Sozialpsychiatrie

42. Lehrgang Sozialmedizinische Assistentin/Sozialmedizinischer Assistent

01.09.2025 - 30.04.2026
Düsseldorf
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 4 - 8. Lehrgang

25.02.2026 - 27.02.2026
Live-Online-Seminar
Im Modul 4 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen die Medizinprodukte klinisch prüfen und/ oder Leistungsbewertungen durchführen – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:

Rechtsgrundlagen (MDR, MPDG)
Einführung klinische Prüfung / klinische Bewertung
Durchführung einer klinischen Prüfung / Leistungsbewertungsprüfung
Anwendung der behördlichen VAW „Überwachung klinischer Prüfungen und Leistungsbewertungsprüfungen“
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 5 - 8. Lehrgang

05.05.2026 - 08.05.2026
Berlin

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.

Im Modul 5 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen, die Medizinprodukte aufbereiten – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:
Rechtsgrundlagen (MPDG, MPBetreibV)
KRINKO-/BfArM Empfehlung zu den Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten
Grundlagen der Mikrobiologie
Aufbereitung von Endoskopen
Aufbereitung von Instrumentarium
Anforderungen an die Validierung von Aufbereitungsprozessen
Praxisgerechte Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen
Behördliche Überwachung und Anwendung der VAW „Hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten“
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 1 - 9. Lehrgang

27.05.2026 - 29.05.2026
Berlin
Im Modul 1 – Grundlagen des europäischen und nationalen Medizinprodukterechts – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:

Grundkurs europäisches Medizinprodukterecht nach MDR: Aufbau und Systematik
Übersicht über die Inhalte der relevanten europäischen Richtlinien und Regularien Übersicht über das Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz (MPDG) und seine begleitenden Verordnungen, Maßnahmen und Ahndung bei Mängeln und Verstößen
Fälle aus der Praxis und deren Maßnahmen und Ahndung nach MPDG
Interpretationshilfen und Informationen zu nationalen und internationalen Regularien
Medizinprodukterecht

Medizinprodukterecht - Modul 2 - 9. Lehrgang

14.07.2026 - 17.07.2026
Berlin


Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.

Im Modul 2 – Das besondere medizinprodukterechtliche Verwaltungsverfahren (Maßnahmen, Anordnungen und sofortige Vollziehung) und Bußgeldverfahren (Ordnungswidrigkeitenrecht), Inspektionstechniken – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:
medizinprodukterechtliches Verwaltungsrecht für Inspektoren/Verwaltungsergänzungslehrgang für Mitarbeiter aus Behörden
Ordnungswidrigkeitenrecht – Erstellung von fundierten Bußgeldbescheiden mit den Fokus auf MPDG, MPBetreibV
Medizinproduktverwaltungsvorschrift (MPRVwV) und System der Qualitätssicherung in der Medizinprodukteüberwachung
Medizinprodukterecht

Präsenzfortbildung: Medizinprodukterecht - Modul 7 - 8. Lehrgang

10.09.2026 - 11.09.2026
Berlin

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden
von der Akademie noch bekannt gegeben unter akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.


Im Modul 7 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen, die Medizinprodukte betreiben oder anwenden – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt:
Rechtsgrundlagen über das Betreiben und Anwenden von Medizinprodukten (MPDG, MPBetreibV, etc.)
Praxisgerechte Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen (Beauftragter für Medizinproduktesicherheit, Bestandsverzeichnis, Medizinproduktebücher, sicherheits- und messtechnische Kontrollen, Instandhaltung, Melde- und Mitwirkungspflichten)

Sicheres Betreiben elektrischer medizinischer Geräte (DIN EN 62353 (VDE 0751-1))
Behördliche Überwachung und Anwendung der VAW „Überwachung nach der Medizinprodukte- Betreiberverordnung“
Medizinprodukterecht

Präsenzfortbildung: 5. Jahrestagung Medizinprodukteüberwachung (AGMP) 2026

01.09.2026 - 02.09.2026
Düsseldorf


Bei der 5. Jahrestagung Medizinprodukte  am 1. und 2. September 2026 wird es wieder ein vielfältiges Programm für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Überwachung der Medizinprodukte aus den Bereichen Aktuelles über Medizinprodukte, Recht, Praxisthemen der Überwachung, Betreiben und Benutzen von Medizinprodukten, Überwachung von Herstellern von Medizinprodukten in Form von Vorträgen und Workshops geben. 

Ebenso werden die Vorschläge der Teilnehmenden im Nachgang der Jahrestagung 2025 aufgegriffen und im nächsten Jahr berücksichtigt:  es werden Workshops mehrfach zu einem Thema angeboten, es wird insgesamt mehr Workshops geben. Im Vorfeld können Sie sich auf der Internetseite über die konkrete Anzahl der jeweiligen Workshops, den konkreten Themen und der Teilnehmerzahl informieren und bereits unverbindlich Ihre Interessen für die bessere Planung bekunden. Die eigentliche Buchung der Workshops wird dann auf einer weiteren Internetseite ca. 5 Tage vor Tagungsbeginn zum verbindlichen Buchen freigeschaltet. Ebenso wird auch die Essenausgabe zur Mittagszeit optimiert
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Module 1 und 2

18.02.2026 - 20.02.2026
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Faktenwissen wird Ihnen in E-Learnings vermittelt, die Sie vor Beginn der Weiterbildung absolvieren. In den verschiedenen Modulen der Weiterbildung befassen Sie sich aktiv mit Kommunikations- und Moderationstechniken und setzen sich mit ihren eigenen Einstellungen in der Arbeit mit Communities auseinander. Sie lernen Veränderungsprozesse in der Gesundheitsförderung wirkungsvoll zu begleiten z.B. durch das Erleben von interaktiven Moderationstechniken und Rollenspielen, bei denen Sie sich selbst ausprobieren können. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.

Ihre managementbezogenen Kompetenzen (Projektmanagement, Netzwerkmanagement) erweitern Sie an konkreten Projektbeispielen und verstehen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Creative communication & management

Tools für Führungskräfte - Personalbedarfsplanung erfolgreich durchführen – Budgetverantwortung tragen

29.01.2026
Live-Online-Seminar
Zum erfolgreichen modernen und kreativen Führen gehören nicht nur das eigene Rollenverständnis, sondern auch das Bewusstsein um die Anforderungen an Leitungspersonen im öffentlichen Gesundheitsdienst, insbesondere in Bezug zur Verwaltungsspitze, unabdingbar zusammen.

Die Veranstaltung richtet sich an Amts– und Abteilungsleitungen in Gesundheitsämtern, die Personalbedarfsplanungen, -verantwortung und Veränderungen im Personalbestand erfolgreich formulieren und an die zuständigen Bereiche verwaltungskonform auf den Weg geben wollen. Gesundheitsämter sind Bestandteil einer Kreisverwaltung bzw. einer kreisfreien Stadt. Daher ist es ebenfalls erforderlich, in der Veranstaltung die Grundlagen der Budgetverwaltung und -verantwortung zu erlernen. Neben der zu beherrschenden fachspezifischen Terminologie werden Instrumente der Personalbedarfsermittlung und Haushaltsplanung angewendet.

Neben der Wissensvermittlung liegt hier der Fokus auf der praktischen Anwendung und Übung durch die Arbeit in Kleingruppen.


Sozialpsychiatrie

Intervention bei häuslicher und sexualisierter Gewalt

24.02.2026
Berlin
Häusliche Gewalt (Gewalt in Paarbeziehungen) ist eine weit verbreitete Problematik. Sie trifft vor allem Frauen und gilt als ein zentrales Gesundheitsrisiko (WHO). Kinder sind von Gewalt in Paarbeziehungen stets mitbetroffen.

Für eine gelingende Intervention sind Wissen zu Prävalenz, Risikofaktoren, Situation Betroffener sowie Erkenntnisse zu Gewaltdynamiken von zentraler Bedeutung. Um Betroffene adäquat unterstützen zu können ist das Erkennen von Warnhinweisen auf Gewalterfahrungen und das Wissen zu traumainformiertem Ansprechen Grundlage für die weitere Unterstützung. Wichtig ist das Anbieten einer gerichtsverwertbaren Dokumentation, die Abklärung von Schutzbedarf und die Kontaktweitergabe in Unterstützungseinrichtungen. Dabei auch (mit-)betroffene Kinder im Blick zu haben ist ein weiterer Aspekt.

Ziel der Fortbildungsveranstaltung ist es, den Teilnehmenden Handlungswissen und Handlungssicherheit zu vermitteln.




Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Basiskurs: Einführung in die Gesundheitsberichterstattung

02.02.2026 - 06.02.2026
Live-Online-Seminar
Zu den Aufgaben der Gesundheitsberichterstattung (GBE) gehört die Datenverarbeitung und -analyse, die Visualisierung von Verteilungen und Trends sowie die adressat:innengerechte Aufbereitung und Kommunikation von Informationen zur gesundheitlichen Lage vor Ort.
In diesem Crashkurs erhalten Sie einen ersten Überblick über die GBE und die dazugehörigen Aufgaben. Damit ist diese Fortbildung vor allem für Personen geeignet, die ihre ersten Schritte in der GBE machen.
In fünf halbtägigen Einheiten werden die Grundlagen für die GBE gelegt. Sie lernen in der ersten Hälfte der Fortbildung relevante Datenquellen, Datenbanken und Indikatorensätze kennen. Außerdem sichten wir Berichte und Sie erhalten Einblicke in verschiedene Berichtsformate und den Berichtsaufbau. Am letzten Veranstaltungstag wird das Erlernte Wissen in Werkstätten praktisch vertieft.
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Fortbildungsreihe Absolute Beginner: Fokus Daten und Datenrecherche Teil 1

27.01.2026
Live-Online-Seminar
Sie sind neu in der Gesundheitsberichterstattung und sind in Sachen Gesundheitsdaten absolute Beginner?
Dann ist diese Fortbildungsreihe etwas für Sie, denn in dieser Reihe erarbeiten wir uns nach und nach in einer kleinen Gruppe (max. 20 Teilnehmende) und in einem langsamen Tempo die verschiedenen datenbasierten Grundlagen der GBE.
Wir starten mit einem Überblick über GBE-relevante Maßzahlen, Datenquellen und der Datenrecherche in öffentlich verfügbaren Datenbanken. In 2026 wird die Fortbildungsreihe fortgesetzt und wir setzen uns tiefer mit GBE-relevanten Maßzahlen, Analyse- und Visualisierungsoptionen auseinander.
Der Titel „absolute Beginner“ bestimmt in dieser Fortbildungsreihe das Tempo und das Programm. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie bislang gar nicht bis kaum mit Gesundheitsdaten gearbeitet und keine oder nur sehr geringe epidemiologische Vorerfahrung haben.
Wegen des großen Interesses ist diese Veranstaltung eine Wiederholung der ersten Veranstaltung in 2025. Die Fortführungsveranstaltungen finden später im Jahr statt.
Digitalisierung

Digitale Kompetenzen – IT-Workshop: Planspiel IT-Sicherheit

13.01.2026
Live-Online-Seminar
Der Workshop bietet eine praxisnahe Einführung in das Thema IT-Sicherheit anhand eines interaktiven Planspiels. Die Teilnehmenden bearbeiten in Kleingruppen eine realistische Aufgabenstellung zu einem IT-Sicherheitsvorfall im Gesundheitswesen. Dabei müssen sie Entscheidungen treffen, Prioritäten setzen und Maßnahmen zur Schadensbegrenzung entwickeln. Im Anschluss werden die erarbeiteten Lösungsansätze in einer gemeinsamen Diskussion vorgestellt, kritisch reflektiert und mit einer Musterlösung abgeglichen. So entsteht ein lebendiger Austausch, der sowohl technische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigt und die Handlungssicherheit im Ernstfall stärkt.


Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect | Kein Selbstzweck: Prozessmodellierung im ÖGD – Grundlagen und praxisnahe Abkürzungen

16.01.2026
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.

Der Workshop richtet sich sowohl an Einsteiger*innen als auch an Teilnehmende mit Vorerfahrung in der Prozessmodellierung. Wir vermitteln anschaulich, warum Prozessmodellierung im ÖGD kein Selbstzweck ist, sondern einen konkreten Mehrwert für Qualität, Transparenz und digitale Weiterentwicklung schafft. Wir entstammen dem EvalDiGe-Konsortium, das das Reifegradmodell für den ÖGD ursprünglich entwickelt hat und aktuell dessen Weiterentwicklung sowie die Evaluation begleitet. Im Rahmen dieses Projekts zeigte sich, dass insbesondere die Prozessdigitalisierung noch große ungenutzte Potenziale birgt, weshalb die Prozessmodellierung als zentraler Baustein dieser Dimension eine wichtige Rolle im Workshop einnimmt.

Neben fundierten Grundlagen geben wir eine praxisnahe Guideline für gute Modelle an die Hand, beleuchten typische Herausforderungen und zeigen am Beispiel von Referenzprozessmodellen, wie sich Prozesse schneller, strukturierter und kosteneffizient modellieren lassen – auch mit Blick auf externe Vergaben.
Digitalisierung

Digitale Kompetenzen – IT-Workshop: IT-Risikomanagement im ÖGD

06.02.2026
Live-Online-Seminar
Der Workshop gibt einen detaillierten Überblick über präventive Maßnahmen bei der Vorbereitung auf IT-Notfälle und Krisen. Eröffnet wird der Workshop durch einen Fachvortrag zum Umgang mit IT-Notfällen in Bezug auf kritische Prozesse im Gesundheitswesen. Dabei werden die Unterschiede zwischen ISMS (Informationssicherheits-Management-Systemen) und BCM (Business Continuity Management) beleuchtet. Anschließend werden die erlernten Inhalte durch eine praxisnahe Übung in Kleingruppen gefestigt.


Newcomer

Fit fürs Amt: Gesund im Mund von Anfang an

13.01.2026
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfuhren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.




Medizinische Begutachtung

Begutachtung im ÖGD: FAQ für Anfänger/-innen

04.02.2026
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.
Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmenden gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens zum 23.01.2026 an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.

Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann

Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Ärztliche Leichenschau

27.01.2026
Live-Online-Seminar
Die ärztliche Leichenschau stellt den letzten Dienst an Patient/-innen dar. Sie dient medizinischen Zwecken wie der gesicherten Todesfeststellung, hat jedoch insbesondere auch rechtliche Bedeutung.
Die Klassifizierung der Todesart hat ermittlungsseitig Konsequenzen für Polizei und Staatsanwaltschaft. Für Angehörige können sich aus den ärztlichen Dokumentationen zur Leichenschau neben einer unmittelbaren Einflussnahme auf den Ablauf des Bestattungsprozederes in der Trauerphase auch erhebliche finanzielle Auswirkungen ergeben, etwa im Rahmen einer bestehenden Unfallversicherung.
Die Veranstaltung soll einen Überblick über die Themengebiete Leichenschau und Klassifizierung der Todesart geben. Es sollen hierbei insbesondere auch in der rechtsmedizinischen Praxis beobachtete Problemfelder angesprochen werden, aus denen sich Konsequenzen für Angehörige verstorbener Personen ergeben. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt in einer separaten Mittagsfortbildung behandelt wird.
Sozialpsychiatrie

Die Arbeit der Sozialpsychiatrischen Dienste in multiprofessionellen Teams

04.02.2026
Live-Online-Seminar
In jeder Region, in jedem Landkreis und in jeder Stadt leben Menschen, die sich trotz eindeutigen Hilfebedarfs aufgrund ihrer psychischen Erkrankung, schweren Abhängigkeitserkrankung oder geistigen Behinderung eigenständig keine Hilfe holen, diese nicht einfordern oder in Anspruch nehmen können. Die Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDis) bieten Hilfe und Unterstützungsleistungen für schwer psychisch erkrankte Menschen. Je isolierter, je komplexer, je dynamischer die Situation, umso eher ein Auftrag für die Sozialpsychiatrischen Dienste.

Die Fortbildung gibt eine fundierte Einführung in die zentralen Aufgaben der Sozialpsychiatrischen Dienste und ihre Organisation in multiprofessionellen Teams, vorgestellt anhand der Kernaufgaben 1 - 5 der SpDis des Netzwerks der Sozialpsychiatrischen Dienste, wie die niederschwellige Beratung und Betreuung, die Krisenintervention und die Gestaltung der Einzelfallhilfen, die Bildung von Netzwerken und die Steuerung im regionalen Verbund. Verschiedene Fallbeispiele kommen zur Anwendung.

Die Fortbildung bietet Raum für eigene mitgebrachte Fallbeispiele, Austausch und Vernetzung.




Medizinische Begutachtung

Gutachtenworkshop für Anfänger/-innen

03.02.2026
Düsseldorf
Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Bearbeitung von Problemen, denen Anfängerinnen und Anfänger bei der Begutachtung im Rahmen von Einstellungsuntersuchungen nach dem Beamtenrecht begegnen. Dabei kommt eine an das Konzept des problemorientierten Lernens (POL) angelehnte Vorgehensweise zum Einsatz. Etwa 14 Tage vor dem Workshop werden wir Ihnen über die Lernplattform Moodle den Zugang zu unserem E-Learning zu den Grundlagen von POL zur Verfügung stellen. Dieses soll zur Vorbereitung des Workshops im Selbststudium durchgegangen werden (Umfang: ca. 45 Minuten). Anhand von praxisnahen Fallbeispielen werden dann im Workshop typische Fragestellungen und Schwierigkeiten erarbeitet, mit denen Neulinge in diesem Begutachtungsfeld häufig konfrontiert sind. Im Zentrum stehen die systematische Bearbeitung der Gutachtenfrage und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungswegen.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Erste Hilfe Freshup

19.01.2026
Live-Online-Seminar
Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs vor Ort, der verpflichtend für 5–10 % der Beschäftigten in jedem Betrieb ist, erhalten die Teilnehmenden in diesem 2-stündigen Live-Online-Seminar eine handlungsorientierte Auffrischung in Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit den wichtigsten Notfällen. Dabei werden, aufbauend auf dem Vorwissen der Teilnehmenden, die Maßnahmen erklärt und live demonstriert.

Um darüber hinaus praktische Übungen zu ermöglichen, wird empfohlen
- zu zweit teilzunehmen
- mit Webcam teilzunehmen
- eine Übungsmatte oder ein großes Handtuch, sowie den dafür erforderlichen Platz
bereitzuhalten.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Erste Hilfe Freshup

26.01.2026
Live-Online-Seminar
Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs vor Ort, der verpflichtend für 5–10 % der Beschäftigten in jedem Betrieb ist, erhalten die Teilnehmenden in diesem 2-stündigen Live-Online-Seminar eine handlungsorientierte Auffrischung in Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit den wichtigsten Notfällen. Dabei werden, aufbauend auf dem Vorwissen der Teilnehmenden, die Maßnahmen erklärt und live demonstriert.

Um darüber hinaus praktische Übungen zu ermöglichen, wird empfohlen
- zu zweit teilzunehmen
- mit Webcam teilzunehmen
- eine Übungsmatte oder ein großes Handtuch, sowie den dafür erforderlichen Platz
bereitzuhalten.
Zahngesundheit

Gutachtenworkshop für Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

23.02.2026 - 24.02.2026
Live-Online-Seminar
Die Erstellung gutachterlicher Stellungnahmen für Beihilfestellen und Sozialämter sind neben der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe ein wichtiger Tätigkeitsbereich für die Zahnärztinnen und
Zahnärzte der unteren Gesundheitsbehörden in den meisten deutschen Bundesländern.
Gesetzliche Grundlagen für die gutachterliche Tätigkeit sind die Beihilfebestimmungen des Bundes und der Länder sowie das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Dabei werden sowohl die Rechtsbereiche der privaten und als auch der gesetzlichen Krankenversicherungen berührt, so dass fundierte Kenntnisse zur Gebührenordnung für Zahnärzte und Ärzte (GOZ/GOÄ), BEMA und dem Festzuschuss-System der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig sind. Eine besondere Anforderung in der gutachterlichen Tätigkeit für Zahnärztinnen und Zahnärzte der
Gesundheitsämter besteht in der Fähigkeit, ärztlichen Sachverstand mit verwaltungsrechtlichen
und gesetzlichen Kenntnissen zu verknüpfen. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist daher, anhand praktischer Fallbeispiele der Referenten und Teilnehmer auf fachliche, verwaltungsrechtliche und gesetzliche Besonderheiten einzugehen, die mit der gutachterlichen Tätigkeit verknüpft sind.
Aktuelle Entwicklungen finden dabei besondere Berücksichtigung. Die Veranstaltung ist
ausdrücklich als Workshop konzipiert. Basiskenntnisse zur gutachterlichen Tätigkeit und
Erfahrungen in der Erstellung von Gutachten stellen daher eine wichtige Voraussetzung für die
Teilnahme dar.
Der theoretische Teil der Weiterbildung zur/zum Fachzahnärzt:in für Öffentliches
Gesundheitswesen besteht aus zwei Lehrgangsteilen: Lehrgangsteil 1 (Module 1 – 3 des
Weiterbildungskurses), Lehrgangsteil 2 (Gutachtenseminar Anfänger und Fortgeschrittene
Gutachtenworkshop, Hygienemanagement Teil 1 und 2, gemäß WBVO v. 14. 4. 2015).

Die Teilnehmenden sollten bitte interessante Fälle aus ihrer eigenen Gutachtertätigkeit
vorstellen, die gemeinsam in der Gruppe analysiert und diskutiert werden. Die entsprechenden
Unterlagen sind bitte zum 09.02.2026 an wachtel@akademie-oegw.de einzusenden.

Ebenso bitten wir darum eine Kurzfassung der neuen GOZ und des BEMA sowie (soweit bekannt)
alle für sie relevanten und verbindlichen landesspezifischen Rechtsgrundlagen für die
Veranstaltung bereitzuhalten.
Zahngesundheit

Gutachtenseminar für Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes – Fortgeschrittene

02.03.2026 - 04.03.2026
Düsseldorf
Das Erstellen von Gutachten für unterschiedliche Auftraggeber stellt hohe Anforderungen an Zahnärzt:innen des ÖGD. Dabei ist es notwendig, Fachexpertise mit Wissen im Verwaltungsrecht zu verknüpfen. Gute Kenntnisse gesetzlicher Grundlagen/Rechtsverordnungen in den aktuell gültigen Fassungen (Beihilfeverordnung des Bundes/der Länder, Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Gebührenordnung der Zahnärzte und Ärzte -GOZ/GOÄ-, BEMA) und des Festzuschuss-Systems der gesetzlichen Krankenversicherung sind Voraussetzung. Das Seminar setzt Grundlagenwissen zur Stellung des Gutachters im ärztlichen und juristischen Sinne sowie im Beihilferecht und der jeweils gültigen Gebührenordnung voraus und möchte die Kenntnisse in den jeweiligen Bereichen vertiefen.
Der dritte Veranstaltungstag widmet sich der „Kieferorthopädie“.
Die Teilnehmer:innen werden gebeten, eine Kurzfassung der neuen GOZ und des BEMA sowie (soweit bekannt) alle für sie relevanten und verbindlichen landesspezifischen Rechtsgrundlagen zur Veranstaltung mitzubringen.
Der theoretische Teil der Weiterbildung zur/zum Fachzahnärzt:in für Öffentliches Gesundheitswesen besteht aus zwei Lehrgangsteilen: Lehrgangsteil 1 (Module 1 – 3 des Weiterbildungskurses), Lehrgangsteil 2 (Gutachtenseminar Anfänger und Fortgeschrittene Gutachtenworkshop, Hygienemanagement Teil 1 und 2, gemäß WBVO v. 14. 4. 2015).

Die Teilnehmenden sollten bitte interessante Fälle aus ihrer eigenen Gutachtertätigkeit vorstellen, die gemeinsam in der Gruppe analysiert und diskutiert werden. Die entsprechenden Unterlagen sind bitte bis zum 12.02.2026 per Mail an wachtel@akademie-oegw.de zur Verfügung zu stellen!
Digitalisierung

Einsatz DIGA und Telemedizin im Alltag des ÖGD

19.01.2026
Live-Online-Seminar
Die Pandemie stellte das Versorgungssystem vor einer Herausforderung.
Die Telematik und der digitalen Möglichkeiten scheinen einen Ausweg in der Krise gewesen zu sein. In wiefern sind die Angebote, welche bereits in den Krankenhäusern und bei Niedergelassenen Einsatz finden, auch ÖGD-tauglich?
Themenschwerpunkte sind u.a.
Einsatz der Onlineberatung
Pro und contra der Onlineangebote
Grenzen der Onlineangebote
Datenschutz und Schweigepflicht
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Planen, um Gesundheit zu fördern: Tools in Theorie und Praxis. Einführungsveranstaltung

10.02.2026
Live-Online-Seminar
In dieser neuen Veranstaltungsreihe stellen wir Planungstools für den Aufbau integrierter kommunaler Strategien in der Gesundheitsförderung vor. Doch bevor es konkret mit der Vorstellung einzelner Tools losgeht, wollen wir ganz allgemein in die Thematik einführen. Was versteht man unter integrierten kommunalen Strategien in der Gesundheitsförderung, und warum sind sie wichtig? Was sind Planungstools und welche werden in der Veranstaltungsreihe vorgestellt? Wie findet man das richtige Tool? Welche Praxiserfahrungen gibt es bereits? Und wer sollte diese Tools anwenden? Die Veranstaltungsreihe basiert auf einer Handreichung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zu einer Sammlung von Planungstools.

Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam mit Kolleginnen vom BIÖG geplant und durchgeführt.
Repetitorien

Repetitorium zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung

15.06.2026 - 19.06.2026
Düsseldorf
Das mehrtägige Seminar dient der Vorbereitung auf die Prüfung zum Erwerb der Gebietsbezeichnung „Fachärztin bzw. Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen“. Die Teilnehmenden sollen daher die Voraussetzungen zur Prüfungszulassung weitestgehend erfüllt haben.
In Gruppen werden prüfungsrelevante Themen des Öffentlichen Gesundheitswesens besprochen und die Inhalte aus dem Weiterbildungskurs anhand von Fragen und Fallbeispielen, die von den Teilnehmenden zu bearbeiten sind, wiederholt.
Grundlage der Themenauswahl ist das Curriculum „Kursweiterbildung im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
Besondere Schwerpunkte können gemeinsam mit den Teilnehmenden an Hand eines Erwartungshorizontes zu Beginn des Seminars abgestimmt werden. Insofern ist die Programmgestaltung inhaltlich variabel.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält die Gelegenheit, den eigenen Wissensstand zu überprüfen. Die Seminarleitung bietet eine praxisorientierte und fachlich fundierte Begleitung, da sowohl ÖGW-Expertise als auch Prüfer-Erfahrung und juristisches Fachwissen vertreten sind. Im Seminar werden Prüfungssituationen simuliert, um auch diesbezüglich eine optimierte Prüfungsvorbereitung anzubieten.
Medizinische Begutachtung

# Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil I

20.01.2026
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheits-störungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwer-behindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert. Die Bildung des Gesamtgrades der Behinderung wird anhand von Fallbeispielen dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@akademie-oegw.de .

Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil II

21.01.2026
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheits-störungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt, sowie die Zuerkennung von Merkzeichen erläutert. Das Widerspruchs- und Klageverfahren wird ausführlich dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@akademie-oegw.de .
Sozialpsychiatrie

Fallvignetten: mitbringen - vorstellen - besprechen

03.02.2026
Live-Online-Seminar
Die Fortbildung bietet Fachkräften aus den Sozialpsychiatrischen Diensten einen strukturierten Rahmen, um anhand von Fallvignetten gemeinsam zu reflektieren und voneinander zu lernen. Durch die multiprofessionelle Zusammensetzung der Teilnehmenden entstehen vielfältige Perspektiven, die die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen bereichern.

Im Mittelpunkt steht das Prinzip „mitbringen - vorstellen - besprechen“:
Teilnehmende bringen eigene Fallvignetten oder auch bestimmte Fragestellungen aus ihrem Alltag mit, stellen diese im Plenum vor und wir diskutieren anschließend in moderierter Runde. Der Fokus liegt auf prägnanten Fragestellungen oder Entscheidungssituationen, die gemeinsam analysiert und um kreative Lösungsansätze erweitert werden.

Die Fortbildung schafft einen geschützten, wertschätzenden Raum, in dem Erfahrungen praxisnah eingebracht und kritisch reflektiert werden können. Durch den Austausch unterschiedlicher beruflicher Hintergründe eröffnen sich neue Sichtweisen, die Handlungssicherheit im Umgang mit komplexen Situationen fördern.

Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallvignetten zur Diskussion vorab einzusenden.

Fallvignetten können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail eingereicht werden an: folgner@akademie-oegw.de






Sozialpsychiatrie

Was nun? Natürlicher Wille, freier Wille oder doch Zwang? Diskussion anhand von Fallbeispielen bei Grenzfällen zwischen Selbst- und Fremdbestimmung

06.02.2026
Berlin
Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter:innen in der (Sozial-) Psychiatrie, die im Rahmen ihrer Berufsausübung wiederkehrend mit Fällen konfrontiert sind, in denen die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme von Maßnahmen limitierend sein kann. Gerade diese oftmals ethischen Konfliktfälle sollen anhand von Fallbeispielen im fachlichen Austausch diskutiert werden.
Dabei werden unter anderem auch Hintergründe und Definitionen zur Willensbestimmung, Autonomiefähigkeit und Einwilligungsfähigkeit in Abgrenzung zum paternalistischen Denken und der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen dargestellt.

Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallbeispiele zur Diskussion vorab einzusenden.

Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn Bei Annette Fröhmel eingereicht werden. Ihre Kontaktdaten finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/annette-froehmel




Hygiene und Infektionsschutz

TBC: nicht nur erkennen, sondern auf Augenhöhe vermitteln

09.02.2026
Live-Online-Seminar
Jede Patientenakte hat eine eigene Historie zu erzählen und die Krankheiten verlaufen unterschiedlich und stellen die Betroffenen vor einer Herausforderung. Der Umgang mit Patienten sollte immer der Grundsatz des Bio-Psycho- Soziales Konzept im Hintergrund haben und sämtliche Faktoren der Diversität und Vielfalt mitberücksichtigen.
Die Veranstaltung sollte einen Austausch über die aktuelle TBC-Lage in Deutschland und Europa wiedergeben und sich mit den typischen Konformitäten der Erkrankungen wie etwa
Update- der Diagnostik
Nebenwirkungen der Therapie
Isolation und Stigmatisierung
Psychische und soziale Belastungen der Betroffen
wiedergeben.


Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt

05.02.2026
Live-Online-Seminar
Die Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt zählt zu den länderspezifisch geregelten Aufgaben. Es soll ein Überblick über die rechtlichen Grundlagen gegeben und das praktische Vorgehen an Beispielen dargelegt werden.
Lebensmittelüberwachung

Sanktionen gegen Mitarbeiter:innen und Unternehmen

28.01.2026 - 29.01.2026
Düsseldorf
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zur Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit oder Straftat. Eingegangen wird auf die Vorsorgepflichten der Lebensmittelunternehmer in der Handelskette und für die Betriebshygiene, die in der VO (EG) Nr. 852 / 2004 mit Hauptverantwortung und HACCP festgelegt sind.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG, die Compliance-Norm mit dem generellen Gebot der Vermeidung oder dem wesentlichen Erschweren betriebstypischer Zuwiderhandlungen.
Welche Sanktionen sind im Fall einer Ordnungswidrigkeit gegen die persönlich Verantwortlichen möglich und wie kann man – entweder gemeinsam oder auch nur alleine – gegen das Unternehmen vorgehen? Hier werden die Einziehung von Taterträgen (früher Verfall) und die Verbandsgeldbuße erörtert und die möglichen Berechnungsmodelle gegenübergestellt – aber auch ein Vergleich zur Straftat gezogen. Auf die EU-Kontrollverordnung VO (EU) 2017 / 625 und ihrer Vorgabe, betrügerische und irreführende Praktiken aufzudecken und erlangte Tatvorteile wegzunehmen, wird eingegangen.

An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: ein Bußgeldbescheid gemeinsam gegen die natürliche Person und gegen das Unternehmen und auch der selbständige Bußgeldbescheid (Einziehungsbescheid) nur gegen das Unternehmen.
Die Zumessungskriterien für die Geldbuße – ihrem Sanktionsteil und Abschöpfungsteil – werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

SOPESS - Praktische Empfehlungen

19.02.2026
Live-Online-Seminar
Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben.
Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert:
Wohin platziere ich Eltern?
Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern?
Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder?
Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um?
Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert...

Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen.
Zusätzlich wird die standardisierte Durchführung von SOPESS anhand von Videobeispielen illustriert und Sie werden Gelegenheit haben, konkrete Fragen zu der Durchführung und Auswertung der einzelnen Testaufgaben zu stellen."

Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.



Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 1 - Basiswissen Kinderschutz im ÖGD

11.02.2026
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 2 - Dokumentation & rechtliche Aspekte

18.02.2026
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 3 - Vernachlässigung

25.02.2026
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 5 - Gesprächsführung

11.03.2026
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 6 - Psychische Erkrankungen und Kinderschutz

18.03.2026
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 7 - Dental neglect-Best Practice Stadt Köln

25.03.2026
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat - Teil 4 - Kinderschutz bei chronisch kranken Kindern

04.03.2026
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de

* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect - EHDS = European Health Data Space

13.02.2026
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.

Der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) stellt einen wichtigen Meilenstein für die digitale Transformation des Gesundheitswesens in Europa dar. Diese Online-Veranstaltung bietet Ihnen einen fundierten Einstieg in die Thematik und beleuchtet insbesondere die Bedeutung für den öffentlichen Gesundheitsdienst.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst, die sich über die europäischen Entwicklungen im Bereich Gesundheitsdaten informieren und auf die kommenden Veränderungen vorbereiten möchten.
Sozialpsychiatrie

Arbeiten mit Kindern mit komplexem Hilfebedarf in multiprofessionellen Teams: Ein Workshop mit traumapädagogischen Überlegungen

20.02.2026
Berlin
Kinder und Jugendliche mit sogenanntem „komplexen Hilfebedarf“ sind in vielen sozialen Hilfesystemen in volviert mit dem Eindruck, dass keine Einzelhilfe richtig greifen kann. Desto spezialisierter die Hilfen werden und sich „abgrenzen“, um handlungsfähig zu bleiben, desto eher gibt es Kinder und Jugendliche, welche in die einzelnen Hilfen des Gesamtsystems nicht passen. Viele Mitarbeitende in sozialen Berufen fühlen sich dabei in ihrer Arbeit unwirksam und reagieren mit Unzufriedenheit und Enttäuschung. Manchmal richtet sich diese Enttäuschung gegen andere Mitglieder der Hilfesysteme, da niemand oder nichts zu helfen scheint. Manchmal richtet sich diese Enttäuschung gegen die Kinder und Jugendliche, welche so viel Hilfe erhalten und sich scheinbar nicht helfen lassen können.

Die Fortbildung will in dieser Situation der Überforderung mit traumapädagogischen Überlegungen berufliche Orientierung vermittelten. Auch wenn es danach noch die gleiche Anzahl von Abbrüchen, Systemwechsel und Rettungsstellen-Vorstellungen gibt, dann ist doch die Chance hoch, dass die einzelnen Mitarbeitenden sich dabei nicht so schlecht fühlen und es weniger Vorwürfe untereinander und gegenüber den Kindern und Jugendlichen gibt. Bei gleicher Anzahl von Krisen, könnte jede einzelne Krise eventuell weniger retraumatisierend sein. Dieses alleine könnte die Langzeitprognose der Kinder und Jugendlichen mit komplexem Hilfebedarf verbessern UND die berufliche Zufriedenheit der Helfenden positiv beeinflussen.




Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD Teil 1: Geschlecht: Identität, Inkongruenz, Dysphorie

27.02.2026
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrundeliegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).
In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.
Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.
Der erste Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit den Themen Geschlecht: Identität, Inkongruenz und Dysphorie. Die Beratung von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Geschlechtsidentität und Geschlechtsdiskongruenz ist ein sensibler Bereich. Die Beratung kann verschiedene Aspekte umfassen, wie die Exploration der individuellen Geschlechtsidentität, die Unterstützung bei der Bewältigung von Geschlechtsdiskongruenz, die grundsätzliche Vermittlung von Informationen über geschlechtsbezogene Themen sowie die Unterstützung von Rollen- und Identitätsfindung. Entsprechende Beratungsansätze werden erläutert und diskutiert. Es ist Zeit für Fragen und Austausch.


Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Gesundheitsindex: Was können wir aus dem RESILIENT-Projekt für die kleinräumige, kommunale GBE lernen?

03.03.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen des Paktes für den ÖGD schrieb das Bundesgesundheitsministerium den Förderaufruf „Strukturelle Stärkung und Weiterentwicklung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD)“ vom 10.08.2022 aus. Als eines von vielen Projekten erhielt RESILIENT den Zuschlag als Verbundprojekt zwischen den Gesundheitsämtern der Städte Dresden, Stuttgart und Frankfurt a. M. und dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) der Technischen Universität Dresden. Ziel von RESILIENT ist die Entwicklung und Erprobung eines Instrumentes zum kleinräumigen Monitoring der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung unter Einbezug sozialer Faktoren als auch Umweltbedingungen (Gesundheitsindex genannt), das die Grundlage für eine integrierte strategische Gesundheitsplanung bildet. Die kleinräumige Darstellung ermöglicht den Gesundheitsämtern durch die Ableitung von Bedarfen nicht nur, Angebote besser steuern zu können, sondern auch eine evidenzbasierte Grundlage für ämterübergreifende Fachplanungen (z.B. gesundheitsbezogener Klimaschutz) und Ressourcensteuerung zu bekommen. Das Online-Live-Seminar stellt den aktuellen Stand des Projektes vor und geht dabei besonders auf die ämter- und städteübergreifende Zusammenarbeit, den Findungsprozess hin zu den eingeschlossenen Indikatoren sowie die Indexbildung ein. Ergebnisse zur Anwendung des Gesundheitsindex‘ in der Praxis und Erfahrungen aus den am Projekt beteiligten Städten werden geteilt und die erworbenen Kompetenzen vorgestellt.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Netzwerkprozesse in der kommunalen Gesundheitsförderung verstehen und aufbauen – von der Theorie bis zur Moderation

03.03.2026 - 04.03.2026
Düsseldorf
Die Netzwerkarbeit innerhalb der Kommune hat eine zentrale Bedeutung unter anderem für eine
erfolgreiche kommunale Gesundheitsförderung. Die Teilnehmenden erhalten zunächst eine
Einführung in die Grundlagen und Bedeutung der Netzwerkarbeit in der kommunalen
Gesundheitsförderung. Anschließend werden relevante Prozesse wie das Gewinnen und die
Einbindung von Netzwerkpartner/-innen, sowie die Steuerung von Netzwerken thematisiert.
Zusätzlich widmen wir uns der Rolle und Haltung von Moderator/-innen in Netzwerken.
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - "Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen"

14.01.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Die Hygiene in der Pflege beinhaltet alle erforderlichen Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen, um Krankheiten zu vermeiden und die Gesundheit der Patient:innen und des Personals zu erhalten. Diese Vorgaben gelten für Pflegeeinrichtungen, für die ambulante/häusliche Pflege und auch für stationäre Aufenthalte in Altenpflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus. Pflegeeinrichtungen und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens unterliegen umfangreichen Anforderungen an das Hygienemanagement. Ein Hygienekonzept nach § 35 IfSG soll Mitarbeiter und Patienten vor Infektionen schützen.
Was ist bei der Hygiene in der Pflege zu beachten? Welche rechtlichen Vorgaben sind für die Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen wichtig? Was beinhaltet ein Hygieneplan und ist er in allen Bundesländern gleich?


Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Hygiene und Infektionsschutz

Newcomer:innen im Infektionsschutz: Ermittlungen und Meldewesen

26.02.2026
Live-Online-Seminar
Das Infektionsschutzgesetz überträgt den Gesundheitsämtern die Aufgaben, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Um dem gerecht zu werden, ermitteln vor allem die Mitarbeitenden des Bereichs Infektionsschutz/Hygiene immer dann, wenn dem Gesundheitsamt Erkrankungs- und Verdachtsfälle gemeldet werden und meldet die Erkenntnisse weiter. Außerdem werden entsprechend notwendige Maßnahmen eingeleitet.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die in diesem Bereich neu ihre Tätigkeit aufgenommen haben. Sie bietet einen Einstieg in das Meldewesen und vermittelt einen Überblick über die Ermittlungs- und Meldetätigkeit. Dabei soll besonders auf Fragen der Teilnehmenden eingegangen und anhand praktischer Übungen das Grundwissen gefestigt werden.


Zahngesundheit

Hygienemanagement: Grundlagen und praktische Umsetzung Teil 2

23.03.2026 - 24.03.2026
Live-Online-Seminar
Das Infektionsschutzgesetz überträgt den Gesundheitsämtern die Aufgaben, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Um dem gerecht zu werden, ermitteln die Mitarbeitenden immer dann, wenn dem Gesundheitsamt Erkrankungs- und Verdachtsfälle gemeldet werden und meldet die Erkenntnisse weiter. Außerdem werden entsprechend notwendige Maßnahmen eingeleitet.
Gemäß § 23 Abs. 3 Nr. 8 des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) haben Zahnarztpraxen nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft (dieser entspricht den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts) Maßnahmen zu treffen, um nosokomiale Infektionen zu verhüten und die Weiterverbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden. Ebenso können Zahnarztpraxen gemäß § 23 Abs. 6 IfSG durch das Gesundheitsamt infektionshygienisch überwacht werden. Des Weiteren gibt § 36 Abs. 2 IfSG den Gesundheitsämtern die Möglichkeit Einrichtungen infektionshygienisch zu überwachen, bei denen die Möglichkeit besteht, dass durch Tätigkeiten am Menschen durch Blut Krankheitserreger übertragen werden.
In dieser Veranstaltung werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt: infektiologische Meldungen, Ermittlungen sowie Begehung der Zahnärztlichen Praxis.

Hierbei handelt es sich um ein Pflichtmodul der Weiterbildung zum/zur Fachzahnarzt/Fachzahnärztin für Öffentliches Gesundheitswesen. Dieses Pflichtmodul besteht aus zwei Teilen.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern

24.02.2026
Live-Online-Seminar
Für die Erteilung der Heilpraktikererlaubnis müssen Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärter eine Überprüfung beim zuständigen Gesundheitsamt beziehungsweise bei der nach Landesrecht zuständigen Stelle erfolgreich absolvieren.
In dieser Veranstaltung werden die gesetzlichen Grundlagen sowie Leitlinien zur Heilpraktikerüberprüfung dargestellt. Zudem erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die praktische Umsetzung im Gesundheitsamt
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Einstellungsbegutachtung im Beamtenrecht

26.02.2026
Live-Online-Seminar
In dieser Mittagsfortbildung werden die Rechtsgrundlagen der Einstellungsbegutachtung im Beamtenrecht vermittelt. Anhand von Fallbeispielen wird die praktische Umsetzung im amtsärztlichen Alltag veranschaulicht.
Newcomer

Praxis Gesundheitsamt: Von Akteneinsicht bis Zuständigkeit - Verwaltungshandeln, Verwaltungsverfahren, Verwaltungsrecht -

16.03.2026 - 17.03.2026
Berlin
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist aufgrund seines umfassenden Auftrages zuständig für viele unterschiedliche Zielgruppen, die er berät, begleitet und unterstützt. Auf der Basis von vorliegenden Rechtsansprüchen und Eingriffsnormen bewilligen, planen und steuern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendige und geeignete gesundheitliche Hilfen und Maßnahmen. Dieses umfangreiche Aufgabenspektrum erfordert nicht nur ein hohes Maß an fachlichen Kompetenzen, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den Aufbau und das Verwaltungshandeln innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Situation macht es für kommunale Arbeitgeber notwendig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD besonders zu begleiten und sicherzustellen, dass sie relevante Kompetenzen erhalten.

In diesem zweitägigen Seminar wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD verwaltungsspezifisches Wissen und Kompetenzen vermittelt, wiedereinsteigenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und gezielt Fragen zu klären.



Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Einführung in SOPESS: Sozialpädiatrische Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen

16.03.2026
Live-Online-Seminar
Das Sozialpädiatrische Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen (SOPESS) ist ein standardisiertes Testverfahren, das speziell für die Schuleingangsuntersuchung entwickelt wurde. Es erlaubt eine orientierende Untersuchung des kindlichen Entwicklungsstandes im Vorfeld der Einschulung und ist in vielen Bundesländern als fester Bestandteil der Schuleingangs-untersuchungen etabliert. SOPESS bildet eine wichtige Grundlage sowohl für die schulärztliche Beratung als auch für die Gesundheitsberichterstattung auf kommunaler und Landesebene.
Ziel der Veranstaltung ist es, Grundlagen für eine valide und qualitätsgesicherte Testdurchführung zu vermitteln. Dazu werden die Test-Items einzeln vorgestellt und Hintergrundwissen sowie praktische Tipps zur Test-durchführung vermittelt.

Die Teilnehmenden werden gebeten Ihre SOPESS Unterlagen bereitzuhalten.



Hygiene und Infektionsschutz

Krankenhausbauplanung – Anforderungen, Mitwirkung und Bewertung durch den ÖGD

24.03.2026 - 26.03.2026
Berlin

Krankenhäuser befinden sich im Wandel: Neue medizinische Anforderungen, steigende Hygienestandards, technische Innovationen und der Klimawandel beeinflussen die Bauplanung grundlegend. Mitarbeitende im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) sind in Bau- und Umgestaltungsprozesse eingebunden – doch was genau ist ihre Rolle? Welche Anforderungen sind zu prüfen, welche Stellungnahmen zu formulieren?

In dieser dreitägigen Fortbildung erhalten Sie fundiertes Wissen zur Beurteilung von Krankenhausbauprojekten aus Sicht des ÖGD – praxisnah, interdisziplinär und mit realen Projektbeispielen.
Folgende Inhalte sollen vermittelt werden:
• Rolle des Gesundheitsamts bei Bauprojekten: Stellungnahmen, Prüfpflichten,
Empfehlungen
• Bauhygiene: Anforderungen an Materialien, Oberflächen und Raumkonzepte
• Trinkwasserinstallation: Hygienisch sichere Planung nach aktuellen Normen
• Raumlufttechnik: Anforderungen nach VDI 6022 und DIN 1946-4
• Baulich-funktionelle Anforderungen an Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte
(AEMP)
• Wegeführung im Krankenhaus: Hygiene und gesteigerte Zufriedenheit durch klare
Verkehrsflüsse
• Klimaanpassung bei Klinikneubauten: Raumausrichtung, Fenstergrößen, Kühlung
• Planung moderner Operationsabteilungen – den Blick über den Tellerrand wagen



Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 2: Suizidalität

13.03.2026
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der zweite Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Suizidalität. Ziel dieser Veranstaltung ist, die Sicherheit im Umgang mit dem Thema Suizidalität bei jungen Menschen zu steigern. Dazu wird intensiv mit Fakten, Wissen und Erfahrungsschätzen zu Handlungsmöglichkeiten und Therapiemöglichkeiten Orientierung vermittelt. Ziel ist es, in einer Situation, in welcher sich berechtigt viele Menschen handlungsunfähig fühlen, als Fachkraft die kognitive Flexibilität und Handlungsfähigkeit zu behalten.

Um die kognitive Flexibilität nicht nur mit Blick auf die Akutsituation, sondern auch im größeren Rahmen zu behalten, wird am Nachmittag der Schwerpunkt auf die Metaebene gelegt. Ziel ist auch hier mit Professionalität mit den jungen Menschen und ihrer Familie zusammen orientiert zu bleiben, sodass die jungen Menschen und ihre Familie die schwierige Phase sicher und nachhaltig gesund durchleben können. Es ist Zeit für Fragen und Austausch.

Sozialpsychiatrie

Persönlichkeitsstörungen im ÖGD: ICD-10 Einordnung, sichere Kommunikation und rechtssichere Versorgungspfade

26.02.2026
Live-Online-Seminar
Mitarbeitende im öffentlichen Gesundheitsdienst stehen häufig vor komplexen Situationen mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. Benötigt werden eine ICD-10-basierte, funktionsorientierte Einordnung, deeskalierende Gesprächsstrategien, strukturierte Risikoabwägung und rechtssichere Dokumentation - insbesondere an Schnittstellen zu Kliniken, Praxen und sozialen Diensten.

Die Fortbildung vermittelt praxisnah die ICD-10-GM-Diagnostik (F60.*), typische Verlaufs- und Krisenbilder sowie DBT-/MBT-informierte Mikrointerventionen. Berücksichtigt werden die S3-Leitlinie zur Borderline-Persönlichkeitsstörung (DGPPN) sowie - zur Orientierung - zentrale Empfehlungen aus NICE (CG78/CG77) und ein kurzer Ausblick auf relevante Konzepte der ICD-11.

Der Dozent leitet einen Sozialpsychiatrischen Dienst und bringt langjährige klinische Erfahrung aus einer BPS-Schwerpunktstation ein.

Lernziele (kompetenzorientiert):
Häufige Persönlichkeitsstörungen nach ICD-10-GM sicher einordnen und Fallkonstellationen im Gesundheitsamt erkennen
Mindestens drei deeskalierende Gesprächsinterventionen anwenden (Validierung, klare Grenzen, verbindliche Absprachen)
Akute Gefährdung strukturiert prüfen, PsychKG-Relevanz entscheiden und dokumentieren
Versorgungspfade und Schnittstellen koordinieren (Krisendienste, ambulante Psychotherapie, Kliniken)

Nutzen für die Praxis:
Kompakte Checklisten für Risikoabwägung und Dokumentation
Gesprächsleitfaden mit praxiserprobten Satzbausteinen
Entscheidungsbaum für Alternativen zur Unterbringung und PsychKG-Schwellen

Format/Methoden:
Impuls mit Leitlinien-Update, Fallvignetten, Übungssequenzen zur Gesprächsstruktur sowie kollegialer Austausch mit Transferaufgaben für den Behördenalltag

Leitlinienbezug:
DGPPN S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörung (14.11.2022); NICE CG78/CG77, zuletzt überprüft am 30.07.2024; aktuelle ICD-10-GM 2025 (BfArM). (register.awmf.org)






Sozialpsychiatrie

Kernaufgaben und Krankheitsbilder - Die Arbeit im Sozialpsychiatrischen Dienst

03.03.2026
Live-Online-Seminar
Die Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDis) nehmen eine zentrale Rolle in der gemeindenahen Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ein. Ihre Arbeit zielt darauf ab, Betroffene in ihrem Lebensumfeld zu unterstützen, Teilhabe zu ermöglichen, Krisen frühzeitig zu erkennen und im besten Falle abzuwenden. Damit leisten die SpDis einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Klinikaufenthalten und zur Stabilisierung im Alltag.

