Teilnehmer:innen des 69. Lehrganges

der Lebensmittelkontrolleur:innen in der Bäckerfachschule in Olpe

 

Praktische Einheiten kommen im theoretischen Lehrgang der angehenden Lebensmittelkontrolleur:innen immer wieder vor: Die Teilnehmer:innen begutachten Fisch, verkosten Wein oder beschäftigen sich mit Schädlingsbekämpfung und Beweisfotografie.

Im Modul II standen unter anderem Backwaren auf der Agenda. Neben der Vermittlung von theoretischen Grundlagen zu Brot, Backwaren und Lebensmitteln aus Getreideerzeugnissen, erhielten die Teilnehmer:innen auch einen Einblick in den Alltag des Bäcker- und Konditorenhandwerks: In der Bäckerfachschule bauten sie Sahneautomaten auseinander, stellten Speiseeis her und backten Brot und Cookies. Während der Herstellung wurden Maschinen, Geräte und hygienische Aspekte aus Sicht der Bäckereien und Konditoreien sowie der Lebensmittelüberwachung besprochen und diskutiert.

Die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen bietet den Praxistag seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der Ersten Deutschen Bäckerfachschule an. Er soll dazu beitragen, die gelernte Theorie auch in der alltäglichen Praxis als Lebensmittelkontrolleur:in anwenden und beurteilen zu können.

Der theoretische Lehrgang der Lebensmittelkontrolleur:innen besteht aus drei Modulen. In Modul II werden neben Mikrobiologie und den Grundzügen des Ordnungswidrigkeiten- sowie Strafrechtes auch die Grundlagen der Warenkunde von nicht-tierischen Lebensmitteln thematisiert.