Düsseldorf
Live-Online-Seminar
Im Modul 4 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen die Medizinprodukte klinisch prüfen und/ oder Leistungsbewertungen durchführen – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:
Rechtsgrundlagen (MDR, MPDG)
Einführung klinische Prüfung / klinische Bewertung
Durchführung einer klinischen Prüfung / Leistungsbewertungsprüfung
Anwendung der behördlichen VAW „Überwachung klinischer Prüfungen und Leistungsbewertungsprüfungen“
Berlin
Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter
akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.
Im Modul 5 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen, die Medizinprodukte aufbereiten – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:
Rechtsgrundlagen (MPDG, MPBetreibV)
KRINKO-/BfArM Empfehlung zu den Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten
Grundlagen der Mikrobiologie
Aufbereitung von Endoskopen
Aufbereitung von Instrumentarium
Anforderungen an die Validierung von Aufbereitungsprozessen
Praxisgerechte Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen
Behördliche Überwachung und Anwendung der VAW „Hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten“
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Faktenwissen wird Ihnen in E-Learnings vermittelt, die Sie vor Beginn der Weiterbildung absolvieren. In den verschiedenen Modulen der Weiterbildung befassen Sie sich aktiv mit Kommunikations- und Moderationstechniken und setzen sich mit ihren eigenen Einstellungen in der Arbeit mit Communities auseinander. Sie lernen Veränderungsprozesse in der Gesundheitsförderung wirkungsvoll zu begleiten z.B. durch das Erleben von interaktiven Moderationstechniken und Rollenspielen, bei denen Sie sich selbst ausprobieren können. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.
Ihre managementbezogenen Kompetenzen (Projektmanagement, Netzwerkmanagement) erweitern Sie an konkreten Projektbeispielen und verstehen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Live-Online-Seminar
Zum erfolgreichen modernen und kreativen Führen gehören nicht nur das eigene Rollenverständnis, sondern auch das Bewusstsein um die Anforderungen an Leitungspersonen im öffentlichen Gesundheitsdienst, insbesondere in Bezug zur Verwaltungsspitze, unabdingbar zusammen.
Die Veranstaltung richtet sich an Amts– und Abteilungsleitungen in Gesundheitsämtern, die Personalbedarfsplanungen, -verantwortung und Veränderungen im Personalbestand erfolgreich formulieren und an die zuständigen Bereiche verwaltungskonform auf den Weg geben wollen. Gesundheitsämter sind Bestandteil einer Kreisverwaltung bzw. einer kreisfreien Stadt. Daher ist es ebenfalls erforderlich, in der Veranstaltung die Grundlagen der Budgetverwaltung und -verantwortung zu erlernen. Neben der zu beherrschenden fachspezifischen Terminologie werden Instrumente der Personalbedarfsermittlung und Haushaltsplanung angewendet.
Neben der Wissensvermittlung liegt hier der Fokus auf der praktischen Anwendung und Übung durch die Arbeit in Kleingruppen.
Berlin
Häusliche Gewalt (Gewalt in Paarbeziehungen) ist eine weit verbreitete Problematik. Sie trifft vor allem Frauen und gilt als ein zentrales Gesundheitsrisiko (WHO). Kinder sind von Gewalt in Paarbeziehungen stets mitbetroffen.
Für eine gelingende Intervention sind Wissen zu Prävalenz, Risikofaktoren, Situation Betroffener sowie Erkenntnisse zu Gewaltdynamiken von zentraler Bedeutung. Um Betroffene adäquat unterstützen zu können ist das Erkennen von Warnhinweisen auf Gewalterfahrungen und das Wissen zu traumainformiertem Ansprechen Grundlage für die weitere Unterstützung. Wichtig ist das Anbieten einer gerichtsverwertbaren Dokumentation, die Abklärung von Schutzbedarf und die Kontaktweitergabe in Unterstützungseinrichtungen. Dabei auch (mit-)betroffene Kinder im Blick zu haben ist ein weiterer Aspekt.
Ziel der Fortbildungsveranstaltung ist es, den Teilnehmenden Handlungswissen und Handlungssicherheit zu vermitteln.
Live-Online-Seminar
Zu den Aufgaben der Gesundheitsberichterstattung (GBE) gehört die Datenverarbeitung und -analyse, die Visualisierung von Verteilungen und Trends sowie die adressat:innengerechte Aufbereitung und Kommunikation von Informationen zur gesundheitlichen Lage vor Ort.
In diesem Crashkurs erhalten Sie einen ersten Überblick über die GBE und die dazugehörigen Aufgaben. Damit ist diese Fortbildung vor allem für Personen geeignet, die ihre ersten Schritte in der GBE machen.
In fünf halbtägigen Einheiten werden die Grundlagen für die GBE gelegt. Sie lernen in der ersten Hälfte der Fortbildung relevante Datenquellen, Datenbanken und Indikatorensätze kennen. Außerdem sichten wir Berichte und Sie erhalten Einblicke in verschiedene Berichtsformate und den Berichtsaufbau. Am letzten Veranstaltungstag wird das Erlernte Wissen in Werkstätten praktisch vertieft.
Live-Online-Seminar
Sie sind neu in der Gesundheitsberichterstattung und sind in Sachen Gesundheitsdaten absolute Beginner?
Dann ist diese Fortbildungsreihe etwas für Sie, denn in dieser Reihe erarbeiten wir uns nach und nach in einer kleinen Gruppe (max. 20 Teilnehmende) und in einem langsamen Tempo die verschiedenen datenbasierten Grundlagen der GBE.
Wir starten mit einem Überblick über GBE-relevante Maßzahlen, Datenquellen und der Datenrecherche in öffentlich verfügbaren Datenbanken. In 2026 wird die Fortbildungsreihe fortgesetzt und wir setzen uns tiefer mit GBE-relevanten Maßzahlen, Analyse- und Visualisierungsoptionen auseinander.
Der Titel „absolute Beginner“ bestimmt in dieser Fortbildungsreihe das Tempo und das Programm. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie bislang gar nicht bis kaum mit Gesundheitsdaten gearbeitet und keine oder nur sehr geringe epidemiologische Vorerfahrung haben.
Wegen des großen Interesses ist diese Veranstaltung eine Wiederholung der ersten Veranstaltung in 2025. Die Fortführungsveranstaltungen finden später im Jahr statt.
Live-Online-Seminar
Der Workshop bietet eine praxisnahe Einführung in das Thema IT-Sicherheit anhand eines interaktiven Planspiels. Die Teilnehmenden bearbeiten in Kleingruppen eine realistische Aufgabenstellung zu einem IT-Sicherheitsvorfall im Gesundheitswesen. Dabei müssen sie Entscheidungen treffen, Prioritäten setzen und Maßnahmen zur Schadensbegrenzung entwickeln. Im Anschluss werden die erarbeiteten Lösungsansätze in einer gemeinsamen Diskussion vorgestellt, kritisch reflektiert und mit einer Musterlösung abgeglichen. So entsteht ein lebendiger Austausch, der sowohl technische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigt und die Handlungssicherheit im Ernstfall stärkt.
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.
Der Workshop richtet sich sowohl an Einsteiger*innen als auch an Teilnehmende mit Vorerfahrung in der Prozessmodellierung. Wir vermitteln anschaulich, warum Prozessmodellierung im ÖGD kein Selbstzweck ist, sondern einen konkreten Mehrwert für Qualität, Transparenz und digitale Weiterentwicklung schafft. Wir entstammen dem EvalDiGe-Konsortium, das das Reifegradmodell für den ÖGD ursprünglich entwickelt hat und aktuell dessen Weiterentwicklung sowie die Evaluation begleitet. Im Rahmen dieses Projekts zeigte sich, dass insbesondere die Prozessdigitalisierung noch große ungenutzte Potenziale birgt, weshalb die Prozessmodellierung als zentraler Baustein dieser Dimension eine wichtige Rolle im Workshop einnimmt.
Neben fundierten Grundlagen geben wir eine praxisnahe Guideline für gute Modelle an die Hand, beleuchten typische Herausforderungen und zeigen am Beispiel von Referenzprozessmodellen, wie sich Prozesse schneller, strukturierter und kosteneffizient modellieren lassen – auch mit Blick auf externe Vergaben.
Live-Online-Seminar
Der Workshop gibt einen detaillierten Überblick über präventive Maßnahmen bei der Vorbereitung auf IT-Notfälle und Krisen. Eröffnet wird der Workshop durch einen Fachvortrag zum Umgang mit IT-Notfällen in Bezug auf kritische Prozesse im Gesundheitswesen. Dabei werden die Unterschiede zwischen ISMS (Informationssicherheits-Management-Systemen) und BCM (Business Continuity Management) beleuchtet. Anschließend werden die erlernten Inhalte durch eine praxisnahe Übung in Kleingruppen gefestigt.
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfuhren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.
Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmenden gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens zum 23.01.2026 an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.
Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Live-Online-Seminar
Die ärztliche Leichenschau stellt den letzten Dienst an Patient/-innen dar. Sie dient medizinischen Zwecken wie der gesicherten Todesfeststellung, hat jedoch insbesondere auch rechtliche Bedeutung.
Die Klassifizierung der Todesart hat ermittlungsseitig Konsequenzen für Polizei und Staatsanwaltschaft. Für Angehörige können sich aus den ärztlichen Dokumentationen zur Leichenschau neben einer unmittelbaren Einflussnahme auf den Ablauf des Bestattungsprozederes in der Trauerphase auch erhebliche finanzielle Auswirkungen ergeben, etwa im Rahmen einer bestehenden Unfallversicherung.
Die Veranstaltung soll einen Überblick über die Themengebiete Leichenschau und Klassifizierung der Todesart geben. Es sollen hierbei insbesondere auch in der rechtsmedizinischen Praxis beobachtete Problemfelder angesprochen werden, aus denen sich Konsequenzen für Angehörige verstorbener Personen ergeben. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt in einer separaten Mittagsfortbildung behandelt wird.
Live-Online-Seminar
In jeder Region, in jedem Landkreis und in jeder Stadt leben Menschen, die sich trotz eindeutigen Hilfebedarfs aufgrund ihrer psychischen Erkrankung, schweren Abhängigkeitserkrankung oder geistigen Behinderung eigenständig keine Hilfe holen, diese nicht einfordern oder in Anspruch nehmen können. Die Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDis) bieten Hilfe und Unterstützungsleistungen für schwer psychisch erkrankte Menschen. Je isolierter, je komplexer, je dynamischer die Situation, umso eher ein Auftrag für die Sozialpsychiatrischen Dienste.
Die Fortbildung gibt eine fundierte Einführung in die zentralen Aufgaben der Sozialpsychiatrischen Dienste und ihre Organisation in multiprofessionellen Teams, vorgestellt anhand der Kernaufgaben 1 - 5 der SpDis des Netzwerks der Sozialpsychiatrischen Dienste, wie die niederschwellige Beratung und Betreuung, die Krisenintervention und die Gestaltung der Einzelfallhilfen, die Bildung von Netzwerken und die Steuerung im regionalen Verbund. Verschiedene Fallbeispiele kommen zur Anwendung.
Die Fortbildung bietet Raum für eigene mitgebrachte Fallbeispiele, Austausch und Vernetzung.
Düsseldorf
Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Bearbeitung von Problemen, denen Anfängerinnen und Anfänger bei der Begutachtung im Rahmen von Einstellungsuntersuchungen nach dem Beamtenrecht begegnen. Dabei kommt eine an das Konzept des problemorientierten Lernens (POL) angelehnte Vorgehensweise zum Einsatz. Etwa 14 Tage vor dem Workshop werden wir Ihnen über die Lernplattform Moodle den Zugang zu unserem E-Learning zu den Grundlagen von POL zur Verfügung stellen. Dieses soll zur Vorbereitung des Workshops im Selbststudium durchgegangen werden (Umfang: ca. 45 Minuten). Anhand von praxisnahen Fallbeispielen werden dann im Workshop typische Fragestellungen und Schwierigkeiten erarbeitet, mit denen Neulinge in diesem Begutachtungsfeld häufig konfrontiert sind. Im Zentrum stehen die systematische Bearbeitung der Gutachtenfrage und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungswegen.
Live-Online-Seminar
Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs vor Ort, der verpflichtend für 5–10 % der Beschäftigten in jedem Betrieb ist, erhalten die Teilnehmenden in diesem 2-stündigen Live-Online-Seminar eine handlungsorientierte Auffrischung in Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit den wichtigsten Notfällen. Dabei werden, aufbauend auf dem Vorwissen der Teilnehmenden, die Maßnahmen erklärt und live demonstriert.
