Veranstaltungsreihe der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen „Geflüchtete aus der Ukraine – akute und nachhaltige Gesundheitsversorgung“

Der anhaltende Zustrom von Geflüchteten aus der Ukraine stellt das Gesundheitswesen in Deutschland vor große Herausforderungen. Im Fokus der aktuellen gesundheitlichen Versorgung stehen vor allem Frauen mit Kindern und ältere Menschen. Wie kann die medizinische und psychologische Erstversorgung die Geflüchteten aus der Ukraine organisiert werden? Welche Erfahrungen und Modelle gibt es zur Regelung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung von Geflüchteten? Welche Lücken wurden dabei identifiziert und wie kann man sie schließen?

Wichtig ist jetzt eine effektive Zusammenarbeit von Vertreter:innen aus Politik und Behörden, Beratungsstellen und Ärzt:innen zusammen mit den Gesundheitsämtern und Krankenkassen.

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes hat Dr. Sybille Somogyi von der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf (AÖGW) gemeinsam mit Vertreter:innen des Robert Koch-Instituts ein Fortbildungsangebot zur gesundheitlichen Versorgung Geflüchteter aus der Ukraine konzipiert.

Expert:innen aus unterschiedlichen Arbeits- und Erfahrungszusammenhängen referieren alle zwei Wochen zu wichtigen Themen wie dem Gesundheitssystem der Ukraine, zu sozialrechtlichen Grundlagen einer bedarfsgerechten Krankenbehandlung oder welche Impfungen jetzt notwendig sind, um die Gesundheit der Geflüchteten zu schützen und Ausbrüche zu verhindern.

Das nächste Online-Seminar findet am Mittwoch, den 27. April statt mit dem Schwerpunkt „Versorgung von Geflüchteten mit Tuberkulose“.


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