessmanagement und Prozessverbesserung
Gelegenheiten zum persönlichen Netzwerken und zum gemeinsamen Blick in die Zukunft

Ob Verwaltung, IT oder Fachbereich – alle Perspektiven sind gefragt. Gemeinsam möchten wir voneinander lernen, Synergien entdecken und Ideen für eine zukunftsfähige Gestaltung der Prozesse und Untersuchungen entwickeln.

Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect: Robotic Process Automation (RPA)

10.10.2025
Live-Online-Seminar
Das sechste Colloquium ÖGD Connect widmet sich der Frage, wie Robotic Process Automation (RPA) sinnvoll im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) eingesetzt werden kann. RPA umfasst programmierbare digitale Tools, mit denen wiederkehrende Verwaltungsaufgaben automatisiert und damit Ressourcen effizienter eingesetzt werden können.
Ein Impulsvortrag führt in die Grundlagen, Chancen und Risiken von RPA ein. Ergänzt wird das Programm durch zwei Praxisberichte: Zwei Gesundheitsämter stellen ihre Erfahrungen mit der Implementierung von RPA-Lösungen vor, außerdem ermöglicht ein Praxisbericht aus einer weiteren Behörde einen Blick über den Tellerrand. Hier wird der automatisierte Prozess zur “An- und Abmeldung von EU-Bürgern” vorgestellt.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden fundiertes Wissen zu RPA-Technologien zu vermitteln, konkrete Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen und den gezielten inhaltlichen Austausch zu RPAs zu fördern. Die Veranstaltung richtet sich an Digitalisierungsmanager:innen und weitere Interessierte im ÖGD, die sich für die Automatisierung von Prozessen interessieren und Anregungen für die eigene Praxis mitnehmen möchten.


Hygiene und Infektionsschutz

Let’s talk about sex: Kommunikationstraining zu Sexualität und HIV/STI für die Beratung im Gesundheitsamt

16.10.2025 - 17.10.2025
Live-Online-Seminar
Reden über Sexualität, geschlechtliche Vielfalt und sexuelle Orientierungen ist wichtig: Denn als Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen können Sie viel zur sexuellen Gesundheit und damit auch zur Gesundheit und Lebenszufriedenheit Ihrer Klient:innen beitragen. Sie sind oft wichtige Ansprechpartner:innen und Ratgeber:innen.

Nur, darüber zu reden ist oft gar nicht so einfach. Unsicherheit, Scham und Tabus bestehen sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei den Klient:innen. Denn wie spreche ich diese Themen konkret an und wie verhalte ich mich bei Fragen?

Im Workshop bearbeiten wir mit interaktiven Methoden und Übungen unter anderem folgende Fragen: Was muss ich zu den Themen Wissen um mehr Sicherheit zu erlangen? Wer spricht wann, in welchem Rahmen und mit welchen Worten die Klient:innen zum Thema Sexualität an? Wie schaffe ich eine offene, zugewandte und angenehme Gesprächsatmosphäre? Welche Kommunikationsmethoden erleichtern das ungezwungene Gespräch über Sexualität und wo setze ich sie richtig ein?

Dieser Workshop will Sie als Teilnehmer:in sprachfähig, kompetent und sicher machen: Neben einem Input zum aktuellen Wissensstand zu HIV und STI bieten wir theoretisch-praktisches Training zu Begrifflichkeiten und Lebenswelten, Selbstreflexion der eigenen Haltung und Barrieren sowie Entwicklung einer eigenen Position
Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Schnittstellen & Akteure

28.10.2025 - 29.10.2025
Darmstadt
Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung solcher Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäuser und Bundeswehr, beleuchtet werden.
Ziele der Veranstaltung sind die Schaffung der Voraussetzungen und das Sensibilisieren für ein einheitliches Krisenmanagement im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz.

Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Aktueller Schwerpunkt – Orthopädie

18.11.2025
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwerbehindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen.
Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt und rechtliche Rahmenbedingungen erläutert. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@akademie-oegw.de .
Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 9: Nutzung digitaler Medien aus Kinder- und Jugendpsychiatrischer Sicht

18.11.2025
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser zehnteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der neunte Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Nutzung digitaler Medien.

Die Lebenswirklichkeiten von uns allen haben sich durch die Intensivierung der Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Medien stark verändert. Offen, kritisch und praxisorientiert werden in diesem Workshop verschiede Aspekte der digitalen Mediennutzung aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht vorgestellt. Von digitalem Schnullern bis Elternschulungen, von Verwöhnung der Belohnungs- und Motivationssysteme bis hin zu der sozialen Teilhabeermöglichung durch digitale Medien für manche junge Menschen ist es das Ziel, die Beratungskompetenz in diesem uns alle betreffendem Bereich zu erhöhen.


Lebensmittelüberwachung

Praxisseminar zur Backwarentechnologie

20.11.2025
Berlin
Ziel des Seminars ist es, Arbeitsabläufe und die damit verbundenen hygienischen Risiken (kritische Kontrollpunkte) in einer Backstube kennenzulernen und durch selbstständiges Herstellen der Produkte, unter Anleitung der Ausbildungsleitungen der Bäckerfachschule, diese Kenntnisse praxisnah zu vertiefen.

Aufgrund der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 als Basisverordnung und der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 ist die Lebensmittelüberwachung gefordert, die Umsetzung der lebensmittelrechtlichen Vorgaben in den Betrieben vor Ort zu überwachen.

Den Teilnehmer:innen werden die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, um den Fokus in der amtlichen Kontrolle von handwerklich arbeitenden Bäckereien und Konditoreien gezielt sowohl auf hygienische Schwachstellen als auch mögliche CCP`s zu richten. Das Kennenlernen der in einer handwerklich arbeitenden Bäckerei eingesetzten Maschinen und Gerätschaften steht hierbei im Vordergrund.
Die Teilnehmer:innen stellen im Seminar unter Anleitung selbstständig Brote, Backwaren und Speiseeis her und arbeiten an sämtlichen erforderlichen Maschinen.




Lebensmittelüberwachung

Das LM-Bußgeldverfahren rechtssicher für den Außendienst

04.11.2025
Aachen
Wie bereitet man als Außendienst bei der Kontrolle vor Ort zielgerichtet und effektiv das Bußgeldverfahren bei Verstößen vor? Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt als 1-tägigen Kompakt-Kurs grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Es werden die Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit erläutert.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG hinsichtlich der Verantwortlichkeit von Lebensmittelunternehmer, Leitungs- und Entscheidungspersonen.
Ebenso werden die Beweismittel und deren Feststellung, welche essenziell für den Erlass eines Bußgeldbescheides sind, erläutert: Zeugen, Sachverständige, Urkunden und Augenscheinobjekte.
Die Veranstaltung richtet sich an das Kontrollpersonal der amtlichen Lebensmittelüberwachung.

Digitalisierung

Lunch&Learn: Digitale Assistenten im Alltag: KI als Entlastung im Gesundheitsamt

02.10.2025
Live-Online-Seminar
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant – und bietet auch für den Öffentlichen Gesundheitsdienst enorme Chancen. Ob bei der Dokumentation, in der Terminorganisation oder in der Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern: KI-gestützte Werkzeuge können Prozesse spürbar vereinfachen und wertvolle Zeitressourcen freisetzen.