Um darüber hinaus praktische Übungen zu ermöglichen, wird empfohlen
- zu zweit teilzunehmen
- mit Webcam teilzunehmen
- eine Übungsmatte oder ein großes Handtuch, sowie den dafür erforderlichen Platz
bereitzuhalten.
Live-Online-Seminar
Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs vor Ort, der verpflichtend für 5–10 % der Beschäftigten in jedem Betrieb ist, erhalten die Teilnehmenden in diesem 2-stündigen Live-Online-Seminar eine handlungsorientierte Auffrischung in Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit den wichtigsten Notfällen. Dabei werden, aufbauend auf dem Vorwissen der Teilnehmenden, die Maßnahmen erklärt und live demonstriert.
Um darüber hinaus praktische Übungen zu ermöglichen, wird empfohlen
- zu zweit teilzunehmen
- mit Webcam teilzunehmen
- eine Übungsmatte oder ein großes Handtuch, sowie den dafür erforderlichen Platz
bereitzuhalten.
Live-Online-Seminar
Die Erstellung gutachterlicher Stellungnahmen für Beihilfestellen und Sozialämter sind neben der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe ein wichtiger Tätigkeitsbereich für die Zahnärztinnen und
Zahnärzte der unteren Gesundheitsbehörden in den meisten deutschen Bundesländern.
Gesetzliche Grundlagen für die gutachterliche Tätigkeit sind die Beihilfebestimmungen des Bundes und der Länder sowie das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Dabei werden sowohl die Rechtsbereiche der privaten und als auch der gesetzlichen Krankenversicherungen berührt, so dass fundierte Kenntnisse zur Gebührenordnung für Zahnärzte und Ärzte (GOZ/GOÄ), BEMA und dem Festzuschuss-System der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig sind. Eine besondere Anforderung in der gutachterlichen Tätigkeit für Zahnärztinnen und Zahnärzte der
Gesundheitsämter besteht in der Fähigkeit, ärztlichen Sachverstand mit verwaltungsrechtlichen
und gesetzlichen Kenntnissen zu verknüpfen. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist daher, anhand praktischer Fallbeispiele der Referenten und Teilnehmer auf fachliche, verwaltungsrechtliche und gesetzliche Besonderheiten einzugehen, die mit der gutachterlichen Tätigkeit verknüpft sind.
Aktuelle Entwicklungen finden dabei besondere Berücksichtigung. Die Veranstaltung ist
ausdrücklich als Workshop konzipiert. Basiskenntnisse zur gutachterlichen Tätigkeit und
Erfahrungen in der Erstellung von Gutachten stellen daher eine wichtige Voraussetzung für die
Teilnahme dar.
Der theoretische Teil der Weiterbildung zur/zum Fachzahnärzt:in für Öffentliches
Gesundheitswesen besteht aus zwei Lehrgangsteilen: Lehrgangsteil 1 (Module 1 – 3 des
Weiterbildungskurses), Lehrgangsteil 2 (Gutachtenseminar Anfänger und Fortgeschrittene
Gutachtenworkshop, Hygienemanagement Teil 1 und 2, gemäß WBVO v. 14. 4. 2015).
Die Teilnehmenden sollten bitte interessante Fälle aus ihrer eigenen Gutachtertätigkeit
vorstellen, die gemeinsam in der Gruppe analysiert und diskutiert werden. Die entsprechenden
Unterlagen sind bitte zum 09.02.2026 an wachtel@
akademie-oegw.de einzusenden.
Ebenso bitten wir darum eine Kurzfassung der neuen GOZ und des BEMA sowie (soweit bekannt)
alle für sie relevanten und verbindlichen landesspezifischen Rechtsgrundlagen für die
Veranstaltung bereitzuhalten.
Düsseldorf
Das Erstellen von Gutachten für unterschiedliche Auftraggeber stellt hohe Anforderungen an Zahnärzt:innen des ÖGD. Dabei ist es notwendig, Fachexpertise mit Wissen im Verwaltungsrecht zu verknüpfen. Gute Kenntnisse gesetzlicher Grundlagen/Rechtsverordnungen in den aktuell gültigen Fassungen (Beihilfeverordnung des Bundes/der Länder, Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Gebührenordnung der Zahnärzte und Ärzte -GOZ/GOÄ-, BEMA) und des Festzuschuss-Systems der gesetzlichen Krankenversicherung sind Voraussetzung. Das Seminar setzt Grundlagenwissen zur Stellung des Gutachters im ärztlichen und juristischen Sinne sowie im Beihilferecht und der jeweils gültigen Gebührenordnung voraus und möchte die Kenntnisse in den jeweiligen Bereichen vertiefen.
Der dritte Veranstaltungstag widmet sich der „Kieferorthopädie“.
Die Teilnehmer:innen werden gebeten, eine Kurzfassung der neuen GOZ und des BEMA sowie (soweit bekannt) alle für sie relevanten und verbindlichen landesspezifischen Rechtsgrundlagen zur Veranstaltung mitzubringen.
Der theoretische Teil der Weiterbildung zur/zum Fachzahnärzt:in für Öffentliches Gesundheitswesen besteht aus zwei Lehrgangsteilen: Lehrgangsteil 1 (Module 1 – 3 des Weiterbildungskurses), Lehrgangsteil 2 (Gutachtenseminar Anfänger und Fortgeschrittene Gutachtenworkshop, Hygienemanagement Teil 1 und 2, gemäß WBVO v. 14. 4. 2015).
Die Teilnehmenden sollten bitte interessante Fälle aus ihrer eigenen Gutachtertätigkeit vorstellen, die gemeinsam in der Gruppe analysiert und diskutiert werden. Die entsprechenden Unterlagen sind bitte bis zum 12.02.2026 per Mail an wachtel@
akademie-oegw.de zur Verfügung zu stellen!
Live-Online-Seminar
Die Pandemie stellte das Versorgungssystem vor einer Herausforderung.
Die Telematik und der digitalen Möglichkeiten scheinen einen Ausweg in der Krise gewesen zu sein. In wiefern sind die Angebote, welche bereits in den Krankenhäusern und bei Niedergelassenen Einsatz finden, auch ÖGD-tauglich?
Themenschwerpunkte sind u.a.
Einsatz der Onlineberatung
Pro und contra der Onlineangebote
Grenzen der Onlineangebote
Datenschutz und Schweigepflicht
Live-Online-Seminar
In dieser neuen Veranstaltungsreihe stellen wir Planungstools für den Aufbau integrierter kommunaler Strategien in der Gesundheitsförderung vor. Doch bevor es konkret mit der Vorstellung einzelner Tools losgeht, wollen wir ganz allgemein in die Thematik einführen. Was versteht man unter integrierten kommunalen Strategien in der Gesundheitsförderung, und warum sind sie wichtig? Was sind Planungstools und welche werden in der Veranstaltungsreihe vorgestellt? Wie findet man das richtige Tool? Welche Praxiserfahrungen gibt es bereits? Und wer sollte diese Tools anwenden? Die Veranstaltungsreihe basiert auf einer Handreichung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zu einer Sammlung von Planungstools.
Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam mit Kolleginnen vom BIÖG geplant und durchgeführt.
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheits-störungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwer-behindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert. Die Bildung des Gesamtgrades der Behinderung wird anhand von Fallbeispielen dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@
akademie-oegw.de .
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheits-störungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt, sowie die Zuerkennung von Merkzeichen erläutert. Das Widerspruchs- und Klageverfahren wird ausführlich dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@
akademie-oegw.de .
Live-Online-Seminar
Die Fortbildung bietet Fachkräften aus den Sozialpsychiatrischen Diensten einen strukturierten Rahmen, um anhand von Fallvignetten gemeinsam zu reflektieren und voneinander zu lernen. Durch die multiprofessionelle Zusammensetzung der Teilnehmenden entstehen vielfältige Perspektiven, die die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen bereichern.
Im Mittelpunkt steht das Prinzip „mitbringen - vorstellen - besprechen“:
Teilnehmende bringen eigene Fallvignetten oder auch bestimmte Fragestellungen aus ihrem Alltag mit, stellen diese im Plenum vor und wir diskutieren anschließend in moderierter Runde. Der Fokus liegt auf prägnanten Fragestellungen oder Entscheidungssituationen, die gemeinsam analysiert und um kreative Lösungsansätze erweitert werden.
Die Fortbildung schafft einen geschützten, wertschätzenden Raum, in dem Erfahrungen praxisnah eingebracht und kritisch reflektiert werden können. Durch den Austausch unterschiedlicher beruflicher Hintergründe eröffnen sich neue Sichtweisen, die Handlungssicherheit im Umgang mit komplexen Situationen fördern.
Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallvignetten zur Diskussion vorab einzusenden.
Fallvignetten können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail eingereicht werden an: folgner@
akademie-oegw.de
Berlin
Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter:innen in der (Sozial-) Psychiatrie, die im Rahmen ihrer Berufsausübung wiederkehrend mit Fällen konfrontiert sind, in denen die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme von Maßnahmen limitierend sein kann. Gerade diese oftmals ethischen Konfliktfälle sollen anhand von Fallbeispielen im fachlichen Austausch diskutiert werden.
Dabei werden unter anderem auch Hintergründe und Definitionen zur Willensbestimmung, Autonomiefähigkeit und Einwilligungsfähigkeit in Abgrenzung zum paternalistischen Denken und der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen dargestellt.
Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallbeispiele zur Diskussion vorab einzusenden.
Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn Bei Annette Fröhmel eingereicht werden. Ihre Kontaktdaten finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/annette-froehmel
Live-Online-Seminar
Jede Patientenakte hat eine eigene Historie zu erzählen und die Krankheiten verlaufen unterschiedlich und stellen die Betroffenen vor einer Herausforderung. Der Umgang mit Patienten sollte immer der Grundsatz des Bio-Psycho- Soziales Konzept im Hintergrund haben und sämtliche Faktoren der Diversität und Vielfalt mitberücksichtigen.
Die Veranstaltung sollte einen Austausch über die aktuelle TBC-Lage in Deutschland und Europa wiedergeben und sich mit den typischen Konformitäten der Erkrankungen wie etwa
Update- der Diagnostik
Nebenwirkungen der Therapie
Isolation und Stigmatisierung
Psychische und soziale Belastungen der Betroffen
wiedergeben.
Live-Online-Seminar
Die Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt zählt zu den länderspezifisch geregelten Aufgaben. Es soll ein Überblick über die rechtlichen Grundlagen gegeben und das praktische Vorgehen an Beispielen dargelegt werden.
Düsseldorf
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zur Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit oder Straftat. Eingegangen wird auf die Vorsorgepflichten der Lebensmittelunternehmer in der Handelskette und für die Betriebshygiene, die in der VO (EG) Nr. 852 / 2004 mit Hauptverantwortung und HACCP festgelegt sind.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG, die Compliance-Norm mit dem generellen Gebot der Vermeidung oder dem wesentlichen Erschweren betriebstypischer Zuwiderhandlungen.
Welche Sanktionen sind im Fall einer Ordnungswidrigkeit gegen die persönlich Verantwortlichen möglich und wie kann man – entweder gemeinsam oder auch nur alleine – gegen das Unternehmen vorgehen? Hier werden die Einziehung von Taterträgen (früher Verfall) und die Verbandsgeldbuße erörtert und die möglichen Berechnungsmodelle gegenübergestellt – aber auch ein Vergleich zur Straftat gezogen. Auf die EU-Kontrollverordnung VO (EU) 2017 / 625 und ihrer Vorgabe, betrügerische und irreführende Praktiken aufzudecken und erlangte Tatvorteile wegzunehmen, wird eingegangen.
An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: ein Bußgeldbescheid gemeinsam gegen die natürliche Person und gegen das Unternehmen und auch der selbständige Bußgeldbescheid (Einziehungsbescheid) nur gegen das Unternehmen.
Die Zumessungskriterien für die Geldbuße – ihrem Sanktionsteil und Abschöpfungsteil – werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.
Live-Online-Seminar
Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben.
Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert:
Wohin platziere ich Eltern?
Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern?
Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder?
Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um?
Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert...
Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen.
Zusätzlich wird die standardisierte Durchführung von SOPESS anhand von Videobeispielen illustriert und Sie werden Gelegenheit haben, konkrete Fragen zu der Durchführung und Auswertung der einzelnen Testaufgaben zu stellen."
Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter:
kkg-nrw.de
* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter:
kkg-nrw.de
* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
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Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter:
kkg-nrw.de
* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
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Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter:
kkg-nrw.de
* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
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Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter:
kkg-nrw.de
* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
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Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter:
kkg-nrw.de
* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
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Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter:
kkg-nrw.de
* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.
