Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz in Berlin eröffnet

Das Robert Koch-Institut bündelt und verstärkt seine Kompetenzen in einem neu eingerichteten Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG). Das Zentrum hat seine Arbeit zu Beginn dieses Jahres in Berlin aufgenommen.

 

 

 

 

Zu den Aufgaben des neuen Zentrums gehören die Überwachung der internationalen Gesundheitsgefahren sowie das Zusammenführen von Informationen, die Unterstützung von Projekten im internationalen Gesundheitsschutz und die Entwicklung evidenzbasierter Public-Health-Methoden im Bereich des Gesundheitsschutzes. Im ZIG sollen nach vollständigem Aufbau 30 Expertinnen und Experten in vier Fachgebieten arbeiten. Diese Fachgebiete bilden die wissenschaftlichen Grundlagen und Kernkompetenzen des internationalen Gesundheitsschutzes ab: Informationsstelle für Internationale Gesundheitsschutz (INIG / ZIG 1), Evidenzbasierte Public Health für den internationalen Gesundheitsschutz (ZIG 2), Notfallvorsorge und Einsatzunterstützung (ZIG 3) sowie Public Health-Laborunterstützung (ZIG 4).

Vor allem seit dem verheerenden Ebola-Ausbruch in Westafrika im Jahr 2014 hat das Bundesministerium für Gesundheit seine Rolle in der internationalen Gesundheitspolitik ausgeweitet. So startete das BMG 2016 für eine stärkere Unterstützung in Ausbruchsgeschehen und beim Aufbau von Kapazitäten für die Epidemieprävention sein Global Health Protection Programme (GHPP). Das RKI hat darin eine zentrale Rolle. Ebenfalls 2016 hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das RKI zu seinem Kooperationszentrum für neu auftretende Infektionen und biologische Gefahren ernannt.


Weitere Informationen:

www.rki.de/internationales

www.ghpp.de

www.bundesgesundheitsministerium.de