Umgang mit Corona in öffentlichen Bädern

Neue 8-seitige Broschüre von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus sind alle Bäderbetreibe in Deutschland geschlossen worden. Die Bundesländer können im Kampf gegen die Pandemie über die schrittweise Öffnung der Schwimmbäder weitgehend in eigener Verantwortung entscheiden.

 

Grund dafür sind die sehr unterschiedlichen Infektionszahlen und Ansteckungsrisiken innerhalb der Länder, Landkreise und Kommunen. In einzelnen Ländern haben nun Mitte Mai die Freibäder wieder ihre Tore öffnen dürfen. Eine Öffnung der Bäder ist jetzt nur unter strengen Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung eines regulierten Zutritts der Badegäste und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie der strikten Einhaltung der Abstandsregelungen für Badegäste und Personal möglich.

In Bädern, die mit ihren Wasseraufbereitungs- und Desinfektionsanlagen die Anforderungen nach § 37 IfSG und der DIN 19643-Teil 1 erfüllen, ist nach derzeitiger Beurteilung des Robert-Koch-Instituts (RKI) kein Ansteckungsrisiko durch das Schwimm- und Badebeckenwasser zu befürchten.
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Fachbereich Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat aktuell ein Heft herausgegeben, dass den Hygieneschutz in Hallen- und Freibädern aufgreift.

Die 8-seitige Broschüre „Zusätzliche Informationen zum Arbeitsschutz beim Betrieb von Bädern (Hallen-, Freibäder und soweit zutreffend Schwimm- und Badeteichanlagen) während einer Corona-Pandemie“ (Stand 25.5.2020) finden Sie hier als PDF zum Download:

https://publikationen.dguv.de/regelwerk/fachbereich-aktuell/gesundheitsdienst-und-wohlfahrtspflege/3836/fbwoges-002-zusaetzliche-informationen-zum-arbeitsschutz-beim-betrieb-von-baedern-hallen-freibaeder?c=4