Der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) stellt einen wichtigen Meilenstein für die digitale Transformation des Gesundheitswesens in Europa dar. Diese Online-Veranstaltung bietet Ihnen einen fundierten Einstieg in die Thematik und beleuchtet insbesondere die Bedeutung für den öffentlichen Gesundheitsdienst.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst, die sich über die europäischen Entwicklungen im Bereich Gesundheitsdaten informieren und auf die kommenden Veränderungen vorbereiten möchten.
Berlin
Kinder und Jugendliche mit sogenanntem „komplexen Hilfebedarf“ sind in vielen sozialen Hilfesystemen in volviert mit dem Eindruck, dass keine Einzelhilfe richtig greifen kann. Desto spezialisierter die Hilfen werden und sich „abgrenzen“, um handlungsfähig zu bleiben, desto eher gibt es Kinder und Jugendliche, welche in die einzelnen Hilfen des Gesamtsystems nicht passen. Viele Mitarbeitende in sozialen Berufen fühlen sich dabei in ihrer Arbeit unwirksam und reagieren mit Unzufriedenheit und Enttäuschung. Manchmal richtet sich diese Enttäuschung gegen andere Mitglieder der Hilfesysteme, da niemand oder nichts zu helfen scheint. Manchmal richtet sich diese Enttäuschung gegen die Kinder und Jugendliche, welche so viel Hilfe erhalten und sich scheinbar nicht helfen lassen können.
Die Fortbildung will in dieser Situation der Überforderung mit traumapädagogischen Überlegungen berufliche Orientierung vermittelten. Auch wenn es danach noch die gleiche Anzahl von Abbrüchen, Systemwechsel und Rettungsstellen-Vorstellungen gibt, dann ist doch die Chance hoch, dass die einzelnen Mitarbeitenden sich dabei nicht so schlecht fühlen und es weniger Vorwürfe untereinander und gegenüber den Kindern und Jugendlichen gibt. Bei gleicher Anzahl von Krisen, könnte jede einzelne Krise eventuell weniger retraumatisierend sein. Dieses alleine könnte die Langzeitprognose der Kinder und Jugendlichen mit komplexem Hilfebedarf verbessern UND die berufliche Zufriedenheit der Helfenden positiv beeinflussen.
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrundeliegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).
In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.
Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.
Der erste Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit den Themen Geschlecht: Identität, Inkongruenz und Dysphorie. Die Beratung von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Geschlechtsidentität und Geschlechtsdiskongruenz ist ein sensibler Bereich. Die Beratung kann verschiedene Aspekte umfassen, wie die Exploration der individuellen Geschlechtsidentität, die Unterstützung bei der Bewältigung von Geschlechtsdiskongruenz, die grundsätzliche Vermittlung von Informationen über geschlechtsbezogene Themen sowie die Unterstützung von Rollen- und Identitätsfindung. Entsprechende Beratungsansätze werden erläutert und diskutiert. Es ist Zeit für Fragen und Austausch.
Live-Online-Seminar
Im Rahmen des Paktes für den ÖGD schrieb das Bundesgesundheitsministerium den Förderaufruf „Strukturelle Stärkung und Weiterentwicklung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD)“ vom 10.08.2022 aus. Als eines von vielen Projekten erhielt RESILIENT den Zuschlag als Verbundprojekt zwischen den Gesundheitsämtern der Städte Dresden, Stuttgart und Frankfurt a. M. und dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) der Technischen Universität Dresden. Ziel von RESILIENT ist die Entwicklung und Erprobung eines Instrumentes zum kleinräumigen Monitoring der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung unter Einbezug sozialer Faktoren als auch Umweltbedingungen (Gesundheitsindex genannt), das die Grundlage für eine integrierte strategische Gesundheitsplanung bildet. Die kleinräumige Darstellung ermöglicht den Gesundheitsämtern durch die Ableitung von Bedarfen nicht nur, Angebote besser steuern zu können, sondern auch eine evidenzbasierte Grundlage für ämterübergreifende Fachplanungen (z.B. gesundheitsbezogener Klimaschutz) und Ressourcensteuerung zu bekommen. Das Online-Live-Seminar stellt den aktuellen Stand des Projektes vor und geht dabei besonders auf die ämter- und städteübergreifende Zusammenarbeit, den Findungsprozess hin zu den eingeschlossenen Indikatoren sowie die Indexbildung ein. Ergebnisse zur Anwendung des Gesundheitsindex‘ in der Praxis und Erfahrungen aus den am Projekt beteiligten Städten werden geteilt und die erworbenen Kompetenzen vorgestellt.
Düsseldorf
Die Netzwerkarbeit innerhalb der Kommune hat eine zentrale Bedeutung unter anderem für eine
erfolgreiche kommunale Gesundheitsförderung. Die Teilnehmenden erhalten zunächst eine
Einführung in die Grundlagen und Bedeutung der Netzwerkarbeit in der kommunalen
Gesundheitsförderung. Anschließend werden relevante Prozesse wie das Gewinnen und die
Einbindung von Netzwerkpartner/-innen, sowie die Steuerung von Netzwerken thematisiert.
Zusätzlich widmen wir uns der Rolle und Haltung von Moderator/-innen in Netzwerken.
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.
Die Hygiene in der Pflege beinhaltet alle erforderlichen Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen, um Krankheiten zu vermeiden und die Gesundheit der Patient:innen und des Personals zu erhalten. Diese Vorgaben gelten für Pflegeeinrichtungen, für die ambulante/häusliche Pflege und auch für stationäre Aufenthalte in Altenpflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus. Pflegeeinrichtungen und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens unterliegen umfangreichen Anforderungen an das Hygienemanagement. Ein Hygienekonzept nach § 35 IfSG soll Mitarbeiter und Patienten vor Infektionen schützen.
Was ist bei der Hygiene in der Pflege zu beachten? Welche rechtlichen Vorgaben sind für die Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen wichtig? Was beinhaltet ein Hygieneplan und ist er in allen Bundesländern gleich?
Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Live-Online-Seminar
Das Infektionsschutzgesetz überträgt den Gesundheitsämtern die Aufgaben, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Um dem gerecht zu werden, ermitteln vor allem die Mitarbeitenden des Bereichs Infektionsschutz/Hygiene immer dann, wenn dem Gesundheitsamt Erkrankungs- und Verdachtsfälle gemeldet werden und meldet die Erkenntnisse weiter. Außerdem werden entsprechend notwendige Maßnahmen eingeleitet.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die in diesem Bereich neu ihre Tätigkeit aufgenommen haben. Sie bietet einen Einstieg in das Meldewesen und vermittelt einen Überblick über die Ermittlungs- und Meldetätigkeit. Dabei soll besonders auf Fragen der Teilnehmenden eingegangen und anhand praktischer Übungen das Grundwissen gefestigt werden.
Live-Online-Seminar
Das Infektionsschutzgesetz überträgt den Gesundheitsämtern die Aufgaben, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Um dem gerecht zu werden, ermitteln die Mitarbeitenden immer dann, wenn dem Gesundheitsamt Erkrankungs- und Verdachtsfälle gemeldet werden und meldet die Erkenntnisse weiter. Außerdem werden entsprechend notwendige Maßnahmen eingeleitet.
Gemäß § 23 Abs. 3 Nr. 8 des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) haben Zahnarztpraxen nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft (dieser entspricht den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts) Maßnahmen zu treffen, um nosokomiale Infektionen zu verhüten und die Weiterverbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden. Ebenso können Zahnarztpraxen gemäß § 23 Abs. 6 IfSG durch das Gesundheitsamt infektionshygienisch überwacht werden. Des Weiteren gibt § 36 Abs. 2 IfSG den Gesundheitsämtern die Möglichkeit Einrichtungen infektionshygienisch zu überwachen, bei denen die Möglichkeit besteht, dass durch Tätigkeiten am Menschen durch Blut Krankheitserreger übertragen werden.
In dieser Veranstaltung werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt: infektiologische Meldungen, Ermittlungen sowie Begehung der Zahnärztlichen Praxis.
Hierbei handelt es sich um ein Pflichtmodul der Weiterbildung zum/zur Fachzahnarzt/Fachzahnärztin für Öffentliches Gesundheitswesen. Dieses Pflichtmodul besteht aus zwei Teilen.
Live-Online-Seminar
Für die Erteilung der Heilpraktikererlaubnis müssen Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärter eine Überprüfung beim zuständigen Gesundheitsamt beziehungsweise bei der nach Landesrecht zuständigen Stelle erfolgreich absolvieren.
In dieser Veranstaltung werden die gesetzlichen Grundlagen sowie Leitlinien zur Heilpraktikerüberprüfung dargestellt. Zudem erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die praktische Umsetzung im Gesundheitsamt
Live-Online-Seminar
In dieser Mittagsfortbildung werden die Rechtsgrundlagen der Einstellungsbegutachtung im Beamtenrecht vermittelt. Anhand von Fallbeispielen wird die praktische Umsetzung im amtsärztlichen Alltag veranschaulicht.
Berlin
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist aufgrund seines umfassenden Auftrages zuständig für viele unterschiedliche Zielgruppen, die er berät, begleitet und unterstützt. Auf der Basis von vorliegenden Rechtsansprüchen und Eingriffsnormen bewilligen, planen und steuern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendige und geeignete gesundheitliche Hilfen und Maßnahmen. Dieses umfangreiche Aufgabenspektrum erfordert nicht nur ein hohes Maß an fachlichen Kompetenzen, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den Aufbau und das Verwaltungshandeln innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Situation macht es für kommunale Arbeitgeber notwendig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD besonders zu begleiten und sicherzustellen, dass sie relevante Kompetenzen erhalten.
In diesem zweitägigen Seminar wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD verwaltungsspezifisches Wissen und Kompetenzen vermittelt, wiedereinsteigenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und gezielt Fragen zu klären.
Live-Online-Seminar
Das Sozialpädiatrische Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen (SOPESS) ist ein standardisiertes Testverfahren, das speziell für die Schuleingangsuntersuchung entwickelt wurde. Es erlaubt eine orientierende Untersuchung des kindlichen Entwicklungsstandes im Vorfeld der Einschulung und ist in vielen Bundesländern als fester Bestandteil der Schuleingangs-untersuchungen etabliert. SOPESS bildet eine wichtige Grundlage sowohl für die schulärztliche Beratung als auch für die Gesundheitsberichterstattung auf kommunaler und Landesebene.
Ziel der Veranstaltung ist es, Grundlagen für eine valide und qualitätsgesicherte Testdurchführung zu vermitteln. Dazu werden die Test-Items einzeln vorgestellt und Hintergrundwissen sowie praktische Tipps zur Test-durchführung vermittelt.
Die Teilnehmenden werden gebeten Ihre SOPESS Unterlagen bereitzuhalten.
Berlin
Krankenhäuser befinden sich im Wandel: Neue medizinische Anforderungen, steigende Hygienestandards, technische Innovationen und der Klimawandel beeinflussen die Bauplanung grundlegend. Mitarbeitende im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) sind in Bau- und Umgestaltungsprozesse eingebunden – doch was genau ist ihre Rolle? Welche Anforderungen sind zu prüfen, welche Stellungnahmen zu formulieren?
In dieser dreitägigen Fortbildung erhalten Sie fundiertes Wissen zur Beurteilung von Krankenhausbauprojekten aus Sicht des ÖGD – praxisnah, interdisziplinär und mit realen Projektbeispielen.
Folgende Inhalte sollen vermittelt werden:
• Rolle des Gesundheitsamts bei Bauprojekten: Stellungnahmen, Prüfpflichten,
Empfehlungen
• Bauhygiene: Anforderungen an Materialien, Oberflächen und Raumkonzepte
• Trinkwasserinstallation: Hygienisch sichere Planung nach aktuellen Normen
• Raumlufttechnik: Anforderungen nach VDI 6022 und DIN 1946-4
• Baulich-funktionelle Anforderungen an Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte
(AEMP)
• Wegeführung im Krankenhaus: Hygiene und gesteigerte Zufriedenheit durch klare
Verkehrsflüsse
• Klimaanpassung bei Klinikneubauten: Raumausrichtung, Fenstergrößen, Kühlung
• Planung moderner Operationsabteilungen – den Blick über den Tellerrand wagen
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).
In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.
Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.