Kernaufgaben der SpDis sind Beratung, Krisenintervention, Begleitung in psychosozial belasteten Lebenssituationen sowie die Koordination von Hilfen im Netzwerk mit Ärztinnen und Ärzten, Kliniken, Mitarbeitenden der Eingliederungshilfe, Angehörigen und weiteren sozialen Diensten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf niedrigschwelliger Erreichbarkeit, aufsuchender Arbeit und der Förderung von Selbstständigkeit.

Die Fortbildung vermittelt Grundlagen zu diesen Kernaufgaben und stellt die wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder vor, mit denen SpDi-Mitarbeitende regelmäßig konfrontiert sind - hierzu zählen affektive Störungen, Psychosen, Abhängigkeitserkrankungen und dementielle Störungen. Neben der Darstellung typischer Symptome und Verläufe wird aufgezeigt, welche Unterstützungs- und Interventionsmöglichkeiten in der sozialpsychiatrischen Praxis besonders relevant sind.

Ziel der Fortbildung ist es, ein vertieftes Verständnis für die Arbeitsweise der SpDis und die Bedarfe der Klientinnen und Klienten zu schaffen sowie Handlungssicherheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen zu fördern.









Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 3: Transition - Vom Jugendlichen zum Erwachsenen

23.03.2026
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der dritte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen:

Die Entwicklung vom Jugendlichen zum Erwachsenen war noch nie trennscharf und verläuft mittlerweile sogar häufig längerfristiger (Emerging Adulthood) und auch mit größerer interindividueller Bandbreite. In der Folge kam es in den letzten Jahren zu intensiven Diskussionen bezüglich der Notwendigkeit einer juristischen und institutionellen Flexibilisierung zur Unterstützung dieses Übergangs. Trotz positiver Entwicklungen in diesen Bereichen führt eine weiterhin juristisch und institutionell vielerorts starre Trennung zwischen Jugend- und Erwachsenenbereich viel zu häufig zum Verlust vertrauter Anlaufstellen und Bezugspersonen, bedarfsangepasster Angebote und letztendlich zum Behandlungsabbruch. Der folgende Vortrag soll einen kurzen Einblick in die aktuellen rechtlichen und institutionellen Hürden und Chancen im Hinblick auf die Transition beleuchten. Die Fortbildung will dabei vor allem auch den Übergang von der Eingliederungshilfe Jugend zur Eingliederungshilfe Erwachsene in den Blick nehmen und hier auch die oft intensiven Diskussionen um die Personenkreiszuordnungen zu den Paragrafen 35a SGB VIII, 99 SGB IX und Paragraf 41 SGB VIII aufgreifen und die Rollen der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste und sozialpsychiatrischen Dienste in diesem Prozess thematisieren.

Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 4: geistige Behinderung und psychische Störungen

27.03.2026
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der vierte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit den Themen geistige Behinderung und psychische Störungen. Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung psychiatrischer Symptome und Erkrankungen. Die Schnittstellen zwischen Sozial- und Entwicklungspädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie sind im Bereich Verhaltensauffälligkeiten und geistiger Behinderung groß - heftige Auswirkungen auf das familiäre System, aber auch auf Kita und Schule sind oft die Folge. Immer noch gibt es aber auch im ambulanten Bereich hierfür wenig diagnostische und therapeutische oder Beratungsangebote.

Die Fortbildung vermittelt einerseits einen praxisbezogenen Überblick zu häufigen Vorstellungsgründen, diagnostischen Abläufen, ätiologischen Aspekten und therapeutischen Interventionen. Sie soll andererseits unter Beleuchtung von „blinden Flecken“ im Gesundheitssystem dazu anregen, bisherige Versorgungsangebote kritisch zu hinterfragen und im Sinne einer höheren Teilhabeermöglichung für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung weiterzudenken. Hier wird zum interaktiven interdisziplinären Austausch unter den Teilnehmenden eingeladen.

Digitalisierung

ÖGD Kommunal Connect | Gemeinsam in die Telematikinfrastruktur (TI) - kommunal vernetzt

26.03.2026
Hamburg
Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) bringt für Gesundheitsämter zahlreiche
Herausforderungen mit sich: Wie lässt sich die Umsetzung im eigenen Amt erfolgreich gestalten?
Welche bewährten Lösungsansätze gibt es bereits in anderen Gesundheitsämtern? Und wie
können kommunale Kooperationen effektiv und zielgerichtet aufgebaut werden?

Wir laden Sie herzlich zu ÖGD Kommunal Connect ein – unserem Veranstaltungsformat zur
Stärkung regionaler Netzwerke im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), dieses Mal mit Fokus
auf den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und Lösungen rund um die TI-Anbindung der
Gesundheitsämter. Bringen Sie Ihre Erfahrungen, Fragen und Ideen ein, diskutieren Sie in
interaktiven Workshops und profitieren Sie vom direkten Austausch mit Kolleg:innen und TI-
Expert:innen.

Unser Ziel: Gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln und nachhaltige regionale Netzwerke im
ÖGD stärken.

Hinweise zur Anmeldung: 
Begrenzte Plätze, daher bitte max. 1–2 Personen pro Gesundheitsamt.
Bei Absage bitte frühzeitig Bescheid geben – so können Wartelistenplätze nachrücken.
Lebensmittelüberwachung

Workshop zu Interkultureller Kompetenz für Kontrollpersonal in der Lebensmittelüberwachung

26.03.2026
Düsseldorf
Dieser Workshop zur interkulturellen Kompetenz richtet sich an Personal aus der Lebensmittelüberwachung und zielt darauf ab, die Teilnehmenden für die Herausforderungen in einer zunehmend diversen Gesellschaft zu sensibilisieren. In der sich wandelnden Lebensmittelbranche ergeben sich täglich komplexe Kontrollsituationen, die interkulturelles Verständnis und Feingefühl erfordern.

Ziel ist es, den Teilnehmenden praktische Werkzeuge zu vermitteln, um kulturelle Unterschiede zu verstehen und effektiv mit Menschen verschiedener Hintergründe zusammenzuarbeiten. Durch interaktive Übungen und Fallstudien werden die interkulturellen Kompetenzen erweitert und ein aktiver, wertschätzender Umgang mit kultureller Vielfalt gefördert.

Der Workshop bietet eine Plattform, um Strategien für eine inklusive und effektive Lebensmittelüberwachung zu entwickeln. Die Teilnehmenden reflektieren ihre Erfahrungen und erarbeiten innovative Lösungsansätze. Durch die Stärkung der interkulturellen Kompetenzen werden sie befähigt, ihre Rolle in einer multikulturellen Gesellschaft professionell wahrzunehmen und somit zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit für alle Bevölkerungsgruppen beizutragen.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Erste Hilfe Freshup

23.02.2026
Live-Online-Seminar
Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs vor Ort, der verpflichtend für 5–10 % der Beschäftigten in jedem Betrieb ist, erhalten die Teilnehmenden in diesem 2-stündigen Live-Online-Seminar eine handlungsorientierte Auffrischung in Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit den wichtigsten Notfällen. Dabei werden, aufbauend auf dem Vorwissen der Teilnehmenden, die Maßnahmen erklärt und live demonstriert.

Um darüber hinaus praktische Übungen zu ermöglichen, wird empfohlen
- zu zweit teilzunehmen
- mit Webcam teilzunehmen
- eine Übungsmatte oder ein großes Handtuch, sowie den dafür erforderlichen Platz
bereitzuhalten.
Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Basisseminar

11.02.2026
Live-Online-Seminar
Um die Einrichtungen des Gesundheitswesens und das Gesundheitswesen als Ganzes auf Krisenereignisse vorzubereiten, braucht es ein koordiniertes Management aller relevanten Akteure. Dies sind vor allem die Krankenhäuser, die Rettungs- und Sanitätsdienste, die ambulanten Praxen, die stationäre und ambulante Pflege und der Öffentliche Gesundheitsdienst. Ferner aber auch Apotheken, Logistikdienstleister, Labore, Bestattungsunternehmen, Energie- und Wasserversorger sowie einige weitere.

Das eintägige Basisseminar ist offen für alle Personen, die für das Krisenmanagement bei diesen Akteuren verantwortlich oder damit befasst sind. Es klärt über die aktuellen Rahmenbedingungen des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes auf, weist in das Konzept der Gesundheitlichen Krisenkoordination (GeKKo) ein und trägt zur Vernetzung der teilnehmenden Akteure bei.

Das Basisseminar ist der Einstieg in weitere, dann akteurspezifische Fort- und Weiterbildungen.


Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Erste Hilfe Freshup

23.02.2026
Live-Online-Seminar
Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs vor Ort, der verpflichtend für 5–10 % der Beschäftigten in jedem Betrieb ist, erhalten die Teilnehmenden in diesem 2-stündigen Live-Online-Seminar eine handlungsorientierte Auffrischung in Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit den wichtigsten Notfällen. Dabei werden, aufbauend auf dem Vorwissen der Teilnehmenden, die Maßnahmen erklärt und live demonstriert.

Um darüber hinaus praktische Übungen zu ermöglichen, wird empfohlen
- zu zweit teilzunehmen
- mit Webcam teilzunehmen
- eine Übungsmatte oder ein großes Handtuch, sowie den dafür erforderlichen Platz
bereitzuhalten.
Integration, Migration und Flüchtlinge

Transkulturelle Kompetenz im Alltag des ÖGD/SPDI integriert

09.03.2026
Live-Online-Seminar
Transkulturelle Kompetenz ist als Qualitätsstandard für die Akteurinnen und Akteure im Öffentlichen Dienst zunehmend von Bedeutung, da in der Gesellschaft kulturelle Vielfalt mehr und mehr sichtbar und wirksam wird.
Dies zeigt sich auch in den Aufgabenfeldern des Öffentlichen Gesundheitsdienstes:
So gehören zur Lebenswelt von Migrantinnen und Migranten ihr Migrationshintergrund, ihre ihnen eigene Kultur, Religion und Lebensweise.
Nur mit interkultureller Kompetenz kann auf die verschiedenen Personenkreise auftrags- und zielgruppenorientiert eingegangen werden, zum Beispiel in Beratungs- oder Begutachtungskontakten.
Fehlt diese Kompetenz, können Konflikte im Kontakt und in der Umsetzung von Aktivitäten entstehen.
In der Veranstaltung wird aus verschiedenen Blickwinkeln auf die in unserer Gesellschaft vertretenen Kulturkreise eingegangen:
Inwiefern sind Kenntnisse der spezifischen Krankheiten, wie auch der Interpretation der Laborbefunde im klinischen Alltag relevant? Sind die uns hier bekannten Übersichtstabellen noch unkritisch einsetzbar?
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

17.03.2026
Live-Online-Seminar
Die Frage der Notwendigkeit einer Krankenbehandlung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ist ein regelmäßiger Gutachtenanlass im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Gutachtenworkshop

17.03.2026
Düsseldorf
Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisations-formen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheits-behörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung.
Mit diesem Veranstaltungsformat steht nun ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvortrag und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.
Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht anhand der von Ihnen eingebrachten Fragen und Fallbeispiele erörtert und die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen und Fragen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen bis vier Wochen vor dem Termin bei Frau Hoffmann einzureichen unter: hoffmann@akademie-oegw.de
Medizinische Begutachtung

Begutachtung im ÖGD: FAQ für Fortgeschrittene

05.03.2026
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis zum 19.02.2026 an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.

Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann

Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - "Checkliste zur Überwachung der außerklinischen Intensivpflege"

11.02.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Laut §35 des Infektionsschutzgesetzes überwachen die Gesundheitsämter die Einhaltung infektionshygienischer Belange in verschiedenartigen pflegerischen Einrichtungen. Dazu zählen auch Pflegedienste, die außerklinische Intensivpflege anbieten. Ziel dabei ist, übertragbare Krankheiten des Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern.

Die Veranstaltung bietet einen Überblick zum Thema Begehungen in der Außerklinischen Intensivpflege und zeigt Besonderheiten im Vorgehen am Beispiel der Checkliste des Länderarbeitskreises.

Was ist bei Begehungen von Pflegediensten der Außerklinischen Intensivpflege zu beachten? Welche rechtlichen Vorgaben sind wichtig und sind diese er in allen Bundesländern gleich?

Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Deep Dive GBE: Krankenhausdiagnosestatistik.

25.03.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen der Reihe Deep Dive GBE bekommen Sie einen vertiefenden, monothematischen Input zu Daten, Methoden, GBE-Indikatoren und Indikatorensätzen sowie GBE-relevanten Datenbanken. Die Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe finden mind. einmal pro Quartal als kurze Sessions von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr statt. In dieser Deep Dive Einheit geht es um wissenswertes rund um die Krankenhausdiagnosestatistik.
Hygiene und Infektionsschutz

„Zertifikat: Qualität in der STI-/HIV-Beratung im ÖGD“ Modul 1: Einführung in die STI-/HIV-Beratung an Gesundheitsämtern

26.03.2026 - 27.03.2026
Live-Online-Seminar
Die HIV und STI-Beratungsstellen der Gesundheitsämter sind Ansprechpartner für Fragen zu HIV, AIDS, sexuell übertragbaren Infektionen und zur sexuellen Gesundheit.
In diesem Einführungskurs erhalten die Teilnehmer:innen ein fundiertes Fachwissen zu den medizinischen und sozialen Aspekten der HIV/STI-Beratung. Neben einem Überblick zu den relevanten sexuell übertragbaren Infektionen, zu Risiken und zur Prävention werden vor allem die Rahmenbedingungen einer STI-Beratung sowie Anlässe, Zielsetzung und rechtliche Grundlagen vorgestellt. Auch Grundlagen zur Prävention durch Impfung, z.B. gegenüber HPV, HBV und Mpox sowie Testmöglichkeiten werden als Bestandteil der Beratung besprochen. Anhand von Fallbeispielen erhalten die Teilnehmer:innen Einblick in die tägliche Praxis der STI-Beratung und in die Vielfalt von Lebenswelten mit spezifischen Bedarfen zu Sexualität und sexueller Gesundheit. Und auch die Bedeutung der Netzwerkarbeit in der HIV-/STI-Beratung wird vorgestellt und diskutiert.

Lernziele Modul 1
Die TN:innen kennen die Rahmenbedingungen und unterschiedlichen Anlässe einer Beratung zur sexuellen Gesundheit.
Die TN:innen kennen die rechtlichen Grundlagen der STI-Beratung auf Bundes- und Landesebene.
Die TN:innen kennen die Leitsymptome von STI.
Die TN:innen können mögliche Übertragungsrisiken von STI einschätzen und abklären.
Die TN:innen können die relevanten sexuell übertragbaren Infektionen, deren Risiken und Möglichkeiten der Prävention erläutern.
Die TN:innen kennen die Grundlagen zu impfpräventablen STI, wie HPV, HBV und Mpox..
Die TN:innen können die Testangebote für STI und Testergebnisse erläutern.
Die TN:innen kennen die Bedarfe unterschiedlicher Zielgruppen in der STI-Beratung.
Die TN:innen können eigene Handlungsoptionen in der STI-Beratung erarbeiten, reflektieren und steuern.
Die TN:innen kennen die Grundlagen von Netzwerkstrukturen und Gremienarbeit im Bereich STI-Beratung.



Zahngesundheit

Beginners' Days

13.04.2026 - 14.04.2026
Düsseldorf
Dieser Kurs richtet sich in erster Linie an Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihre Tätigkeit im ÖGD erst vor kurzer Zeit aufgenommen haben, aber auch an Zahnärztinnen und Zahnärzte, sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Zahnärztlichen Diensten, die an den Kursinhalten interessiert sind.

Neben fachlicher Kompetenz ist auch die Kenntnis gesetzlicher Grundlagen ein sehr wichtiger Baustein zahnmedizinischer Tätigkeit im ÖGD. Dieser Kurs vermittelt die jeweiligen gesetzlichen Grundlagen für die zahnärztliche Untersuchung in Kindertagesstätten und Schulen, die bundeseinheitliche gesetzliche Grundlage der Gruppenprophylaxe und Basiskenntnisse der Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit Praxisbegehungen anhand der jeweiligen gesetzlichen Regelungen der Länder.

Neben den gesetzlichen Grundlagen der Kernaufgaben von Zahnärztinnen und Zahnärzten im ÖGD werden auch grundsätzliche Kenntnisse der o. g. Tätigkeiten vermittelt, unter anderem Standards der Befunderhebung und Dokumentation im Zusammenhang mit der zahnärztlichen Untersuchung.

Die Teilnehmenden werden gebeten, (soweit bekannt) alle für sie relevanten und verbindlichen Rechtsgrundlagen zur Veranstaltung mitzubringen.
Creative communication & management

Generative KI im Gesundheitsamt: DSGVO-sicher einsetzen, effizient recherchieren und Workflows mit Second Brain & MCP-Agenten gestalten

16.04.2026
Live-Online-Seminar

In vier Stunden vermittelt diese Fortbildung, wie generative KI im Gesundheitsamt rechtskonform und praxisnah Mehrwert stiftet:

Von der datenschutzkonformen Recherche (Suchmaschinen & RAG-Workflows) über strukturierte Wissensarbeit mit Second-Brain-Methoden bis zur Automatisierung wiederkehrender Aufgaben. Im Fokus stehen DSGVO-Grundlagen und der aktuelle EU-AI-Act-Fahrplan.

Aufbauend auf langjähriger eigener Praxis im ÖGD und in der Lehre demonstriert der Dozent produktive Muster mit Notion (P.A.R.A.) und ersten MCP-Agenten (Model Context Protocol) für wiederholbare, auditierbare Abläufe.

Da sich die Möglichkeiten und Tools im Bereich der KI erwartungsgemäß noch stark verändern, können auch die tatsächlichen Inhalte der Veranstaltung noch entsprechend angepasst werden.

Lernziele (kompetenzorientiert):
Typische ÖGD-Use-Cases rechtlich einordnen (DSGVO, EU-AI-Act) und Risiken minimieren
Einen sicheren Recherche- und RAG-Workflow mit Prompt-Vorlagen und Datenminimierung entwerfen
Ein persönliches Behörden-„Second Brain“ mit P.A.R.A. in Notion skizzieren (Wissens- & Aufgabenfluss)
Möglichkeiten von MCP-Agenten verstehen, um behördliche Tools/Daten kontrolliert anzubinden

Nutzen für die Praxis:
Checkliste „DSGVO-Quick-Check für KI-Workflows“ inkl. DPIA-Hinweisen
Prompt- und Suchmuster für Fallbearbeitung, Protokollierung und Wissensaufbereitung
Blaupause für Notion-Arbeitsbereiche nach P.A.R.A. (Projekte / Areas / Resources / Archive) mit Hand-Over-Regeln

Format/Methoden:
Impuls mit Rechts- und Governance-Update, Live-Demos (Recherche, Notion-Setups, MCP-Beispiel), kollegialer Austausch und Transferaufgaben für den Behördenalltag

Standards/Quellen:
EU-AI-Act: Zeitplan & Pflichten (EU-Kommission) (Digitale Strategie Europa),
DSK-Orientierungshilfe „KI & Datenschutz“ (06.05.2024) und RAG-Hinweise (2025) (Datenschutzkonferenz) und (datenschutz.de),
BMI-Leitlinien zu KI in der Bundesverwaltung (BMI Bundesportal),
BfDI-Handreichung zum KI-Einsatz in Behörden (BfDI),
P.A.R.A.-Methode (Tiago Forte) & Notion „Ultimate Brain 3.0“ (Thomas Frank) (Forte Labs),
Model Context Protocol (Anthropic): Einführung & Spezifikation (Anthropic),
Impulse aus GovTech-Ökosystem & TUM Think Tank (Public-Sector-KI) (govtechcampus.de)

Creative communication & management

Generative KI im Gesundheitsamt: DSGVO-sicher einsetzen, effizient recherchieren und Workflows mit Second Brain & MCP-Agenten gestalten

21.05.2026
Live-Online-Seminar

In vier Stunden vermittelt diese Fortbildung, wie generative KI im Gesundheitsamt rechtskonform und praxisnah Mehrwert stiftet:

Von der datenschutzkonformen Recherche (Suchmaschinen & RAG-Workflows) über strukturierte Wissensarbeit mit Second-Brain-Methoden bis zur Automatisierung wiederkehrender Aufgaben. Im Fokus stehen DSGVO-Grundlagen und der aktuelle EU-AI-Act-Fahrplan.

Aufbauend auf langjähriger eigener Praxis im ÖGD und in der Lehre demonstriert der Dozent produktive Muster mit Notion (P.A.R.A.) und ersten MCP-Agenten (Model Context Protocol) für wiederholbare, auditierbare Abläufe.

Da sich die Möglichkeiten und Tools im Bereich der KI erwartungsgemäß noch stark verändern, können auch die tatsächlichen Inhalte der Veranstaltung noch entsprechend angepasst werden.

Lernziele (kompetenzorientiert):
Typische ÖGD-Use-Cases rechtlich einordnen (DSGVO, EU-AI-Act) und Risiken minimieren
Einen sicheren Recherche- und RAG-Workflow mit Prompt-Vorlagen und Datenminimierung entwerfen
Ein persönliches Behörden-„Second Brain“ mit P.A.R.A. in Notion skizzieren (Wissens- & Aufgabenfluss)
Möglichkeiten von MCP-Agenten verstehen, um behördliche Tools/Daten kontrolliert anzubinden

Nutzen für die Praxis:
Checkliste „DSGVO-Quick-Check für KI-Workflows“ inkl. DPIA-Hinweisen
Prompt- und Suchmuster für Fallbearbeitung, Protokollierung und Wissensaufbereitung
Blaupause für Notion-Arbeitsbereiche nach P.A.R.A. (Projekte / Areas / Resources / Archive) mit Hand-Over-Regeln

Format/Methoden:
Impuls mit Rechts- und Governance-Update, Live-Demos (Recherche, Notion-Setups, MCP-Beispiel), kollegialer Austausch und Transferaufgaben für den Behördenalltag

Standards/Quellen:
EU-AI-Act: Zeitplan & Pflichten (EU-Kommission) (Digitale Strategie Europa),
DSK-Orientierungshilfe „KI & Datenschutz“ (06.05.2024) und RAG-Hinweise (2025) (Datenschutzkonferenz) und (datenschutz.de),
BMI-Leitlinien zu KI in der Bundesverwaltung (BMI Bundesportal),
BfDI-Handreichung zum KI-Einsatz in Behörden (BfDI),
P.A.R.A.-Methode (Tiago Forte) & Notion „Ultimate Brain 3.0“ (Thomas Frank) (Forte Labs),
Model Context Protocol (Anthropic): Einführung & Spezifikation (Anthropic),
Impulse aus GovTech-Ökosystem & TUM Think Tank (Public-Sector-KI) (govtechcampus.de)

Sozialpsychiatrie

Persönlichkeitsstörungen im ÖGD: ICD-10 Einordnung, sichere Kommunikation und rechtssichere Versorgungspfade

26.03.2026
Live-Online-Seminar
Mitarbeitende im öffentlichen Gesundheitsdienst stehen häufig vor komplexen Situationen mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. Benötigt werden eine ICD-10-basierte, funktionsorientierte Einordnung, deeskalierende Gesprächsstrategien, strukturierte Risikoabwägung und rechtssichere Dokumentation - insbesondere an Schnittstellen zu Kliniken, Praxen und sozialen Diensten.

Die Fortbildung vermittelt praxisnah die ICD-10-GM-Diagnostik (F60.*), typische Verlaufs- und Krisenbilder sowie DBT-/MBT-informierte Mikrointerventionen. Berücksichtigt werden die S3-Leitlinie zur Borderline-Persönlichkeitsstörung (DGPPN) sowie - zur Orientierung - zentrale Empfehlungen aus NICE (CG78/CG77) und ein kurzer Ausblick auf relevante Konzepte der ICD-11.

Der Dozent leitet einen Sozialpsychiatrischen Dienst und bringt langjährige klinische Erfahrung aus einer BPS-Schwerpunktstation ein.

Lernziele (kompetenzorientiert):
Häufige Persönlichkeitsstörungen nach ICD-10-GM sicher einordnen und Fallkonstellationen im Gesundheitsamt erkennen
Mindestens drei deeskalierende Gesprächsinterventionen anwenden (Validierung, klare Grenzen, verbindliche Absprachen)
Akute Gefährdung strukturiert prüfen, PsychKG-Relevanz entscheiden und dokumentieren
Versorgungspfade und Schnittstellen koordinieren (Krisendienste, ambulante Psychotherapie, Kliniken)

Nutzen für die Praxis:
Kompakte Checklisten für Risikoabwägung und Dokumentation
Gesprächsleitfaden mit praxiserprobten Satzbausteinen
Entscheidungsbaum für Alternativen zur Unterbringung und PsychKG-Schwellen

Format/Methoden:
Impuls mit Leitlinien-Update, Fallvignetten, Übungssequenzen zur Gesprächsstruktur sowie kollegialer Austausch mit Transferaufgaben für den Behördenalltag

Leitlinienbezug:
DGPPN S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörung (14.11.2022); NICE CG78/CG77, zuletzt überprüft am 30.07.2024; aktuelle ICD-10-GM 2025 (BfArM). (register.awmf.org)






Medizinische Begutachtung

Die amtsärztliche Leichenschau: Praktische Übung am Krematorium

28.04.2026
Hermeskeil
Die amtsärztliche Leichenschau gehört je nach Rahmenbedingungen zu den ärztlichen Aufgaben des Gesundheitsamtes. Dies kann sowohl die erste Leichenschau mit sicherer Feststellung des Todes und Ausstellung einer Todesbescheinigung betreffen als auch die zweite Leichenschau vor Auslandsüberführung oder Einäscherung, sofern das entsprechende Landesgesetz dies regelt. Zusätzlich erfolgt, ebenfalls nach landespezifischen Vorgaben, die Qualitätskontrolle der Todesbescheinigungen im amtsärztlichen Dienst zur Sicherung der Daten für die Todesursachenstatistik.

Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf der praktischen Übung, um Hemmnisse bei der Leichenschau abzubauen und einen qualitätsgesicherten strukturierten Untersuchungsgang zu erlernen.

Sonderveranstaltung

Öffentliche Gesundheit durch Diversität - Diversity und Diskriminierung im Arbeitsalltag

14.04.2026
Live-Online-Seminar
Einführung in die 2-teilige Veranstaltung "Öffentliche Gesundheit durch Diversität - Diversity und Diskriminierung im Arbeitsalltag".
Wie wirken strukturelle Diskriminierung und institutionelle Barrieren im Gesundheitswesen – und welche Handlungsspielräume hat der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD)? Die Lunchsession bietet einen praxisnahen Einblick in Diskriminierungsmechanismen und die Rolle des ÖGD zwischen Fürsorge, Verwaltung und hoheitlichem Handeln. Zudem geht es um die Frage: Wie kann Diversitätskompetenz nachhaltig im ÖGD verankert werden? Es werden Materialien und Methoden vorgestellt, die speziell für diskriminierungssensible Fortbildungen in Gesundheitsämtern entwickelt wurden. Im Fokus stehen praxisnahe Materialien, darunter eine Toolbox mit interaktiven Übungen, didaktische Leitprinzipien sowie konkrete Umsetzungsideen für die eigene Behörde.
Ein interaktiver Einblick in das Qualifizierungsprojekt „ÖGD+ – Öffentliche Gesundheit durch Diversität“, mit Raum für Fragen, Austausch und Inspiration für eigene Fortbildungskonzepte rundet den Workshop ab.
Ziel: Sensibilisierung, Austausch und praktische Impulse für eine diskriminierungssensible Gesundheitsverwaltung.


Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Gesundheitsberichterstattung: Über das Schreiben von Faktenblättern und Kurzberichten.

15.04.2026
Magdeburg
Sie haben Daten analysiert und möchten diese nun in verständliche Berichte oder Faktenblätter überführen. Doch wie gelingt ein klarer Aufbau? Wie lassen sich Daten so visualisieren, dass sie Ihre Leser:innen erreichen? Und wie formulieren Sie Kernbotschaften, die im Gedächtnis bleiben?
In diesem Workshop möchten wir Ihnen einen Überblick geben: Wir beleuchten gemeinsam, wie Sie Faktenblätter und Kurzberichte strukturieren, welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt und worauf es beim Schreiben ankommt. Dabei bleibt Zeit für Ihre Fragen und den Austausch mit anderen Teilnehmenden.
Der Workshop richtet sich an alle, die in der Gesundheitsberichterstattung tätig sind und ihre Berichte noch zielgerichteter gestalten möchten.
Sozialpsychiatrie

„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Unterbringung nach den Psych(K)(H)Gs und dem Betreuungsrecht

13.04.2026
Düsseldorf
„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Freiheit und Gesundheit (k)ein Widerspruch?

Richterliche Unterbringungsentscheidungen und Entscheidungen zur Zwangsbehandlung werden von professionellen medizinischen Akteurinnen und Akteuren oftmals mit Erstaunen und manchmal auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Die Materie ist komplex und die zu diskutierenden Fragen sind auch für Juristinnen und Juristen herausfordernd. Ohne den medizinischen Sachverstand der professionellen medizinischen Akteurinnen und Akteure ist eine Entscheidung in Unterbringungs- und Zwangsbehandlungssachen nicht möglich. Die richterlichen Entscheidungen müssen aber immer auch die Freiheitsrechte der Betroffenen berücksichtigen und ihnen nicht selten - insbesondere in Zweifelsfällen - den Vorrang vor einer aus ärztlicher Sicht angezeigten Unterbringung/Behandlung einräumen. Zudem sind teilweise Verfahrenshandlungen geboten, die aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen von Medizin und Jurisprudenz erschweren zusätzlich das gegenseitige Verständnis der beiden Professionen.

In dieser Fortbildung wird vermittelt, welche Feststellungen Gerichte zu treffen haben und wie sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Die relevanten juristischen Fachbegriffe wie z. B. „gegenwärtige erhebliche Gefahr“ und „freie Willensbildung“ werden erklärt und diskutiert. Dabei werden anhand von typischen sowie besonders problematischen Fallbeispielen aus der Praxis die Überlegungen und die Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit nachvollziehbar dargestellt. Es wird auch diskutiert, wie eine effektive Kommunikation zwischen Gericht und den Mitarbeitenden des Sozialpsychiatrischen Dienstes gelingen kann, um im Interesse der Betroffenen, unter Beachtung der rechtsstaatlichen Erfordernisse, eine möglichst gute Entscheidungsfindung zu gewährleisten.

Curriculare Fortbildungen für Ärztinnen/Ärzte

Grundkurs Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte

14.09.2026 - 18.09.2026
Düsseldorf
Ungenügende Hygiene in Krankenhäusern führt in Deutschland nach RKI-Veröffentlichungen aus dem Jahr 2019 zu ca. 400.000 bis 600.000 nosokomialen Infektionen. Die Anzahl an daraus resultierenden Todesfällen wird auf 10.000 bis 20.000 geschätzt. Für die ambulante Versorgung in Praxen und MVZ existieren keine Zahlen. Diese Probleme sind seit Jahren bekannt. Der Gesetzgeber hat entsprechend reagiert und gesetzliche Regelungen auf Bundes- und Landesebene erlassen. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch die Umsetzung in der Praxis. Gemäß den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut haben Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte eine zentrale Verantwortung für den Erfolg des Gesamtkonzeptes zur Prävention nosokomialer Infektionen. In enger Zusammenarbeit und in Ergänzung mit dem Hygienefachpersonal sind sie für die Ursachenforschung und die Umsetzung der notwendigen und zielgerichteten Hygienemaßnahmen verantworlich. Den Klinikerinnen und Klinikern sollen durch diesen Kurs die notwendigen Grundkenntnisse für die Ausbildung zur Hygienebeauftragten Ärztin/ zum Hygienebeauftragten Arzt vermittelt werden. Die Darstellung anhand praktischer Beispiele und typischer Fragestellungen aus dem Alltag soll die spätere Umsetzung erleichtern.

Die infektionshygienische Überwachung u.a. von Krankenhäusern und ambulant operierenden Arztpraxen erfolgt gemäß Infektionsschutzgesetz durch das Gesundheitsamt. Hier möchte dieser Kurs in kompakter Form die für die Überwachung notwendigen Fachkenntnisse vermitteln und die Aufgabenfelder dieses umfangreichen Arbeitsgebietes praxisorientiert darstellen.

Das Konzept dieses Grundkurses möchte die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. Durch die Teilnahme sowohl von Klinikerinnen und Klinikern als auch im ÖGD tätigen Personen kann durch die ausdrücklich erwünschten Diskussionsbeiträge beider Tätigkeitsbereiche ein fruchtbarer Austausch gelingen. Die Inhalte des vermittelten Fachwissens orientieren sich am Curriculum der strukturierten curricularen Fortbildung „Krankenhaushygiene“ der Bundesärztekammer.

Die Zertifizierung als ärztliche Fortbildung (40 Punkte) und des Grundkurses als Modul I der curricularen Fortbildung Krankenhaushygiene werden bei der Ärztekammer Nordrhein beantragt.

Die Plätze für die Veranstaltung sind auf 30 Teilnehmer:innen begrenzt.

Sozialpsychiatrie

Ist das ein Messie-Syndrom oder das „Symptom Wohnung“? Vom Horten und Sammeln bis zur Wohnungsverwahrlosung

17.04.2026
Live-Online-Seminar
Das Sammeln und Aufbewahren von Gegenständen aller Art bei Vernachlässigung des persönlichen Lebensraumes führt dazu, dass Wohnungen unbewohnbar und darüber hinaus Menschen im näheren Wohnumfeld beeinträchtigt werden. Gleichzeitig ziehen sich die betroffenen Menschen häufig aus dem sozialen Umfeld zurück und wehren sich gegen Hilfen.

Mitarbeitende von Gesundheitsämtern, Sozialämtern, Pflegediensten, des ambulant betreuten Wohnens ebenso wie gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer und Mitarbeitende anderer psychosozialer Institutionen stoßen in ihrer Arbeit immer wieder auf Menschen in desolaten Wohnverhältnissen. Diese Fälle sind nicht selten und bedürfen häufig eines großen Ressourceneinsatzes. In den vergangenen Jahren hat diese Problematik vermehrt Eingang gefunden in die wissenschaftliche Diskussion und die praktisch-sozialpsychiatrische Arbeit (Hoarding Disorder im DSM 5 und ICD 11 aber z. B. auch Vermüllungssyndrom nach Dettmering).

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über mögliche Ursachen und die damit am häufigsten assoziierten Krankheitsbilder, die in diesem Zusammenhang auftreten, um hieraus mögliche Hilfsmöglichkeiten ableiten zu können. Zur Veranschaulichung erfolgt die Erarbeitung des Themas an Fallbeispielen in der Großgruppe. Schwerpunkt werden dabei Fragestellungen und praktische sozialpsychiatrische Handlungsmöglichkeiten sein, die sich für Mitarbeitende des ÖGD aus den Bereichen Sozialpsychiatrie, Umweltschutz und Hygiene ergeben.
Medizinische Begutachtung

Medizinische Begutachtung: transkulturelle Aspekte einer Begutachtung erkennen und einsetzen.

20.04.2026
Live-Online-Seminar
Psychiatrischen Erkrankungen zu verstehen und aus psychiatrischen Gutachten Konsequenz zu
folgern stellt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes
oft vor große Herausforderungen. Daher ist es wichtig das Gutachten systematisch strukturiert
aufgebaut und inhaltlich verständlich geschrieben werden.


Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 5: Nutzung digitaler Medien aus Kinder- & Jugendpsychiatrischer Sicht

24.04.2026
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrundeliegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der fünfte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Nutzung digitaler Medien. Die Lebenswirklichkeiten von uns allen haben sich durch die Intensivierung der Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Medien stark verändert. Offen, kritisch und praxisorientiert werden in diesem Workshop verschiede Aspekte der digitalen Mediennutzung aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht vorgestellt. Von digitalem Schnullern bis Elternschulungen, von Verwöhnung der Belohnungs- und Motivationssysteme bis hin zu der sozialen Teilhabeermöglichung durch digitale Medien für manche junge Menschen ist es das Ziel, die Beratungskompetenz in diesem uns alle betreffendem Bereich zu erhöhen.


Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- & Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 6: Fetale Alkoholspektrum-Störungen (Fetal Alcohol Spectrum Disorders, FASD)

08.05.2026
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrundeliegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der sechste Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Fetale Alkoholspektrum-Störungen (Fetal Alcohol Spectrum Disorders, FASD). Zahlreiche Kinder und Jugendliche mit Fetalem Alkoholsyndrom leben in Deutschland. Viele Betroffene bekommen nie oder nur sehr spät eine Diagnose. Kinder mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leiden oft unter veränderten Hirnfähigkeiten mit Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Konsequenzabschätzung oder Impulskontrolle mit entsprechenden Anpassungsschwierigkeiten in ihrer sozialen Umwelt. Die Fortbildung bietet einen Überblick über die Symptomatik, Diagnosestellung und mögliche Hilfen, um eine gesunde Entwicklung ohne reaktive Selbstabwertungen oder Verhaltensauffälligkeiten zu ermöglichen.

Sozialpsychiatrie

Ist das ein Messie-Syndrom oder das „Symptom Wohnung“? Vom Horten und Sammeln bis zur Wohnungsverwahrlosung

04.05.2026
Live-Online-Seminar
Das Sammeln und Aufbewahren von Gegenständen aller Art bei Vernachlässigung des persönlichen Lebensraumes führt dazu, dass Wohnungen unbewohnbar und darüber hinaus Menschen im näheren Wohnumfeld beeinträchtigt werden. Gleichzeitig ziehen sich die betroffenen Menschen häufig aus dem sozialen Umfeld zurück und wehren sich gegen Hilfen.

Mitarbeitende von Gesundheitsämtern, Sozialämtern, Pflegediensten, des ambulant betreuten Wohnens ebenso wie gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer und Mitarbeitende anderer psychosozialer Institutionen stoßen in ihrer Arbeit immer wieder auf Menschen in desolaten Wohnverhältnissen. Diese Fälle sind nicht selten und bedürfen häufig eines großen Ressourceneinsatzes. In den vergangenen Jahren hat diese Problematik vermehrt Eingang gefunden in die wissenschaftliche Diskussion und die praktisch-sozialpsychiatrische Arbeit (Hoarding Disorder im DSM 5 und ICD 11 aber z. B. auch Vermüllungssyndrom nach Dettmering).

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über mögliche Ursachen und die damit am häufigsten assoziierten Krankheitsbilder, die in diesem Zusammenhang auftreten, um hieraus mögliche Hilfsmöglichkeiten ableiten zu können. Zur Veranschaulichung erfolgt die Erarbeitung des Themas an Fallbeispielen in der Großgruppe. Schwerpunkt werden dabei Fragestellungen und praktische sozialpsychiatrische Handlungsmöglichkeiten sein, die sich für Mitarbeitende des ÖGD aus den Bereichen Sozialpsychiatrie, Umweltschutz und Hygiene ergeben.
Lebensmittelüberwachung

Lebensmittelrecht Kompakt

03.03.2026
Düsseldorf
Die Fortbildungsveranstaltung befasst sich mit einem „kompakten“ Rundumblick über das Lebensmittelrecht.
Sie widmet sich zunächst dem Kerngeschäft in der Überwachung, der eigentlichen Lebensmittelkontrolle vor Ort.
Die damit zusammenhängenden, vielschichtigen Aspekte und Kenntnisse zu den lebensmittelrechtlichen Anforderungen und die Möglichkeiten der Überwachung werden vorgestellt – somit die Rechte und Aufgaben der Lebensmittelkontrolle.

Die Anforderungen an die Lebensmittelkontrolle sind mit dem Unionsrecht gestiegen, wichtige Aspekte und auch die Entscheidungen des EuGHs sind zu beachten, außerdem gilt die Kontrollverordnung VO (EU) 2017/625.
Die in der Praxis wichtigen Lebensmittelrechtsnormen – betreffend die VO (EG) Nr. 178/2002 (Basis-Verordnung), das aktuelle Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) sowie die Hygienemaßstäbe der VO (EG) Nr. 852/2004 und der Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) – werden diskutiert.

Im Falle von Zuwiderhandlungen werden den Teilnehmenden in einem kurzen Überblick die entsprechenden Möglichkeiten im Bußgeldverfahren aufgezeigt.
Lebensmittelüberwachung

Bußgeldverfahren im Lebensmittelrecht

20.04.2026 - 21.04.2026
Düsseldorf
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Es werden die Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit erläutert.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG hinsichtlich der Verantwortlichkeit von Lebensmittelunternehmer, Leitungs- und Entscheidungspersonen.
An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: die Grundzüge für ein Bußgeldbescheid gegen die Handelnde Person sowie ein Bußgeldbescheid gegen den Lebensmittelunternehmer in Verbindung mit der Zurechnungsnorm von § 130 OWiG als Aufsichtspflichtverletzung.
Die Zumessungskriterien für die Geldbuße werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.
Lebensmittelüberwachung

Bußgeldverfahren im Lebensmittelrecht

28.04.2026 - 29.04.2026
Berlin
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Es werden die Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit erläutert.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG hinsichtlich der Verantwortlichkeit von Lebensmittelunternehmer, Leitungs- und Entscheidungspersonen.
An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: die Grundzüge für ein Bußgeldbescheid gegen die Handelnde Person sowie ein Bußgeldbescheid gegen den Lebensmittelunternehmer in Verbindung mit der Zurechnungsnorm von § 130 OWiG als Aufsichtspflichtverletzung.
Die Zumessungskriterien für die Geldbuße werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.
Medizinische Begutachtung

Amtsärztliche Gutachten im Justizbereich

13.05.2026
Wittlich
Diese Fortbildung soll einen Überblick über amtsärztliche Gutachtenanlässe im Justizbereich geben. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wittlich statt. Zunächst wird es Impulsvorträge zu den Themen Einstellungsbegutachtung im Justizvollzugsdienst sowie Haftfähigkeit - auch in Abgrenzung zur Gewahrsamsfähigkeit nach Polizeigesetz - und Verhandlungsfähigkeit geben. Im Anschluss erfolgt eine theoretische Einführung in die Organisation der JVA Wittlich. Nach der Mittagspause erhalten die Teilnehmenden dann im Rahmen einer Führung praktischen Einblick in die Justizvollzugsanstalt sowie das zugehörige Justizvollzugskrankenhaus.

Besondere Hinweise:
Am Tag der Exkursion ist am Eingang der JVA ein gültiges Ausweisdokument vorzulegen.
Das Mitbringen von Elektrogeräten (auch Mobiltelefonen!) in die JVA ist untersagt.
Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Anreise, dass die Parkmöglichkeiten an der JVA begrenzt sind.
Sozialpsychiatrie

Deeskalationstraining „Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag - Handeln in Krisen“

29.06.2026
Berlin
Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag:
In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden.

Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeitende auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind.

Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmenden.

Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung
erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt. Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmenden. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.
Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung nach dem Tarifrecht

30.04.2026
Live-Online-Seminar
Die Begutachtung von Tarifbeschäftigten im Öffentlichen Dienst gehört in vielen Kommunen zu den Aufgaben des amtsärztlichen Dienstes. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.
Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Beihilferecht

05.05.2026
Live-Online-Seminar
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen beihilferechtlicher Fragestellungen und gibt praxisrelevante Hinweise für den amtsärztlichen Alltag. Spezielle Aspekte sollen anhand von Fallbeispielen diskutiert werden. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen in anonymisierter Form bis zum 21.04.2026 per Mail an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann einzureichen.

Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Medizinische Begutachtung

Begutachtung im ÖGD: FAQ für Anfänger/-innen

12.05.2026
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmenden gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens zum 05. Mai 2026 an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.

Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Medizinische Begutachtung

Die rechtliche Situation in der Begutachtung

28.05.2026
Live-Online-Seminar
Diese Veranstaltung befasst sich mit den Grundlagen der Begutachtung am Gesundheitsamt aus juristischer Sicht. Zunächst werden im Fachvortrag die rechtlichen Grundlagen der amtsärztlichen Begutachtung dargestellt. Danach soll die Bearbeitung der rechtlichen Aspekte auch anhand von Fallbeispielen, die die Teilnehmenden vortragen können, erfolgen. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen in anonymisierter Form bis zum 14.05.2026 per Mail an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann einzureichen

Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

SOPESS (Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen) - Praktische Empfehlungen für Thüringen

29.04.2026
Weimar
Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben.
Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert:
Wohin platziere ich Eltern?
Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern?
Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder?
Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um?
Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert...

Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen.
Zusätzlich wird die standardisierte Durchführung von SOPESS anhand von Videobeispielen illustriert und Sie werden Gelegenheit haben, konkrete Fragen zu der Durchführung und Auswertung der einzelnen Testaufgaben zu stellen."

Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.



Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

SOPESS (Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen) - Praktische Empfehlungen für Thüringen

29.04.2026
Weimar
Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben.
Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert:
Wohin platziere ich Eltern?
Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern?
Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder?
Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um?
Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert...

Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen.
Zusätzlich wird die standardisierte Durchführung von SOPESS anhand von Videobeispielen illustriert und Sie werden Gelegenheit haben, konkrete Fragen zu der Durchführung und Auswertung der einzelnen Testaufgaben zu stellen."

Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.



Creative communication & management

PJ im ÖGD - Das praktische Jahr im Gesundheitsamt

29.04.2026
Live-Online-Seminar
Seit Mai 2022 können Medizinstudierende einen Abschnitt des Praktischen Jahres in Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), also auch in kommunalen Gesundheitsämtern, absolvieren. Dies ermöglicht eine im Oktober 2021 in Kraft getretene Änderung der Approbationsordnung für Ärzt:innen. Diese Novellierung soll Studierenden möglichst früh die wichtigen und vielfältigen Aufgaben der Gesundheitsämter näherbringen, um sie für eine Arbeit im ÖGD zu motivieren. Darüber hinaus werden die Themen Öffentliches Gesundheitswesen und Bevölkerungsmedizin auch ins Medizinstudium integriert. Diese Fortbildung soll einen Überblick über diese für den ÖGD so wichtigen gesetzlichen Änderungen geben. Gesundheitsämter, die bereits Medizinstudierende betreuen, teilen ihre Erfahrungen über vorbereitende Tätigkeiten innerhalb des Gesundheitsamts und die Zusammenarbeit mit den medizinischen Fakultäten der Universitäten.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Modul 3

04.03.2026 - 06.03.2026
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Faktenwissen wird Ihnen in E-Learnings vermittelt, die Sie vor Beginn der Weiterbildung absolvieren. In den verschiedenen Modulen der Weiterbildung befassen Sie sich aktiv mit Kommunikations- und Moderationstechniken und setzen sich mit ihren eigenen Einstellungen in der Arbeit mit Communities auseinander. Sie lernen Veränderungsprozesse in der Gesundheitsförderung wirkungsvoll zu begleiten z.B. durch das Erleben von interaktiven Moderationstechniken und Rollenspielen, bei denen Sie sich selbst ausprobieren können. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.

Ihre managementbezogenen Kompetenzen (Projektmanagement, Netzwerkmanagement) erweitern Sie an konkreten Projektbeispielen und verstehen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Gesundheitsförderung & Prävention sowie Gesundheitshilfen

Präsenzfortbildung: Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation Module 4 und 5

09.09.2026 - 11.09.2026
Köln
In der Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ lernen Sie, Gesundheitsförderung ganzheitlich zu gestalten. Faktenwissen wird Ihnen in E-Learnings vermittelt, die Sie vor Beginn der Weiterbildung absolvieren. In den verschiedenen Modulen der Weiterbildung befassen Sie sich aktiv mit Kommunikations- und Moderationstechniken und setzen sich mit ihren eigenen Einstellungen in der Arbeit mit Communities auseinander. Sie lernen Veränderungsprozesse in der Gesundheitsförderung wirkungsvoll zu begleiten z.B. durch das Erleben von interaktiven Moderationstechniken und Rollenspielen, bei denen Sie sich selbst ausprobieren können. Sie erfahren, wie strategisch arbeitende Netzwerke aufgebaut und gemanagt werden, damit interdisziplinär und ressortübergreifend eine gesunde Kommune entstehen kann.

Ihre managementbezogenen Kompetenzen (Projektmanagement, Netzwerkmanagement) erweitern Sie an konkreten Projektbeispielen und verstehen, was qualitätsgesicherte Maßnahmen ausmacht. Durch die enge Verzahnung von Beruf und Weiterbildung bringen Sie eigene Vorhaben in die Weiterbildung ein und erproben Gelerntes gleich im beruflichen Umfeld.
Sonderveranstaltung

Wissenstransfer im ÖGD I - Brückenbau zwischen Wissenschaft und Praxis im ÖGD

29.04.2026 - 30.04.2026
Live-Online-Seminar
Ein gelingender Wissenstransfer setzt umfangreiche Kenntnisse und Verständnis für die jeweiligen Systemlogiken und institutionellen Rahmenbedingungen voraus. Genau hier setzt die erste Veranstaltung der Fortbildungsreihe „Wissenstransfer im ÖGD“ an.

Wir befassen uns mit Fragen wie:

- Worin unterscheiden sich Wissenschaft und Praxis im ÖGD?

- Wie sind diese Strukturen gewachsen und welche Entwicklungspotenziale sind im ÖGD
erkennbar?

- Welche organisatorischen Voraussetzungen braucht es, um evidenzbasiertes Arbeiten dauerhaft
zu verankern?

Ziel der Veranstaltung ist es, die unterschiedlichen Strukturen von Wissenschaft und Praxis im ÖGD und ihre Bedeutung für den Wissenstransfer zu diskutieren. Die Teilnehmenden gewinnen so ein vertieftes Verständnis dafür, wie evidenzbasiertes Arbeiten im ÖGD gestärkt und nachhaltig verankert werden kann.
Newcomer

Fit fürs Amt: Stressbewältigung im Arbeitsalltag

05.05.2026
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Newcomer

Fit fürs Amt: Psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag

04.05.2026
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Blick über den Ämterrand: Was muss ich wissen, um mich als kommunales Gesundheitsamt in räumliche Planungen einbringen zu können?