Doch welche Anwendungen sind für Gesundheitsämter wirklich geeignet? Worauf sollten Amtsleitungen und Digitalisierungsinteressierte achten, wenn es um sichere und effiziente KI-Nutzung geht?

In dieser Lunch&Learn-Session erhalten Sie praxisnahe Einblicke in aktuelle KI-Tools, konkrete Anwendungsbeispiele aus dem Gesundheitsamt und Impulse, wie Sie den Einsatz von KI strategisch klug und verantwortungsvoll gestalten können.
Digitalisierung

Lunch&Learn: Datenschutz meets KI – sicher und gesetzeskonform arbeiten

06.11.2025
Live-Online-Seminar
Künstliche Intelligenz eröffnet im ÖGD neue Möglichkeiten – von der Unterstützung bei Verwaltungsprozessen bis hin zur Analyse von Gesundheitsdaten. Gleichzeitig stellen sich Fragen nach Datenschutz, Transparenz und rechtlichen Rahmenbedingungen. In dieser kompakten Veranstaltung erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über Chancen, Grenzen und konkrete Einsatzszenarien von KI im ÖGD. Sie erfahren, wie KI-Lösungen sicher, verantwortungsvoll und DSGVO-konform genutzt werden können und welche strategischen Überlegungen für Amtsleitungen und Digitalisierungsverantwortliche besonders relevant sind.
Digitalisierung

Lunch&Learn: KI und Ethik: Verantwortungsvoll handeln im ÖGD

04.12.2025
Live-Online-Seminar
Künstliche Intelligenz eröffnet im ÖGD neue Möglichkeiten – von der Unterstützung bei Verwaltungsprozessen bis hin zur Analyse von Gesundheitsdaten.

Gleichzeitig werfen KI-Anwendungen wichtige ethische Fragen auf – etwa Diskriminierung durch Algorithmen oder die Verantwortung für Entscheidungen. Gemeinsam diskutieren wir, wie ethische Leitlinien und Werte in die Nutzung von KI integriert werden können, um einen verantwortungsvollen und menschenzentrierten Einsatz im ÖGD sicherzustellen.
Zahngesundheit

Kieferorthopädie-Workshop

05.12.2025
Live-Online-Seminar
Das rechtzeitige Einleiten einer kieferorthopädischen Behandlung ist oftmals entscheidend für den Umfang einer Therapie und nicht zuletzt auch für das Ergebnis der Behandlung. Ziel des Workshops ist es Kenntnisse in der kieferorthopädischen Basisdiagnostik zu vermitteln. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Indikationsstellung zur Überweisung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie gelegt. Anhand von Fallbeispielen werden die optimalen Behandlungszeitpunkte für die kieferorthopädische Behandlung dargestellt und geübt. Dadurch erhalten Sie die Fähigkeiten in der täglichen Routine die kieferorthopädische Behandlungsnotwendigkeit sicher einzuschätzen und rechtzeitig eine kieferorthopädische Behandlung zu empfehlen. Im Rahmen des Workshops werden auch die Grundlagen der kieferorthopädischen Diagnostik vermittelt um einen Einblick in die Abläufe und in die Therapieplanung zu erhalten.
Creative communication & management

ÖGD als Prüfer:in im mündlich-praktischen Staatsexamen (M3)

11.11.2025
Live-Online-Seminar
Seit Mai 2022 können Medizinstudierende verschiedener medizinischer Fakultäten einen Abschnitt des Praktischen Jahres (PJ) in Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), also auch in kommunalen Gesundheitsämtern, absolvieren. Dies ermöglicht eine im Oktober 2021 in Kraft getretene Änderung der Approbationsordnung für Ärzt:innen. Diese Novellierung soll Studierenden möglichst früh die wichtigen und vielfältigen Aufgaben der Gesundheitsämter näherbringen, um sie für eine Arbeit im ÖGD zu motivieren. Da alle Tertiale des Praktischen Jahres im mündlich-praktischen Staatsexamen (M3) abgeprüft werden, führt dies dazu, dass die PJ-Ausbildungsstellen des ÖGD Prüfer:innen zu den Staatsexamensprüfungen an die jeweiligen medizinischen Fakultäten entsenden müssen. Diese Fortbildung soll einen Einblick zu Aufgaben und Herausforderungen als Prüfer:innen geben. Sie soll zudem Stolpersteine und mögliche Lösungsstrategien aufzeigen sowie Austausch zwischen bereits erfahrenen Prüfer:innen sowie zukünftigen Prüfer:innen ermöglichen.


Sozialpsychiatrie

„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Unterbringung nach den Psych(K)(H)Gs und dem Betreuungsrecht

10.11.2025
Rostock
„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Freiheit und Gesundheit (k)ein Widerspruch?

Richterliche Unterbringungsentscheidungen und Entscheidungen zur Zwangsbehandlung werden von professionellen medizinischen Akteur:innen oftmals mit Erstaunen und manchmal auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Die Materie ist komplex und die zu diskutierenden Fragen sind auch für Jurist:innen herausfordernd. Ohne den medizinischen Sachverstand der professionellen medizinischen Akteur:innen ist eine Entscheidung in Unterbringungs- und Zwangsbehandlungssachen nicht möglich. Die richterlichen Entscheidungen müssen aber immer auch die Freiheitsrechte des Betroffenen berücksichtigen und ihnen nicht selten - insbesondere in Zweifelsfällen - den Vorrang vor einer aus ärztlicher Sicht angezeigten Unterbringung/Behandlung einräumen. Zudem sind teilweise Verfahrenshandlungen geboten, die aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen von Medizin und Jurisprudenz erschweren zusätzlich das gegenseitige Verständnis der beiden Professionen.

In dieser Fortbildung wird vermittelt, welche Feststellungen Gerichte zu treffen haben und wie sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Die relevanten juristischen Fachbegriffe wie z. B. „gegenwärtige erhebliche Gefahr“ und „freie Willensbildung“ werden erklärt und diskutiert. Dabei werden anhand von typischen sowie besonders problematischen Fallbeispielen aus der Praxis die Überlegungen und die Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit nachvollziehbar dargestellt. Es wird auch diskutiert, wie eine effektive Kommunikation zwischen Gericht und den Mitarbeiter:innen des Sozialpsychiatrischen Dienstes gelingen kann, um im Interesse der Betroffenen, unter Beachtung der rechtsstaatlichen Erfordernisse, eine möglichst gute Entscheidungsfindung zu gewährleisten.



Sozialpsychiatrie

„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Unterbringung nach den Psych(K)(H)Gs und dem Betreuungsrecht

24.11.2025
Salzwedel
„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Freiheit und Gesundheit (k)ein Widerspruch?

Richterliche Unterbringungsentscheidungen und Entscheidungen zur Zwangsbehandlung werden von professionellen medizinischen Akteur:innen oftmals mit Erstaunen und manchmal auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Die Materie ist komplex und die zu diskutierenden Fragen sind auch für Jurist:innen herausfordernd. Ohne den medizinischen Sachverstand der professionellen medizinischen Akteur:innen ist eine Entscheidung in Unterbringungs- und Zwangsbehandlungssachen nicht möglich. Die richterlichen Entscheidungen müssen aber immer auch die Freiheitsrechte des Betroffenen berücksichtigen und ihnen nicht selten - insbesondere in Zweifelsfällen - den Vorrang vor einer aus ärztlicher Sicht angezeigten Unterbringung/Behandlung einräumen. Zudem sind teilweise Verfahrenshandlungen geboten, die aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen von Medizin und Jurisprudenz erschweren zusätzlich das gegenseitige Verständnis der beiden Professionen.

