Gesundheitsrisiko durch Hitze

Seit 2014 werden durch das Gesundheitsamt Frankfurt am Main die Krankenhauseinweisungen per Rettungsdiensteinsatz ausgewertet und veröffentlicht.

Diese Analysen der Krankenhauseinweisungen – besonders in den heißen Monaten Juni bis August – sind hilfreich, um zu bewerten, wie stark die Bevölkerung von der Hitze gesundheitlich beeinträchtigt wird.

Hitzewellen treten durch den Klimawandel immer häufiger auf. Gesundheitliche Beschwerden und eine Zunahme der Sterblichkeit sind die Folgen. Das Gesundheitsamt Frankfurt/Main analysiert schon seit 2014 die Krankenhauseinweisungen mit Angabe der Einweisungsdiagnose per Rettungsdiensteinsatz im Stadtgebiet Frankfurt am Main. Auch in diesem Sommer zeigte sich an den Hitzewelle-Tagen eine Zunahme der Krankenhauseinweisungen. Die Akuteinweisungen per Rettungsdiensteinsatz scheinen ein valider Parameter zur Darstellung der Morbiditätssteigerung an Hitzetagen zu sein.

 

Eine Korrelation zwischen Einweisungen und Temperatur ist auch 2019 eindeutig nachweisbar.

Wichtig bleibt eine gute Vorsorge: Hitzewarnungen, die Aktivitäten des Gesundheitsamtes, die Vorbereitung der Kliniken, vorausschauende Maßnahmen der Pflegeeinrichtungen u.a.

Dr. Katrin Steul von der Abteilung Infektiologie und Hygiene des Gesundheitsamtes Frankfurt bestätigt dies. Durch die Vielzahl der an das Gesundheitsamt gerichteten Anfragen sei ablesbar, dass sich die Wahrnehmung der gesundheitlichen Gefahren durch Hitze bei nahezu allen Beteiligten deutlich verbessert hat.

Ein Flyer u.a. des GA Frankfurt/M.: Prävention von Hitzeschäden in Altenpflegeheimen

https://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Flyer%20Hitzeschutzma%C3%9Fnahmen%20im%20Altenpflegeheim_web.pdf