Live-Online-Seminar
Zum erfolgreichen modernen und kreativen Führen gehören nicht nur das eigene Rollenverständnis, sondern auch das Bewusstsein um die Anforderungen an Leitungspersonen im öffentlichen Gesundheitsdienst, insbesondere in Bezug zur Verwaltungsspitze, unabdingbar zusammen.
Die Veranstaltung richtet sich an Amts– und Abteilungsleitungen in Gesundheitsämtern, die Personalbedarfsplanungen, -verantwortung und Veränderungen im Personalbestand erfolgreich formulieren und an die zuständigen Bereiche verwaltungskonform auf den Weg geben wollen. Gesundheitsämter sind Bestandteil einer Kreisverwaltung bzw. einer kreisfreien Stadt. Daher ist es ebenfalls erforderlich, in der Veranstaltung die Grundlagen der Budgetverwaltung und -verantwortung zu erlernen. Neben der zu beherrschenden fachspezifischen Terminologie werden Instrumente der Personalbedarfsermittlung und Haushaltsplanung angewendet.
Neben der Wissensvermittlung liegt hier der Fokus auf der praktischen Anwendung und Übung durch die Arbeit in Kleingruppen.
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Zu den Aufgaben der Gesundheitsberichterstattung (GBE) gehört die Datenverarbeitung und -analyse, die Visualisierung von Verteilungen und Trends sowie die adressat:innengerechte Aufbereitung und Kommunikation von Informationen zur gesundheitlichen Lage vor Ort.
In diesem Crashkurs erhalten Sie einen ersten Überblick über die GBE und die dazugehörigen Aufgaben. Damit ist diese Fortbildung vor allem für Personen geeignet, die ihre ersten Schritte in der GBE machen.
In fünf halbtägigen Einheiten werden die Grundlagen für die GBE gelegt. Sie lernen in der ersten Hälfte der Fortbildung relevante Datenquellen, Datenbanken und Indikatorensätze kennen. Außerdem sichten wir Berichte und Sie erhalten Einblicke in verschiedene Berichtsformate und den Berichtsaufbau. Am letzten Veranstaltungstag wird das Erlernte Wissen in Werkstätten praktisch vertieft.
Live-Online-Seminar
Sie sind neu in der Gesundheitsberichterstattung und sind in Sachen Gesundheitsdaten absolute Beginner?
Dann ist diese Fortbildungsreihe etwas für Sie, denn in dieser Reihe erarbeiten wir uns nach und nach in einer kleinen Gruppe (max. 20 Teilnehmende) und in einem langsamen Tempo die verschiedenen datenbasierten Grundlagen der GBE.
Wir starten mit einem Überblick über GBE-relevante Maßzahlen, Datenquellen und der Datenrecherche in öffentlich verfügbaren Datenbanken. In 2026 wird die Fortbildungsreihe fortgesetzt und wir setzen uns tiefer mit GBE-relevanten Maßzahlen, Analyse- und Visualisierungsoptionen auseinander.
Der Titel „absolute Beginner“ bestimmt in dieser Fortbildungsreihe das Tempo und das Programm. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie bislang gar nicht bis kaum mit Gesundheitsdaten gearbeitet und keine oder nur sehr geringe epidemiologische Vorerfahrung haben.
Wegen des großen Interesses ist diese Veranstaltung eine Wiederholung der ersten Veranstaltung in 2025. Die Fortführungsveranstaltungen finden später im Jahr statt.
Live-Online-Seminar
Der Workshop bietet eine praxisnahe Einführung in das Thema IT-Sicherheit anhand eines interaktiven Planspiels. Die Teilnehmenden bearbeiten in Kleingruppen eine realistische Aufgabenstellung zu einem IT-Sicherheitsvorfall im Gesundheitswesen. Dabei müssen sie Entscheidungen treffen, Prioritäten setzen und Maßnahmen zur Schadensbegrenzung entwickeln. Im Anschluss werden die erarbeiteten Lösungsansätze in einer gemeinsamen Diskussion vorgestellt, kritisch reflektiert und mit einer Musterlösung abgeglichen. So entsteht ein lebendiger Austausch, der sowohl technische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigt und die Handlungssicherheit im Ernstfall stärkt.
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.