In dieser Fortbildung wird vermittelt, welche Feststellungen Gerichte zu treffen haben und wie sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Die relevanten juristischen Fachbegriffe wie z. B. „gegenwärtige erhebliche Gefahr“ und „freie Willensbildung“ werden erklärt und diskutiert. Dabei werden anhand von typischen sowie besonders problematischen Fallbeispielen aus der Praxis die Überlegungen und die Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit nachvollziehbar dargestellt. Es wird auch diskutiert, wie eine effektive Kommunikation zwischen Gericht und den Mitarbeiter:innen des Sozialpsychiatrischen Dienstes gelingen kann, um im Interesse der Betroffenen, unter Beachtung der rechtsstaatlichen Erfordernisse, eine möglichst gute Entscheidungsfindung zu gewährleisten.



Sozialpsychiatrie

Gemeindepsychiatrische Verbünde - Grundlagen, Stand, Best Practice

01.12.2025
Live-Online-Seminar
Gemeindepsychiatrische Verbünde (GVP) als - verbindlich sich verpflichtende - regionale Zusammenschlüsse von Anbietern psychiatrischer Hilfe- und Unterstützungsleistungen zur Förderung bedarfsgerechter Hilfen (siehe bag-gpv.de) sind ein wichtiger Baustein der gemeindeorientierten und personenzentrierten Versorgung in Deutschland.

Themen und Fragen:
Wie ist der Stand zur Umsetzung und Einführung von Gemeindepsychiatrischen Verbünden?
Was müssen wir wissen über die Grundlagen zur Initiierung eines GPVs in der eigenen Region? Wo kann ich Unterstützung erhalten? Welche Best Practice Beispiele in Deutschland gibt es?

Ziele der Veranstaltung:
Grundlagen kennen und mit dem aktuellen Stand Gemeindepsychiatrischer Verbünde in eigener Region verbinden.
Förderung der Vernetzung, der Zusammenarbeit und des fachlichen Austauschs anhand aktueller und mitgebrachter Fragen zu GPV.

Sozialpsychiatrie

Autismus im Erwachsenenalter - erkennen, verstehen, selbstständig leben

15.12.2025
Göttingen
Autismus-Spektrum-Störungen wurden seit ihrer Erstbeschreibung in den 1940er-Jahren sehr lange als eine Entwicklungsstörung von Kindern angesehen. Mittlerweile weiß man, dass sich Autismus nicht „auswächst“, sondern über die ganze Lebensspanne bestehen bleibt. Autismus bei Erwachsenen hat vielfältige Erscheinungsformen und tritt sowohl bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf als auch in Verbindung mit überdurchschnittlicher Intelligenz und selbstständiger Lebensführung auf. In den Diagnosehandbüchern wird eine Autismus-Spektrum-Störung über typische Auffälligkeiten in der sozialen Kommunikation und über eingeschränkte Verhaltensmuster und Interessen definiert.

In dieser Fortbildung soll gezeigt werden, was diesen Auffälligkeiten biologisch und kognitiv zugrunde liegt und welche Schwierigkeiten mit einer anderen Wahrnehmung und Informationsverarbeitung einhergehen. Dabei soll auch die Erlebensperspektive autistischer Menschen mit einbezogen werden, mit Beispielen für die häufig unsichtbaren autismustypischen Stressfaktoren in Wahrnehmung, sozialer Kommunikation und exekutiven Funktionen. Bewältigungs- und Hilfestrategien werden daraus abgeleitet. Lernziel ist ein besseres Verstehen, Akzeptieren und Unterstützen von erwachsenen Menschen im Autismusspektrum.



Sozialpsychiatrie

Autismus im Erwachsenenalter - erkennen, verstehen, selbstständig leben

16.12.2025
Kassel
Autismus-Spektrum-Störungen wurden seit ihrer Erstbeschreibung in den 1940er-Jahren sehr lange als eine Entwicklungsstörung von Kindern angesehen. Mittlerweile weiß man, dass sich Autismus nicht „auswächst“, sondern über die ganze Lebensspanne bestehen bleibt. Autismus bei Erwachsenen hat vielfältige Erscheinungsformen und tritt sowohl bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf als auch in Verbindung mit überdurchschnittlicher Intelligenz und selbstständiger Lebensführung auf. In den Diagnosehandbüchern wird eine Autismus-Spektrum-Störung über typische Auffälligkeiten in der sozialen Kommunikation und über eingeschränkte Verhaltensmuster und Interessen definiert.

In dieser Fortbildung soll gezeigt werden, was diesen Auffälligkeiten biologisch und kognitiv zugrunde liegt und welche Schwierigkeiten mit einer anderen Wahrnehmung und Informationsverarbeitung einhergehen. Dabei soll auch die Erlebensperspektive autistischer Menschen mit einbezogen werden, mit Beispielen für die häufig unsichtbaren autismustypischen Stressfaktoren in Wahrnehmung, sozialer Kommunikation und exekutiven Funktionen. Bewältigungs- und Hilfestrategien werden daraus abgeleitet. Lernziel ist ein besseres Verstehen, Akzeptieren und Unterstützen von erwachsenen Menschen im Autismusspektrum.



Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD-Teil 10: Medizinethische Perspektiven der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

06.11.2025
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser zehnteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der zehnte Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit medizinethischen Fragestellungen im Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie:
Die Arbeit im Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie ist nicht allein von medizinischen und therapeutischen Entscheidungen geprägt - auch ethische Fragestellungen durchziehen unser tägliches Tun. Häufig unbemerkt wird unser Handeln von moralischen Intuitionen und ethischen Grundannahmen geleitet, die wir für selbstverständlich oder sogar für universell gültig halten. So mag beispielweise unsere Haltung in der Frage nach der Berechtigung von „wohltätigem Zwang“ (Deutscher Ethikrat 2018) beeinflussen, welche Empfehlungen wir im Kontext rechtlicher Unterbringungen nach § 1631b BGB gegenüber Sorgeberechtigten und Familiengerichten abgeben. Die Fortbildung lädt dazu ein, die moralische Basis des eigenen ärztlich/therapeutischen Handelns bewusster wahrzunehmen und kritisch zu hinterfragen. Neben einer Einführung in grundlegende Ideen medizinethischer Methodik wird der Fokus auf konkrete ethische Herausforderungen im kinder- und jugendpsychiatrischen und psychotherapeutischen Setting gelegt.


Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect: Brücken bauen im digitalen Wandel – Veränderung begleiten

14.11.2025
Live-Online-Seminar
Die digitale Transformation verändert Arbeitsweisen, Rollenbilder und gewohnte Abläufe, auch im ÖGD. Während manche Beschäftigte mit Begeisterung vorangehen, fühlen sich andere verunsichert oder nicht ausreichend eingebunden. Wer die Digitalisierung im ÖGD und damit Veränderung begleitet, bewegt sich oft im Spannungsfeld zwischen Aufbruchstimmung und Zurückhaltung.