Der zweite Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Suizidalität. Ziel dieser Veranstaltung ist, die Sicherheit im Umgang mit dem Thema Suizidalität bei jungen Menschen zu steigern. Dazu wird intensiv mit Fakten, Wissen und Erfahrungsschätzen zu Handlungsmöglichkeiten und Therapiemöglichkeiten Orientierung vermittelt. Ziel ist es, in einer Situation, in welcher sich berechtigt viele Menschen handlungsunfähig fühlen, als Fachkraft die kognitive Flexibilität und Handlungsfähigkeit zu behalten.
Um die kognitive Flexibilität nicht nur mit Blick auf die Akutsituation, sondern auch im größeren Rahmen zu behalten, wird am Nachmittag der Schwerpunkt auf die Metaebene gelegt. Ziel ist auch hier mit Professionalität mit den jungen Menschen und ihrer Familie zusammen orientiert zu bleiben, sodass die jungen Menschen und ihre Familie die schwierige Phase sicher und nachhaltig gesund durchleben können. Es ist Zeit für Fragen und Austausch.
Live-Online-Seminar
Mitarbeitende im öffentlichen Gesundheitsdienst stehen häufig vor komplexen Situationen mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. Benötigt werden eine ICD-10-basierte, funktionsorientierte Einordnung, deeskalierende Gesprächsstrategien, strukturierte Risikoabwägung und rechtssichere Dokumentation - insbesondere an Schnittstellen zu Kliniken, Praxen und sozialen Diensten.
Die Fortbildung vermittelt praxisnah die ICD-10-GM-Diagnostik (F60.*), typische Verlaufs- und Krisenbilder sowie DBT-/MBT-informierte Mikrointerventionen. Berücksichtigt werden die S3-Leitlinie zur Borderline-Persönlichkeitsstörung (DGPPN) sowie - zur Orientierung - zentrale Empfehlungen aus NICE (CG78/CG77) und ein kurzer Ausblick auf relevante Konzepte der ICD-11.
Der Dozent leitet einen Sozialpsychiatrischen Dienst und bringt langjährige klinische Erfahrung aus einer BPS-Schwerpunktstation ein.
Lernziele (kompetenzorientiert):
Häufige Persönlichkeitsstörungen nach ICD-10-GM sicher einordnen und Fallkonstellationen im Gesundheitsamt erkennen
Mindestens drei deeskalierende Gesprächsinterventionen anwenden (Validierung, klare Grenzen, verbindliche Absprachen)
Akute Gefährdung strukturiert prüfen, PsychKG-Relevanz entscheiden und dokumentieren
Versorgungspfade und Schnittstellen koordinieren (Krisendienste, ambulante Psychotherapie, Kliniken)
Nutzen für die Praxis:
Kompakte Checklisten für Risikoabwägung und Dokumentation
Gesprächsleitfaden mit praxiserprobten Satzbausteinen
Entscheidungsbaum für Alternativen zur Unterbringung und PsychKG-Schwellen
Format/Methoden:
Impuls mit Leitlinien-Update, Fallvignetten, Übungssequenzen zur Gesprächsstruktur sowie kollegialer Austausch mit Transferaufgaben für den Behördenalltag
Leitlinienbezug:
DGPPN S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörung (14.11.2022); NICE CG78/CG77, zuletzt überprüft am 30.07.2024; aktuelle ICD-10-GM 2025 (BfArM). (
register.awmf.org)
Live-Online-Seminar
Die Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDis) nehmen eine zentrale Rolle in der gemeindenahen Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ein. Ihre Arbeit zielt darauf ab, Betroffene in ihrem Lebensumfeld zu unterstützen, Teilhabe zu ermöglichen, Krisen frühzeitig zu erkennen und im besten Falle abzuwenden. Damit leisten die SpDis einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Klinikaufenthalten und zur Stabilisierung im Alltag.
Kernaufgaben der SpDis sind Beratung, Krisenintervention, Begleitung in psychosozial belasteten Lebenssituationen sowie die Koordination von Hilfen im Netzwerk mit Ärztinnen und Ärzten, Kliniken, Mitarbeitenden der Eingliederungshilfe, Angehörigen und weiteren sozialen Diensten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf niedrigschwelliger Erreichbarkeit, aufsuchender Arbeit und der Förderung von Selbstständigkeit.
Die Fortbildung vermittelt Grundlagen zu diesen Kernaufgaben und stellt die wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder vor, mit denen SpDi-Mitarbeitende regelmäßig konfrontiert sind - hierzu zählen affektive Störungen, Psychosen, Abhängigkeitserkrankungen und dementielle Störungen. Neben der Darstellung typischer Symptome und Verläufe wird aufgezeigt, welche Unterstützungs- und Interventionsmöglichkeiten in der sozialpsychiatrischen Praxis besonders relevant sind.
Ziel der Fortbildung ist es, ein vertieftes Verständnis für die Arbeitsweise der SpDis und die Bedarfe der Klientinnen und Klienten zu schaffen sowie Handlungssicherheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen zu fördern.
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).
In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.
Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.
Der dritte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen:
Die Entwicklung vom Jugendlichen zum Erwachsenen war noch nie trennscharf und verläuft mittlerweile sogar häufig längerfristiger (Emerging Adulthood) und auch mit größerer interindividueller Bandbreite. In der Folge kam es in den letzten Jahren zu intensiven Diskussionen bezüglich der Notwendigkeit einer juristischen und institutionellen Flexibilisierung zur Unterstützung dieses Übergangs. Trotz positiver Entwicklungen in diesen Bereichen führt eine weiterhin juristisch und institutionell vielerorts starre Trennung zwischen Jugend- und Erwachsenenbereich viel zu häufig zum Verlust vertrauter Anlaufstellen und Bezugspersonen, bedarfsangepasster Angebote und letztendlich zum Behandlungsabbruch. Der folgende Vortrag soll einen kurzen Einblick in die aktuellen rechtlichen und institutionellen Hürden und Chancen im Hinblick auf die Transition beleuchten. Die Fortbildung will dabei vor allem auch den Übergang von der Eingliederungshilfe Jugend zur Eingliederungshilfe Erwachsene in den Blick nehmen und hier auch die oft intensiven Diskussionen um die Personenkreiszuordnungen zu den Paragrafen 35a SGB VIII, 99 SGB IX und Paragraf 41 SGB VIII aufgreifen und die Rollen der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste und sozialpsychiatrischen Dienste in diesem Prozess thematisieren.
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).
In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.
Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.
Der vierte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit den Themen geistige Behinderung und psychische Störungen. Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung psychiatrischer Symptome und Erkrankungen. Die Schnittstellen zwischen Sozial- und Entwicklungspädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie sind im Bereich Verhaltensauffälligkeiten und geistiger Behinderung groß - heftige Auswirkungen auf das familiäre System, aber auch auf Kita und Schule sind oft die Folge. Immer noch gibt es aber auch im ambulanten Bereich hierfür wenig diagnostische und therapeutische oder Beratungsangebote.
Die Fortbildung vermittelt einerseits einen praxisbezogenen Überblick zu häufigen Vorstellungsgründen, diagnostischen Abläufen, ätiologischen Aspekten und therapeutischen Interventionen. Sie soll andererseits unter Beleuchtung von „blinden Flecken“ im Gesundheitssystem dazu anregen, bisherige Versorgungsangebote kritisch zu hinterfragen und im Sinne einer höheren Teilhabeermöglichung für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung weiterzudenken. Hier wird zum interaktiven interdisziplinären Austausch unter den Teilnehmenden eingeladen.
Hamburg
Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) bringt für Gesundheitsämter zahlreiche
Herausforderungen mit sich: Wie lässt sich die Umsetzung im eigenen Amt erfolgreich gestalten?
Welche bewährten Lösungsansätze gibt es bereits in anderen Gesundheitsämtern? Und wie
können kommunale Kooperationen effektiv und zielgerichtet aufgebaut werden?
Wir laden Sie herzlich zu ÖGD Kommunal Connect ein – unserem Veranstaltungsformat zur
Stärkung regionaler Netzwerke im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), dieses Mal mit Fokus
auf den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und Lösungen rund um die TI-Anbindung der
Gesundheitsämter. Bringen Sie Ihre Erfahrungen, Fragen und Ideen ein, diskutieren Sie in
interaktiven Workshops und profitieren Sie vom direkten Austausch mit Kolleg:innen und TI-
Expert:innen.
Unser Ziel: Gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln und nachhaltige regionale Netzwerke im
ÖGD stärken.
Hinweise zur Anmeldung:
Begrenzte Plätze, daher bitte max. 1–2 Personen pro Gesundheitsamt.
Bei Absage bitte frühzeitig Bescheid geben – so können Wartelistenplätze nachrücken.
Düsseldorf
Dieser Workshop zur interkulturellen Kompetenz richtet sich an Personal aus der Lebensmittelüberwachung und zielt darauf ab, die Teilnehmenden für die Herausforderungen in einer zunehmend diversen Gesellschaft zu sensibilisieren. In der sich wandelnden Lebensmittelbranche ergeben sich täglich komplexe Kontrollsituationen, die interkulturelles Verständnis und Feingefühl erfordern.
Ziel ist es, den Teilnehmenden praktische Werkzeuge zu vermitteln, um kulturelle Unterschiede zu verstehen und effektiv mit Menschen verschiedener Hintergründe zusammenzuarbeiten. Durch interaktive Übungen und Fallstudien werden die interkulturellen Kompetenzen erweitert und ein aktiver, wertschätzender Umgang mit kultureller Vielfalt gefördert.
Der Workshop bietet eine Plattform, um Strategien für eine inklusive und effektive Lebensmittelüberwachung zu entwickeln. Die Teilnehmenden reflektieren ihre Erfahrungen und erarbeiten innovative Lösungsansätze. Durch die Stärkung der interkulturellen Kompetenzen werden sie befähigt, ihre Rolle in einer multikulturellen Gesellschaft professionell wahrzunehmen und somit zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit für alle Bevölkerungsgruppen beizutragen.
Live-Online-Seminar
Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs vor Ort, der verpflichtend für 5–10 % der Beschäftigten in jedem Betrieb ist, erhalten die Teilnehmenden in diesem 2-stündigen Live-Online-Seminar eine handlungsorientierte Auffrischung in Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit den wichtigsten Notfällen. Dabei werden, aufbauend auf dem Vorwissen der Teilnehmenden, die Maßnahmen erklärt und live demonstriert.
Um darüber hinaus praktische Übungen zu ermöglichen, wird empfohlen
- zu zweit teilzunehmen
- mit Webcam teilzunehmen
- eine Übungsmatte oder ein großes Handtuch, sowie den dafür erforderlichen Platz
bereitzuhalten.
Live-Online-Seminar
Um die Einrichtungen des Gesundheitswesens und das Gesundheitswesen als Ganzes auf Krisenereignisse vorzubereiten, braucht es ein koordiniertes Management aller relevanten Akteure. Dies sind vor allem die Krankenhäuser, die Rettungs- und Sanitätsdienste, die ambulanten Praxen, die stationäre und ambulante Pflege und der Öffentliche Gesundheitsdienst. Ferner aber auch Apotheken, Logistikdienstleister, Labore, Bestattungsunternehmen, Energie- und Wasserversorger sowie einige weitere.
Das eintägige Basisseminar ist offen für alle Personen, die für das Krisenmanagement bei diesen Akteuren verantwortlich oder damit befasst sind. Es klärt über die aktuellen Rahmenbedingungen des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes auf, weist in das Konzept der Gesundheitlichen Krisenkoordination (GeKKo) ein und trägt zur Vernetzung der teilnehmenden Akteure bei.
Das Basisseminar ist der Einstieg in weitere, dann akteurspezifische Fort- und Weiterbildungen.
Live-Online-Seminar
Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs vor Ort, der verpflichtend für 5–10 % der Beschäftigten in jedem Betrieb ist, erhalten die Teilnehmenden in diesem 2-stündigen Live-Online-Seminar eine handlungsorientierte Auffrischung in Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit den wichtigsten Notfällen. Dabei werden, aufbauend auf dem Vorwissen der Teilnehmenden, die Maßnahmen erklärt und live demonstriert.
Um darüber hinaus praktische Übungen zu ermöglichen, wird empfohlen
- zu zweit teilzunehmen
- mit Webcam teilzunehmen
- eine Übungsmatte oder ein großes Handtuch, sowie den dafür erforderlichen Platz
bereitzuhalten.
Live-Online-Seminar
Transkulturelle Kompetenz ist als Qualitätsstandard für die Akteurinnen und Akteure im Öffentlichen Dienst zunehmend von Bedeutung, da in der Gesellschaft kulturelle Vielfalt mehr und mehr sichtbar und wirksam wird.