07.05.2026
Live-Online-Seminar
Die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, aufrechtzuerhalten und zu fördern, zählt zu den zentralen Aufgaben einer Kommune. Das Gesundheitsamt ist ein wesentlicher Akteur, wenn es darum geht, sich möglichst datengestützt, bedarfsorientiert mit dem Blick auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in zielgerichtete, gesundheitsfördernde kommunale Planung und Steuerung einzubringen. Unter anderem hat der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) die Möglichkeit, sich über Stellungnahmen an kommunalen Planungen zu beteiligen, um gesundheitliche Belange, gerade unter dem Gesichtspunkt der Verhältnisprävention, geltend zu machen. Hierbei stehen kommunale Vorhaben der räumlichen Planung oftmals im Fokus.
Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über die räumliche Planung zu geben. Begriffe wie Planung, Planungsinstrumente und Planungsrecht werden leicht verständlich erläutert. Verschiedene Bereiche der räumlichen Planung, bspw. Gesamtplanung und sektorale Planung, formelle und informelle Planung, sollen für den ÖGD erschlossen und einzelne Planungsinstrumente in ihren Grundzügen charakterisiert werden.

Die Veranstaltung versteht sich als Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, in denen einzelne Planungsinstrumente aufgegriffen und vertieft behandelt werden sollen.
Newcomer

Fit fürs Amt: Transkulturelle Kompetenz im Amt

08.05.2026
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

Sozialpharmazietagung: Arzneimittelbezogenes Entlassmanagement

06.05.2026 - 07.05.2026
Düsseldorf
Seit 2017 besteht die gesetzliche Verpflichtung zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten, kontinuierlichen Patientenversorgung im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung. Insbesondere für ältere, multimorbide Patientinnen und Patienten ist der Zeitpunkt des Übergangs vom Krankenhaus in das Alten- und Pflegeheim oder in die ambulante Versorgungsstruktur unter dem Gesichtspunkt der Arzneimittelversorgung besonders risikobehaftet, da nicht selten im Zuge des Krankenhausaufenthaltes Arzneimitteltherapieumstellungen erfolgen.
Die diesjährige Sozialpharmazie-Tagung beleuchtet diese sensible Stelle der Arzneimittelversorgung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus aus verschiedenen Blickwinkeln und informiert über Best-Practice-Beispiele aus den unterschiedlichen Sektoren. Neben der Darstellung der jeweiligen Probleme werden von den beteiligten Akteuren, (Ärzte, Apotheker, Heime, Pflege, Krankenhäuser) besonders die Möglichkeiten zur Verbesserung der Arzneimittelversorgung im Rahmen der bestehenden rechtlichen Vorgaben aufgezeigt.
Die seit 2022 in NRW von den Amtsapotheker:innen durchgeführten Erhebungen zum Entlassmanagement in Apotheken und ganz aktuell auch in Pflegeeinrichtungen dienen als weitere Grundlagen für die Bewertung der Arzneimittelversorgung an dieser Schnittstelle.
Am Nachmittag des zweiten Tagungstages werden die dargestellten Anregungen im Rahmen eines interprofessionellen Workshops gebündelt, um hilfreiche Strategien für die Weiterentwicklung des arzneimittelbezogenen Entlassmanagements sektorenübergreifend zu entwerfen. Im Fokus sollen dabei konkrete Lösungen und Maßnahmen stehen, die von den Apothekerinnen und Apothekern des öffentlichen Gesundheitsdienstes in NRW gemeinsam mit den weiteren beteiligten Akteuren unterstützt oder umgesetzt werden können.
Zahngesundheit

Hygienemanagement und Aufbereitung von Medizinprodukten im zahnärztlichen Gesundheitsdienst (Teil 1)

13.07.2026 - 15.07.2026
Live-Online-Seminar
Nach der Coronapandemie muss niemand mehr von der Bedeutung der Infektionsprophylaxe auch im Bereich der Zahnheilkunde überzeugt werden. Im Mittelpunkt des Interesses steht aktuell das IfSG, aber Medizinproduktegesetz (MPG), Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) und RKI-Richtlinien insbesondere zu den Anforderungen bei der Aufbereitung von Medizinprodukten haben nicht an Bedeutung verloren. Dies betrifft auch die Zahnärztlichen Gesundheitsdienste. Diese müssen als Teil der unteren Gesundheitsbehörde im besonderen Maße dafür Sorge tragen, dass die Bestimmungen gesetzeskonform und in vorbildlicher Form umgesetzt werden. Jederzeit können sie bei ihrer Arbeit in Einrichtungen und Schulen in den Fokus der Öffentlichkeit geraten – dies umso mehr in Zeiten multiresistenter Keime einerseits und allgegenwärtiger Handydokumentation andererseits. Voraussetzungen für eine korrekte Erfüllung aller Vorgaben sind neben einer fundierten Wissensgrundlage zu den möglichen Infektionserkrankungen und deren Übertragungswegen umfangreiche Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Organisation, der Durchführung und der Dokumentation der erforderlichen hygienischen Maßnahmen. Besonders zu beachten ist laut RKI die Notwendigkeit eines Qualitätsmanagements. Ausschließlich für Zahnärzt:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Hierbei handelt es sich um ein Pflichtmodul der Ausbildung zum/zur Fachzahnarzt/Fachzahnärztin für Öffentliches Gesundheitswesen bestehend aus zwei Teilen.
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - "Syphilis - Epidemiologische Entwicklungen, aktuelle Diagnostikstandards und Therapieempfehlungen"

11.03.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Seit den 2000er Jahren steigen die Syphilis Neudiagnosen in Deutschland kontinuierlich an. Ein Fokus der Infektionen findet sich im Bereich der Großstädte mit ihren diversen, offenen und sexpositiven MSM-Communities.
Gleichzeitig müssen nach dem Wegfall des TPPA-Testes in der ohnehin komplexen Syphilis Diagnostik neue diagnostische Verfahren etabliert werden, die zukünftig in einer neuen Leitlinie Einzug erhalten müssen. Hier gab und gibt es immer wieder diagnostische Unsicherheiten, besonders im Hinblick auf die Differenzierung zwischen Seronarbe und Re-Infektion. Bei unseren häufig sehr mobilen Klienten der Großstadt-Gesundheitsämter kommt diagnostisch häufig noch erschwerend dazu, dass oftmals keine Vorbefunde vorliegen.

Aus diesen Gründen möchte sich der Qualitätszirkel der Großstadtgesundheitsämter im Bereich HIV/STI heute dem Thema Syphilis widmen: Wir möchten die epidemiologischen Entwicklungen beleuchten und besonders die Diagnostik besser verstehen um gute Entscheidungen hinsichtlich der Betreuung und Therapie unser Patient*innen zu treffen.
Außerdem gibt es abschließend einen praxisnahen Refresher zur leitliniengerechten Therapie der unkomplizierten Syphilis.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unseren Referent:innen.
Hygiene und Infektionsschutz

Ermittlung und Bewertung von chemischen Schadstoffen in der Innenraumluft - Online Seminar des Ausschusses für Innenraumrichtwerte (AIR)

28.05.2026
Live-Online-Seminar
In Mitteleuropa verbringen die Menschen im Durchschnitt 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen. Eine gute Qualität der Innenraumluft ist daher für die menschliche Gesundheit besonders wichtig. Schadstoffe, die zum Beispiel aus Baumaterialien, Einrichtungsgegenständen oder Reinigungsmitteln freigesetzt werden, können zu einer Belastung der Innenraumluft führen und damit auch die Gesundheit von Raumnutzer:innen beeinträchtigen. Zur Bewertung von Schadstoffen in der Innenraumluft hat der Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR) am Umweltbundesamt zahlreiche Richt- und Leitwerte abgeleitet. Ziel dieses Seminars ist es, Strategien zur Ermittlung und Bewertung von Belastungen der Raumluft mit Schadstoffen anhand von wirkungsbezogenen und statistisch begründeten Werten zu vermitteln. Darüber hinaus werden an konkreten Beispielen aktuelle Fälle aus der Praxis vorgestellt.
Das Seminar richtet sich an Vertreter*innen aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), die mit der Bewertung von Innenraumluft-Schadstoffen befasst sind sowie interessierte Personen.

Hygiene und Infektionsschutz

Notfallmanagement im Hafenärztlichen Dienst bei übertragbaren Krankheiten

28.04.2026
Düsseldorf
Der maritime Sektor ist verschiedenen Risiken im Bereich der übertragbaren Krankheiten ausgesetzt. In Deutschland sind fünf Häfen (Bremen/Bremerhaven, Hamburg, Kiel, Rostock, Wilhelmshaven) zur Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) benannt und müssen über bestimmte Kernkapazitäten verfügen, um auf grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren sofort reagieren zu können.
In diesem Tagesworkshop lernen Sie Möglichkeiten zum Notfallmanagement von übertragbaren Krankheiten in Häfen kennen, die auch von weiteren, nicht nach den IGV benannten See- und Binnenhäfen angewandt werden können. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Vorstellung eines allgemeingültigen Notfallplans, der Konzeption von Notfallübungen und der Schnittstellenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren des Hafens. Im zweiten Teil des Workshops wird das zuvor Gelernte anhand eines Beispielszenarios geübt.
Lebensmittelüberwachung

Fisch und Fischerzeugnisse

23.04.2026 - 24.04.2026
Hamburg
Diese praxisorientierte Fortbildung richtet sich an Fachpersonal der Lebensmittelüberwachung, insbesondere Lebensmittelkontrolleur:innen und Tierärzt:innen. Die Veranstaltung bietet eine umfassende Einführung in alle relevanten Aspekte der Überwachung und Kontrolle von Fisch und Fischerzeugnissen.
Im Fokus stehen die Besonderheiten dieses Lebensmittels, angefangen bei der Fischartenbestimmung, Krebs- und Weichtieren bis hin zu den spezifischen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit und Kennzeichnung. Die Teilnehmenden erhalten fundiertes Wissen über Primärproduktion und Fangmethoden sowie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt für Fisch und Meeresfrüchte in Deutschland.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Frischebestimmung von Fisch sowie den Anforderungen an Tierschutz bei Schlachtung und Hälterung. Die Besichtigung des Seefischmarktes bietet dabei eine praxisnahe Ergänzung und ermöglicht Einblicke in Fischartenbestimmung, Verarbeitung und Hummerhälterung.
Abgerundet wird die Fortbildung durch einen Überblick über Produkte rund um den Fisch und die Leitsätze.
Sozialpsychiatrie

Die Bedeutung von Datenschutz und Schweigepflicht im Sozialpsychiatrischen Dienst

15.04.2026
Live-Online-Seminar
Die Bedeutung von Datenschutz, Schweigepflicht und Dokumentation im Sozialpsychiatrischen Dienst

Täglich befassen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sozialpsychiatrischen Diensten über alle Berufsgruppen hinweg mit sensiblen persönlichen Gesundheitsdaten und Informationen von Bürgerinnen und Bürgern. Was müssen Sie darüber wissen? Und wie sind die rechtlichen Grundlagen anzuwenden? In der Veranstaltung gehen wir auf die wichtigsten Datenschutzbestimmungen ein: Schweigepflicht, Erhebung, Speicherung und Löschung von personenbezogenen Daten. Daneben befassen wir uns mit möglichen Ausnahmen bei notwendiger Weitergabe von Daten bei Eigen- und Fremdgefährdung. Die Besprechung der rechtssicheren Dokumentation in den Fallakten rundet die Veranstaltung ab. Die Veranstaltung wird auch vertiefend auf einzelne Aspekte und komplexe Lagen eingehen können. Konkrete Fragen müssen –zur Beantwortung- mindestens 2 Wochen vorher an Frau Folgner gemailt werden.

Kontaktdaten Kerstin Folgner:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/kersting-folgner

Ziel der Veranstaltung:
Sichere Anwendung gesetzlicher Grundlagen zu Datenschutz, Schweigepflicht und Dokumentation im Sozialpsychiatrischen Dienst- Fallbeispiele



Integration, Migration und Flüchtlinge

Umgang mit Diversität im ÖGD

18.05.2026
Live-Online-Seminar
Diversitätsspezifische Lehre in der Medizin ist noch nicht weit verbreitet.  Starre Hierarchien und Rollenmodelle während der ärztlichen Ausbildung führen immer noch zu einer Benachteiligung von Frauen und Angehörigen von Minderheiten, sowohl auf ärztlicher Seite, als auch in Hinblick auf die Versorgung von Patienten*innen. Angesichts der steigenden Sichtbarkeit kultureller Vielfalt in Deutschland, auch in Medizin und Gesundheitsversorgung, spielt das Wissen um Diversität und Diskriminierung in der Medizin eine zunehmend wichtige Rolle.
Inhalt:
Grenzen und Notwendigkeit der Kenntnisse der Vielfalt in der Diagnostik
Medizinische Versorgung. Soziale Einflüsse auf Inanspruchnahme und Behandlung

Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Fallbesprechung zur Qualifizierung Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitsdienst

24.04.2026
Live-Online-Seminar
Die Vorstellung eines eigenen Kinderschutzfalles und der anschließenden Diskussion mit einer Kinderschutzmedizinerin bilden den Abschluss des Curriculums „Kinderschutz im Öffentlichen Dienst“
Die Teilnahme an der Fallbesprechungsrunde ist erst nach dem Absolvieren aller geforderten Voraussetzungen möglich.
Ein Schema zur Aufbereitung Ihres Falls erhalten Sie nach der Anmeldebestätigung.

Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect: Wissen sammeln und Erfahrungen sichern - Know-How-Transfer und Wissensmanagement im Gesundheitsamt

08.05.2026
Live-Online-Seminar
Die Digitalisierung in Gesundheitsämtern ist inzwischen fester Bestandteil des Arbeitsalltags, wodurch wertvolle Erfahrungen und Wissen entstanden sind. Diese Veranstaltung zeigt, wie sich dieses Wissen systematisch erfassen und digital sichern lässt. So soll der Wissensaustausch innerhalb der Ämter verbessert und die Zusammenarbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk liegt darauf, Wissen, das oft bei einzelnen Mitarbeitenden gebündelt ist, für das gesamte Amt zugänglich zu machen und langfristig zu bewahren.

Die Teilnehmenden lernen, wie vorhandenes Wissen und Erfahrungen aus der mehrjährigen Digitalisierungspraxis gezielt erfasst werden können. Sie erhalten Methoden und Werkzeuge an die Hand, um gebündeltes Wissen digital zu sichern und zugänglich zu machen. Außerdem werden Strategien vermittelt, die den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb des Gesundheitsamtes fördern. Ein weiterer Fokus liegt darauf, den Erhalt von wertvollem Know-how auch bei Wechseln im Personal sicherzustellen. Ziel ist es, die Teilnehmenden darin zu stärken, Wissensmanagementprozesse nachhaltig zu gestalten und so den Wissenstransfer im Gesundheitsamt langfristig zu verbessern.
Digitalisierung

Colloquium ÖGD Connect: Was bleibt, was kommt - Vernetzung und Digitalisierung im ÖGD

12.06.2026
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.

Die Teilnehmenden erhalten einen umfassenden Überblick über die zentralen Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projektverlauf und reflektieren gemeinsam die bisher erreichten Impulse zur Digitalisierung im Öffentlichen Gesundheitsdienst. Sie verstehen die Bedeutung von Vernetzung als Schlüssel für eine nachhaltige digitale Transformation und lernen aktuelle Initiativen sowie Perspektiven zur Weiterentwicklung der Digitalisierung im ÖGD kennen. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für aktiven Austausch, wodurch die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, sich zu vernetzen und so die zukünftige Zusammenarbeit über die Laufzeit des Projekts ÖGD Connect hinaus im Bereich Digitalisierung zu stärken.
Medizinische Begutachtung

Sozialrechtliche Begutachtung: Fragestellung Erwerbsfähigkeit

19.05.2026
Live-Online-Seminar
Die Prüfung der Erwerbsfähigkeit gehört in vielen Kommunen zu den Aufgaben des amtsärztlichen Dienstes.
Diese Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen bieten und praxisrelevante Hinweise für den amtsärztlichen Alltag geben. Spezielle Aspekte sollen anhand von Fallbeispielen diskutiert werden. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen bis spätestens 05. Mai 2026 per Mail an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen.
Sonderveranstaltung

Krisenkommunikation ÖGD II

19.05.2026
Düsseldorf
In diesem Aufbauseminar trainieren wir praktisch an Hand von Krisenszenarien, Pressetexte zu verfassen, Interviews zu geben und die Hoheit über die Kommunikation auch in stressigen Lagen zu behalten.

Voraussetzung zur Teilnahme ist der Besuch der Veranstaltung "Krisenkommunikation ÖGD I" oder der entsprechenden Einheit im Weiterbildungskurs "Öffentliches Gesundheitswesen".
Sozialpsychiatrie

Psychische Störungen im Rahmen der Beratungen und des Sozialpsychiatrischen Dienstes

22.06.2026
Live-Online-Seminar
Fast jeder dritte Mensch leidet im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Rund zehn Prozent der Fehltage bei den Berufstätigen gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Weltweit zählen Depressionen, Alkoholerkrankungen, bipolare Störungen und Schizophrenien zu den häufigsten Erkrankungen.
Themenschwerpunkte sind u.a.
Affektive Störungen und Alltag
Suchterkrankungen und Alltag
Psychosen und Alltag
Psychosomatik und Herausforderung der Beratung
Hygiene und Infektionsschutz

„Zertifikat: Qualität in der STI/HIV-Beratung im ÖGD“ Modul 2: Let’s talk about sex - Kommunikationstraining für die Beratung im Gesundheitsamt

08.06.2026 - 09.06.2026
Live-Online-Seminar
Reden über Sexualität, geschlechtliche Vielfalt und sexuelle Orientierungen ist wichtig: Denn als Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen können Sie viel zur sexuellen Gesundheit und damit auch zur Gesundheit und Lebenszufriedenheit Ihrer Klient:innen beitragen. Sie sind oft wichtige Ansprechpartner:innen und Ratgeber:innen. Nur, darüber zu reden ist oft gar nicht so einfach. Unsicherheit, Scham und Tabus bestehen sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei den Klient:innen. Denn wie spreche ich diese Themen konkret an und wie verhalte ich mich bei Fragen?
Dieser Workshop will Sie als Teilnehmer:in sprachfähig, kompetent und sicher machen:
Neben einem Input zum aktuellen Wissensstand zu HIV und STI bieten wir theoretisch-praktisches Training zu Begrifflichkeiten und Lebenswelten, Selbstreflexion der eigenen Haltung und Barrieren sowie Entwicklung einer eigenen Position.
Was muss ich zu den Themen Wissen um mehr Sicherheit zu erlangen? Wer spricht wann, in welchem Rahmen und mit welchen Worten die Klient:innen zum Thema Sexualität an? Wie schaffe ich eine offene, zugewandte und angenehme Gesprächsatmosphäre? Welche Kommunikationsmethoden erleichtern das ungezwungene Gespräch über Sexualität und wo setze ich sie richtig ein?
Die Fortbildung bietet Fachkräften im öffentlichen Gesundheitsdienst die Möglichkeit ihre Kommunikationsfertigkeiten im Bereich der sexuellen Gesundheit zu stärken.
Durch die Kombination von Fachvorträgen, Fallbeispielen und praxisnahen Übungen, erhalten die Teilnehmer:innen die Kenntnisse und Instrumente um professionell, empathisch und respektvoll über die Themen HIV/STI und Sexualität zu beraten.


Lernziele Modul 2
Die TN:innen kennen die Grundlagen wertschätzender Kommunikation
Die TN:innen können wertschätzende Kommunikationsmethoden im Beratungsprozess anwenden.
Die TN:innen können ihre persönliche Kommunikationskompetenz zu Themen der sexuellen Gesundheit reflektieren.
Die TN:innen kennen die gesellschaftlichen Hürden in der Kommunikation von Themen rund um Sexualität.
Die TN:innen kennen verschiedene Techniken der Gesprächsführung.
Die TN:innen können ihre persönlichen Techniken der Gesprächsführung reflektieren.
Die TN:innen kennen Methoden, um schwierige Themen zu besprechen (z.B. Mitteilung positiver Befunde).



Sonderveranstaltung

Krisenkommunikation ÖGD II

19.05.2026
Düsseldorf
In diesem Aufbauseminar trainieren wir praktisch an Hand von Krisenszenarien, Pressetexte zu verfassen, Interviews zu geben und die Hoheit über die Kommunikation auch in stressigen Lagen zu behalten.

Voraussetzung zur Teilnahme ist der Besuch der Veranstaltung "Krisenkommunikation ÖGD I" oder der entsprechenden Einheit im Weiterbildungskurs "Öffentliches Gesundheitswesen".
Sonderveranstaltung

Krisenkommunikation ÖGD I

18.05.2026
Düsseldorf
In diesem Seminar erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen der Kommunikation in Krisen. Dabei betrachten wir als Szenarien sowohl gesundheitliche Krisen der Bevölkerung als auch Reputationskrisen im Amt. Wie ist der übliche, zeitliche Verlauf solcher Krisen? Wie bereitet man sich optimal vor? Über welche Medien und nach welchen Regeln erfolgt die Kommunikation mit der Bevölkerung?

Das Seminar entspricht der Einheit "Krisenkommunikation" im Weiterbildungskurs "Öffentliches Gesundheitswesen".
Hygiene und Infektionsschutz

STI/HIV im Dialog: Fallbesprechung und Netzwerken im ÖGD – 1

11.06.2026
Live-Online-Seminar
Zur Vernetzung und zur Besprechung von besonderen oder schwierigen Fällen in der STI-/HIV-Beratung möchte die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in regelmäßigen Abständen einen Webex-Raum zur Verfügung stellen, in dem eine kollegiale Fachberatung stattfinden kann. Die Fälle sollen von den Teilnehmenden selbst eingebracht und untereinander diskutiert werden.



Sonderveranstaltung

Wissenstransfer im ÖGD II – Evidenzbasierte Strategien für Kommunen

20.05.2026 - 21.05.2026
Live-Online-Seminar
Wie lassen sich lokale Gegebenheiten systematisch analysieren, um daraus zielgerichtete und evidenzbasierte Gesundheitsstrategien für Kommunen abzuleiten? Diese Fortbildung zeigt, wie Sie Daten und Forschungserkenntnisse in konkrete Handlungsgrundlagen übersetzen – praxisnah, bedarfsorientiert und wirkungsvoll. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung verschiedener Datenbanken zur Identifikation geeigneter Maßnahmen. Darauf aufbauend werden Methoden zur Bewertung von Evidenz vorgestellt und diskutiert. Zudem wird die Umsetzung von Forschungs- und Kooperationsprojekten im ÖGD näher betrachtet: Von den wesentlichen Schritten des Projektmanagements über die evidenzinformierte Planung und Ressourcenverwaltung bis hin zur Evaluation.

Aktuelle Beispiele aus der kommunalen Praxis veranschaulichen die Inhalte und zeigen Wege auf, wie Theorie in konkrete Praxis überführt werden kann.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch direkt anwendbare Werkzeuge für Ihre eigene Praxis mitzugeben
Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Basisseminar

26.05.2026
Live-Online-Seminar
Um die Einrichtungen des Gesundheitswesens und das Gesundheitswesen als Ganzes auf Krisenereignisse vorzubereiten, braucht es ein koordiniertes Management aller relevanten Akteure. Dies sind vor allem die Krankenhäuser, die Rettungs- und Sanitätsdienste, die ambulanten Praxen, die stationäre und ambulante Pflege und der Öffentliche Gesundheitsdienst. Ferner aber auch Apotheken, Logistikdienstleister, Labore, Bestattungsunternehmen, Energie- und Wasserversorger sowie einige weitere.

Das eintägige Basisseminar ist offen für alle Personen, die für das Krisenmanagement bei diesen Akteuren verantwortlich oder damit befasst sind. Es klärt über die aktuellen Rahmenbedingungen des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes auf, weist in das Konzept der Gesundheitlichen Krisenkoordination (GeKKo) ein und trägt zur Vernetzung der teilnehmenden Akteure bei.

Das Basisseminar ist der Einstieg in weitere, dann akteurspezifische Fort- und Weiterbildungen.


Lebensmittelüberwachung

Bußgeldverfahren im LM-Recht für Fortgeschrittene

16.06.2026 - 17.06.2026
Berlin
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt fortgeschrittene Themen und Fallbeispiele zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Als Voraussetzung sind grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren hilfreich. Die Einführung wird die Basiselemente umfassen, die vor Erlass eines Bußgeldbescheides zu klären bzw. zu prüfen sind.
Es werden 3 Fallbeispiele vorgestellt, die mit ihren individuellen Problemstellungen diskutiert werden und zu einem Entwurf der Abschlussentscheidung in einem Bußgeldverfahren, so insbesondere zu einer Arbeitshilfe für einen Bußgeldbescheid führen werden.
Es werden u. A. die Anforderungen an eine Ordnungswidrigkeit, Tatzeit, Tatort, Verjährung, Fristberechnung, Wiedereinsetzung, Anhörung eines Betroffenen, Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der Verwaltungsbehörde mit Bezug auf die StPO, Geldbuße, Beweismittel, Inhalt des Bußgeldbescheides, Rechte der Verwaltungsbehörde zur Begleitung nach Einspruch und Vollstreckung des Bußgeldbescheides erörtert.
Von Bedeutung wird auch die Lebensmittelverantwortung durch Aufgabenübertragung auf angestellte Mitarbeiter (§ 9 OWiG) sowie die Ordnungswidrigkeit der Aufsichtspflichtverletzung (§ 130 OWiG) sein.
Lebensmittelüberwachung

Das LFGB im Detail

25.06.2026
Düsseldorf
Was ist neu? Was hat sich geändert? Die Veranstaltung vermittelt einen guten Einstieg in die Neuerungen rund um das neue LFGB, welches wesentlich im August 2021 geändert wurde und die letzten Neuerungen zum Dezember 2022 in Kraft getreten sind.
Das LFGB erforderte die Anpassung an das unmittelbar geltende Unionsrecht aus mehrfacher Sicht, so insbesondere nach Gültigkeit der VO (EU) 2017/ 625 zum 14. 12. 2019. Art.137, 138 der VO (EU) 2017/625 halten bei Verdacht und Feststellung von Verstößen ausführliche Regeln für die von den zuständigen Behörden zu treffenden Maßnahmen bereit. Die §§ 38, 39 LFGB waren entsprechend anzupassen; § 39 a LFGB gilt nun für allgemeine Bedarfsgegenstände, kosmetische Mittel und Mittel zum Tätowieren; §§ 26,27 LFGB werden nur noch für Mittel zum Tätowieren gelten. § 43 a LFGB regelt die Ausgestaltung der Probenahme bei Erzeugnissen, die unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln angeboten werden, so auch der Internethandel. Die Übermittlungspflicht zur Rückverfolgbarkeit gem. § 44 Abs. 3 LFGB wurde ausgeweitet.
Die „Ekelnorm“ aus § 11 Abs. 2 Nr. 1 LFGB alte Fassung hat eine eigene „Hausnummer“ unter § 12 LFGB mit der Gesetzesüberschrift „Weitere Verbote“ bekommen. Der Täuschungsschutz § 11 LFGB wurde erweitert und an die LMIV angepasst.