Im Rahmen dieser Veranstaltung widmen wir uns der Frage, wie es gelingt, alle Mitarbeitenden im digitalen Wandel mitzunehmen und wie wir zwischen den verschiedenen Perspektiven auf den digitalen Wandel Brücken bauen können.

Neben einem kurzen Impuls bietet das Format Raum für Praxisbeispiele, Diskussion und kollegiales Lernen. Teilnehmende sind eingeladen, eigene Erfahrungen, Fragen und Ideen einzubringen, um so gemeinsam voneinander zu lernen.

Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

Geriatrische Pharmakotherapie im Öffentlichen Gesundheitsdienst

27.11.2025
Live-Online-Seminar
Wie kann eine bedarfsgerechte und patientenzentrierte Arzneimittelversorgung in der Langzeitpflege im demografisch-digitalen Wandel gelingen?

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) gehören immer noch zu den häufigsten und kostspieligsten Erkrankungskomplexen der Industrieländer. Konservativ hochgerechnet erleiden in Deutschland aktuell jährlich mehr als ein halbe Mio. Patient:Innen, in stationären Altenpflegeeinrichtungen und in der ambulanten Langzeitpflege potenziell vermeidbare arzneimittelassoziierte Erkrankungen, wie z.B. Stürze, Demenzen, gastrointestinale Störungen, ect …. In deutschen Pflegeeinrichtungen werden durch diese unnötige und / oder schädliche Pharmakotherapie etwa 20.000 Pflegevollzeitäquivalente gebunden. Insbesondere die gesetzlichen Krankenkassen haben die höchsten Kostensteigerungen im Bereich der Arzneimittelkosten und Krankenhauseinweisungen zu verzeichnen. Sie werden in erheblichem Maße durch eine suboptimale Pharmakotherapie (Stichwort: Polypharmazie) mitverursacht.
Aktuelle Versorgungsstudien zeigten jedoch, dass mehr als die Hälfte der Schädigungen durch eine systematische Qualifizierung der Menschen, Arbeitsorganisationen und digitaler Softwareelemente tatsächlich vermeidbar sind.

Was ist praktisch zu tun?
Unabhängige und gemeinwohlorientierte Begutachtungen können insbesondere die in Not geratenen Bürger und Pflegeinstitutionen wirksam unterstützen, sodass mehr Patienten mit weniger Personal besser versorgt werden. Wie geht das praktisch?
Das Lernziel dieser einführenden Fortbildung ist es den Teilnehmern wirksame und evaluierte Instrumente an die Hand zu geben, damit eine optimierte Pharmakotherapie in der Langzeitpflege vor Ort gelingen kann.


Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Beratung und Intervention im Rahmen der Schwangerschafts-(konflikt)beratung: Schuld, Trauer, Moral und Ethik

04.11.2025 - 05.11.2025
Berlin
In der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung sind unterschiedliche Anliegen der Ratsuchenden Thema. Berater:innen sind in verschiedenen Kontexten und zunehmend mit Themen wie Schuld, Trauer, Moral und Ethik konfrontiert. Im Interesse der ratsuchenden Klient:innen ist es wünschenswert, dass alle Mitarbeiter:innen in Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen über fundierte Grundlagen in psychologischer Gesprächsführung und Kenntnisse zu diesen Themengebieten haben.

In der Beratung stellen sich immer wieder Schuldfragen, die sich an persönlichen und auch gesellschaftlichen Werten und Normen festmachen. In der Fortbildung wollen wir uns mit diesem Thema beschäftigen und der Frage, wie wir als Berater:innen damit umgehen können.

Darüber hinaus beschäftigen uns die Themen Abschied und Trauer in der Beratung. Dies kann sein, das Abschiednehmen nach einem Schwangerschaftsabbruch oder Verlust eines Kindes, aber auch die Verabschiedung des Kinderwunsches am Ende der Fruchtbarkeit. Hier kann eine gelingende Trauerarbeit eine wertvolle Erfahrung für die Betroffenen sein und somit die Verarbeitung und Integration begünstigen. Neben einem Input zum Thema Trauer und Abschiednehmen wird es Raum für Übungen zur Gesprächsführung und zu kreativen Methoden geben.

Der Selbsterfahrungsanteil fördert die Selbstwahrnehmung, Bewusstheit und verbale Reflexion und bietet die Möglichkeit eigene Haltungen und Arbeitsweisen wahrzunehmen und zu hinterfragen.

Die Fortbildung will Impulse für den Umgang mit den Themen geben und darüber hinaus den Blick für verschiedene hilfreiche Interventionsmöglichkeiten/ Methoden schärfen. Die theoretischen Grundlagen werden mittels Fallbespielen vertieft.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Health Inside - Lunch Session: Stressmanagement am Arbeitsplatz

18.11.2025
Live-Online-Seminar
Jeden Tag setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheitsämtern für die Gesundheit der Bevölkerung ein. Dabei steht das eigene Wohlbefinden manchmal hinten an. Die Transformation unserer Arbeitswelt schreitet voran, was neue Kompetenzen bei den Beschäftigten erfordert. Daneben steht das Ziel, auf Dauer gesund und leistungsfähig zu bleiben. Die Fortbildungsangebote unter dem Stichwort "Health Inside" beleuchten daher verschiedene wichtige Aspekte der Mitarbeiter:innengesundheit.

In dieser Lunch-Session wird das Thema Umgang mit Stress aufgegriffen. Zunächst erfolgt ein Einstieg in das Thema Stress am Arbeitsplatz durch das Aufzeigen von aktuellen Daten und Fakten. Anschließend werden die verschiedenen Formen von und somit Ursachen für Stress, sowie entsprechend Methoden zur akuten Stressbewältigung aufgezeigt. Neben Methoden und Werkzeugen zur akuten Stressbewältigung werden Präventionsmöglichkeiten im Rahmen von konkreten Praxisübungen aufgezeigt und angewendet. Durch das interaktive Format besteht für die Teilnehmenden während der gesamten Veranstaltung Raum zum Austausch.

Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Health Inside - betriebliche Suchtprävention im Amt

13.11.2025
Live-Online-Seminar
Jeden Tag setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheitsämtern für die Gesundheit der Bevölkerung ein. Dabei steht das eigene Wohlbefinden manchmal hinten an. Die Transformation unserer Arbeitswelt schreitet voran, was neue Kompetenzen bei den Beschäftigten erfordert. Daneben steht das Ziel, auf Dauer gesund und leistungsfähig zu bleiben. Die Fortbildungsangebote unter dem Stichwort "Health Inside" beleuchten daher verschiedene wichtige Aspekte der Mitarbeiter:innengesundheit.