Dies zeigt sich auch in den Aufgabenfeldern des Öffentlichen Gesundheitsdienstes:
So gehören zur Lebenswelt von Migrantinnen und Migranten ihr Migrationshintergrund, ihre ihnen eigene Kultur, Religion und Lebensweise.
Nur mit interkultureller Kompetenz kann auf die verschiedenen Personenkreise auftrags- und zielgruppenorientiert eingegangen werden, zum Beispiel in Beratungs- oder Begutachtungskontakten.
Fehlt diese Kompetenz, können Konflikte im Kontakt und in der Umsetzung von Aktivitäten entstehen.
In der Veranstaltung wird aus verschiedenen Blickwinkeln auf die in unserer Gesellschaft vertretenen Kulturkreise eingegangen:
Inwiefern sind Kenntnisse der spezifischen Krankheiten, wie auch der Interpretation der Laborbefunde im klinischen Alltag relevant? Sind die uns hier bekannten Übersichtstabellen noch unkritisch einsetzbar?
Live-Online-Seminar
Die Frage der Notwendigkeit einer Krankenbehandlung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ist ein regelmäßiger Gutachtenanlass im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Düsseldorf
Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisations-formen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheits-behörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung.
Mit diesem Veranstaltungsformat steht nun ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvortrag und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.
Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht anhand der von Ihnen eingebrachten Fragen und Fallbeispiele erörtert und die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert.
Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen und Fragen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen bis vier Wochen vor dem Termin bei Frau Hoffmann einzureichen unter: hoffmann@
akademie-oegw.de
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.
Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis zum 19.02.2026 an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.
Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.
Laut §35 des Infektionsschutzgesetzes überwachen die Gesundheitsämter die Einhaltung infektionshygienischer Belange in verschiedenartigen pflegerischen Einrichtungen. Dazu zählen auch Pflegedienste, die außerklinische Intensivpflege anbieten. Ziel dabei ist, übertragbare Krankheiten des Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick zum Thema Begehungen in der Außerklinischen Intensivpflege und zeigt Besonderheiten im Vorgehen am Beispiel der Checkliste des Länderarbeitskreises.
Was ist bei Begehungen von Pflegediensten der Außerklinischen Intensivpflege zu beachten? Welche rechtlichen Vorgaben sind wichtig und sind diese er in allen Bundesländern gleich?
Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Live-Online-Seminar
Im Rahmen der Reihe Deep Dive GBE bekommen Sie einen vertiefenden, monothematischen Input zu Daten, Methoden, GBE-Indikatoren und Indikatorensätzen sowie GBE-relevanten Datenbanken. Die Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe finden mind. einmal pro Quartal als kurze Sessions von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr statt. In dieser Deep Dive Einheit geht es um wissenswertes rund um die Krankenhausdiagnosestatistik.
Live-Online-Seminar
Die HIV und STI-Beratungsstellen der Gesundheitsämter sind Ansprechpartner für Fragen zu HIV, AIDS, sexuell übertragbaren Infektionen und zur sexuellen Gesundheit.
In diesem Einführungskurs erhalten die Teilnehmer:innen ein fundiertes Fachwissen zu den medizinischen und sozialen Aspekten der HIV/STI-Beratung. Neben einem Überblick zu den relevanten sexuell übertragbaren Infektionen, zu Risiken und zur Prävention werden vor allem die Rahmenbedingungen einer STI-Beratung sowie Anlässe, Zielsetzung und rechtliche Grundlagen vorgestellt. Auch Grundlagen zur Prävention durch Impfung, z.B. gegenüber HPV, HBV und Mpox sowie Testmöglichkeiten werden als Bestandteil der Beratung besprochen. Anhand von Fallbeispielen erhalten die Teilnehmer:innen Einblick in die tägliche Praxis der STI-Beratung und in die Vielfalt von Lebenswelten mit spezifischen Bedarfen zu Sexualität und sexueller Gesundheit. Und auch die Bedeutung der Netzwerkarbeit in der HIV-/STI-Beratung wird vorgestellt und diskutiert.
Lernziele Modul 1
Die TN:innen kennen die Rahmenbedingungen und unterschiedlichen Anlässe einer Beratung zur sexuellen Gesundheit.
Die TN:innen kennen die rechtlichen Grundlagen der STI-Beratung auf Bundes- und Landesebene.
Die TN:innen kennen die Leitsymptome von STI.
Die TN:innen können mögliche Übertragungsrisiken von STI einschätzen und abklären.
Die TN:innen können die relevanten sexuell übertragbaren Infektionen, deren Risiken und Möglichkeiten der Prävention erläutern.
Die TN:innen kennen die Grundlagen zu impfpräventablen STI, wie HPV, HBV und Mpox..
Die TN:innen können die Testangebote für STI und Testergebnisse erläutern.
Die TN:innen kennen die Bedarfe unterschiedlicher Zielgruppen in der STI-Beratung.
Die TN:innen können eigene Handlungsoptionen in der STI-Beratung erarbeiten, reflektieren und steuern.
Die TN:innen kennen die Grundlagen von Netzwerkstrukturen und Gremienarbeit im Bereich STI-Beratung.
Düsseldorf
Dieser Kurs richtet sich in erster Linie an Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihre Tätigkeit im ÖGD erst vor kurzer Zeit aufgenommen haben, aber auch an Zahnärztinnen und Zahnärzte, sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Zahnärztlichen Diensten, die an den Kursinhalten interessiert sind.
Neben fachlicher Kompetenz ist auch die Kenntnis gesetzlicher Grundlagen ein sehr wichtiger Baustein zahnmedizinischer Tätigkeit im ÖGD. Dieser Kurs vermittelt die jeweiligen gesetzlichen Grundlagen für die zahnärztliche Untersuchung in Kindertagesstätten und Schulen, die bundeseinheitliche gesetzliche Grundlage der Gruppenprophylaxe und Basiskenntnisse der Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit Praxisbegehungen anhand der jeweiligen gesetzlichen Regelungen der Länder.
Neben den gesetzlichen Grundlagen der Kernaufgaben von Zahnärztinnen und Zahnärzten im ÖGD werden auch grundsätzliche Kenntnisse der o. g. Tätigkeiten vermittelt, unter anderem Standards der Befunderhebung und Dokumentation im Zusammenhang mit der zahnärztlichen Untersuchung.
Die Teilnehmenden werden gebeten, (soweit bekannt) alle für sie relevanten und verbindlichen Rechtsgrundlagen zur Veranstaltung mitzubringen.
Live-Online-Seminar
In vier Stunden vermittelt diese Fortbildung, wie generative KI im Gesundheitsamt rechtskonform und praxisnah Mehrwert stiftet:
Von der datenschutzkonformen Recherche (Suchmaschinen & RAG-Workflows) über strukturierte Wissensarbeit mit Second-Brain-Methoden bis zur Automatisierung wiederkehrender Aufgaben. Im Fokus stehen DSGVO-Grundlagen und der aktuelle EU-AI-Act-Fahrplan.
Aufbauend auf langjähriger eigener Praxis im ÖGD und in der Lehre demonstriert der Dozent produktive Muster mit Notion (P.A.R.A.) und ersten MCP-Agenten (Model Context Protocol) für wiederholbare, auditierbare Abläufe.
Da sich die Möglichkeiten und Tools im Bereich der KI erwartungsgemäß noch stark verändern, können auch die tatsächlichen Inhalte der Veranstaltung noch entsprechend angepasst werden.
Lernziele (kompetenzorientiert):
Typische ÖGD-Use-Cases rechtlich einordnen (DSGVO, EU-AI-Act) und Risiken minimieren
Einen sicheren Recherche- und RAG-Workflow mit Prompt-Vorlagen und Datenminimierung entwerfen
Ein persönliches Behörden-„Second Brain“ mit P.A.R.A. in Notion skizzieren (Wissens- & Aufgabenfluss)
Möglichkeiten von MCP-Agenten verstehen, um behördliche Tools/Daten kontrolliert anzubinden
Nutzen für die Praxis:
Checkliste „DSGVO-Quick-Check für KI-Workflows“ inkl. DPIA-Hinweisen
Prompt- und Suchmuster für Fallbearbeitung, Protokollierung und Wissensaufbereitung
Blaupause für Notion-Arbeitsbereiche nach P.A.R.A. (Projekte / Areas / Resources / Archive) mit Hand-Over-Regeln
Format/Methoden:
Impuls mit Rechts- und Governance-Update, Live-Demos (Recherche, Notion-Setups, MCP-Beispiel), kollegialer Austausch und Transferaufgaben für den Behördenalltag
Standards/Quellen:
EU-AI-Act: Zeitplan & Pflichten (EU-Kommission) (Digitale Strategie Europa),
DSK-Orientierungshilfe „KI & Datenschutz“ (06.05.2024) und RAG-Hinweise (2025) (Datenschutzkonferenz) und (
datenschutz.de),
BMI-Leitlinien zu KI in der Bundesverwaltung (BMI Bundesportal),
BfDI-Handreichung zum KI-Einsatz in Behörden (BfDI),
P.A.R.A.-Methode (Tiago Forte) & Notion „Ultimate Brain 3.0“ (Thomas Frank) (Forte Labs),
Model Context Protocol (Anthropic): Einführung & Spezifikation (Anthropic),
Impulse aus GovTech-Ökosystem & TUM Think Tank (Public-Sector-KI) (
govtechcampus.de)
Live-Online-Seminar
Mitarbeitende im öffentlichen Gesundheitsdienst stehen häufig vor komplexen Situationen mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. Benötigt werden eine ICD-10-basierte, funktionsorientierte Einordnung, deeskalierende Gesprächsstrategien, strukturierte Risikoabwägung und rechtssichere Dokumentation - insbesondere an Schnittstellen zu Kliniken, Praxen und sozialen Diensten.
Die Fortbildung vermittelt praxisnah die ICD-10-GM-Diagnostik (F60.*), typische Verlaufs- und Krisenbilder sowie DBT-/MBT-informierte Mikrointerventionen. Berücksichtigt werden die S3-Leitlinie zur Borderline-Persönlichkeitsstörung (DGPPN) sowie - zur Orientierung - zentrale Empfehlungen aus NICE (CG78/CG77) und ein kurzer Ausblick auf relevante Konzepte der ICD-11.
Der Dozent leitet einen Sozialpsychiatrischen Dienst und bringt langjährige klinische Erfahrung aus einer BPS-Schwerpunktstation ein.
Lernziele (kompetenzorientiert):
Häufige Persönlichkeitsstörungen nach ICD-10-GM sicher einordnen und Fallkonstellationen im Gesundheitsamt erkennen
Mindestens drei deeskalierende Gesprächsinterventionen anwenden (Validierung, klare Grenzen, verbindliche Absprachen)
Akute Gefährdung strukturiert prüfen, PsychKG-Relevanz entscheiden und dokumentieren
Versorgungspfade und Schnittstellen koordinieren (Krisendienste, ambulante Psychotherapie, Kliniken)
Nutzen für die Praxis:
Kompakte Checklisten für Risikoabwägung und Dokumentation
Gesprächsleitfaden mit praxiserprobten Satzbausteinen
Entscheidungsbaum für Alternativen zur Unterbringung und PsychKG-Schwellen
Format/Methoden:
Impuls mit Leitlinien-Update, Fallvignetten, Übungssequenzen zur Gesprächsstruktur sowie kollegialer Austausch mit Transferaufgaben für den Behördenalltag
Leitlinienbezug:
DGPPN S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörung (14.11.2022); NICE CG78/CG77, zuletzt überprüft am 30.07.2024; aktuelle ICD-10-GM 2025 (BfArM). (
register.awmf.org)
Hermeskeil
Die amtsärztliche Leichenschau gehört je nach Rahmenbedingungen zu den ärztlichen Aufgaben des Gesundheitsamtes. Dies kann sowohl die erste Leichenschau mit sicherer Feststellung des Todes und Ausstellung einer Todesbescheinigung betreffen als auch die zweite Leichenschau vor Auslandsüberführung oder Einäscherung, sofern das entsprechende Landesgesetz dies regelt. Zusätzlich erfolgt, ebenfalls nach landespezifischen Vorgaben, die Qualitätskontrolle der Todesbescheinigungen im amtsärztlichen Dienst zur Sicherung der Daten für die Todesursachenstatistik.
Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf der praktischen Übung, um Hemmnisse bei der Leichenschau abzubauen und einen qualitätsgesicherten strukturierten Untersuchungsgang zu erlernen.