Der Workshop richtet sich sowohl an Einsteiger*innen als auch an Teilnehmende mit Vorerfahrung in der Prozessmodellierung. Wir vermitteln anschaulich, warum Prozessmodellierung im ÖGD kein Selbstzweck ist, sondern einen konkreten Mehrwert für Qualität, Transparenz und digitale Weiterentwicklung schafft. Wir entstammen dem EvalDiGe-Konsortium, das das Reifegradmodell für den ÖGD ursprünglich entwickelt hat und aktuell dessen Weiterentwicklung sowie die Evaluation begleitet. Im Rahmen dieses Projekts zeigte sich, dass insbesondere die Prozessdigitalisierung noch große ungenutzte Potenziale birgt, weshalb die Prozessmodellierung als zentraler Baustein dieser Dimension eine wichtige Rolle im Workshop einnimmt.
Neben fundierten Grundlagen geben wir eine praxisnahe Guideline für gute Modelle an die Hand, beleuchten typische Herausforderungen und zeigen am Beispiel von Referenzprozessmodellen, wie sich Prozesse schneller, strukturierter und kosteneffizient modellieren lassen – auch mit Blick auf externe Vergaben.
Live-Online-Seminar
Der Workshop gibt einen detaillierten Überblick über präventive Maßnahmen bei der Vorbereitung auf IT-Notfälle und Krisen. Eröffnet wird der Workshop durch einen Fachvortrag zum Umgang mit IT-Notfällen in Bezug auf kritische Prozesse im Gesundheitswesen. Dabei werden die Unterschiede zwischen ISMS (Informationssicherheits-Management-Systemen) und BCM (Business Continuity Management) beleuchtet. Anschließend werden die erlernten Inhalte durch eine praxisnahe Übung in Kleingruppen gefestigt.
Live-Online-Seminar
Durch den Pakt für den ÖGD erfuhren die Gesundheitsämter personellen Aufwuchs unterschiedlicher Professionen. Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben soll die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt und ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.
Live-Online-Seminar
Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird.
Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmenden gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens zum 23.01.2026 an Frau Dr. Dr. Elisa Hoffmann. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.
Die Kontaktdaten von Frau Dr. Dr. Hoffmann finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/elisa-hoffmann
Live-Online-Seminar
Die ärztliche Leichenschau stellt den letzten Dienst an Patient/-innen dar. Sie dient medizinischen Zwecken wie der gesicherten Todesfeststellung, hat jedoch insbesondere auch rechtliche Bedeutung.
Die Klassifizierung der Todesart hat ermittlungsseitig Konsequenzen für Polizei und Staatsanwaltschaft. Für Angehörige können sich aus den ärztlichen Dokumentationen zur Leichenschau neben einer unmittelbaren Einflussnahme auf den Ablauf des Bestattungsprozederes in der Trauerphase auch erhebliche finanzielle Auswirkungen ergeben, etwa im Rahmen einer bestehenden Unfallversicherung.
Die Veranstaltung soll einen Überblick über die Themengebiete Leichenschau und Klassifizierung der Todesart geben. Es sollen hierbei insbesondere auch in der rechtsmedizinischen Praxis beobachtete Problemfelder angesprochen werden, aus denen sich Konsequenzen für Angehörige verstorbener Personen ergeben. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt in einer separaten Mittagsfortbildung behandelt wird.
Live-Online-Seminar
In jeder Region, in jedem Landkreis und in jeder Stadt leben Menschen, die sich trotz eindeutigen Hilfebedarfs aufgrund ihrer psychischen Erkrankung, schweren Abhängigkeitserkrankung oder geistigen Behinderung eigenständig keine Hilfe holen, diese nicht einfordern oder in Anspruch nehmen können. Die Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDis) bieten Hilfe und Unterstützungsleistungen für schwer psychisch erkrankte Menschen. Je isolierter, je komplexer, je dynamischer die Situation, umso eher ein Auftrag für die Sozialpsychiatrischen Dienste.
Die Fortbildung gibt eine fundierte Einführung in die zentralen Aufgaben der Sozialpsychiatrischen Dienste und ihre Organisation in multiprofessionellen Teams, vorgestellt anhand der Kernaufgaben 1 - 5 der SpDis des Netzwerks der Sozialpsychiatrischen Dienste, wie die niederschwellige Beratung und Betreuung, die Krisenintervention und die Gestaltung der Einzelfallhilfen, die Bildung von Netzwerken und die Steuerung im regionalen Verbund. Verschiedene Fallbeispiele kommen zur Anwendung.
Die Fortbildung bietet Raum für eigene mitgebrachte Fallbeispiele, Austausch und Vernetzung.
