Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung

In Städten werden die Folgen des gesellschaftlichen Wandels, eines unzureichenden Klima- und Umweltschutzes und einer fehlenden gesundheitsfördernden Gesamtpolitik besonders sichtbar.

Wollen die Kommunen gesundheitsförderliche Lebensverhältnisse vor Ort erhalten und weiterentwickeln, stehen sie vor komplexen Aufgaben.

Wie sollte eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung aussehen und welche wichtigen Aufgaben sind zu erfüllen? Diesen Fragen geht die am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) angesiedelte „Arbeitsgruppe Gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung“ (AGGSE) nach. Sie setzt sich aus Fachleuten aus dem Gesundheitswesen und der Stadtentwicklung zusammen und hat zum Ziel, Konzepte und Methoden für gesundheitsförderndes Handeln in Kommunen zu entwickeln und die Ergebnisse in Politik und Verwaltung sowie in die (Fach-)Öffentlichkeit zu transferieren.

Die Diskussionsergebnisse der bundesweiten, inter- und transdisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppe sind aktuell in Form von Thesen im Netz veröffentlicht worden. Damit will die AGGSE Impulse für eine Kommunalpolitik setzen, die den „Health-in-All-Policies“-Ansatz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) umsetzt und umweltbezogener und sozialer Gerechtigkeit verpflichtet ist. Dies erfordert, lokale Lebens-, Arbeits- und Wohnbedingungen im Kontext gesellschaftlicher und globaler Prozesse zu verstehen.

Die „Empfehlungen für eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Stadtentwicklung“ in fünf Thesen sind im Internet unter: www.bit.ly/332YL9f

Mehr über die Ziele und Schwerpunkte der „Arbeitsgruppe gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung“ hier: www.difu.de/6872