Diese Fortbildung befasst sich mit aktuellen Aspekten der betrieblichen Suchtprävention. Neben einer allgemeinen Einführung in das Thema stoffgebunden und stoffungebundene Suchtformen und -entstehung, werden die Auswirkungen und Herausforderungen dieser am Arbeitsplatz thematisiert. Darüber hinaus werden verschiedene Präventions- und Interventionsmöglichkeiten für Arbeitnehmer:innen und spezifisch für Führungskräfte vorgestellt. Dabei wird es interaktive Formte und Raum zum Austausch für die Teilnehmenden während der gesamten Veranstaltung geben.
Newcomer

Praxis Gesundheitsamt: Von Akteneinsicht bis Zuständigkeit - Verwaltungshandeln, Verwaltungsverfahren, Verwaltungsrecht

20.11.2025 - 21.11.2025
Kassel
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist aufgrund seines umfassenden Auftrages zuständig für viele unterschiedliche Zielgruppen, die er berät, begleitet und unterstützt. Auf der Basis von vorliegenden Rechtsansprüchen und Eingriffsnormen bewilligen, planen und steuern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendige und geeignete gesundheitliche Hilfen und Maßnahmen. Dieses umfangreiche Aufgabenspektrum erfordert nicht nur ein hohes Maß an fachlichen Kompetenzen, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den Aufbau und das Verwaltungshandeln innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Situation macht es für kommunale Arbeitgeber notwendig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD besonders zu begleiten und sicherzustellen, dass sie relevante Kompetenzen erhalten.

In diesem zweitägigen Seminar wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD verwaltungsspezifisches Wissen und Kompetenzen vermittelt, wiedereinsteigenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und gezielt Fragen zu klären.

Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Infektionsschutz im Kontext Wohnungslosigkeit. Stärkung der Zusammenarbeit zwischen ÖGD und Wohnungsnotfall

24.09.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Um den Infektionsschutz im Kontext Wohnungslosigkeit zu unterstützen, hat das Robert Koch-Institut (RKI) gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) praxisnahe Hinweise für den ÖGD und die Wohnungsnotfallhilfe erstellt. Zum Auftakt werden diese vorgestellt, ergänzt durch einen Einblick in die niedrigschwellige gesundheitliche Versorgung wohnungsloser Menschen.

In 2025 wurde ein bundesweiter Ausbruch von Diphtherie sowie ein Ausbruch mit invasiven Hib-Infektionen in Hamburg, welche auch Menschen in Wohnungslosigkeit betrafen, in Deutschland beobachtet. Ebenso wurden in anderen Europäischen Ländern über einen Ausbruch von Hepatitis A unter Menschen in Wohnungslosigkeit berichtet. Um die betroffenen Menschen vor einer Infektion zu schützen bzw. Erkrankungen zeitnah erkennen und behandeln zu können, ist eine effektive Zusammenarbeit zwischen ÖGD und Wohnungsnotfallhilfe unerlässlich.

Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen ÖGD und Wohnungsnotfallhilfe im Infektionsschutz werden wir anhand dieser aktuellen Entwicklungen verdeutlichen. Das RKI gibt ein Update zum Ausbruch von Diphtherie mit Corynebacterium diphtheriae vom Sequenztyp 574 Anschließend berichten die Elisabeth Straßenambulanz (ESA) und das Gesundheitsamt in Frankfurt am Main aus ihren jeweiligen Perspektiven, wie sie im Ausbruchsgeschehen vorgegangen sind und welche Schlüsse sie für die Zusammenarbeit zwischen ÖGD und Wohnungsnotfallhilfe daraus ziehen.

Die abschließende Diskussion öffnet den Raum für Erfahrungen und Austausch zwischen weiteren Akteuren aus ÖGD und Wohnungsnotfallhilfen.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Fallbesprechung zur Qualifizierung Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitsdienst

13.11.2025
Live-Online-Seminar
Die Vorstellung eines eigenen Kinderschutzfalles und der anschließenden Diskussion mit einer Kinderschutzmedizinerin bilden den Abschluss des Curriculums „Kinderschutz im Öffentlichen Dienst“
Die Teilnahme an der Fallbesprechungsrunde ist erst nach dem Absolvieren aller geforderten Voraussetzungen möglich.
Ein Schema zur Aufbereitung Ihres Falls erhalten Sie nach der Anmeldebestätigung.

Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Schnittstellen & Akteure

20.10.2025 - 22.10.2025
Bad Neuenahr-Ahrweiler
Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung solcher Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäuser und Bundeswehr, beleuchtet werden.
Ziele der Veranstaltung sind die Schaffung der Voraussetzungen und das Sensibilisieren für ein einheitliches Krisenmanagement im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Newcomer

Fit fürs Amt: Befunderhebung in der Psychiatrie

17.11.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfuhren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.


Newcomer

Fit fürs Amt: Stressbewältigung im Dienst – (zurück zum) Spaß im Amt

20.11.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfuhren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Newcomer

Fit fürs Amt: Psychisch auffällige/kranke Proband:innen

11.12.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfuhren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Creative communication & management

Fachtagung für Sozialmedizinische Assistent*innen (SMA) 2025

27.11.2025 - 28.11.2025
Düsseldorf
Sozialmedizinische Assistentinnen werden als „ÖGDGeneralistinnen“ in vielen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eingesetzt. Die umfangreiche
theoretische und praktische Ausbildung befähigt diese Berufsgruppe für die qualifizierte Tätigkeit im Bereich der Gesundheitsförderung, der Gesundheitsberatung
und der Gesundheitshilfen.

Auf der Fachtagung für Sozialmedizinische Assistent*innen stehen Themen im Mittelpunkt, die für den Arbeitsalltag relevant sind. Themen können z.B. sein: Schuleingangsuntersuchung, Arbeit mit Flüchtlingen, Umgang mit schwierigen Kunden, Belehrung nach IfSG, Vorstellung von Projekten, Tuberkulose, Arbeitsfelder oder Image der SMA.
Das Konzept der Fachtagung stellt alle Teilnehmenden auf Augenhöhe. Ziel ist ein intensiver Wissensaustausch, der Aufbau eines Netzwerkes und gemeinsamer Kommunikationsstrukturen.
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - 50 Jahre Psychiatrie-Enquete

08.10.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Mit der „Psychiatrie-Enquete“ wurde 1975 die Aufarbeitung von unmenschlichen Missständen in Einrichtungen zur Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen aufgedeckt und ein grundlegender Reformprozess in der psychiatrischen Versorgung der Bundesrepublik eingeleitet.

Die heutige Veranstaltung bietet einen Überblick über die historischen Zusammenhänge und deren Bedeutung bis heute.

Sind die Ziele des Enquete-Berichts von 1975 erreicht? Welche Rolle spielt die Psychiatrie- Enquete im ÖGD? Wie entwickelten sich die Psychiatriereformen in Ost und West?

Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Creative communication & management

Andere im Gespräch zur Verhaltensänderung motivieren

09.12.2025
Live-Online-Seminar
Manchmal reicht es nicht aus, die besseren Argumente zu haben, um andere zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Auch wenn wir vielleicht rechthaben, lassen sich unsere Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner manchmal nicht überzeugen - zum Beispiel dazu, ihren Lebensstil oder ihre Arbeitsweise zu ändern.

Wir wollen uns gemeinsam erarbeiten, welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Weiter wird es darum gehen, Kommunikationstechniken wie etwa die „motivierende Gesprächsführung“ kennenzulernen und in Beispielsituationen anzuwenden. Wichtig ist, dass wir unserer Gegenüber nicht manipulieren wollen oder mit „Tricks“ beeinflussen, sondern auf Augenhöhe beraten und dabei selbst authentisch bleiben. Wie kann ich andere in meinem Sinne beeinflussen, ohne sie „über den Tisch zu ziehen“? Dabei soll es auch darum gehen, mit eigenen Wut- oder Ohnmachtsgefühlen umgehen zu lernen. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen.