Düsseldorf
Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Bearbeitung von Problemen, denen Anfängerinnen und Anfänger bei der Begutachtung im Rahmen von Einstellungsuntersuchungen nach dem Beamtenrecht begegnen. Dabei kommt eine an das Konzept des problemorientierten Lernens (POL) angelehnte Vorgehensweise zum Einsatz. Etwa 14 Tage vor dem Workshop werden wir Ihnen über die Lernplattform Moodle den Zugang zu unserem E-Learning zu den Grundlagen von POL zur Verfügung stellen. Dieses soll zur Vorbereitung des Workshops im Selbststudium durchgegangen werden (Umfang: ca. 45 Minuten). Anhand von praxisnahen Fallbeispielen werden dann im Workshop typische Fragestellungen und Schwierigkeiten erarbeitet, mit denen Neulinge in diesem Begutachtungsfeld häufig konfrontiert sind. Im Zentrum stehen die systematische Bearbeitung der Gutachtenfrage und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungswegen.
Live-Online-Seminar
Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs vor Ort, der verpflichtend für 5–10 % der Beschäftigten in jedem Betrieb ist, erhalten die Teilnehmenden in diesem 2-stündigen Live-Online-Seminar eine handlungsorientierte Auffrischung in Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit den wichtigsten Notfällen. Dabei werden, aufbauend auf dem Vorwissen der Teilnehmenden, die Maßnahmen erklärt und live demonstriert.
Um darüber hinaus praktische Übungen zu ermöglichen, wird empfohlen
- zu zweit teilzunehmen
- mit Webcam teilzunehmen
- eine Übungsmatte oder ein großes Handtuch, sowie den dafür erforderlichen Platz
bereitzuhalten.
Live-Online-Seminar
Ergänzend zum Erste-Hilfe-Kurs vor Ort, der verpflichtend für 5–10 % der Beschäftigten in jedem Betrieb ist, erhalten die Teilnehmenden in diesem 2-stündigen Live-Online-Seminar eine handlungsorientierte Auffrischung in Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit den wichtigsten Notfällen. Dabei werden, aufbauend auf dem Vorwissen der Teilnehmenden, die Maßnahmen erklärt und live demonstriert.
Um darüber hinaus praktische Übungen zu ermöglichen, wird empfohlen
- zu zweit teilzunehmen
- mit Webcam teilzunehmen
- eine Übungsmatte oder ein großes Handtuch, sowie den dafür erforderlichen Platz
bereitzuhalten.
Live-Online-Seminar
Die Pandemie stellte das Versorgungssystem vor einer Herausforderung.
Die Telematik und der digitalen Möglichkeiten scheinen einen Ausweg in der Krise gewesen zu sein. In wiefern sind die Angebote, welche bereits in den Krankenhäusern und bei Niedergelassenen Einsatz finden, auch ÖGD-tauglich?
Themenschwerpunkte sind u.a.
Einsatz der Onlineberatung
Pro und contra der Onlineangebote
Grenzen der Onlineangebote
Datenschutz und Schweigepflicht
Live-Online-Seminar
In dieser neuen Veranstaltungsreihe stellen wir Planungstools für den Aufbau integrierter kommunaler Strategien in der Gesundheitsförderung vor. Doch bevor es konkret mit der Vorstellung einzelner Tools losgeht, wollen wir ganz allgemein in die Thematik einführen. Was versteht man unter integrierten kommunalen Strategien in der Gesundheitsförderung, und warum sind sie wichtig? Was sind Planungstools und welche werden in der Veranstaltungsreihe vorgestellt? Wie findet man das richtige Tool? Welche Praxiserfahrungen gibt es bereits? Und wer sollte diese Tools anwenden? Die Veranstaltungsreihe basiert auf einer Handreichung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zu einer Sammlung von Planungstools.
Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam mit Kolleginnen vom BIÖG geplant und durchgeführt.
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheits-störungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. In der im November 2007 begonnenen Fortbildungsreihe wird traditionell auf verschiedene Aspekte der Begutachtung im Schwer-behindertenrecht in wechselnden Fachgebieten eingegangen. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden erläutert. Die Bildung des Gesamtgrades der Behinderung wird anhand von Fallbeispielen dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@
akademie-oegw.de .
Live-Online-Seminar
Den Kreisen und kreisfreien Städten wurden in verschiedenen Bundesländern die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisationsformen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheitsbehörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben.
Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheits-störungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht dargestellt, sowie die Zuerkennung von Merkzeichen erläutert. Das Widerspruchs- und Klageverfahren wird ausführlich dargestellt. Es wird ausreichend Gelegenheit gegeben, Ihre Fragen zu besprechen und Ihre Fallbeispiele exemplarisch zu behandeln. Wir bitten um Einsendung von Fragen und interessanten Fallbeispielen bis eine Woche vor der Veranstaltung an hoffmann@
akademie-oegw.de .
