Katastrophale medizinische Versorgung – action medior bittet um Spenden für Nepal

Die Corona-Pandemie hat derzeit alle Kontinente im Griff.

 

Ob Indien, Brasilien, Russland oder Vietnam – aus vielen Ländern erreichen erschreckende Berichte die Öffentlichkeit. Über andere Länder wird kaum oder gar nicht berichtet. Dazu gehört auch Nepal, das Land im Himalaya. Die Corona-Welle hat Nepal erreicht, so dass die medizinische Versorgung schwierig geworden ist.

Angesichts der sich zuspitzenden Situation in Nepal hat das Medikamentenhilfswerk action medeor seinen Partnern vor Ort nun weitere Unterstützung angeboten. „Uns erreichen Bilder von überfüllten Krankenhäusern und Patienten in Atemnot. Es fehlt vor allem an Sauerstoffversorgung für die Menschen, aber auch an Schutzausrüstung, Diagnosemöglichkeiten und sogar an Krankenbetten“, schildert Sid Peruvemba, Vorstandssprecher von action medeor. In Zusammenarbeit mit der nepalesischen Hilfsorganisation ECCA wurden daher bereits erste Sauerstoffkonzentratoren vor Ort beschafft. „Wir besorgen jetzt aber auch weitere dringend benötigte medizinische Ausrüstung“, kündigt Peruvemba an.

Parallel zu der Unterstützung lokaler Organisationen vor Ort hat action medeor auch von Deutschland aus Hilfe angeboten. „Es gibt eine Bedarfsliste mit denjenigen medizinischen Gütern, die derzeit in Nepal am dringendsten benötigt werden. Wir können auch hier unterstützen, beispielsweise mit Gesichtsschutz oder mit Pulsoximetern zur Messung des Sauerstoffgehalts im Blut“, sagt Peruvemba.
Das Medikamentenhilfswerk hat vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Lage in Südasien zu Spenden für die Corona-Nothilfe aufgerufen.

Wer die Arbeit von action medeor unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun:
Online unter
www.medeor.de/spenden oder über das Spendenkonto DE78 3205 0000 0000 0099 93 bei der Sparkasse Krefeld, Stichwort „Corona-Hilfe weltweit“.