Sozialpsychiatrie

Die Bedeutung von Datenschutz und Schweigepflicht im Sozialpsychiatrischen Dienst

17.12.2025
Live-Online-Seminar
Täglich befassen sich die Mitarbeiter:innen in den Sozialpsychiatrischen Diensten über alle Berufsgruppen hinweg mit sensiblen persönlichen Gesundheitsdaten und Informationen von Bürgerinnen und Bürgern. Was müssen Sie darüber wissen? Und wie sind die rechtlichen Grundlagen anzuwenden? In der Veranstaltung gehen wir auf die wichtigsten Datenschutzbestimmungen ein: Schweigepflicht, Erhebung, Speicherung und Löschung von personenbezogenen Daten. Daneben befassen wir uns mit möglichen Ausnahmen bei notwendiger Weitergabe von Daten bei Eigen- und Fremdgefährdung. Die Besprechung der rechtssicheren Dokumentation in den Fallakten rundet die Veranstaltung ab. Die Veranstaltung wird auch vertiefend auf einzelne Aspekte und komplexe Lagen eingehen können. Konkrete Fragen müssen –zur Beantwortung- mindestens 2 Wochen vorher gemailt werden. An Folgner@akademie-oegw.de

Ziel der Veranstaltung:
Sichere Anwendung gesetzlicher Grundlagen zu Datenschutz, Schweigepflicht und Dokumentation im Sozialpsychiatrischen Dienst- Fallbeispiele


Newcomer

Fit fürs Amt: Transkulturelle Kompetenz im Amt

05.12.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfahren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Newcomer

Fit fürs Amt: Transkulturelle Kompetenz im Amt

05.12.2025
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfahren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Module 1 und 2

18.02.2026 - 20.02.2026
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Faktenwissen wird Ihnen in E-Learnings vermittelt, die Sie vor Beginn der Weiterbildung absolvieren. In den verschiedenen Modulen der Weiterbildung befassen Sie sich aktiv mit Kommunikations- und Moderationstechniken und setzen sich mit ihren eigenen Einstellungen in der Arbeit mit Communities auseinander. Sie lernen Veränderungsprozesse in der Gesundheitsförderung wirkungsvoll zu begleiten z.B. durch das Erleben von interaktiven Moderationstechniken und Rollenspielen, bei denen Sie sich selbst ausprobieren können. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.

Ihre managementbezogenen Kompetenzen (Projektmanagement, Netzwerkmanagement) erweitern Sie an konkreten Projektbeispielen und verstehen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Sozialpsychiatrie

Schizophrenien und Psychose - Was ist was?

13.11.2025 - 14.11.2025
Nienburg
Das zweitägige Seminar „Schizophrenien und Psychose - Was ist was?“ bietet für Einsteigerinnen und Einsteiger einen praxisbezogenen Überblick über psychotische Störungsbilder und vor allem über die verschiedenen Formen der schizophrenen Störungen. Das Seminar richtet sich vorrangig an nicht ärztliche Berufsgruppen oder fachfremde Ärztinnen und Ärzte. Es handelt sich um ein Einstiegsseminar mit dem Ziel, das breite Spektrum der psychotischen Erkrankungen und deren vielfältige und sehr variable Ausgestaltung kennenzulernen.

Symptome wie Wahnerleben, optische oder akustische Halluzinationen, formale Denkstörungen und sozialer Rückzug belasten Menschen, die an Psychose erkrankt sind, oft sehr. Im Seminar werden das Krankheitsbild und damit verbundene Verhaltensweisen der erkrankten Menschen besprochen. Dem Verständnis des Krankheitsbildes dient das biopsychosoziale Modell. Neben Ursachen und Symptomen werden Problemkonstellationen diskutiert. Wir wollen uns mit dem Erleben der Betroffenen anhand von Fallbeispielen auseinandersetzen und auch ihren Fallgeschichten und Erlebnissen Raum geben.

Das Ziel ist die Entwicklung eines besseren Verständnisses für die Erkrankung und des damit verbundenen Verhaltens. Dabei ist uns die Darstellung multi- und interprofessioneller Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialpsychiatrischen Dienste und dem weiteren Hilfesystem wichtig.

Nutzen:
Reflexion der eigenen Haltung
tiefergehendes Verstehen der verschiedenen Symptome
Vernetzung

Inhalt:
theoretische Grundlagen zu Psychosen
multi- und interdisziplinäre Zusammenarbeit
praktische Übungen



Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Leistungsbeurteilung mittels Mini-ICF-APP

15.12.2025
Live-Online-Seminar
Die individuelle Betrachtung einer Person im Rahmen einer Begutachtung oder einer Teilhabe-planung erfordert nach dem bio-psychosozialen Modell mehr Dimensionen als in den Diagnose-instrumenten ICD 10 oder DSM V erfasst werden. Die ICF-basierte Bedarfsermittlung zur Beurteilung von Funktionsfähigkeit, Aktivität und Partizipation in Verbindung mit den Kontextfaktoren gewinnt für die Arbeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst an Bedeutung. In dieser Fortbildung soll eine komprimierte Einführung in die Leistungsbeurteilung mittels Mini-ICF-APP gegeben werden.
Medizinische Begutachtung

Weihnachtsworkshop Begutachtung: FAQ für Fortgeschrittene

16.12.2025
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis zum 02.12.2025 an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.
Hygiene und Infektionsschutz

Newcomer:innen im Infektionsschutz: Ermittlungen und Meldewesen

09.12.2025
Live-Online-Seminar
Das Infektionsschutzgesetz überträgt den Gesundheitsämtern die Aufgaben, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Um dem gerecht zu werden, ermitteln vor allem die Mitarbeitenden des Bereichs Infektionsschutz/Hygiene immer dann, wenn dem Gesundheitsamt Erkrankungs- und Verdachtsfälle gemeldet werden und meldet die Erkenntnisse weiter. Außerdem werden entsprechend notwendige Maßnahmen eingeleitet.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die in diesem Bereich neu ihre Tätigkeit aufgenommen haben. Sie bietet einen Einstieg in das Meldewesen und vermittelt einen Überblick über die Ermittlungs- und Meldetätigkeit. Dabei soll besonders auf Fragen der Teilnehmenden eingegangen und anhand praktischer Übungen das Grundwissen gefestigt werden.

Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Basisseminar

13.12.2025
Live-Online-Seminar
Einrichtungen des Gesundheitswesens, aber auch das ganzheitliche Gesundheitswesen sind in der heutigen Zeit keinesfalls vor Krisenereignissen geschützt. Es gilt vorbereitet zu sein, um auch in solchen Lagen handlungsfähig zu bleiben.
Neben dem Krisenmanagement der einzelnen Einrichtungen braucht es ein koordiniertes Management aller relevanten Akteure. Dies sind vor allem die Krankenhäuser, die Rettungs- und Sanitätsdienste, die ambulanten Praxen und der Öffentliche Gesundheitsdienst. Genauso auch die ambulante und stationäre Pflege, Apotheken, Logistikdienstleister, Energie- und Wasserversorger, Labore, Bestattungsunternehmen und weitere mehr.
Das eintägige Basisseminar ist offen für alle Personen, die für das Krisenmanagement in den jeweiligen Bereichen verantwortlich oder damit befasst sind. Es klärt über die aktuellen Rahmenbedingungen des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes auf, weist in das Konzept der Gesundheitlichen Krisenkoordination (GeKKo) ein und trägt zur Vernetzung der teilnehmenden Akteure bei.
Das Basisseminar ist der Einstieg in weitere, dann akteurspezifische Fort- und Weiterbildungen.




