17. Jahrestagung der Akademie zum Thema: "Der öffentliche Gesundheitsdienst unter dem Einfluss internationaler Herausforderungen" (D1/2016)

am 14. September in Düsseldorf

Öffentliche Gesundheit und damit zwangsläufig auch die Beschäftigten des ÖGD in Bund, Ländern und Kommunen sind seit jeher auch den Einflüssen deutscher und europäischer Außen-, Wirtschafts- und Finanzpolitik ausgesetzt. Egal ob gesundheitliche Krisen, globale Epidemien mit neuen Erregern oder Naturkatastrophen zu Hunger und Verelendung führen oder kriegerische Auseinandersetzungen Millionen von Menschen zur Flucht bewegen: Die öffentliche Gesundheit ist gefährdet. Der öffentliche Gesundheitsdienst unterstützt vereint mit anderen Partnern im Gesundheitswesen vulnerable Bevölkerungsgruppen, spätestens dann, wenn sie durch Flucht und Migration in Deutschland ankommen. Zunehmend häufiger sind die Herausforderungen global, das bedeutet, wenn der ÖGD sich nicht auf Erstversorgung und Impfsurveillance reduzieren lassen will, bedarf es anderer internationaler Kooperationen, um eine gesundheitsförderliche Gestaltung der Lebensumstände zu erreichen. Innenpolitisch betrachtet ist Gesundheit längst nicht in allen Politikbereichen angekommen und wird nicht als ressortübergreifendes Thema aufgefasst. Es geht eben doch häufig in erster Linie um  Krankheitsverhütung und Gefahrenabwehr.


Der ÖGD hat sich zu Recht weiterentwickelt über die originären traditionellen Aufgaben des Gesundheitsschutzes hinaus, und er muss zunehmend auf internationale und globale Herausforderungen reagieren.

Dieses Thema wird auf der 17. Jahrestagung der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen aufgegriffen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen diskutiert.

Veranstaltungsleitung:
Dr. med. Ute Teichert, MPH

Veranstaltungsort:
Akademie für öffentliches Gesundheitswesen
Kanzlerstraße 4, 40472 Düsseldorf


Hier finden Sie das Programm zur Jahrestagung sowie das  Anmeldeformular zum Forum.