Live-Online-Seminar
Die Fortbildung bietet Fachkräften aus den Sozialpsychiatrischen Diensten einen strukturierten Rahmen, um anhand von Fallvignetten gemeinsam zu reflektieren und voneinander zu lernen. Durch die multiprofessionelle Zusammensetzung der Teilnehmenden entstehen vielfältige Perspektiven, die die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen bereichern.
Im Mittelpunkt steht das Prinzip „mitbringen - vorstellen - besprechen“:
Teilnehmende bringen eigene Fallvignetten oder auch bestimmte Fragestellungen aus ihrem Alltag mit, stellen diese im Plenum vor und wir diskutieren anschließend in moderierter Runde. Der Fokus liegt auf prägnanten Fragestellungen oder Entscheidungssituationen, die gemeinsam analysiert und um kreative Lösungsansätze erweitert werden.
Die Fortbildung schafft einen geschützten, wertschätzenden Raum, in dem Erfahrungen praxisnah eingebracht und kritisch reflektiert werden können. Durch den Austausch unterschiedlicher beruflicher Hintergründe eröffnen sich neue Sichtweisen, die Handlungssicherheit im Umgang mit komplexen Situationen fördern.
Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallvignetten zur Diskussion vorab einzusenden.
Fallvignetten können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail eingereicht werden an: folgner@
akademie-oegw.de
Berlin
Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter:innen in der (Sozial-) Psychiatrie, die im Rahmen ihrer Berufsausübung wiederkehrend mit Fällen konfrontiert sind, in denen die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme von Maßnahmen limitierend sein kann. Gerade diese oftmals ethischen Konfliktfälle sollen anhand von Fallbeispielen im fachlichen Austausch diskutiert werden.
Dabei werden unter anderem auch Hintergründe und Definitionen zur Willensbestimmung, Autonomiefähigkeit und Einwilligungsfähigkeit in Abgrenzung zum paternalistischen Denken und der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen dargestellt.
Die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, eigene Fallbeispiele zur Diskussion vorab einzusenden.
Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn Bei Annette Fröhmel eingereicht werden. Ihre Kontaktdaten finden Sie unter folgendem Link:
akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team/annette-froehmel
Live-Online-Seminar
Jede Patientenakte hat eine eigene Historie zu erzählen und die Krankheiten verlaufen unterschiedlich und stellen die Betroffenen vor einer Herausforderung. Der Umgang mit Patienten sollte immer der Grundsatz des Bio-Psycho- Soziales Konzept im Hintergrund haben und sämtliche Faktoren der Diversität und Vielfalt mitberücksichtigen.
Die Veranstaltung sollte einen Austausch über die aktuelle TBC-Lage in Deutschland und Europa wiedergeben und sich mit den typischen Konformitäten der Erkrankungen wie etwa
Update- der Diagnostik
Nebenwirkungen der Therapie
Isolation und Stigmatisierung
Psychische und soziale Belastungen der Betroffen
wiedergeben.
Live-Online-Seminar
Die Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt zählt zu den länderspezifisch geregelten Aufgaben. Es soll ein Überblick über die rechtlichen Grundlagen gegeben und das praktische Vorgehen an Beispielen dargelegt werden.
Düsseldorf
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zur Verantwortlichkeit im Lebensmittelunternehmen im Falle von Verstößen als Ordnungswidrigkeit oder Straftat. Eingegangen wird auf die Vorsorgepflichten der Lebensmittelunternehmer in der Handelskette und für die Betriebshygiene, die in der VO (EG) Nr. 852 / 2004 mit Hauptverantwortung und HACCP festgelegt sind.
Speziell im Fall eines Verstoßes ist die individuelle Lebensmittelverantwortung zu bestimmen, so von Inhabern, Vertretungsberechtigten der juristischen Personen und Personengesellschaften sowie deren Mitarbeiter mit Leitungs- und Entscheidungskompetenz zum eigenverantwortlichen Handeln. Nicht zu vernachlässigen ist die Aufsichtspflichtverletzung § 130 OWiG, die Compliance-Norm mit dem generellen Gebot der Vermeidung oder dem wesentlichen Erschweren betriebstypischer Zuwiderhandlungen.