Hygiene und Infektionsschutz

Zurück in die Zukunft - Rückblick und Ausblick - Frischer Wind im Gesundheitsamt

08.12.2025
Live-Online-Seminar
Gerade im vielfältigen Beruf Hygienekontrolleur:in ist es unerlässlich, den Sprung vom Auszubildenden zum eigenständigen und verantwortungsvollen Berufsstarter erfolgreich zu vollziehen. Praktisches Lernen, Erfahrungen sammeln, Kompetenzen ausprobieren kennzeichnen insbesondere das erste Berufsjahr.

In diesem Seminar wird das erste Praxisjahr nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung reflektiert und Möglichkeiten des weiteren Wissenserwerbs werden aufgezeigt. Gemeinsam stellen wir Chancen und Aufgaben für Berufseinsteiger zusammen.

Darüber hinaus gehen die Dozent:innen auf die generations- und professionsübergreifende Zusammenarbeit in den kommunalen Gesundheitsbehörden ein.

Es wird erläutert, wie im Bereich der Ausbildung künftiger Hygienekontrolleur:innen der Wissenstransfer von Berufseinsteigern zu Auszubildenden und umgekehrt funktionieren und somit frischen Wind in die Gesundheitsämter bringen kann.

Dabei werden sowohl der berufspraktische Teil in den Ausbildungsbehörden als auch der theoretische Bereich in den Modulen der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen beleuchtet.

Ziel ist es, auch in Zukunft zu gewährleisten, das breite Spektrum von Infektionsschutz, Umwelthygiene und um-weltbezogenem Gesundheitsschutz professionell und nachhaltig abdecken zu können.

Hintergrund

Aktuell haben Politik und Gesellschaft auch erkannt, dass personell gut ausgestattete Gesundheitsämter essentiell für die Gesundheit der Bevölkerung sind.

Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen übernehmen Kontroll- und Beratungsaufgaben im Öffentlichen Gesundheitsdienst, vor allem in den Bereichen Infektions-schutz und Seuchenabwehr, Umwelthygiene sowie Hygiene in Krankenhäusern und Gemeinschaftseinrichtungen.

Sozialpsychiatrie

Deeskalationstraining „Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag - Handeln in Krisen“

04.12.2025
Köln
Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag: In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiter:innen auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden.

Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeiter: innen auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind.

Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmer:innen.

Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung
erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt.
Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmer:innen. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.
Sozialpsychiatrie

Deeskalationstraining „Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag - Handeln in Krisen“

05.12.2025
Köln
Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag: In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiter:innen auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden.

Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeiter: innen auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind.

Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmer:innen.

Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung
erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt.
Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmer:innen. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung

Deep Dive GBE: Herausforderungen bei der Erfassung der Müttersterblichkeit.

17.12.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen der Reihe Deep Dive GBE bekommen Sie einen vertiefenden, monothematischen Input zu Daten, Methoden, GBE-Indikatoren und Indikatorensätzen sowie GBE-relevanten Datenbanken. Die Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe finden einmal pro Quartal als kurze Sessions von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr statt.

In dieser Deep Dive Einheit geht es um die Müttersterblichkeit, deren Berechnung auf der Todesursachenstatistik basiert. Die Müttersterblichkeit ist ein zentraler Indikator für die Qualität der medizinischen Versorgung. Sie lernen, welche Informationen aus dem Leichenschauschein in die Todesursachenstatistik überführt und zur Berechnung der Müttersterblichkeit genutzt werden und welche Dokumentationsmängel und Dokumentationsunterschiede es zwischen den Bundesländern gibt. Abschließend werden Überlegungen präsentiert, wie die Datenqualität verbessert werden könnte.



Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect: Wissenssicherung und Schulungen im Gesundheitsamt - Werkzeuge, Methoden, Praxis

19.12.2025
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.

Im Zuge dieser Veranstaltung widmen wir uns einem zentralen Baustein erfolgreicher Digitalisierung: internen Schulungen in Gesundheitsämtern. Die digitale Transformation erfordert nicht nur neue Technologien, sondern vor allem kompetente und motivierte Mitarbeitende, die diese sicher und effektiv einsetzen können. Im Rahmen der Veranstaltung beleuchten wir welche didaktischen Ansätze im oft hektischen Gesundheitsamtsalltag funktionieren können. Außerdem gehen wir der Frage nach wie sich Schulungsformate gestalten lassen, die unterschiedliche Vorkenntnisse berücksichtigen und somit nachhaltig Wirkung entfalten. Gemeinsam erkunden wir praxisnahe Strategien für bedarfsgerechte Qualifizierung durch Lernangebote im Amt.

Neben einem kurzen Impuls bietet das Format Raum für Praxisbeispiele, Diskussion und kollegiales Lernen. Teilnehmende sind eingeladen, eigene Erfahrungen, Fragen und Ideen einzubringen, um so gemeinsam voneinander zu lernen.
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - EHEC-/HUS-Ausbruch 2025

22.10.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Seit Ende August 2025 untersuchen die Behörden des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eine Häufung von EHEC-Erkrankungen durch den Serotyp O45:H2. Mit Stand 1. Oktober 2025 wurden dem Ausbruch 137 bestätigte Fälle zugerechnet, darunter 38 HUS-Fälle. Betroffen sind größtenteils Kinder unter 10 Jahren, teilweise mit schweren systemischen Komplikationen. Das Ausbruchsgeschehen begann zunächst in Mecklenburg-Vorpommern und hat sich inzwischen nach Nordrhein-Westfalen verlagert. Die Ansteckungsquelle konnte bisher nicht eindeutig identifiziert werden. Es wird vermutet, dass das Vehikel ein kontaminiertes Lebensmittel aus dem Einzelhandel ist. Über dieses Ausbruchsgeschehen diskutieren wir mit den untersuchenden Expertinnen und Experten.

Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit untersuchenden Expert:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Sehscreening im Kinder-und Jugendgesundheitsdienst: Standards und Qualitätssicherung

08.12.2025
Live-Online-Seminar
Ein gutes Sehvermögen ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Schulunterricht und damit hoch relevant im Sinne der gesundheitlichen Bildungsgerechtigkeit. Sehen ist ein komplexer Vorgang, bei dem Auge und Gehirn eng zusammenarbeiten. Während das Auge bereits vor der Geburt funktionstüchtig ist, wird das Sehen selbst, also die zentrale Verarbeitung der optischen Impulse und ihre bewusste Wahrnehmung, maßgeblich erst nach der Geburt erlernt. Eine normale Entwicklung der Sehschärfe setzt die Intaktheit des optischen Systems voraus. Sehfehler müssen daher frühzeitig erkannt und behandelt werden, um eine funktionale und nicht mehr korrigierbare Schwachsichtigkeit (Amblyopie) zu verhindern. Dem Sehscreening im Rahmen der Kita- und Schuleingangsuntersuchungen kommt so eine ganz besondere Bedeutung zu. Die zuverlässige Erfassung abklärungsbedürftiger Fehlsichtigkeit, eine effektive Beratung und die stringente Nachsorge bei positiven Befunden gehören damit zu den wichtigsten Aufgaben im Untersuchungsrepertoire eines jeden Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Vermittelt werden anatomisches und physiologisches Grundlagenwissen und Grundkenntnisse über häufige Sehstörungen des Kinder- und Jugendalters. Die gängigen Untersuchungs- und Screeningverfahren werden vorgestellt, Befunddokumentation und Folgemaßnahmen besprochen. Hierbei werden die Arbeitsrichtlinien und Rechtsvorschriften der einzelnen Bundesländer beachtet.
Hygiene und Infektionsschutz

Abschlussveranstaltung für Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2022-2025 zur Hygienekontrolleurin / zum Hygienekontrolleur

12.12.2025
Berlin
Die Absolvent:innen des Jahrgangs 2022-2025 zum / zur Hygienekontrolleur:in haben ihre Ausbildung bei der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen erfolgreich abgeschlossen.