Bei der Fortbildung wird die neue mit der alten Rechtslage gegenübergestellt und außerdem anhand von verschiedenen Fallbeispielen die neuen Vorschriften praxisnah vermittelt.

Die Veranstaltung richtet sich an das Kontrollpersonal sowie an den Innendienst der amtlichen Lebensmittelüberwachung.
Lebensmittelüberwachung

Das LFGB im Detail

16.07.2026
Berlin
Was ist neu? Was hat sich geändert? Die Veranstaltung vermittelt einen guten Einstieg in die Neuerungen rund um das neue LFGB, welches wesentlich im August 2021 geändert wurde und die letzten Neuerungen zum Dezember 2022 in Kraft getreten sind.
Das LFGB erforderte die Anpassung an das unmittelbar geltende Unionsrecht aus mehrfacher Sicht, so insbesondere nach Gültigkeit der VO (EU) 2017/ 625 zum 14. 12. 2019. Art.137, 138 der VO (EU) 2017/625 halten bei Verdacht und Feststellung von Verstößen ausführliche Regeln für die von den zuständigen Behörden zu treffenden Maßnahmen bereit. Die §§ 38, 39 LFGB waren entsprechend anzupassen; § 39 a LFGB gilt nun für allgemeine Bedarfsgegenstände, kosmetische Mittel und Mittel zum Tätowieren; §§ 26,27 LFGB werden nur noch für Mittel zum Tätowieren gelten. § 43 a LFGB regelt die Ausgestaltung der Probenahme bei Erzeugnissen, die unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln angeboten werden, so auch der Internethandel. Die Übermittlungspflicht zur Rückverfolgbarkeit gem. § 44 Abs. 3 LFGB wurde ausgeweitet.
Die „Ekelnorm“ aus § 11 Abs. 2 Nr. 1 LFGB alte Fassung hat eine eigene „Hausnummer“ unter § 12 LFGB mit der Gesetzesüberschrift „Weitere Verbote“ bekommen. Der Täuschungsschutz § 11 LFGB wurde erweitert und an die LMIV angepasst.

Bei der Fortbildung wird die neue mit der alten Rechtslage gegenübergestellt und außerdem anhand von verschiedenen Fallbeispielen die neuen Vorschriften praxisnah vermittelt.

Die Veranstaltung richtet sich an das Kontrollpersonal sowie an den Innendienst der amtlichen Lebensmittelüberwachung.
Hygiene und Infektionsschutz

Workshop: Herausfordernde Situationen bei der Hygienebegehung - die richtige Kommunikation machts

15.06.2026
Berlin
Hygienebegehungen stellen Mitarbeitende im Öffentlichen Gesundheitsdienst regelmäßig vor kommunikative Herausforderungen – insbesondere in konfliktbehafteten oder sensiblen Situationen oder wenn Kritik geäußert werden muss.
Dieser interaktive Workshop richtet sich an Fachkräfte der Hygieneüberwachung und bietet Raum, sich gezielt mit schwierigen Gesprächssituationen auseinanderzusetzen. Besonders angesprochen sind Kolleginnen und Kollegen, die sich in kommunikativen Situationen unsicher fühlen oder bereits belastende bzw. konflikthafte Erfahrungen gemacht haben. Aber auch wenn Sie sich in schwierigen Situationen gut gewappnet fühlen sind Sie herzlich eingeladen, um Ihren Wissensschatz zu teilen und vielleicht doch auch noch zu erweitern.
Anhand praxisnaher Fallbeispiele der Teilnehmenden werden gemeinsam Lösungsstrategien entwickelt, die auf eine sachliche, deeskalierende und wirkungsvolle Kommunikation abzielen. In Kleingruppen werden ausgewählte Situationen durchgespielt und hilfreiche Kommunikationsmuster praktisch eingeübt. Ziel des Workshops ist es, die eigene Handlungssicherheit in herausfordernden Situationen zu stärken und Strategien für eine professionelle Gesprächsführung im Rahmen von Hygienebegehungen zu vertiefen.
Die Teilnehmenden werden gebeten, sich im Vorfeld eine von ihnen als schwierig erlebte Situation zu überlegen, die sie gerne kommunikativ besser gelöst hätten und im Workshop besprechen wollen.


Newcomer

Fit fürs Amt: Verfahrensablauf Begutachtung

01.06.2026
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 7: Essstörungen

24.06.2026
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der siebte Teil der Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema Essstörungen:
Nach einer Phase relativer Stagnation hat die Zahl betroffener überwiegend Mädchen und jungen Frauen in den letzten Jahren wieder zugenommen. Gesellschaftliche Bedingungen wie auch technologische Veränderungen sind gut untersuchte pathogene bzw. aufrechterhaltende Faktoren für die Entstehung dieser häufigen Erkrankung. Essstörungen treten überwiegend in der pubertären und adoleszenten Lebensphase auf, in der Körperbild und Selbstwertgefühl die wesentlichen Entwicklungsthemen darstellen. Die Anorexia nervosa ist die kinder- und jugendpsychiatrische Erkrankung mit der höchsten Mortalität.
Frühe Anzeichen wie starke Gewichtsveränderungen, heimliches Essen oder übermäßige Beschäftigung mit Kalorien fallen oft erstmals im schulischen Kontext auf - entsprechende Sensibilisierung von Fachpersonen ist daher besonders wichtig. Eine frühzeitige Diagnose und Leitlinien basierte psychotherapeutische Behandlung, die das System des betroffenen Kindes bzw. der Jugendlichen aktiv einbezieht, sind entscheidend für eine prognostisch erfolgreiche Behandlung. Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Gesundheitsdiensten, Pädiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie sind im Bereich der Essstörungen besonders wichtig. Im Rahmen der Veranstaltung sollen bestehende und weiterzuentwickelnde Konzepte gerade auch im Bereich der Prävention und Früherkennung diskutiert werden.

Sozialpsychiatrie

Starterkit Kinder- und Jugendpsychiatrie im ÖGD - Teil 8: „Systemsprenger:innen

02.07.2026
Live-Online-Seminar
Die Aufgaben in den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten (KJPDs) sind breit gefächert. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr werden Kinder und Jugendliche, ihre Eltern sowie angegliederte Fachstellen und Institutionen beraten und begleitet. Innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes besteht eine enge Zusammenarbeit und je nach zugrunde liegenden Psychisch-Kranken-(Hilfe-) Gesetzen auch gemeinsame Zuständigkeiten mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis).

In dieser elfteiligen Fortbildungsreihe lernen Sie grundlegende Störungsbilder im Kinder- und Jugendalter kennen. Es werden Beratungsanlässe behandelt und diskutiert, die Arbeits- und Herangehensweise der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Arbeit wird von Expertinnen und Experten vorgestellt. Im interkollegialen Austausch sollen Besonderheiten, die aus der Minderjährigkeit resultieren und bewährte Herangehensweisen der Begegnung in der Krise gemeinsam ausgearbeitet werden.

Die Fortbildungsreihe behandelt häufige Vorstellungsanlässe und Störungsbilder, unter anderem die Themen FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung), Geschlechtsinkongruenz, geistige Behinderung und psychische Störung, Schulabsentismus, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionale Gewalt, Suizidalität und seelische Krisen.

Der achte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Thema „Systemsprenger:innen“.
Immer häufiger berichten Fachkräfte aus verschiedenen Systemen, dass sie mit jungen Menschen arbeiten, die mit den bestehenden Strukturen und Angeboten nicht zurechtkommen. Diese Jugendlichen werden oftmals als „Systemsprenger:innen“ bezeichnet - ein Begriff, der kritisch hinterfragt werden sollte.

Themenschwerpunkte der Veranstaltung
Analyse der grundlegenden und konkreten Faktoren, die dazu führen, dass junge Menschen als nicht systemkonform wahrgenommen werden
Vorstellung und Diskussion von Ansätzen und Strategien, um diesen Jugendlichen wirksam zu begegnen - sowohl präventiv als auch in akuten Situationen
Einblick in die besonderen Bedarfe und Herausforderungen aus Sicht der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Chancen und Grenzen der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren und Institutionen des Gesundheitswesens
Umgang mit eigenen Gefühlen von Resignation und Frustration im Berufsalltag - wie können wir auf der Beziehungsebene empathisch, wohlwollend und feinfühlig bleiben?

Ziele der Fortbildung
Sensibilisierung für die Lebenswelten und Bedarfe junger Menschen mit komplexem Hilfebedarf
Stärkung der eigenen Handlungssicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen
Förderung des fachlichen Austauschs und der interdisziplinären Zusammenarbeit
Entwicklung neuer Perspektiven und Lösungsansätze für die Praxis

Sozialpsychiatrie

Deeskalationstraining „Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag - Handeln in Krisen“

30.06.2026
Berlin
Umgang mit Konflikten, Aggression und Gewalt im beruflichen Alltag:
In verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Menschen mit individuell erhöhter Aggressions- und Gewaltbereitschaft treffen, die das Risiko physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein erhöhen. Professionelle Qualität und Kompetenz zeigen sich darin, wie Beschäftigte mit heiklen und extrem herausfordernden Situationen und Personen in kritischem Zustand umgehen, ohne sich dabei selbst zu gefährden.

Situationen werden grundsätzlich als weniger belastend wahrgenommen, wenn Mitarbeitende auf den Kontakt in und mit Menschen in aggressiven und/oder schwierigen Ausnahmesituation vorbereitet sind.

Das Ziel der Veranstaltung ist, das Risiko verbaler und körperlicher Gewalt einschätzen zu können, um die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren. Die Fortbildung orientiert sich an den beruflichen Erfahrungen und Notwendigkeiten der Teilnehmenden.

Auf der Handlungsebene wird eine Checkliste zur Risikoeinschätzung und -minimierung
erarbeitet. Daraus wiederum werden Handlungsoptionen erarbeitet und geübt. Die angebotenen Inhalte erfahren einen Abgleich mit den Wünschen der Teilnehmenden. Methodisch kommen Vortrag, Gruppen- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele zum Einsatz.
Medizinische Begutachtung

Gutachtenworkshop für Anfänger/-innen

09.06.2026
Darmstadt
Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Bearbeitung von Problemen, denen Anfängerinnen und Anfänger bei der Begutachtung im Rahmen von Einstellungsuntersuchungen nach dem Beamtenrecht begegnen. Dabei kommt eine an das Konzept des problemorientierten Lernens (POL) angelehnte Vorgehensweise zum Einsatz. Etwa 14 Tage vor dem Workshop werden wir Ihnen über die Lernplattform moodle den Zugang zu unserem E-Learning zu den Grundlagen von POL zur Verfügung stellen. Dieses soll zur Vorbereitung des Workshops im Selbststudium durchgegangen werden (Umfang: ca. 45 Minuten). Anhand von praxisnahen Fallbeispielen werden dann im Workshop typische Fragestellungen und Schwierigkeiten erarbeitet, mit denen Neulinge in diesem Begutachtungsfeld häufig konfrontiert sind. Im Zentrum stehen die systematische Bearbeitung der Gutachtenfrage und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungswegen.

Bitte bringen Sie zum Workshop ein mobiles Endgerät, idealerweise Tablet oder Laptop, mit.
Sozialpsychiatrie

Persönlichkeitsstörungen im ÖGD: ICD-10 Einordnung, sichere Kommunikation und rechtssichere Versorgungspfade

25.06.2026
Live-Online-Seminar
Mitarbeitende im öffentlichen Gesundheitsdienst stehen häufig vor komplexen Situationen mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. Benötigt werden eine ICD-10-basierte, funktionsorientierte Einordnung, deeskalierende Gesprächsstrategien, strukturierte Risikoabwägung und rechtssichere Dokumentation - insbesondere an Schnittstellen zu Kliniken, Praxen und sozialen Diensten.

Die Fortbildung vermittelt praxisnah die ICD-10-GM-Diagnostik (F60.*), typische Verlaufs- und Krisenbilder sowie DBT-/MBT-informierte Mikrointerventionen. Berücksichtigt werden die S3-Leitlinie zur Borderline-Persönlichkeitsstörung (DGPPN) sowie - zur Orientierung - zentrale Empfehlungen aus NICE (CG78/CG77) und ein kurzer Ausblick auf relevante Konzepte der ICD-11.

Der Dozent leitet einen Sozialpsychiatrischen Dienst und bringt langjährige klinische Erfahrung aus einer BPS-Schwerpunktstation ein.

Lernziele (kompetenzorientiert):
Häufige Persönlichkeitsstörungen nach ICD-10-GM sicher einordnen und Fallkonstellationen im Gesundheitsamt erkennen
Mindestens drei deeskalierende Gesprächsinterventionen anwenden (Validierung, klare Grenzen, verbindliche Absprachen)
Akute Gefährdung strukturiert prüfen, PsychKG-Relevanz entscheiden und dokumentieren
Versorgungspfade und Schnittstellen koordinieren (Krisendienste, ambulante Psychotherapie, Kliniken)

Nutzen für die Praxis:
Kompakte Checklisten für Risikoabwägung und Dokumentation
Gesprächsleitfaden mit praxiserprobten Satzbausteinen
Entscheidungsbaum für Alternativen zur Unterbringung und PsychKG-Schwellen

Format/Methoden:
Impuls mit Leitlinien-Update, Fallvignetten, Übungssequenzen zur Gesprächsstruktur sowie kollegialer Austausch mit Transferaufgaben für den Behördenalltag

Leitlinienbezug:
DGPPN S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörung (14.11.2022); NICE CG78/CG77, zuletzt überprüft am 30.07.2024; aktuelle ICD-10-GM 2025 (BfArM). (register.awmf.org)






Sozialpsychiatrie

Schizophrenien und Psychose - Was ist was?

09.07.2026 - 10.07.2026
Eisenach
Das zweitägige Seminar „Schizophrenien und Psychose - Was ist was?“ bietet für Einsteigerinnen und Einsteiger einen praxisbezogenen Überblick über psychotische Störungsbilder und vor allem über die verschiedenen Formen der schizophrenen Störungen. Das Seminar richtet sich vorrangig an nicht ärztliche Berufsgruppen oder fachfremde Ärztinnen und Ärzte. Es handelt sich um ein Einstiegsseminar mit dem Ziel, das breite Spektrum der psychotischen Erkrankungen und deren vielfältige und sehr variable Ausgestaltung kennenzulernen.

Symptome wie Wahnerleben, optische oder akustische Halluzinationen, formale Denkstörungen und sozialer Rückzug belasten Menschen, die an Psychose erkrankt sind, oft sehr. Im Seminar werden das Krankheitsbild und damit verbundene Verhaltensweisen der erkrankten Menschen besprochen. Dem Verständnis des Krankheitsbildes dient das biopsychosoziale Modell. Neben Ursachen und Symptomen werden Problemkonstellationen diskutiert. Wir wollen uns mit dem Erleben der Betroffenen anhand von Fallbeispielen auseinandersetzen und auch ihren Fallgeschichten und Erlebnissen Raum geben.

Das Ziel ist die Entwicklung eines besseren Verständnisses für die Erkrankung und des damit verbundenen Verhaltens. Dabei ist uns die Darstellung multi- und interprofessioneller Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialpsychiatrischen Dienste und dem weiteren Hilfesystem wichtig.

Nutzen:
Reflexion der eigenen Haltung
tiefergehendes Verstehen der verschiedenen Symptome
Vernetzung

Inhalt:
theoretische Grundlagen zu Psychosen
multi- und interdisziplinäre Zusammenarbeit
praktische Übungen

Sozialpsychiatrie

Psychosen verstehen - Klientinnen und Klienten gezielt unterstützen

13.07.2026
Berlin
Menschen mit psychotischen Erfahrungen begegnen Fachkräften in den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis) in unterschiedlichen Lebenssituationen - von akuten Krisen bis zu stabilen Phasen der Alltagsbewältigung. Die Fortbildung unterstützt (SpDi) Mitarbeitende dabei, psychotische Symptome besser einzuordnen, individuelle Belastungen zu verstehen und mit angemessenen Haltungs- und Handlungsstrategien darauf zu reagieren.

Im Mittelpunkt steht das Erleben der Betroffenen: Wie fühlt sich eine psychotische Episode an? Welche Rolle spielen Angst, Misstrauen oder Rückzug? Durch praxisnahe Fallbeispiele, Gruppenarbeit und interaktive Übungen werden Situationen aus dem Arbeitsalltag aufgegriffen. Die Teilnehmenden reflektieren eigenes berufliches Handeln und erarbeiten gemeinsam Ansätze, wie sich Vertrauen, Orientierung und Sicherheit im Kontakt mit Klientinnen und Klienten fördern lassen. Anhand von Fallbeispielen besprechen wir, wie Gesprächsführung auch in besonders schwierigen Situationen, etwa bei Angst, Aggression oder Realitätsverkennung, gelingt - mit dem Ziel der Deeskalation, des Beziehungserhalts und um die Selbststeuerung der Klientinnen und Klienten zu unterstützen. Wir erarbeiten eine Erweiterung des professionellen Handlungsrepertoires im Umgang mit psychotischen Menschen, so dass Unsicherheiten im Kontakt reduziert werden. Spezifische Anforderungen an einzelne Mitarbeitende, an das Team und das Netzwerk zur Versorgung der Zielgruppe werden beschrieben, bearbeitet und reflektiert. Anhand der Arbeit mit Fallbeispielen werden mögliche Handlungswege dargestellt und diskutiert und die Sensibilität der Teilnehmenden für die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen hierdurch erhöht.

Die Veranstaltung bietet Raum für fachlichen Austausch, Selbstreflexion und praxisnahe Entwicklung von Handlungskompetenzen - für mehr Sicherheit, Empathie und Wirksamkeit in der Begleitung psychoseerfahrener Menschen.

Es kann Zeit für mitgebrachte Fälle eingerichtet werden. Eigene Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail eingereicht werden an: folgner@akademie-oegw.de oder/und froehmel@akademie-oegw.de


Sonderveranstaltung

Klimawandel und Gesundheit - die Rolle des ÖGD: Modul Hitzeschutz

09.06.2026
Live-Online-Seminar
Mit dem Klimawandel steigt nicht nur die globale Durchschnittstemperatur, sondern auch Extremwetterereignisse nehmen zu. So liegen die vier heißesten Sommer sowie auch die vier trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland allesamt im 21. Jahrhundert. Perspektivisch ist auch die Zunahme extrem kalter Winter nicht auszuschließen, wenn Modellrechnungen zum Versiegen des Nordatlantischen Stromes sich bewahrheiten.
Die Fortbildung erörtert Handlungschancen für Gesundheitsämter im Rahmen des Hitzeschutzes.
Die Fortbildung ist Teil unserer Reihe „Klimawandel & Gesundheit“.


Newcomer

Fit fürs Amt: Umgang mit schwierigen Klientinnen und Klienten

15.06.2026
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Newcomer

Fit fürs Amt: Befunderhebung in der Psychiatrie

03.07.2026
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Hygiene und Infektionsschutz

Sexuelle Gesundheit: HIV/STI Prävention an Schulen

16.06.2026 - 17.06.2026
Düsseldorf
Angesichts der anhaltenden globalen Prävalenz von HIV und der stetig zunehmenden Infektionszahlen für andere sexuell übertragbare Infektionen (STIs) ist sexuelle Bildung in Schulen von entscheidender Bedeutung.
Die Fortbildung „HIV/STI Prävention“ an Schulen schafft die Grundlagen dafür, das Bewusstsein für HIV und STIs unter Schüler*innen zu schärfen und dies mit entsprechenden Präventionsstrategien zu vermitteln.
Es werden Grundlagen und Methoden der sexuellen Bildung mit Schwerpunkt weiterführende Schulen ab Klasse 7 vermittelt.
Besonders richtet sich unser Angebot an Kolleg*innen, die mit der sexuellen Bildung in ihren Städten und Kommunen beginnen möchten.
Neben theoretischen Aspekten werden in interaktiven Workshops Methoden ausprobiert sowie digitale Tools und Social Media Angebote vorgestellt. Darüber hinaus beschäftigen sich die Teilnehmenden mit eigenen Ressourcen und Netzwerken. Außerdem ist Raum für Austausch über Unsicherheiten und Fragen vorgesehen. Abgerundet wird das Programm durch einen „Markt der Möglichkeiten“, der verschiedene Projekte und auch Angebote für andere Zielgruppen vorstellt.


Sonderveranstaltung

Klimawandel und Gesundheit - die Rolle des ÖGD: Modul Infektionskrankheiten

25.06.2026
Live-Online-Seminar
Durch den Klimawandel und die Globalisierung breiten sich Pflanzen- und Tierarten in klimatischen Regionen aus, in denen sie bislang nicht vorkamen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Zusammensetzung und die Funktion bestehender Ökosysteme.
Neuartige Pflanzen (Neophyten) und Tiere (Neozoen) mit gesundheitsgefährdenden Eigenschaften können einheimische Arten verdrängen und sich ausbreiten. Zudem können "im Gepäck" neuer Arten auch Krankheitserreger mitreisen, die sich schnell an die neue Umgebung und neue Wirte anpassen und künftig eine relevante Rolle für die Gesundheit des Menschen spielen.
Die Fortbildung gibt einen Überblick über die, durch den Klimawandel begünstigten Infektionserreger, entsprechende Erkrankungen und deren Bedeutung für die Gesundheit der Bevölkerung. Auch die in Deutschland neu auftretenden Vektoren und Zoonosen, die mit dem Klimawandel assoziiert sind, und deren Bedeutung für die öffentliche Gesundheit sollen erörtert werden. In Fallbeispielen werden Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt und Handlungschancen für die Gesundheitsämter diskutiert.


Lebensmittelüberwachung

Workshop – Risikobeurteilung von Lebensmittelbetrieben nach AVV RÜb

08.06.2026
Düsseldorf
Bereits Ende Januar 2021 erfolgte die Neufassung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Rahmenüberwachung (AVV RÜb). Dabei wurden auch die Regelkontrollfristen für viele Unternehmen verlängert, da die Betriebe mit einer Kontrollhäufigkeit von mehr als einer Plankontrolle im Jahr (Risikoklasse 1 – 5) nun in größeren Zeitabständen zu kontrollieren sind.
Die Zuordnung der Risikoklassen bei Betrieben erfolgt - wie zuvor - nach Abschluss der individuellen Risikobeurteilung unter Berücksichtigung der Risikokategorie eines Lebensmittelbetriebes sowie des Produktrisikos entsprechend Anlage 1 Nr. 5.3.5 zu § 7 Absatz 3 AVV RÜb.
Als wichtiges Steuerungselement der Kontrollfrequenzen in der Lebensmittelüberwachung ist die Risikobeurteilung im Kontrollalltag daher gewissenhaft und trennscharf vom Kontrollpersonal durchzuführen.

Dieser Workshop macht es sich somit zu Aufgabe den Austausch unter den Kolleg:innen des Kontrollpersonals, hinsichtlich der Durchführung der Risikobeurteilung, zu fördern – dabei ist es Ziel die individuell zu treffenden Einstufungen soweit zu verschärfen, dass aus gleichartigen betrieblichen Beschaffenheiten eine möglichst homogene Bewertung bei wechselndem Kontrollpersonal, sowie eine adäquate Einstufung in eine der Risikoklassen resultiert.



Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung zu Prüfungsunfähigkeit bzw. Nachteilsausgleich

02.07.2026
Live-Online-Seminar
Die Frage nach Prüfungsunfähigkeit bzw. Nachteilsausgleichen im Fall von Studierenden gehört zu den regelmäßigen Gutachtenanlässen im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.

Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil I

16.06.2026
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheits-störungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwer-behindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert. Die Bildung des Gesamtgrades der Behinderung wird anhand von Fallbeispielen dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln.

Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an Frankziska Hoffmann.

Die Kontaktdaten von Frau Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/franziska-hoffmann


Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil II

17.06.2026
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.

Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt, sowie die Zuerkennung von Merkzeichen erläutert. Das Widerspruchs- und Klageverfahren wird ausführlich dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln.

Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an Frankziska Hoffmann.