Live-Online-Seminar
Einführung in die 2-teilige Veranstaltung "Öffentliche Gesundheit durch Diversität - Diversity und Diskriminierung im Arbeitsalltag".
Wie wirken strukturelle Diskriminierung und institutionelle Barrieren im Gesundheitswesen – und welche Handlungsspielräume hat der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD)? Die Lunchsession bietet einen praxisnahen Einblick in Diskriminierungsmechanismen und die Rolle des ÖGD zwischen Fürsorge, Verwaltung und hoheitlichem Handeln. Zudem geht es um die Frage: Wie kann Diversitätskompetenz nachhaltig im ÖGD verankert werden? Es werden Materialien und Methoden vorgestellt, die speziell für diskriminierungssensible Fortbildungen in Gesundheitsämtern entwickelt wurden. Im Fokus stehen praxisnahe Materialien, darunter eine Toolbox mit interaktiven Übungen, didaktische Leitprinzipien sowie konkrete Umsetzungsideen für die eigene Behörde.
Ein interaktiver Einblick in das Qualifizierungsprojekt „ÖGD+ – Öffentliche Gesundheit durch Diversität“, mit Raum für Fragen, Austausch und Inspiration für eigene Fortbildungskonzepte rundet den Workshop ab.
Ziel: Sensibilisierung, Austausch und praktische Impulse für eine diskriminierungssensible Gesundheitsverwaltung.
Magdeburg
Sie haben Daten analysiert und möchten diese nun in verständliche Berichte oder Faktenblätter überführen. Doch wie gelingt ein klarer Aufbau? Wie lassen sich Daten so visualisieren, dass sie Ihre Leser:innen erreichen? Und wie formulieren Sie Kernbotschaften, die im Gedächtnis bleiben?
In diesem Workshop möchten wir Ihnen einen Überblick geben: Wir beleuchten gemeinsam, wie Sie Faktenblätter und Kurzberichte strukturieren, welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt und worauf es beim Schreiben ankommt. Dabei bleibt Zeit für Ihre Fragen und den Austausch mit anderen Teilnehmenden.
Der Workshop richtet sich an alle, die in der Gesundheitsberichterstattung tätig sind und ihre Berichte noch zielgerichteter gestalten möchten.
Düsseldorf
„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Freiheit und Gesundheit (k)ein Widerspruch?
Richterliche Unterbringungsentscheidungen und Entscheidungen zur Zwangsbehandlung werden von professionellen medizinischen Akteurinnen und Akteuren oftmals mit Erstaunen und manchmal auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Die Materie ist komplex und die zu diskutierenden Fragen sind auch für Juristinnen und Juristen herausfordernd. Ohne den medizinischen Sachverstand der professionellen medizinischen Akteurinnen und Akteure ist eine Entscheidung in Unterbringungs- und Zwangsbehandlungssachen nicht möglich. Die richterlichen Entscheidungen müssen aber immer auch die Freiheitsrechte der Betroffenen berücksichtigen und ihnen nicht selten - insbesondere in Zweifelsfällen - den Vorrang vor einer aus ärztlicher Sicht angezeigten Unterbringung/Behandlung einräumen. Zudem sind teilweise Verfahrenshandlungen geboten, die aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen von Medizin und Jurisprudenz erschweren zusätzlich das gegenseitige Verständnis der beiden Professionen.
In dieser Fortbildung wird vermittelt, welche Feststellungen Gerichte zu treffen haben und wie sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Die relevanten juristischen Fachbegriffe wie z. B. „gegenwärtige erhebliche Gefahr“ und „freie Willensbildung“ werden erklärt und diskutiert. Dabei werden anhand von typischen sowie besonders problematischen Fallbeispielen aus der Praxis die Überlegungen und die Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit nachvollziehbar dargestellt. Es wird auch diskutiert, wie eine effektive Kommunikation zwischen Gericht und den Mitarbeitenden des Sozialpsychiatrischen Dienstes gelingen kann, um im Interesse der Betroffenen, unter Beachtung der rechtsstaatlichen Erfordernisse, eine möglichst gute Entscheidungsfindung zu gewährleisten.
Live-Online-Seminar
Das Sammeln und Aufbewahren von Gegenständen aller Art bei Vernachlässigung des persönlichen Lebensraumes führt dazu, dass Wohnungen unbewohnbar und darüber hinaus Menschen im näheren Wohnumfeld beeinträchtigt werden. Gleichzeitig ziehen sich die betroffenen Menschen häufig aus dem sozialen Umfeld zurück und wehren sich gegen Hilfen.
Mitarbeitende von Gesundheitsämtern, Sozialämtern, Pflegediensten, des ambulant betreuten Wohnens ebenso wie gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer und Mitarbeitende anderer psychosozialer Institutionen stoßen in ihrer Arbeit immer wieder auf Menschen in desolaten Wohnverhältnissen. Diese Fälle sind nicht selten und bedürfen häufig eines großen Ressourceneinsatzes. In den vergangenen Jahren hat diese Problematik vermehrt Eingang gefunden in die wissenschaftliche Diskussion und die praktisch-sozialpsychiatrische Arbeit (Hoarding Disorder im DSM 5 und ICD 11 aber z. B. auch Vermüllungssyndrom nach Dettmering).
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über mögliche Ursachen und die damit am häufigsten assoziierten Krankheitsbilder, die in diesem Zusammenhang auftreten, um hieraus mögliche Hilfsmöglichkeiten ableiten zu können. Zur Veranschaulichung erfolgt die Erarbeitung des Themas an Fallbeispielen in der Großgruppe. Schwerpunkt werden dabei Fragestellungen und praktische sozialpsychiatrische Handlungsmöglichkeiten sein, die sich für Mitarbeitende des ÖGD aus den Bereichen Sozialpsychiatrie, Umweltschutz und Hygiene ergeben.
Live-Online-Seminar
Psychiatrischen Erkrankungen zu verstehen und aus psychiatrischen Gutachten Konsequenz zu
folgern stellt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes
oft vor große Herausforderungen. Daher ist es wichtig das Gutachten systematisch strukturiert
aufgebaut und inhaltlich verständlich geschrieben werden.
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrundeliegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).
In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.
Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.
Der fünfte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Nutzung digitaler Medien. Die Lebenswirklichkeiten von uns allen haben sich durch die Intensivierung der Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Medien stark verändert. Offen, kritisch und praxisorientiert werden in diesem Workshop verschiede Aspekte der digitalen Mediennutzung aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht vorgestellt. Von digitalem Schnullern bis Elternschulungen, von Verwöhnung der Belohnungs- und Motivationssysteme bis hin zu der sozialen Teilhabeermöglichung durch digitale Medien für manche junge Menschen ist es das Ziel, die Beratungskompetenz in diesem uns alle betreffendem Bereich zu erhöhen.
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrundeliegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).
In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.
Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.
Der sechste Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Fetale Alkoholspektrum-Störungen (Fetal Alcohol Spectrum Disorders, FASD). Zahlreiche Kinder und Jugendliche mit Fetalem Alkoholsyndrom leben in Deutschland. Viele Betroffene bekommen nie oder nur sehr spät eine Diagnose. Kinder mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leiden oft unter veränderten Hirnfähigkeiten mit Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Konsequenzabschätzung oder Impulskontrolle mit entsprechenden Anpassungsschwierigkeiten in ihrer sozialen Umwelt. Die Fortbildung bietet einen Überblick über die Symptomatik, Diagnosestellung und mögliche Hilfen, um eine gesunde Entwicklung ohne reaktive Selbstabwertungen oder Verhaltensauffälligkeiten zu ermöglichen.
Live-Online-Seminar
Das Sammeln und Aufbewahren von Gegenständen aller Art bei Vernachlässigung des persönlichen Lebensraumes führt dazu, dass Wohnungen unbewohnbar und darüber hinaus Menschen im näheren Wohnumfeld beeinträchtigt werden. Gleichzeitig ziehen sich die betroffenen Menschen häufig aus dem sozialen Umfeld zurück und wehren sich gegen Hilfen.
Mitarbeitende von Gesundheitsämtern, Sozialämtern, Pflegediensten, des ambulant betreuten Wohnens ebenso wie gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer und Mitarbeitende anderer psychosozialer Institutionen stoßen in ihrer Arbeit immer wieder auf Menschen in desolaten Wohnverhältnissen. Diese Fälle sind nicht selten und bedürfen häufig eines großen Ressourceneinsatzes. In den vergangenen Jahren hat diese Problematik vermehrt Eingang gefunden in die wissenschaftliche Diskussion und die praktisch-sozialpsychiatrische Arbeit (Hoarding Disorder im DSM 5 und ICD 11 aber z. B. auch Vermüllungssyndrom nach Dettmering).
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über mögliche Ursachen und die damit am häufigsten assoziierten Krankheitsbilder, die in diesem Zusammenhang auftreten, um hieraus mögliche Hilfsmöglichkeiten ableiten zu können. Zur Veranschaulichung erfolgt die Erarbeitung des Themas an Fallbeispielen in der Großgruppe. Schwerpunkt werden dabei Fragestellungen und praktische sozialpsychiatrische Handlungsmöglichkeiten sein, die sich für Mitarbeitende des ÖGD aus den Bereichen Sozialpsychiatrie, Umweltschutz und Hygiene ergeben.
Düsseldorf
Die Fortbildungsveranstaltung befasst sich mit einem „kompakten“ Rundumblick über das Lebensmittelrecht.
Sie widmet sich zunächst dem Kerngeschäft in der Überwachung, der eigentlichen Lebensmittelkontrolle vor Ort.
Die damit zusammenhängenden, vielschichtigen Aspekte und Kenntnisse zu den lebensmittelrechtlichen Anforderungen und die Möglichkeiten der Überwachung werden vorgestellt – somit die Rechte und Aufgaben der Lebensmittelkontrolle.
Die Anforderungen an die Lebensmittelkontrolle sind mit dem Unionsrecht gestiegen, wichtige Aspekte und auch die Entscheidungen des EuGHs sind zu beachten, außerdem gilt die Kontrollverordnung VO (EU) 2017/625.
Die in der Praxis wichtigen Lebensmittelrechtsnormen – betreffend die VO (EG) Nr. 178/2002 (Basis-Verordnung), das aktuelle Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) sowie die Hygienemaßstäbe der VO (EG) Nr. 852/2004 und der Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) – werden diskutiert.
Im Falle von Zuwiderhandlungen werden den Teilnehmenden in einem kurzen Überblick die entsprechenden Möglichkeiten im Bußgeldverfahren aufgezeigt.
Düsseldorf
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Es werden die Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit erläutert.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG hinsichtlich der Verantwortlichkeit von Lebensmittelunternehmer, Leitungs- und Entscheidungspersonen.
An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: die Grundzüge für ein Bußgeldbescheid gegen die Handelnde Person sowie ein Bußgeldbescheid gegen den Lebensmittelunternehmer in Verbindung mit der Zurechnungsnorm von § 130 OWiG als Aufsichtspflichtverletzung.
Die Zumessungskriterien für die Geldbuße werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.
Berlin
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Es werden die Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit erläutert.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG hinsichtlich der Verantwortlichkeit von Lebensmittelunternehmer, Leitungs- und Entscheidungspersonen.
An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: die Grundzüge für ein Bußgeldbescheid gegen die Handelnde Person sowie ein Bußgeldbescheid gegen den Lebensmittelunternehmer in Verbindung mit der Zurechnungsnorm von § 130 OWiG als Aufsichtspflichtverletzung.
Die Zumessungskriterien für die Geldbuße werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.
Wittlich
Diese Fortbildung soll einen Überblick über amtsärztliche Gutachtenanlässe im Justizbereich geben. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wittlich statt. Zunächst wird es Impulsvorträge zu den Themen Einstellungsbegutachtung im Justizvollzugsdienst sowie Haftfähigkeit - auch in Abgrenzung zur Gewahrsamsfähigkeit nach Polizeigesetz - und Verhandlungsfähigkeit geben. Im Anschluss erfolgt eine theoretische Einführung in die Organisation der JVA Wittlich. Nach der Mittagspause erhalten die Teilnehmenden dann im Rahmen einer Führung praktischen Einblick in die Justizvollzugsanstalt sowie das zugehörige Justizvollzugskrankenhaus.
Besondere Hinweise:
Am Tag der Exkursion ist am Eingang der JVA ein gültiges Ausweisdokument vorzulegen.
Das Mitbringen von Elektrogeräten (auch Mobiltelefonen!) in die JVA ist untersagt.
Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Anreise, dass die Parkmöglichkeiten an der JVA begrenzt sind.