Trotz der herausfordernden Teilnehmendenzahlen konnte die Akademie die besondere Verantwortung für eine gute und fundierte Berufsausbildung in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Ausbildungsbehörden der Berufsstarter so umsetzen, dass der Grundstein für eine selbstverantwortliche Arbeits- und Handlungsweise im späteren Berufsalltag gelegt werden konnte.

Wir beglückwünschen alle Absolvent:innen des Jahrgangs 22-25 (LG73) zur erfolgreichen Teilnahme und dem Abschluss der Berufsausbildung zum / zur Hygienekontrolleur:in.

Da auch nach der erfolgreichen Ausbildung weiteres Lernen den Arbeitsalltag bestimmt, möchten wir die stets offene und lernbereite Atmosphäre in diesem besonderen Jahrgang im Rahmen dieser Veranstaltung würdigen.

Aus diesem Grund soll die Absolvierendenveranstaltung auch der ersten offiziellen beruflichen Fortbildung dienen.

Neben den Fachvorträgen und Diskussionen gehen wir auf erste Fragen zum Berufsleben als Hygienekontrolleur:in, weitere spannenden Themen aus der Hygienewelt und aus der Berufspraxis ein.

Somit haben wir diese Fortbildungsveranstaltung konzipiert, um Ihnen einen noch besseren und spannenderen Einstieg in den vielseitigen Berufsalltag als Hygienekontrolleur:in zu bieten.
Sonderveranstaltung

Arbeitskreis QS Gutachten - Plenum

10.11.2025
Düsseldorf
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - „TIN* trans inter nicht-binäre Menschen"

05.11.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes haben Beratungsanfragen zu Diskriminierung von trans*, inter* und nicht binären Menschen im Jahr 2024 einen Höchststand erreicht. Die Zahl der Menschen, die deswegen Rat gesucht haben, hat sich in den vergangenen fünf Jahren annähernd verdreifacht. 2019 waren es 144 Diskriminierungsfälle, 2024 meldeten sich 388 Menschen, weil sie wegen ihrer Geschlechtsidentität benachteiligt wurden. (1)
Diese Daten zeigen, dass im Bereich TIN* weiterhin Diskriminierung stattfindet. Viele der gemeldeten Fälle fanden im Gesundheitssystem statt. TIN*-Klient*innen berichten leider immer wieder von unerfreulichen Erlebnissen in Behörden und Gesundheitseinrichtungen.
Deshalb möchten wir in unserer heutigen Veranstaltung einen genaueren Blick auf die Bedarfe von TIN*-Personen werfen, wir möchten Stimmen aus der Community hören und anhand von best practice Beispielen aus unseren ÖGD-Einrichtungen beleuchten, wie es möglich sein kann, einen barrierearmen und inklusiven Zugang in unsere Angebote zu schaffen.
Wir wünschen uns gegenüber jeden Menschens, der unsere Angebote aufsucht, eine entspannte und offene Grundeinstellung. Alle Personen die zu uns kommen, sollen sich so wie sie sind, gesehen und akzeptiert fühlen.
Diese Veranstaltung soll Wissen und Knowhow vermitteln um dieses Ziel zu erreichen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unseren Referent:innen.
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Aktuelle Informationen zum Welt-AIDS-Tag 2025

19.11.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Seit 1988 ist der 1. Dezember der weltweite Gedenktag an Menschen, die an HIV und Aids verstorben sind und steht zugleich für die Solidarität mit HIV-positiven und aidserkrankten Menschen. Mit vielen Kampagnen und Aktionen engagieren sich Organisationen, Verbände und Institutionen gegen Diskriminierung und Stigmatisierung HIV-positiver Menschen.
Nach Angaben von UNAIDS lebten im Jahr 2024 weltweit ca. 40.8 Millionen HIV-infizierte Menschen, ca. 25% von ihnen erhalten keine lebensrettende antivirale Therapie. Allein im Jahr 2024 infizierten sich 1.4 Millionen Menschen mit HIV und 630.000 Menschen verstarben 2024 an den Folgen einer HIV-Infektion.
In Deutschland lebten Ende 2023 nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts ca. 96.700 HIV-positive Menschen, für das Jahr 2024 wurden dem RKI 3.259 gesicherte HIV-Neudiagnosen gemeldet. Personen, deren HIV-Infektion erst im späten Verlauf diagnostiziert wird, können das Virus lange Zeit unbemerkt weiterverbreiten und erkranken meist schwer - eine besondere Herausforderung in der HIV-Versorgung und –Therapie.
Das zeigt, wie wichtig die Aufklärung zu Infektionsrisiken und die Information zu leicht zugänglichen Testangeboten durch die HIV/STI Beratungsstellen ist.

Wie sehen die aktuellen epidemiologischen Eckdaten und Trends des Robert Koch-Instituts zu HIV in Deutschland aus? Welche Herausforderungen bestehen für die Therapie von Personen mit einer spät diagnostizierten HIV-Infektion? Was kann die PrEP und welcher Handlungsbedarf besteht hierzu in der Beratung?
Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Die Bedeutung der NRZ und Konsiliarlaboren für den ÖGD

03.12.2025
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Nach der Auflösung Bundesgesundheitsamtes 1994 übernahmen die Nationalen Referenzzentren (NRZ) und Konsiliarlabore (KL) die Überwachung, spezialisierte Diagnostik und Beratung wichtiger Infektionserreger. Aktuell sind 21 Nationale Referenzzentren und 39 Konsiliarlabore berufen, die den ÖGD und medizinisches Fachpersonal bei speziellen Anlässen, wie bei Infektionsausbrüchen mit der epidemiologischen Bewertung der Situation und spezifischen diagnostischen Angeboten unterstützen. Mit diesem Webseminar möchten wir mit Frau Dr. Janna Seifried auf die Entstehung der NRZ und KL zurückblicken und die Teilnehmer: innen über die Leistungen und den wichtigen Beitrag der Nationalen Referenzzentren und Konsiliarlabore für die öffentliche Gesundheit informieren. Als Bericht aus der Praxis wird Frau Prof. Mankertz die Arbeit des NRZ Masern, Mumps, Röteln darstellen und aufzeigen, wie der ÖGD beim Infektionsschutz unterstützt wird.

Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.