Die Kontaktdaten von Frau Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/franziska-hoffmann
Sonderveranstaltung

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Basisseminar

22.07.2026
Live-Online-Seminar
Um die Einrichtungen des Gesundheitswesens und das Gesundheitswesen als Ganzes auf Krisenereignisse vorzubereiten, braucht es ein koordiniertes Management aller relevanten Akteure. Dies sind vor allem die Krankenhäuser, die Rettungs- und Sanitätsdienste, die ambulanten Praxen, die stationäre und ambulante Pflege und der Öffentliche Gesundheitsdienst. Ferner aber auch Apotheken, Logistikdienstleister, Labore, Bestattungsunternehmen, Energie- und Wasserversorger sowie einige weitere.
Das eintägige Basisseminar ist offen für alle Personen, die für das Krisenmanagement bei diesen Akteuren verantwortlich oder damit befasst sind. Es klärt über die aktuellen Rahmenbedingungen des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes auf, weist in das Konzept der Gesundheitlichen Krisenkoordination (GeKKo) ein und trägt zur Vernetzung der teilnehmenden Akteure bei.
Das Basisseminar ist der Einstieg in weitere, dann akteurspezifische Fort- und Weiterbildungen.

Kooperationsveranstaltung der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen, des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der Charité - Universitätsmedizin Berlin sowie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.


Hygiene und Infektionsschutz

Infektionsschutz für Fortgeschrittene: Hygiene in Justizvollzugsanstalten

19.06.2026
Live-Online-Seminar
Diese Fortbildung beleuchtet die besonderen Herausforderungen des Infektionsschutzes in Justizvollzugsanstalten. Thematisiert werden hygienische Standards, Übertragungsrisiken bei engem Zusammenleben, der Umgang mit Ausbruchsgeschehen sowie die Zusammenarbeit zwischen ÖGD und Justizvollzugseinrichtungen.


Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Planen, um Gesundheit zu fördern. Tools in Theorie und Praxis: Communities that Care.

23.06.2026
Live-Online-Seminar
In diesen kurzen Mittagsfortbildungen wird jeweils ein Planungstools für den Aufbau integrierter kommunaler Strategien in der Gesundheitsförderung vorgestellt. An der Auswahl der Tools wurden die Teilnehmenden aus der Einführungsveranstaltung beteiligt.
An diesem Tag lernen Sie den Programm- und Strukturansatz „Communities that Care“ näher kennen.
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Absolute Beginner: Fokus Datenanalyse und Datenvisualisierung

25.06.2026 - 26.06.2026
Live-Online-Seminar
Sie sind neu in der Gesundheitsberichterstattung und sind in Sachen Gesundheitsdaten absolute Beginner? Dann ist diese Fortbildungsreihe etwas für Sie, denn in dieser Reihe erarbeiten wir uns nach und nach in einer kleinen Gruppe (max. 15 Teilnehmende) und in einem langsamen Tempo die verschiedenen datenbasierten Grundlagen der GBE.
Dies ist der zweite Teil der der Veranstaltungsreihe. Wir bauen auf den Inhalten Datenquellen und Datenrecherche auf und legen den Fokus nun auf angewandte Analysen in der GBE und das Thema Datenvisualisierung.
Auch in dieser Veranstaltung ist der Titel Programm. Bitte melden Sie sich nur an, wenn einfache deskriptive Analysen für die GBE oder aber auch die Visualisierung von Daten mit Excel für Sie absolutes Neuland sind.
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Deep Dive GBE: Lebenserwartung.

24.06.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen der Reihe Deep Dive GBE bekommen Sie einen vertiefenden, monothematischen Input zu Daten, Methoden, GBE-Indikatoren und Indikatorensätzen sowie GBE-relevanten Datenbanken. Die Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe finden mind. einmal pro Quartal als kurze Sessions von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr statt.

In dieser Deep Dive GBE Einheit geht es um Wissenswertes zur Lebenserwartung. Sie erhalten methodische und inhaltliche Einblicke rund um diesen wichtigen Kernindikator der GBE.
Creative communication & management

Andere im Gespräch zur Verhaltensänderung motivieren

29.06.2026
Live-Online-Seminar
Manchmal reicht es nicht aus, die besseren Argumente zu haben, um andere zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Auch wenn wir vielleicht rechthaben, lassen sich unsere Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner manchmal nicht überzeugen - zum Beispiel dazu, ihren Lebensstil oder ihre Arbeitsweise zu ändern.

Wir wollen uns gemeinsam erarbeiten, welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Weiter wird es darum gehen, Kommunikationstechniken wie etwa die „motivierende Gesprächsführung“ kennenzulernen und in Beispielsituationen anzuwenden. Wichtig ist, dass wir unserer Gegenüber nicht manipulieren wollen oder mit „Tricks“ beeinflussen, sondern auf Augenhöhe beraten und dabei selbst authentisch bleiben. Wie kann ich andere in meinem Sinne beeinflussen, ohne sie „über den Tisch zu ziehen“? Dabei soll es auch darum gehen, mit eigenen Wut- oder Ohnmachtsgefühlen umgehen zu lernen. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen.




Creative communication & management

Andere im Gespräch zur Verhaltensänderung motivieren

04.09.2026
Live-Online-Seminar
Manchmal reicht es nicht aus, die besseren Argumente zu haben, um andere zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Auch wenn wir vielleicht rechthaben, lassen sich unsere Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner manchmal nicht überzeugen - zum Beispiel dazu, ihren Lebensstil oder ihre Arbeitsweise zu ändern.

Wir wollen uns gemeinsam erarbeiten, welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Weiter wird es darum gehen, Kommunikationstechniken wie etwa die „motivierende Gesprächsführung“ kennenzulernen und in Beispielsituationen anzuwenden. Wichtig ist, dass wir unserer Gegenüber nicht manipulieren wollen oder mit „Tricks“ beeinflussen, sondern auf Augenhöhe beraten und dabei selbst authentisch bleiben. Wie kann ich andere in meinem Sinne beeinflussen, ohne sie „über den Tisch zu ziehen“? Dabei soll es auch darum gehen, mit eigenen Wut- oder Ohnmachtsgefühlen umgehen zu lernen. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen.




Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Begutachtung der Fahreignung

23.06.2026
Live-Online-Seminar
Die Frage nach der Fahreignung gehört zu den seltenen, aber immer wieder vorkommenden Gutachtenanlässen im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.

Sozialpsychiatrie

Psychiatriekoordination in Aktion: Gruppen moderieren - die Rolle als Moderator / Moderatorin

02.07.2026
Berlin
Das zentrale Ziel der Psychiatriekoordination ist, eine wohnortnahe bedarfsgerechte Versorgung für psychisch kranke Menschen zu ermöglichen und zu sichern. Sie ist im Rahmen ihrer Aufträge dafür zuständig, Institutionen, Verbände, Betroffene, Angehörige etc. miteinander zu vernetzen, Prozesse zu initiieren, zu koordinieren und zu steuern. Dafür gilt es immer wieder (größere) Gruppen zu moderieren. Gab es im Jahr 2025 eine Veranstaltung zum Umgang und Formaten von großen Gruppen, beschäftigen wir uns in dieser Veranstaltung explizit mit der Rolle der Psychiatriekoordination als Moderator oder Moderatorin von Prozessen.
Inhaltlich folgen wir den Leitfragen: Was kann ich leisten? Wo sind meine Grenzen? Was brauche ich für meine Arbeit? Diese Leitfragen werden inhaltlich verbunden mit wichtigen mitgebrachten Themen.
Sie erhalten nach Anmeldung zur Fortbildung das Handout vom Herbst 2025 zu verschiedenen Gruppenmoderationsmethoden.
Hygiene und Infektionsschutz

Ausbruchsmanagement im Gesundheitsamt: Modul 1 - Lebensmittelbedingte Infektionen im Fokus

24.06.2026
Live-Online-Seminar
Ausbrüche von Infektionskrankheiten gefährden die Gesundheit unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichem Maß. Für die Arbeit im Gesundheitsamt ist oft Ermittlungs- und Managementaufwand notwendig. Die Vorgehensweise ist abhängig von vielen Faktoren, wie dem Erreger, dessen Eigenschaften sowie von Dynamik und den Rahmenbedingungen des Ausbruchsgeschehens. Spezifische Kenntnisse sind notwendig, um die teils komplexen Ausbruchsuntersuchungen zu bearbeiten. In dieser Veranstaltung sollen die wichtigsten Schritte einer Ausbruchsuntersuchung vorgestellt und anhand von Fallbeispielen und Übungen vertieft werden.



Newcomer

Praxis Gesundheitsamt: Von Akteneinsicht bis Zuständigkeit - Verwaltungshandeln, Verwaltungsverfahren, Verwaltungsrecht -

06.07.2026 - 07.07.2026
Düsseldorf
Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist aufgrund seines umfassenden Auftrages zuständig für viele unterschiedliche Zielgruppen, die er berät, begleitet und unterstützt. Auf der Basis von vorliegenden Rechtsansprüchen und Eingriffsnormen bewilligen, planen und steuern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendige und geeignete gesundheitliche Hilfen und Maßnahmen. Dieses umfangreiche Aufgabenspektrum erfordert nicht nur ein hohes Maß an fachlichen Kompetenzen, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den Aufbau und das Verwaltungshandeln innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Situation macht es für kommunale Arbeitgeber notwendig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD besonders zu begleiten und sicherzustellen, dass sie relevante Kompetenzen erhalten.

In diesem zweitägigen Seminar wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD verwaltungsspezifisches Wissen und Kompetenzen vermittelt, wiedereinsteigenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und gezielt Fragen zu klären.



Sozialpsychiatrie

Kernaufgaben und Krankheitsbilder - Die Arbeit im Sozialpsychiatrischen Dienst

15.07.2026
Live-Online-Seminar
Die Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDis) nehmen eine zentrale Rolle in der gemeindenahen Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ein. Ihre Arbeit zielt darauf ab, Betroffene in ihrem Lebensumfeld zu unterstützen, Teilhabe zu ermöglichen, Krisen frühzeitig zu erkennen und im besten Falle abzuwenden. Damit leisten die SpDis einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Klinikaufenthalten und zur Stabilisierung im Alltag.

Kernaufgaben der SpDis sind Beratung, Krisenintervention, Begleitung in psychosozial belasteten Lebenssituationen sowie die Koordination von Hilfen im Netzwerk mit Ärztinnen und Ärzten, Kliniken, Mitarbeitenden der Eingliederungshilfe, Angehörigen und weiteren sozialen Diensten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf niedrigschwelliger Erreichbarkeit, aufsuchender Arbeit und der Förderung von Selbstständigkeit.

Die Fortbildung vermittelt Grundlagen zu diesen Kernaufgaben und stellt die wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder vor, mit denen SpDi-Mitarbeitende regelmäßig konfrontiert sind - hierzu zählen affektive Störungen, Psychosen, Abhängigkeitserkrankungen und dementielle Störungen. Neben der Darstellung typischer Symptome und Verläufe wird aufgezeigt, welche Unterstützungs- und Interventionsmöglichkeiten in der sozialpsychiatrischen Praxis besonders relevant sind.

Ziel der Fortbildung ist es, ein vertieftes Verständnis für die Arbeitsweise der SpDis und die Bedarfe der Klientinnen und Klienten zu schaffen sowie Handlungssicherheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen zu fördern.







Zahngesundheit

Gutachtenworkshop für Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

08.07.2026 - 09.07.2026
Live-Online-Seminar
Die Erstellung gutachterlicher Stellungnahmen für Beihilfestellen und Sozialämter sind neben der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe ein wichtiger Tätigkeitsbereich für die Zahnärztinnen und
Zahnärzte der unteren Gesundheitsbehörden in den meisten deutschen Bundesländern.

Gesetzliche Grundlagen für die gutachterliche Tätigkeit sind die Beihilfebestimmungen des Bundes und der Länder sowie das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Dabei werden sowohl die Rechtsbereiche der privaten und als auch der gesetzlichen Krankenversicherungen berührt, so dass fundierte Kenntnisse zur Gebührenordnung für Zahnärzte und Ärzte (GOZ/GOÄ), BEMA und dem Festzuschuss-System der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig sind. Eine besondere Anforderung in der gutachterlichen Tätigkeit für Zahnärztinnen und Zahnärzte der Gesundheitsämter besteht in der Fähigkeit, ärztlichen Sachverstand mit verwaltungsrechtlichenund gesetzlichen Kenntnissen zu verknüpfen. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist daher, anhand praktischer Fallbeispiele der Referenten und Teilnehmer auf fachliche, verwaltungsrechtliche und gesetzliche Besonderheiten einzugehen, die mit der gutachterlichen Tätigkeit verknüpft sind.

Aktuelle Entwicklungen finden dabei besondere Berücksichtigung. Die Veranstaltung ist
ausdrücklich als Workshop konzipiert. Basiskenntnisse zur gutachterlichen Tätigkeit und
Erfahrungen in der Erstellung von Gutachten stellen daher eine wichtige Voraussetzung für die
Teilnahme dar.

Der theoretische Teil der Weiterbildung zur/zum Fachzahnärzt:in für Öffentliches
Gesundheitswesen besteht aus zwei Lehrgangsteilen: Lehrgangsteil 1 (Module 1 – 3 des
Weiterbildungskurses), Lehrgangsteil 2 (Gutachtenseminar Anfänger und Fortgeschrittene
Gutachtenworkshop, Hygienemanagement Teil 1 und 2, gemäß WBVO v. 14. 4. 2015).

Die Teilnehmenden sollten bitte interessante Fälle aus ihrer eigenen Gutachtertätigkeit
vorstellen, die gemeinsam in der Gruppe analysiert und diskutiert werden. Die entsprechenden
Unterlagen senden Sie bitte zum 24.06.2026 an Anastasia Wachtel.

Die Kontaktdaten von Frau Wachtel finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/anastasia-wachtel
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis -„Trends zu Gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland und Angebote des Kooperationsverbundes Gesundheit"

15.04.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Sozial bedingte Ungleichheit führt zu ungleichen Chancen bei der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitsförderung.

Ziel der Veranstaltung ist es einen Überblick zur aktuellen Situation gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland zu erhalten. Im ersten Teil werden aktuelle Trends (Zahlen, Daten, Fakten) zu gesundheitlichen Ungleichheiten vorgestellt. Daran anknüpfend werden aus Public-Health Perspektive bestehende Strategien zum Aufbau gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland vorgestellt. Die Angebote und Strukturen für kommunale Akteurinnen und Akteure des vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit getragenen Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit stehen dabei im Mittelpunkt.
Welche Bevölkerungsgruppen haben in Deutschland keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zu gesundheitlicher Versorgung? Welche Barrieren erschweren oder verwehren den Betroffenen den Zugang zu gesundheitlicher Versorgung? Im zweiten Beitrag des Webseminars wird anhand des Gesundheitsreport 2025 von Ärzte der Welt e.V. die Bedeutung und Herausforderung einer sozial gerechten Gesundheitsversorgung beleuchtet und beispielhafte Lösungswege aufgezeigt, wie Menschen in schwierigen Lebenslagen Zugang zu einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung im regulären Gesundheitssystem erhalten können.

Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.


Pharmazie: Arzneimittelüberwachung, Apothekenaufsicht und Chemikalienüberwachung und -sicherheit

Pharmazeutische Überwachungspraxis und Verwaltungsrecht

14.07.2026
Düsseldorf
Die Veranstaltung greift aktuelle Themen der pharmazeutischen Überwachungspraxis auf und vermittelt die Grundlagen des Verwaltungsrechts. Sie ist insbesondere an die Apotheker:innen gerichtet, die sich in der Weiterbildung zum Fachapotheker/ zur Fachapothekerin für Öffentliches Gesundheitswesen befinden.
Sonderveranstaltung

Öffentliche Gesundheit durch Diversität - Diversity und Diskriminierung im Arbeitsalltag

22.06.2026 - 23.06.2026
Berlin
Wie wirken strukturelle Diskriminierung und institutionelle Barrieren im Gesundheitswesen – und welche Handlungsspielräume hat der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD)? Die Lunchsession bietet einen praxisnahen Einblick in Diskriminierungsmechanismen und die Rolle des ÖGD zwischen Fürsorge, Verwaltung und hoheitlichem Handeln. Zudem geht es um die Frage: Wie kann Diversitätskompetenz nachhaltig im ÖGD verankert werden? Es werden Materialien und Methoden vorgestellt, die speziell für diskriminierungssensible Fortbildungen in Gesundheitsämtern entwickelt wurden. Im Fokus stehen praxisnahe Materialien, darunter eine Toolbox mit interaktiven Übungen, didaktische Leitprinzipien sowie konkrete Umsetzungsideen für die eigene Behörde.
Ein interaktiver Einblick in das Qualifizierungsprojekt „ÖGD+ – Öffentliche Gesundheit durch Diversität“, mit Raum für Fragen, Austausch und Inspiration für eigene Fortbildungskonzepte rundet den Workshop ab.

Ziel: Sensibilisierung, Austausch und praktische Impulse für eine diskriminierungssensible Gesundheitsverwaltung.

Lebensmittelüberwachung

Überprüfung von Küchen und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung

30.06.2026 - 01.07.2026
Monheim
Die Veranstaltung vermittelt einen kompakten Überblick über wichtige aktuelle Entwicklungen, rechtliche Neuerungen und praxisrelevante Anforderungen an gewerbliche Küchen.
Ziel ist es, die fachliche Kompetenz in der Überwachung von Küchenbetrieben zu vertiefen und den Erfahrungsaustausch zu fördern.

Schwerpunkte des Praxisseminars sind u. a.:
- Aktuelles aus der Rechtsprechung und Gremien (Beschlüsse des ALTS, AFFL)
- Anforderungen an ein modernes Schädlingsmanagement, befallsunabhängige
Dauerbeköderung und andere aktuelle Themen
- Aktuelles aus der Normungsarbeit
- Mikrobiologische Eigenkontrollen in der Gemeinschaftsverpflegung
- Überwachung gewerblicher Ein- und Mehrtankgeschirrspülmaschinen
- Hygieneanforderungen beim Spülen von Mehrweggeschirr
- Neue Produkttechnologie: Synbiotische Reinigung
- Technische und Hygienische Anforderungen an das Schnellkühlen (Chillen)
- Hygienische Anforderungen an Lüftungsanlagen für gewerbliche Küchen
- Roboterküchen: Funktionsweise, HACCP und GHP
- Digitale Möglichkeiten zur HACCP-Dokumentation
Digitalisierung

ÖGD Kommunal Connect | Gemeinsam in die Telematikinfrastruktur (TI) - kommunal vernetzt

25.06.2026
Darmstadt
Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) bringt für Gesundheitsämter zahlreiche Herausforderungen mit sich: Wie lässt sich die Umsetzung im eigenen Amt erfolgreich gestalten? Welche bewährten Lösungsansätze gibt es bereits in anderen Gesundheitsämtern? Und wie können kommunale Kooperationen effektiv und zielgerichtet aufgebaut werden?

Wir laden Sie herzlich zu ÖGD Kommunal Connect ein – unserem Veranstaltungsformat zur Stärkung regionaler Netzwerke im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), dieses Mal mit Fokus auf den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Bayern und Baden-Württemberg.

Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und Lösungen rund um die TI-Anbindung der Gesundheitsämter sowie Anwendungsbeispiele in typischen Szenarien innerhalb der Gesundheitsämter. Bringen Sie Ihre Erfahrungen, Fragen und Ideen ein, diskutieren Sie in interaktiven Workshops und profitieren Sie vom direkten Austausch mit Kolleg:innen und TI-Expert:innen.

Unser Ziel: Gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln und nachhaltige regionale Netzwerke im ÖGD stärken.

Hinweise zur Anmeldung: 
Begrenzte Plätze, daher bitte max. 1–2 Personen pro Gesundheitsamt.
Bei Absage bitte frühzeitig Bescheid geben – so können Wartelistenplätze nachrücken.
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Deskriptive kartographische Analysen: Ein QGIS-Kurs für Einsteiger:innen

06.07.2026 - 07.07.2026
Darmstadt
Karten, in denen räumliche Unterschiede bezüglich gesundheitlicher Outcomes und (sozialer) Gesundheitsdeterminanten sowie deren zugrundeliegender Risikofaktoren dargestellt werden, sind wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsberichterstattung.

Im Rahmen der Fortbildung nähern wir uns kartographischen Darstellungen und Analysen anhand theoretischer Überlegungen und praktischen Anwendungen. Sie lernen grundlegende Konzepte, Theorien und Modelle bezüglich regionaler gesundheitlicher Unterschiede kennen und erfahren welche Geodaten Sie für kartographischen Analysen benötigen und welche Eigenschaften die Gesundheits- und Sozialdaten aufweisen müssen.

Neben den Dos and Don‘ts der Kartenerstellung, lernen sie mit Hilfe der Open-Source-Software QGIS selbstständig Karten zu erstellen – vom Einlesen der Daten bis hin zur Erstellung printfähiger Karten werden Ihnen die Grundlagen vermittelt.

Die Fortbildung richtet sich vor allem an Einsteiger:innen, es sind keine QGIS-Vorkenntnisse notwendig.

Sie benötigen für die Fortbildung einen Laptop, auf dem QGIS installiert ist:
Version 3.28 (long-term release)
Abruf unter qgis.org/downloads/QGIS-OSGeo4W-3.28.15-1.msi
Hygiene und Infektionsschutz

Infektionsschutz für Fortgeschrittene: Resistenzstatistiken

07.07.2026
Live-Online-Seminar
Antibiotikaresistenzen stellen eine wachsende Bedrohung dar. In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden, Resistenzstatistiken richtig zu lesen, zu interpretieren und für den ÖGD-praktischen Einsatz – etwa bei Surveillance, Beratung und Maßnahmenplanung – nutzbar zu machen.


Medizinische Begutachtung

Begutachtung im ÖGD: FAQ für Anfänger/-innen

20.08.2026
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmenden gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens zum 12. August 2026 an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.

Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Sozialpsychiatrie

Fallvignetten: mitbringen - vorstellen - besprechen

24.08.2026
Live-Online-Seminar
Die Fortbildung bietet Fachkräften aus den Sozialpsychiatrischen Diensten einen strukturierten Rahmen, um anhand von Fallvignetten gemeinsam zu reflektieren und voneinander zu lernen. Durch die multiprofessionelle Zusammensetzung der Teilnehmenden entstehen vielfältige Perspektiven, die die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen bereichern.

Im Mittelpunkt steht das Prinzip „mitbringen - vorstellen - besprechen“:
Teilnehmende bringen eigene Fallvignetten oder auch bestimmte Fragestellungen aus ihrem Alltag mit, stellen diese im Plenum vor und wir diskutieren anschließend in moderierter Runde. Der Fokus liegt auf prägnanten Fragestellungen oder Entscheidungssituationen, die gemeinsam analysiert und um kreative Lösungsansätze erweitert werden.

Die Fortbildung schafft einen geschützten, wertschätzenden Raum, in dem Erfahrungen praxisnah eingebracht und kritisch reflektiert werden können. Durch den Austausch unterschiedlicher beruflicher Hintergründe eröffnen sich neue Sichtweisen, die Handlungssicherheit im Umgang mit komplexen Situationen fördern.

Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallvignetten zur Diskussion vorab einzusenden.

Fallvignetten können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail bei Frau Folgner eingereicht werden.

Die Kontaktdaten von Frau Folgner finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/kersting-folgner







Hygiene und Infektionsschutz

Infektionsschutz für Fortgeschrittene: TBC bei Kindern aus Sicht des ÖGD

02.09.2026
Live-Online-Seminar
Tuberkulose im Kindesalter stellt besondere Anforderungen an Diagnostik, Kontaktpersonenmanagement und Prävention. Die Fortbildung bietet praxisrelevantes Wissen für den ÖGD im Umgang mit pädiatrischen TBC-Fällen, inklusive rechtlicher Grundlagen und Schutzmaßnahmen.


Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - BREAKING NEWS - Meningitis B – was ist wichtig für die öffentliche Gesundheit in Deutschland?

22.04.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Wie die WHO berichtet, wurde Anfang März 2026 in Südengland ein durch Meningokokken der Gruppe B verursachter Ausbruch von Meningitis gemeldet. Die zuständigen Gesundheitsbehörden (UKHSA) untersuchen den Ausbruch und bestätigten 21 invasive Meningokokken-Erkrankungen innerhalb weniger Tage. Die UKHSA stellte umgehend Antibiotika für Personen mit potenzieller oder bekannter Infektion sowie ein gezieltes Impfprogramm mit Meningokokken-B-Impfstoff (MenB-Impfung) zur Verfügung. Dennoch verstarben 2 Personen an den Folgen der Infektion.
Das Infektionsgeschehen in UK nehmen wir zum Anlass, die Teilnehmer:innen zur Epidemiologie, zu aktuellen Impfempfehlungen und zur Diagnostik von Meningokokken-B in Deutschland zu informieren.
Was sollte das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu Infektionen mit Meningokokken-B jetzt wissen? Welche Impfungen empfiehlt die STIKO? Wie unterstützt das NRZ für Meningokokken und Hämophilus Influenzae (NRZMHi) den ÖGD?

Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.