Live-Online-Seminar
Die Begutachtung von Tarifbeschäftigten im Öffentlichen Dienst gehört in vielen Kommunen zu den Aufgaben des amtsärztlichen Dienstes. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Live-Online-Seminar
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen beihilferechtlicher Fragestellungen und gibt praxisrelevante Hinweise für den amtsärztlichen Alltag. Spezielle Aspekte sollen anhand von Fallbeispielen diskutiert werden. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen in anonymisierter Form bis zum 21.04.2026 per Mail an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann einzureichen.
Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.
Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmenden gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens zum 05. Mai 2026 an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.
Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Weimar
Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben.
Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert:
Wohin platziere ich Eltern?
Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern?
Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder?
Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um?
Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert...
Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen.
Zusätzlich wird die standardisierte Durchführung von SOPESS anhand von Videobeispielen illustriert und Sie werden Gelegenheit haben, konkrete Fragen zu der Durchführung und Auswertung der einzelnen Testaufgaben zu stellen."
Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.
Weimar
Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben.
Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert:
Wohin platziere ich Eltern?
Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern?
Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder?
Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um?
Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert...
Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen.
Zusätzlich wird die standardisierte Durchführung von SOPESS anhand von Videobeispielen illustriert und Sie werden Gelegenheit haben, konkrete Fragen zu der Durchführung und Auswertung der einzelnen Testaufgaben zu stellen."
Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.
Live-Online-Seminar
Seit Mai 2022 können Medizinstudierende einen Abschnitt des Praktischen Jahres in Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), also auch in kommunalen Gesundheitsämtern, absolvieren. Dies ermöglicht eine im Oktober 2021 in Kraft getretene Änderung der Approbationsordnung für Ärzt:innen. Diese Novellierung soll Studierenden möglichst früh die wichtigen und vielfältigen Aufgaben der Gesundheitsämter näherbringen, um sie für eine Arbeit im ÖGD zu motivieren. Darüber hinaus werden die Themen Öffentliches Gesundheitswesen und Bevölkerungsmedizin auch ins Medizinstudium integriert. Diese Fortbildung soll einen Überblick über diese für den ÖGD so wichtigen gesetzlichen Änderungen geben. Gesundheitsämter, die bereits Medizinstudierende betreuen, teilen ihre Erfahrungen über vorbereitende Tätigkeiten innerhalb des Gesundheitsamts und die Zusammenarbeit mit den medizinischen Fakultäten der Universitäten.
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Faktenwissen wird Ihnen in E-Learnings vermittelt, die Sie vor Beginn der Weiterbildung absolvieren. In den verschiedenen Modulen der Weiterbildung befassen Sie sich aktiv mit Kommunikations- und Moderationstechniken und setzen sich mit ihren eigenen Einstellungen in der Arbeit mit Communities auseinander. Sie lernen Veränderungsprozesse in der Gesundheitsförderung wirkungsvoll zu begleiten z.B. durch das Erleben von interaktiven Moderationstechniken und Rollenspielen, bei denen Sie sich selbst ausprobieren können. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.
Ihre managementbezogenen Kompetenzen (Projektmanagement, Netzwerkmanagement) erweitern Sie an konkreten Projektbeispielen und verstehen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Live-Online-Seminar
Ein gelingender Wissenstransfer setzt umfangreiche Kenntnisse und Verständnis für die jeweiligen Systemlogiken und institutionellen Rahmenbedingungen voraus. Genau hier setzt die erste Veranstaltung der Fortbildungsreihe „Wissenstransfer im ÖGD“ an.
Wir befassen uns mit Fragen wie:
- Worin unterscheiden sich Wissenschaft und Praxis im ÖGD?
- Wie sind diese Strukturen gewachsen und welche Entwicklungspotenziale sind im ÖGD
erkennbar?
- Welche organisatorischen Voraussetzungen braucht es, um evidenzbasiertes Arbeiten dauerhaft
zu verankern?
Ziel der Veranstaltung ist es, die unterschiedlichen Strukturen von Wissenschaft und Praxis im ÖGD und ihre Bedeutung für den Wissenstransfer zu diskutieren. Die Teilnehmenden gewinnen so ein vertieftes Verständnis dafür, wie evidenzbasiertes Arbeiten im ÖGD gestärkt und nachhaltig verankert werden kann.
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.
Live-Online-Seminar
Die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, aufrechtzuerhalten und zu fördern, zählt zu den zentralen Aufgaben einer Kommune. Das Gesundheitsamt ist ein wesentlicher Akteur, wenn es darum geht, sich möglichst datengestützt, bedarfsorientiert mit dem Blick auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in zielgerichtete, gesundheitsfördernde kommunale Planung und Steuerung einzubringen. Unter anderem hat der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) die Möglichkeit, sich über Stellungnahmen an kommunalen Planungen zu beteiligen, um gesundheitliche Belange, gerade unter dem Gesichtspunkt der Verhältnisprävention, geltend zu machen. Hierbei stehen kommunale Vorhaben der räumlichen Planung oftmals im Fokus.
Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über die räumliche Planung zu geben. Begriffe wie Planung, Planungsinstrumente und Planungsrecht werden leicht verständlich erläutert. Verschiedene Bereiche der räumlichen Planung, bspw. Gesamtplanung und sektorale Planung, formelle und informelle Planung, sollen für den ÖGD erschlossen und einzelne Planungsinstrumente in ihren Grundzügen charakterisiert werden.
Die Veranstaltung versteht sich als Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, in denen einzelne Planungsinstrumente aufgegriffen und vertieft behandelt werden sollen.
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.
Düsseldorf
Seit 2017 besteht die gesetzliche Verpflichtung zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten, kontinuierlichen Patientenversorgung im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung. Insbesondere für ältere, multimorbide Patientinnen und Patienten ist der Zeitpunkt des Übergangs vom Krankenhaus in das Alten- und Pflegeheim oder in die ambulante Versorgungsstruktur unter dem Gesichtspunkt der Arzneimittelversorgung besonders risikobehaftet, da nicht selten im Zuge des Krankenhausaufenthaltes Arzneimitteltherapieumstellungen erfolgen.
Die diesjährige Sozialpharmazie-Tagung beleuchtet diese sensible Stelle der Arzneimittelversorgung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus aus verschiedenen Blickwinkeln und informiert über Best-Practice-Beispiele aus den unterschiedlichen Sektoren. Neben der Darstellung der jeweiligen Probleme werden von den beteiligten Akteuren, (Ärzte, Apotheker, Heime, Pflege, Krankenhäuser) besonders die Möglichkeiten zur Verbesserung der Arzneimittelversorgung im Rahmen der bestehenden rechtlichen Vorgaben aufgezeigt.
Die seit 2022 in NRW von den Amtsapotheker:innen durchgeführten Erhebungen zum Entlassmanagement in Apotheken und ganz aktuell auch in Pflegeeinrichtungen dienen als weitere Grundlagen für die Bewertung der Arzneimittelversorgung an dieser Schnittstelle.
Am Nachmittag des zweiten Tagungstages werden die dargestellten Anregungen im Rahmen eines interprofessionellen Workshops gebündelt, um hilfreiche Strategien für die Weiterentwicklung des arzneimittelbezogenen Entlassmanagements sektorenübergreifend zu entwerfen. Im Fokus sollen dabei konkrete Lösungen und Maßnahmen stehen, die von den Apothekerinnen und Apothekern des öffentlichen Gesundheitsdienstes in NRW gemeinsam mit den weiteren beteiligten Akteuren unterstützt oder umgesetzt werden können.
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.
Seit den 2000er Jahren steigen die Syphilis Neudiagnosen in Deutschland kontinuierlich an. Ein Fokus der Infektionen findet sich im Bereich der Großstädte mit ihren diversen, offenen und sexpositiven MSM-Communities.
Gleichzeitig müssen nach dem Wegfall des TPPA-Testes in der ohnehin komplexen Syphilis Diagnostik neue diagnostische Verfahren etabliert werden, die zukünftig in einer neuen Leitlinie Einzug erhalten müssen. Hier gab und gibt es immer wieder diagnostische Unsicherheiten, besonders im Hinblick auf die Differenzierung zwischen Seronarbe und Re-Infektion. Bei unseren häufig sehr mobilen Klienten der Großstadt-Gesundheitsämter kommt diagnostisch häufig noch erschwerend dazu, dass oftmals keine Vorbefunde vorliegen.
Aus diesen Gründen möchte sich der Qualitätszirkel der Großstadtgesundheitsämter im Bereich HIV/STI heute dem Thema Syphilis widmen: Wir möchten die epidemiologischen Entwicklungen beleuchten und besonders die Diagnostik besser verstehen um gute Entscheidungen hinsichtlich der Betreuung und Therapie unser Patient*innen zu treffen.
Außerdem gibt es abschließend einen praxisnahen Refresher zur leitliniengerechten Therapie der unkomplizierten Syphilis.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unseren Referent:innen.
Düsseldorf
Der maritime Sektor ist verschiedenen Risiken im Bereich der übertragbaren Krankheiten ausgesetzt. In Deutschland sind fünf Häfen (Bremen/Bremerhaven, Hamburg, Kiel, Rostock, Wilhelmshaven) zur Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) benannt und müssen über bestimmte Kernkapazitäten verfügen, um auf grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren sofort reagieren zu können.
In diesem Tagesworkshop lernen Sie Möglichkeiten zum Notfallmanagement von übertragbaren Krankheiten in Häfen kennen, die auch von weiteren, nicht nach den IGV benannten See- und Binnenhäfen angewandt werden können. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Vorstellung eines allgemeingültigen Notfallplans, der Konzeption von Notfallübungen und der Schnittstellenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren des Hafens. Im zweiten Teil des Workshops wird das zuvor Gelernte anhand eines Beispielszenarios geübt.
Hamburg
Diese praxisorientierte Fortbildung richtet sich an Fachpersonal der Lebensmittelüberwachung, insbesondere Lebensmittelkontrolleur:innen und Tierärzt:innen. Die Veranstaltung bietet eine umfassende Einführung in alle relevanten Aspekte der Überwachung und Kontrolle von Fisch und Fischerzeugnissen.
Im Fokus stehen die Besonderheiten dieses Lebensmittels, angefangen bei der Fischartenbestimmung, Krebs- und Weichtieren bis hin zu den spezifischen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit und Kennzeichnung. Die Teilnehmenden erhalten fundiertes Wissen über Primärproduktion und Fangmethoden sowie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt für Fisch und Meeresfrüchte in Deutschland.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Frischebestimmung von Fisch sowie den Anforderungen an Tierschutz bei Schlachtung und Hälterung. Die Besichtigung des Seefischmarktes bietet dabei eine praxisnahe Ergänzung und ermöglicht Einblicke in Fischartenbestimmung, Verarbeitung und Hummerhälterung.
Abgerundet wird die Fortbildung durch einen Überblick über Produkte rund um den Fisch und die Leitsätze.
Live-Online-Seminar
Die Bedeutung von Datenschutz, Schweigepflicht und Dokumentation im Sozialpsychiatrischen Dienst
Täglich befassen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sozialpsychiatrischen Diensten über alle Berufsgruppen hinweg mit sensiblen persönlichen Gesundheitsdaten und Informationen von Bürgerinnen und Bürgern. Was müssen Sie darüber wissen? Und wie sind die rechtlichen Grundlagen anzuwenden? In der Veranstaltung gehen wir auf die wichtigsten Datenschutzbestimmungen ein: Schweigepflicht, Erhebung, Speicherung und Löschung von personenbezogenen Daten. Daneben befassen wir uns mit möglichen Ausnahmen bei notwendiger Weitergabe von Daten bei Eigen- und Fremdgefährdung. Die Besprechung der rechtssicheren Dokumentation in den Fallakten rundet die Veranstaltung ab. Die Veranstaltung wird auch vertiefend auf einzelne Aspekte und komplexe Lagen eingehen können. Konkrete Fragen müssen –zur Beantwortung- mindestens 2 Wochen vorher an Frau Folgner gemailt werden.
Kontaktdaten Kerstin Folgner:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/kersting-folgner
Ziel der Veranstaltung:
Sichere Anwendung gesetzlicher Grundlagen zu Datenschutz, Schweigepflicht und Dokumentation im Sozialpsychiatrischen Dienst- Fallbeispiele
Live-Online-Seminar
Diversitätsspezifische Lehre in der Medizin ist noch nicht weit verbreitet. Starre Hierarchien und Rollenmodelle während der ärztlichen Ausbildung führen immer noch zu einer Benachteiligung von Frauen und Angehörigen von Minderheiten, sowohl auf ärztlicher Seite, als auch in Hinblick auf die Versorgung von Patienten*innen. Angesichts der steigenden Sichtbarkeit kultureller Vielfalt in Deutschland, auch in Medizin und Gesundheitsversorgung, spielt das Wissen um Diversität und Diskriminierung in der Medizin eine zunehmend wichtige Rolle.