Welche Sanktionen sind im Fall einer Ordnungswidrigkeit gegen die persönlich Verantwortlichen möglich und wie kann man – entweder gemeinsam oder auch nur alleine – gegen das Unternehmen vorgehen? Hier werden die Einziehung von Taterträgen (früher Verfall) und die Verbandsgeldbuße erörtert und die möglichen Berechnungsmodelle gegenübergestellt – aber auch ein Vergleich zur Straftat gezogen. Auf die EU-Kontrollverordnung VO (EU) 2017 / 625 und ihrer Vorgabe, betrügerische und irreführende Praktiken aufzudecken und erlangte Tatvorteile wegzunehmen, wird eingegangen.
An Hand von Fallbeispielen soll eine Arbeitshilfe für die praktische Arbeit aufgezeigt werden: ein Bußgeldbescheid gemeinsam gegen die natürliche Person und gegen das Unternehmen und auch der selbständige Bußgeldbescheid (Einziehungsbescheid) nur gegen das Unternehmen.
Die Zumessungskriterien für die Geldbuße – ihrem Sanktionsteil und Abschöpfungsteil – werden aufgezeigt, die wichtigen Verfahrensschritte dargestellt sowie die Möglichkeiten und Rechte der Verwaltungsbehörde nach Einspruch.
Live-Online-Seminar
Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW)
werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten.
Infos zum Kinderschutz finden Sie unter:
kkg-nrw.de
* Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.
Live-Online-Seminar
Das Colloquium ÖGD Connect bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.
Der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) stellt einen wichtigen Meilenstein für die digitale Transformation des Gesundheitswesens in Europa dar. Diese Online-Veranstaltung bietet Ihnen einen fundierten Einstieg in die Thematik und beleuchtet insbesondere die Bedeutung für den öffentlichen Gesundheitsdienst.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst, die sich über die europäischen Entwicklungen im Bereich Gesundheitsdaten informieren und auf die kommenden Veränderungen vorbereiten möchten.
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.
Die Hygiene in der Pflege beinhaltet alle erforderlichen Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen, um Krankheiten zu vermeiden und die Gesundheit der Patient:innen und des Personals zu erhalten. Diese Vorgaben gelten für Pflegeeinrichtungen, für die ambulante/häusliche Pflege und auch für stationäre Aufenthalte in Altenpflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus. Pflegeeinrichtungen und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens unterliegen umfangreichen Anforderungen an das Hygienemanagement. Ein Hygienekonzept nach § 35 IfSG soll Mitarbeiter und Patienten vor Infektionen schützen.
Was ist bei der Hygiene in der Pflege zu beachten? Welche rechtlichen Vorgaben sind für die Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen wichtig? Was beinhaltet ein Hygieneplan und ist er in allen Bundesländern gleich?
Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.
Live-Online-Seminar
Um die Einrichtungen des Gesundheitswesens und das Gesundheitswesen als Ganzes auf Krisenereignisse vorzubereiten, braucht es ein koordiniertes Management aller relevanten Akteure. Dies sind vor allem die Krankenhäuser, die Rettungs- und Sanitätsdienste, die ambulanten Praxen, die stationäre und ambulante Pflege und der Öffentliche Gesundheitsdienst. Ferner aber auch Apotheken, Logistikdienstleister, Labore, Bestattungsunternehmen, Energie- und Wasserversorger sowie einige weitere.
Das eintägige Basisseminar ist offen für alle Personen, die für das Krisenmanagement bei diesen Akteuren verantwortlich oder damit befasst sind. Es klärt über die aktuellen Rahmenbedingungen des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes auf, weist in das Konzept der Gesundheitlichen Krisenkoordination (GeKKo) ein und trägt zur Vernetzung der teilnehmenden Akteure bei.
Das Basisseminar ist der Einstieg in weitere, dann akteurspezifische Fort- und Weiterbildungen.
Live-Online-Seminar
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert.
Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert.
Laut §35 des Infektionsschutzgesetzes überwachen die Gesundheitsämter die Einhaltung infektionshygienischer Belange in verschiedenartigen pflegerischen Einrichtungen. Dazu zählen auch Pflegedienste, die außerklinische Intensivpflege anbieten. Ziel dabei ist, übertragbare Krankheiten des Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick zum Thema Begehungen in der Außerklinischen Intensivpflege und zeigt Besonderheiten im Vorgehen am Beispiel der Checkliste des Länderarbeitskreises.
Was ist bei Begehungen von Pflegediensten der Außerklinischen Intensivpflege zu beachten? Welche rechtlichen Vorgaben sind wichtig und sind diese er in allen Bundesländern gleich?
Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.