Newcomer

Fit fürs Amt: Unterbringung im Sozialpsychiatrischen Dienst

21.07.2026
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Newcomer

Fit fürs Amt: Gesund im Mund von Anfang an

22.07.2026
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Sonderveranstaltung

ÖGD-Workshops 2026 - One Health in der Krisenkommunikation

23.06.2026
Live-Online-Seminar
Die Vermeidung von Gesundheitsrisiken durch Infektionen ist ein zentrales Anliegen des One-Health-Ansatzes im öffentlichen Gesundheitswesen. Im Falle von Infektionsausbrüchen müssen viele Akteure an einem Strang ziehen, um eine zeitnahe und passgenaue Krisenkommunikation zu ermöglichen. Verbreiten sich zoonotische Erreger und werden zur Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung, muss der Öffentliche Gesundheitsdienst mit Akteuren aus Humanmedizin, Veterinärmedizin, Umweltwissenschaften zusammenarbeiten. Wichtig ist dann vor allem eine effiziente, sektorenübergreifende Krisenkommunikation, bei der alle relevanten Zielgruppen adressiert werden. Wie Krisenkommunikation im Kontext von One Health in Deutschland funktionieren kann und sollte, wird in diesem Workshop anhand von drei Fallbeispielen beleuchtet. Ziel der Veranstaltung ist es im Austausch von Wissenschaft und ÖGD Abläufe zur Kommunikation bei Infektionsausbrüchen zu diskutieren und sich zu möglichen Verbesserungen für zukünftige Gesundheitsrisiken durch Zoonosen auszutauschen.
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Das Verbundprojekt ILEAs „Institutionelles Lernen aus epidemisch bedeutsamen Lagen:

06.05.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Das wiederholte Auftreten von Gesundheitskrisen in Form von epidemisch bedeutsamen Lagen stellt den ÖGD immer wieder vor Herausforderungen. Gleichzeitig können diese Situationen dazu genutzt werden, getroffene Entscheidungen kritisch zu reflektieren sowie wertvolle Lehren abzuleiten, durch die eine bessere Vorbereitung auf zukünftige Ereignisse möglich ist.

Im Rahmen des vom BMG geförderten Verbundprojekts „ILEAs“ (institutionelles Lernen aus epidemisch bedeutsamen Lagen) wurden Ansätze entwickelt, die den ÖGD bei der Etablierung evidenzinformierter, abwägender Entscheidungsprozesse in Krisen sowie der Institutionalisierung von Lernprozessen unterstützen sollen. Hierzu wurde von der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen eine Handlungsleitlinie „EVIDENT“ entwickelt, die mittels 3 Phasen, aufgeteilt in 10 Schritte, strukturiert aufzeigt, wie ein evidenzinformierter Entscheidungsprozess umgesetzt werden kann. Das Robert Koch-Institut hat hierfür Materialien entwickelt, die den ÖGD unterstützen sollen, eigenständig Lernprozesse in Form von Action-Reviews durchzuführen.

Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.


Universitäre Lehre

Onlineseminarreihe PJ-Unterricht - 1. Kohorte 19.05. - 01.09.2026

19.05.2026 - 01.09.2026
Live-Online-Seminar
Diese wöchentlich dienstags stattfindende Onlineseminarreihe richtet sich an alle PJ-Studierende der Gesundheitsämter und Landesbehörden in Deutschland. Es ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen (DGÖG) und des Instituts für Öffentliches Gesundheitswesen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, die von der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen technisch und organisatorisch unterstützt wird. Es referieren überwiegend Dozent:innnen aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst. Im Anschluss an die Seminarreihe erhalten die Studierenden eine Teilnahmebescheinigung, um den abzuleistenden PJ-Unterricht nachweisen zu können. Bitte melden Sie sich bei Fragen jederzeit unter froehmel@akademie-oegw.de, hoffmann@akademie-oegw.de und genuneit@med.uni-frankfurt.de .

Bitte beachten Sie: Die Teilnahme anderer Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens ist vorerst nicht möglich.
Sonderveranstaltung

Arbeitskreis QS Gutachten - Plenum

19.05.2026
Düsseldorf
Krisenmanagement-Seminare für Baden-Württemberg

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Schnittstellen und Akteure

27.07.2026 - 28.07.2026
Stuttgart
Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung solcher Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäuser und Bundeswehr, beleuchtet werden.
Ziele der Veranstaltung sind die Schaffung der Voraussetzungen und das Sensibilisieren für ein einheitliches Krisenmanagement im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz.
Krisenmanagement-Seminare für Baden-Württemberg

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: C/R/N-Lagen

23.11.2026 - 24.11.2026
Baden-Württemberg
Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung von C- und RN-Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäusern, ambulanter Versorgung und Bundeswehr, beleuchtet werden.
Ziel der Veranstaltung ist das Planen und Managen von Maßnahmen im Rahmen von chemischen oder nuklearen Havarien und Angriffen.


Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - „Sexuelle Gesundheit – Update zu HPV“

20.05.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Von den ca. 200 bekannten HPV-Typen (Humane Papillomviren) befallen 40 HPV-Typen vor allem die Schleimhaut und Haut des Genitalbereichs und Afters (genitale HPV-Typen). Sie werden hauptsächlich sexuell übertragen. Je nach Virustyp kann eine Infektion mit diesen Erregern zu gutartigen Genitalwarzen führen oder es kommt zu Gewebeveränderungen aus denen sich Krebs entwickeln kann. Eine anhaltende (chronische) Infektion mit sogenannten Hochrisiko-HPV-Typen, erhöht das Risiko für HPV-bedingte Krebserkrankungen. Die Hochrisiko-HPV-Typen 16 und 18 sind für etwa 70%
aller Gebärmutterhalskarzinome verantwortlich.
Basierend auf Daten des Zentrums für Krebsregisterdaten erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 7500 Frauen und ca. 3000 Männer an Karzinomen, die durch HPV-Infektionen bedingt sind. Das Krebsrisiko durch HPV kann sich erhöhen, wenn zusätzlich sexuell übertragbare Infektionen, v.a. HIV, vorliegen. Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen HPV für Mädchen und Jungen ab dem Alter von 9 Jahren. Bei bereits HPV-infizierten Frauen wirkt die HPV-Impfung jedoch deutlich schlechter als bei nicht HPV-Infizierten. Die Grundimmunisierung sollte daher vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein.
In der Beratung zu sexuell übertragenen Erkrankungen sind Informationen zur Übertragung und Impfung besonders wichtig, vor allem vor dem Hintergrund, dass nur ca. 36% der männlichen Jugendlichen mit 15 Jahren vollständig gegen HPV geimpft sind. Die Nachfrage nach einer HPV-Aufklärung in den Beratungsstellen ist groß, vor allem seitdem das PAP-Screening für Frauen über 35 Jahre um den HPV-Test erweitert wurde.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Personen in der STI/HIV Beratung die Grundlagen und neuen Informationen zu HPV-Infektionen zu vermitteln und Teststrategien und Präventionsmöglichkeiten zu diskutieren.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unseren Referent:innen.

Sonderveranstaltung

Sommerakademie 2026: Künstliche Intelligenz – Fluch oder Segen für den ÖGD?

28.08.2026
Düsseldorf
Wie kann Künstliche Intelligenz den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) konkret unterstützen? Welche Anwendungen sind heute schon möglich – und was braucht es für eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis?
Diesen Fragen widmet sich die AÖGW-Sommerakademie 28. August. In einem rund fünfstündigen Programm erwarten Sie Impulse aus Praxis, Wissenschaft und Politik sowie Raum für Austausch und Diskussion.
Freuen Sie sich auf:
Einordnung aktueller Entwicklungen rund um KI im ÖGD
Praxisbeispiele aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst
Diskussionen mit Expertinnen und Experten
Austausch zu konkreten Einsatzmöglichkeiten
Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsplanung

Blick über den Ämterrand: Gesundheitsförderung & Prävention in der Stadtentwicklung - Potentiale & Anwendung in der Gesundheitsfolgenabschätzung

08.10.2026
Live-Online-Seminar
Karten, in denen räumliche Unterschiede bezüglich gesundheitlicher Outcomes und (sozialer) Gesundheitsdeterminanten sowie deren zugrundeliegender Risikofaktoren dargestellt werden, sind wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsberichterstattung.

Im Rahmen der Fortbildung nähern wir uns kartographischen Darstellungen und Analysen anhand theoretischer Überlegungen und praktischen Anwendungen. Sie lernen grundlegende Konzepte, Theorien und Modelle bezüglich regionaler gesundheitlicher Unterschiede kennen und erfahren welche Geodaten Sie für kartographischen Analysen benötigen und welche Eigenschaften die Gesundheits- und Sozialdaten aufweisen müssen.

Neben den Dos and Don‘ts der Kartenerstellung, lernen sie mit Hilfe der Open-Source-Software QGIS selbstständig Karten zu erstellen – vom Einlesen der Daten bis hin zur Erstellung printfähiger Karten werden Ihnen die Grundlagen vermittelt.

Die Fortbildung richtet sich vor allem an Einsteiger:innen, es sind keine QGIS-Vorkenntnisse notwendig.

Sie benötigen für die Fortbildung einen Laptop, auf dem QGIS installiert ist:
Version 3.28 (long-term release)
Abruf unter qgis.org/downloads/QGIS-OSGeo4W-3.28.15-1.msi
Lebensmittelüberwachung

Aktuelles Lebensmittelrecht

01.07.2026 - 02.07.2026
Düsseldorf
Die sogenannten sieben „Frühstücksrichtlinien“ regeln die Vermarktung und Kennzeichnung von Honig, Fruchtsäften, Konfitüren, Eingedickter Milch und Trockenmilch, Zuckerarten, Kakao- und Schokoladenerzeugnissen sowie Kaffee- und Zichorienextrakten. Mit der Richtlinie (EU) 2024/1438 wurden vier dieser Richtlinien umfassend überarbeitet, um Verbraucher besser zu informieren, Transparenz zu schaffen und gesündere Kaufentscheidungen zu fördern; ein zentraler Bestandteil der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ im Rahmen des Europäischen Grünen Deals.
Die nationale Umsetzung erfolgte mit der „Zweiten Verordnung zur Änderung der Honigver-ordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften“ (25.11.2025), die ab 14. Juni 2026 gilt.

Während der erste Veranstaltungstag die rechtlichen Änderungen und Neuerungen im Detail thematisiert, bietet der zweite Veranstaltungstag Themen und Fallbeispiele zum Bußgeldver-fahren in Bezug auf Verstöße der betreffenden Regelungen zur Umsetzung der Frühstücksricht-linien.
Die Veranstaltung vermittelt praxisorientiertes Wissen zur Umsetzung der neuen Vorschriften und beleuchtet deren Auswirkungen auf Produktion, Handel und Lebensmittelüberwachung .
Medizinische Begutachtung

# Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil I

25.08.2026
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwerbehindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert. Die Bildung des Gesamtgrades der Behinderung wird anhand von Fallbeispielen dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@akademie-oegw.de .


Medizinische Begutachtung

# Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Grundlagenseminar Teil II

26.08.2026
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwerbehindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert. Die Bildung des Gesamtgrades der Behinderung wird anhand von Fallbeispielen dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@akademie-oegw.de .


Krisenmanagement-Seminare für Baden-Württemberg

Krisenmanagement im Gesundheitswesen: C/R/N-Lagen

23.11.2026 - 24.11.2026
Baden-Württemberg
Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung von C- und RN-Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäusern, ambulanter Versorgung und Bundeswehr, beleuchtet werden.
Ziel der Veranstaltung ist das Planen und Managen von Maßnahmen im Rahmen von chemischen oder nuklearen Havarien und Angriffen.


Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Vom Pakt zur Praxis: Wie die Digitalisierung im ÖGD weitergeht!

03.06.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Die Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes steht an einem Wendepunkt. Nach dem Auslaufen des Pakts für den ÖGD ist vielerorts Ernüchterung spürbar. Aber die Digitalisierung geht auch ohne den Pakt weiter. Neben Projekten des Bundes und der Länder gibt es viele Ideen für die Digitalisierung vor Ort in den Gesundheitsämtern. Drei Impulse aus der Praxis der Gesundheitsämter zeigen, wie Digitalisierung im ÖGD weitergedacht und weiterentwickelt werden kann, auch wenn die öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung nach der Pandemie weniger geworden ist. Wie können wir lösungsorientiert, modern und souverän handeln?

Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.

Creative communication & management

ÖGD als Prüfer:in im mündlich-praktischen Staatsexamen (M3)

02.09.2026
Live-Online-Seminar
Seit Mai 2022 können Medizinstudierende verschiedener medizinischer Fakultäten einen Abschnitt des Praktischen Jahres (PJ) in Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), also auch in kommunalen Gesundheitsämtern, absolvieren. Dies ermöglicht eine im Oktober 2021 in Kraft getretene Änderung der Approbationsordnung für Ärzt:innen. Diese Novellierung soll Studierenden möglichst früh die wichtigen und vielfältigen Aufgaben der Gesundheitsämter näherbringen, um sie für eine Arbeit im ÖGD zu motivieren. Da alle Tertiale des Praktischen Jahres im mündlich-praktischen Staatsexamen (M3) abgeprüft werden, führt dies dazu, dass die PJ-Ausbildungsstellen des ÖGD Prüfer:innen zu den Staatsexamensprüfungen an die jeweiligen medizinischen Fakultäten entsenden müssen. Diese Fortbildung soll einen Einblick zu Aufgaben und Herausforderungen als Prüfer:innen geben. Sie soll zudem Stolpersteine und mögliche Lösungsstrategien aufzeigen sowie Austausch zwischen bereits erfahrenen Prüfer:innen sowie zukünftigen Prüfer:innen ermöglichen.




Lebensmittelüberwachung

Verbot der befallsunabhängigen Dauerbeköderung

03.09.2026
Düsseldorf
Diese praxisorientierte Veranstaltung richtet sich an Fachpersonal der Lebensmittelüberwachung und bietet eine umfassende Einführung in aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen des Schädlingsmanagements in Lebensmittelbetrieben.

Das Programm beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen, vermittelt fundiertes Wissen über die häufigsten Schädlinge, deren Identifikation sowie effektive Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen. Mit einer Mischung aus theoretischen Grundlagen, praxisnahen Beispielen und interaktiven Elementen bietet die Veranstaltung ein abwechslungsreiches Format, das gezielt auf die Anforderungen der Lebensmittelüberwachung eingeht.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung der ab Juni 2026 geltenden neuen Regelungen zum Verbot der sog. befallsunabhängigen Dauerbeköderung. Zudem wird ein Ausblick auf invasive Arten wie Tapinoma Magnum oder Waschbären gegeben, die großes Schadpotential auch für die Lebensmittelwirtschaft aufweisen. Viele praktische Fälle und eine abschließende Diskussionsrunde ermöglichen den direkten Austausch und die Klärung offener Fragen mit den Referenten.
Die Veranstaltung bietet eine ideale Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und bewährte Verfahren im Schädlingsmanagement zu informieren und das Wissen für die tägliche Kontrollarbeit zu vertiefen.
Sonderveranstaltung

ÖGD Summer School für Studierende

18.08.2026 - 20.08.2026
Live-Online-Seminar
Tauche ein in die Welt des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD)! Die Summer School richtet sich an Studierende der Humanmedizin, Zahnmedizin, Gesundheitswissenschaften und Public Health – sowie an alle Studierende, die mehr über die spannenden Handlungsfelder des ÖGD erfahren möchten. In praxisnahen Sessions erhalten die Teilnehmenden einen vielseitigen Einblick in zentrale Themen wie Gesundheitsberichterstattung, Prävention und Gesundheitsförderung, Infektionsschutz und Umweltmedizin. Beispiele aus der kommunalen Praxis zeigen, wie vielfältig und wirkungsvoll der ÖGD sein kann. Zusätzlich bietet die Summer School reichlich Raum für Austausch mit erfahrenen Expert:innen aus dem Feld – und zum Netzwerken mit Gleichgesinnten aus ganz Deutschland.

Newcomer

Fit fürs Amt: Hygiene im Untersuchungszimmer

09.09.2026
Live-Online-Seminar
Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen
verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.



Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Ärztliche Leichenschau

09.09.2026
Live-Online-Seminar
Die ärztliche Leichenschau stellt den letzten Dienst an Patient/-innen dar. Sie dient medizinischen Zwecken wie der gesicherten Todesfeststellung, hat jedoch insbesondere auch rechtliche Bedeutung.
Die Klassifizierung der Todesart hat ermittlungsseitig Konsequenzen für Polizei und Staatsanwaltschaft. Für Angehörige können sich aus den ärztlichen Dokumentationen zur Leichenschau neben einer unmittelbaren Einflussnahme auf den Ablauf des Bestattungsprozederes in der Trauerphase auch erhebliche finanzielle Auswirkungen ergeben, etwa im Rahmen einer bestehenden Unfallversicherung.
Die Veranstaltung soll einen Überblick über die Themengebiete Leichenschau und Klassifizierung der Todesart geben. Es sollen hierbei insbesondere auch in der rechtsmedizinischen Praxis beobachtete Problemfelder angesprochen werden, aus denen sich Konsequenzen für Angehörige verstorbener Personen ergeben. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt in einer separaten Mittagsfortbildung behandelt wird.
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Doxycyclin Prä- und Postexpositionsprophylaxe – Muss das sein? Und wenn ja: Wann, wie und für wen?

01.07.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Seit einigen Jahren erfreut sich die Einnahme von Doxycyclin als Prä- oder Postexpositionsprophylaxe (Doxy-PrEP bzw. Doxy PEP) rund um sexuelle Kontakte in einigen Communities (u. a. MSM mit wechselnden Sexpartnern und sexpositive Partygänger*innen) zunehmender Beliebtheit.

In einer Reihe randomisierter kontrollierter klinischer Studien, in denen vorwiegend Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), eingeschlossen wurden, wurde gezeigt, dass sich das Risiko für Syphilis oder Chlamydieninfektionen durch die prophylaktische Einnahme von Doxycyclin um etwa 70 bis 90 % senken lässt. Wegen der ausgeprägten Resistenzen ist die Einnahme zur Prävention von Gonorrhoe weniger erfolgreich.

Gleichzeitig gibt es Sorgen wegen möglicher mikrobieller Resistenzbildung unter langfristiger Antibiotikaeinnahme und wegen fraglicher negativer Auswirkungen auf das Mikrobiom der Anwender*innen.

Wer also profitiert von einer Doxy -PrEP/PEP? Wann sollte die Indikation gestellt werden, wie genau die Einnahme erfolgen und wie sieht die medizinische Begleitung der Nutzer*innen aus?

Genau diese Fragen möchten wir in unserer heutigen Veranstaltung genauer beleuchten.
Außerdem möchten wir einen Blick in das „echte Leben“ werfen und erfahren, wie Nutzer*innen und Verordner*innen zur prophylaktischen Einnahme von Doxycyclin eingestellt sind.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unseren Referenten.


Medizinische Begutachtung

Mittagsfortbildung: Bearbeitung von Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt

03.09.2026
Live-Online-Seminar
Die Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt zählt zu den länderspezifisch geregelten Aufgaben. Es soll ein Überblick über die rechtlichen Grundlagen gegeben und das praktische Vorgehen an Beispielen dargelegt werden.
Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Präsenzfortbildung: SOPESS (Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen) - Praktische Empfehlungen

04.09.2026
Siegburg
Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben.
Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert:

• Wohin platziere ich Eltern?
• Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern?
• Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder?
• Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um?
• Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert.....

Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen.
Sie werden außerdem die Gelegenheit haben, das zuvor Gelernte praktisch umzusetzen, SOPESS zu "spielen" und Lösungsstrategien/neue Fragen zu entwickeln.

Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.



Medizinische Begutachtung

Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Gutachtenworkshop

14.10.2026
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisations-formen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheits-behörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung.
Mit diesem Veranstaltungsformat steht nun ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvortrag und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.
Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht anhand der von Ihnen eingebrachten Fragen und Fallbeispiele erörtert und die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert.

Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen und Fragen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen bis zwei Wochen vor dem Termin bei Frau Hoffmann einzureichen unter: hoffmann@akademie-oegw.de (Eine spätere Einsendung ist möglich, allerdings besteht dann keine Garantie, dass der Fachexperte ausreichend Vorbereitungszeit hatte. Bereits mit der Anmeldebestätigung können Fälle/Fragen eingereicht werden.)
Lebensmittelüberwachung

Präsenzfortbildung: Aktuelles Lebensmittelrecht

25.08.2026 - 26.08.2026
Berlin
Die sogenannten sieben „Frühstücksrichtlinien“ regeln die Vermarktung und Kennzeichnung von Honig, Fruchtsäften, Konfitüren, Eingedickter Milch und Trockenmilch, Zuckerarten, Kakao- und Schokoladenerzeugnissen sowie Kaffee- und Zichorienextrakten. Mit der Richtlinie (EU) 2024/1438 wurden vier dieser Richtlinien umfassend überarbeitet, um Verbraucher besser zu informieren, Transparenz zu schaffen und gesündere Kaufentscheidungen zu fördern; ein zentraler Bestandteil der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ im Rahmen des Europäischen Grünen Deals.
Die nationale Umsetzung erfolgte mit der „Zweiten Verordnung zur Änderung der Honigver-ordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften“ (25.11.2025), die ab 14. Juni 2026 gilt.

Während der erste Veranstaltungstag die rechtlichen Änderungen und Neuerungen im Detail thematisiert, bietet der zweite Veranstaltungstag Themen und Fallbeispiele zum Bußgeldver-fahren in Bezug auf Verstöße der betreffenden Regelungen zur Umsetzung der Frühstücksricht-linien.
Die Veranstaltung vermittelt praxisorientiertes Wissen zur Umsetzung der neuen Vorschriften und beleuchtet deren Auswirkungen auf Produktion, Handel und Lebensmittelüberwachung .
Webinar

Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Breaking News - Ebolafieber – was ist wichtig für die öffentliche Gesundheit in Deutschland?

08.07.2026
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.

Am 15. Mai 2026 bestätigte das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo (DRC) einen Ausbruch von Ebolafieber in unterschiedlichen Teilen des Landes. Nachdem erste Fälle in Uganda auftraten, rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 17. Mai 2026 eine Gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite aus. Aktuell wurden in der DRC 837 Fälle und 196 Todesfälle durch Infektionen mit der Ebola Variante Bundibugyo virus bestätigt.

Im heutigen Webseminar erhalten die Teilnehmer:innen Informationen zur Erkrankung, Epidemiologie, Diagnostik und zur Relevanz des Infektionsgeschehen in Zentralafrika für Deutschland.

Anna Kühne berichtet zu Ebola-Infektion, Ausbruchsdynamik und Ausbruchsuntersuchung und stellt den aktuellen Stand des Ausbruchs in der DRC dar. Christina Frank stellt Dokumente mit Empfehlungen zum Umgang mit möglichen Verdachtsfällen in Deutschland vor und Eva Krause erläutert die Abläufe der Ebola-Diagnostik.
Was sollte das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu Infektionen mit dem Ebolavirus jetzt wissen?

Wir freuen uns, diese Themen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.


Sonderveranstaltung

Präsenzfortbildung: Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Schnittstellen & Akteure

25.08.2026 - 27.08.2026
Düsseldorf
Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung solcher Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäuser und Bundeswehr, beleuchtet werden.
Ziele der Veranstaltung sind die Schaffung der Voraussetzungen und das Sensibilisieren für ein einheitliches Krisenmanagement im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.





Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialpädiatrie

Kinderschutz im Kurzformat-Basiswissen Kinderschutz im ÖGD

07.10.2026
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: kkg-nrw.de
* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
Digitalisierung

Lunch & Learn: KI im ÖGD: KI im Sozialpsychiatrischen Dienst

03.09.2026
Live-Online-Seminar
Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Führungskräfte und Fachpersonen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) mit praxisnahen Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) auszustatten.
Lebensmittelüberwachung

Onlineüberwachung - Praktische Konzepte zur Umsetzung für die Behörde

09.09.2026
Live-Online-Seminar
Der online-Handel mit Lebensmitteln, Kosmetika, Bedarfsgegenständen & Tabakerzeugnissen gewinnt nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie immer mehr an Bedeutung. Um dem Verbraucherschutz auch bei „online“ gehandelten Produkten sicherzustellen, muss die Lebensmittelüberwachung neue Kontroll- und Probenahmestrategien entwickeln. Neben den rechtlichen Grundlagen sollen Ideen und Konzepte zur praktischen Umsetzung der Überwachungstätigkeiten vorgestellt werden.
Ergänzt wird das praxisorientierte Programm durch die Vorstellung der gemeinsamen Zentralstelle „Kontrolle der im Internet gehandelten Erzeugnisse des LFGB und Tabakerzeugnisse“, kurz G@ZIELT.
Hygiene und Infektionsschutz

Präsenzfortbildung: Netzwerkarbeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Fokus Multiresistente Erreger-Netzwerke

06.10.2026 - 07.10.2026
Berlin
Die Netzwerkarbeit innerhalb der Kommunen hat eine zentrale Bedeutung u. a. für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Bekämpfung der Verbreitung von Multiresistenten Erregern (MRE). Die Teilnehmenden erhalten zunächst eine Einführung in die Grundlagen und die Bedeutung der Netzwerkarbeit im Bereich des Infektionsschutzes. Anschließend werden relevante Prozesse, wie das Gewinnen und die Einbindung von Netzwerkpartner:innen, sowie die Steuerung von (MRE-)Netzwerken thematisiert. Zusätzlich widmen wir uns der Rolle und Haltung von Moderator:innen in Netzwerken, speziell auch in MRE-Netzwerken.


Lebensmittelüberwachung

Aktuelles Lebensmittelrecht

18.11.2026 - 19.11.2026
Düsseldorf