Inhalt:
Grenzen und Notwendigkeit der Kenntnisse der Vielfalt in der Diagnostik
Medizinische Versorgung. Soziale Einflüsse auf Inanspruchnahme und Behandlung
Live-Online-Seminar
Die Vorstellung eines eigenen Kinderschutzfalles und der anschließenden Diskussion mit einer Kinderschutzmedizinerin bilden den Abschluss des Curriculums „Kinderschutz im Öffentlichen Dienst“
Die Teilnahme an der Fallbesprechungsrunde ist erst nach dem Absolvieren aller geforderten Voraussetzungen möglich.
Ein Schema zur Aufbereitung Ihres Falls erhalten Sie nach der Anmeldebestätigung.
Live-Online-Seminar
Die Digitalisierung in Gesundheitsämtern ist inzwischen fester Bestandteil des Arbeitsalltags, wodurch wertvolle Erfahrungen und Wissen entstanden sind. Diese Veranstaltung zeigt, wie sich dieses Wissen systematisch erfassen und digital sichern lässt. So soll der Wissensaustausch innerhalb der Ämter verbessert und die Zusammenarbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk liegt darauf, Wissen, das oft bei einzelnen Mitarbeitenden gebündelt ist, für das gesamte Amt zugänglich zu machen und langfristig zu bewahren.
Die Teilnehmenden lernen, wie vorhandenes Wissen und Erfahrungen aus der mehrjährigen Digitalisierungspraxis gezielt erfasst werden können. Sie erhalten Methoden und Werkzeuge an die Hand, um gebündeltes Wissen digital zu sichern und zugänglich zu machen. Außerdem werden Strategien vermittelt, die den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb des Gesundheitsamtes fördern. Ein weiterer Fokus liegt darauf, den Erhalt von wertvollem Know-how auch bei Wechseln im Personal sicherzustellen. Ziel ist es, die Teilnehmenden darin zu stärken, Wissensmanagementprozesse nachhaltig zu gestalten und so den Wissenstransfer im Gesundheitsamt langfristig zu verbessern.
Live-Online-Seminar
Die Prüfung der Erwerbsfähigkeit gehört in vielen Kommunen zu den Aufgaben des amtsärztlichen Dienstes.
Diese Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen bieten und praxisrelevante Hinweise für den amtsärztlichen Alltag geben. Spezielle Aspekte sollen anhand von Fallbeispielen diskutiert werden. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen bis spätestens 05. Mai 2026 per Mail an
elisa.hoffmann@
akademie-oegw.de einzureichen.
Düsseldorf
In diesem Aufbauseminar trainieren wir praktisch an Hand von Krisenszenarien, Pressetexte zu verfassen, Interviews zu geben und die Hoheit über die Kommunikation auch in stressigen Lagen zu behalten.
Voraussetzung zur Teilnahme ist der Besuch der Veranstaltung "Krisenkommunikation ÖGD I" oder der entsprechenden Einheit im Weiterbildungskurs "Öffentliches Gesundheitswesen".
Düsseldorf
In diesem Aufbauseminar trainieren wir praktisch an Hand von Krisenszenarien, Pressetexte zu verfassen, Interviews zu geben und die Hoheit über die Kommunikation auch in stressigen Lagen zu behalten.
Voraussetzung zur Teilnahme ist der Besuch der Veranstaltung "Krisenkommunikation ÖGD I" oder der entsprechenden Einheit im Weiterbildungskurs "Öffentliches Gesundheitswesen".
Düsseldorf
In diesem Seminar erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen der Kommunikation in Krisen. Dabei betrachten wir als Szenarien sowohl gesundheitliche Krisen der Bevölkerung als auch Reputationskrisen im Amt. Wie ist der übliche, zeitliche Verlauf solcher Krisen? Wie bereitet man sich optimal vor? Über welche Medien und nach welchen Regeln erfolgt die Kommunikation mit der Bevölkerung?
Das Seminar entspricht der Einheit "Krisenkommunikation" im Weiterbildungskurs "Öffentliches Gesundheitswesen".
Live-Online-Seminar
Wie lassen sich lokale Gegebenheiten systematisch analysieren, um daraus zielgerichtete und evidenzbasierte Gesundheitsstrategien für Kommunen abzuleiten? Diese Fortbildung zeigt, wie Sie Daten und Forschungserkenntnisse in konkrete Handlungsgrundlagen übersetzen – praxisnah, bedarfsorientiert und wirkungsvoll. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung verschiedener Datenbanken zur Identifikation geeigneter Maßnahmen. Darauf aufbauend werden Methoden zur Bewertung von Evidenz vorgestellt und diskutiert. Zudem wird die Umsetzung von Forschungs- und Kooperationsprojekten im ÖGD näher betrachtet: Von den wesentlichen Schritten des Projektmanagements über die evidenzinformierte Planung und Ressourcenverwaltung bis hin zur Evaluation.
Aktuelle Beispiele aus der kommunalen Praxis veranschaulichen die Inhalte und zeigen Wege auf, wie Theorie in konkrete Praxis überführt werden kann.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch direkt anwendbare Werkzeuge für Ihre eigene Praxis mitzugeben
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.
Sozial bedingte Ungleichheit führt zu ungleichen Chancen bei der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitsförderung.
Ziel der Veranstaltung ist es einen Überblick zur aktuellen Situation gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland zu erhalten. Im ersten Teil werden aktuelle Trends (Zahlen, Daten, Fakten) zu gesundheitlichen Ungleichheiten vorgestellt. Daran anknüpfend werden aus Public-Health Perspektive bestehende Strategien zum Aufbau gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland vorgestellt. Die Angebote und Strukturen für kommunale Akteurinnen und Akteure des vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit getragenen Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit stehen dabei im Mittelpunkt.
Welche Bevölkerungsgruppen haben in Deutschland keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zu gesundheitlicher Versorgung? Welche Barrieren erschweren oder verwehren den Betroffenen den Zugang zu gesundheitlicher Versorgung? Im zweiten Beitrag des Webseminars wird anhand des Gesundheitsreport 2025 von Ärzte der Welt e.V. die Bedeutung und Herausforderung einer sozial gerechten Gesundheitsversorgung beleuchtet und beispielhafte Lösungswege aufgezeigt, wie Menschen in schwierigen Lebenslagen Zugang zu einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung im regulären Gesundheitssystem erhalten können.
Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Berlin
Wie wirken strukturelle Diskriminierung und institutionelle Barrieren im Gesundheitswesen – und welche Handlungsspielräume hat der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD)? Die Lunchsession bietet einen praxisnahen Einblick in Diskriminierungsmechanismen und die Rolle des ÖGD zwischen Fürsorge, Verwaltung und hoheitlichem Handeln. Zudem geht es um die Frage: Wie kann Diversitätskompetenz nachhaltig im ÖGD verankert werden? Es werden Materialien und Methoden vorgestellt, die speziell für diskriminierungssensible Fortbildungen in Gesundheitsämtern entwickelt wurden. Im Fokus stehen praxisnahe Materialien, darunter eine Toolbox mit interaktiven Übungen, didaktische Leitprinzipien sowie konkrete Umsetzungsideen für die eigene Behörde.
Ein interaktiver Einblick in das Qualifizierungsprojekt „ÖGD+ – Öffentliche Gesundheit durch Diversität“, mit Raum für Fragen, Austausch und Inspiration für eigene Fortbildungskonzepte rundet den Workshop ab.
Ziel: Sensibilisierung, Austausch und praktische Impulse für eine diskriminierungssensible Gesundheitsverwaltung.
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.
Wie die WHO berichtet, wurde Anfang März 2026 in Südengland ein durch Meningokokken der Gruppe B verursachter Ausbruch von Meningitis gemeldet. Die zuständigen Gesundheitsbehörden (UKHSA) untersuchen den Ausbruch und bestätigten 21 invasive Meningokokken-Erkrankungen innerhalb weniger Tage. Die UKHSA stellte umgehend Antibiotika für Personen mit potenzieller oder bekannter Infektion sowie ein gezieltes Impfprogramm mit Meningokokken-B-Impfstoff (MenB-Impfung) zur Verfügung. Dennoch verstarben 2 Personen an den Folgen der Infektion.
Das Infektionsgeschehen in UK nehmen wir zum Anlass, die Teilnehmer:innen zur Epidemiologie, zu aktuellen Impfempfehlungen und zur Diagnostik von Meningokokken-B in Deutschland zu informieren.
Was sollte das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu Infektionen mit Meningokokken-B jetzt wissen? Welche Impfungen empfiehlt die STIKO? Wie unterstützt das NRZ für Meningokokken und Hämophilus Influenzae (NRZMHi) den ÖGD?
Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.
Das wiederholte Auftreten von Gesundheitskrisen in Form von epidemisch bedeutsamen Lagen stellt den ÖGD immer wieder vor Herausforderungen. Gleichzeitig können diese Situationen dazu genutzt werden, getroffene Entscheidungen kritisch zu reflektieren sowie wertvolle Lehren abzuleiten, durch die eine bessere Vorbereitung auf zukünftige Ereignisse möglich ist.
Im Rahmen des vom BMG geförderten Verbundprojekts „ILEAs“ (institutionelles Lernen aus epidemisch bedeutsamen Lagen) wurden Ansätze entwickelt, die den ÖGD bei der Etablierung evidenzinformierter, abwägender Entscheidungsprozesse in Krisen sowie der Institutionalisierung von Lernprozessen unterstützen sollen. Hierzu wurde von der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen eine Handlungsleitlinie „EVIDENT“ entwickelt, die mittels 3 Phasen, aufgeteilt in 10 Schritte, strukturiert aufzeigt, wie ein evidenzinformierter Entscheidungsprozess umgesetzt werden kann. Das Robert Koch-Institut hat hierfür Materialien entwickelt, die den ÖGD unterstützen sollen, eigenständig Lernprozesse in Form von Action-Reviews durchzuführen.
Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Düsseldorf
Baden-Württemberg
Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung von C- und RN-Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäusern, ambulanter Versorgung und Bundeswehr, beleuchtet werden.
Ziel der Veranstaltung ist das Planen und Managen von Maßnahmen im Rahmen von chemischen oder nuklearen Havarien und Angriffen.
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.
Von den ca. 200 bekannten HPV-Typen (Humane Papillomviren) befallen 40 HPV-Typen vor allem die Schleimhaut und Haut des Genitalbereichs und Afters (genitale HPV-Typen). Sie werden hauptsächlich sexuell übertragen. Je nach Virustyp kann eine Infektion mit diesen Erregern zu gutartigen Genitalwarzen führen oder es kommt zu Gewebeveränderungen aus denen sich Krebs entwickeln kann. Eine anhaltende (chronische) Infektion mit sogenannten Hochrisiko-HPV-Typen, erhöht das Risiko für HPV-bedingte Krebserkrankungen. Die Hochrisiko-HPV-Typen 16 und 18 sind für etwa 70%
aller Gebärmutterhalskarzinome verantwortlich.
Basierend auf Daten des Zentrums für Krebsregisterdaten erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 7500 Frauen und ca. 3000 Männer an Karzinomen, die durch HPV-Infektionen bedingt sind. Das Krebsrisiko durch HPV kann sich erhöhen, wenn zusätzlich sexuell übertragbare Infektionen, v.a. HIV, vorliegen. Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen HPV für Mädchen und Jungen ab dem Alter von 9 Jahren. Bei bereits HPV-infizierten Frauen wirkt die HPV-Impfung jedoch deutlich schlechter als bei nicht HPV-Infizierten. Die Grundimmunisierung sollte daher vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein.
In der Beratung zu sexuell übertragenen Erkrankungen sind Informationen zur Übertragung und Impfung besonders wichtig, vor allem vor dem Hintergrund, dass nur ca. 36% der männlichen Jugendlichen mit 15 Jahren vollständig gegen HPV geimpft sind. Die Nachfrage nach einer HPV-Aufklärung in den Beratungsstellen ist groß, vor allem seitdem das PAP-Screening für Frauen über 35 Jahre um den HPV-Test erweitert wurde.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Personen in der STI/HIV Beratung die Grundlagen und neuen Informationen zu HPV-Infektionen zu vermitteln und Teststrategien und Präventionsmöglichkeiten zu diskutieren.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unseren Referent:innen.