#TagDesGesundheitamtes

Mit einem Tag des Gesundheitsamtes wird erstmals die Arbeit des kommunalen Öffentlichen Gesundheitsdienst gewürdigt

Auf Vorschlag des Robert Koch-Institut soll mit einem "Tag des Gesundheitsamtes" heute erstmals der kommunale Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) gewürdigt werde, der national und international eine wichtige und viel zu wenig beachtetet Säule für die Bevölkerungsgesundheit darstellt. (mehr hier)

Der 19. März 1745 ist der Geburtstag Johann Peter Franks. Er gilt als Begründer der öffentlichen Hygiene und eines sozialmedizinisch geprägten Gesundheitsdienstes in Deutschland.

Dr. Susanne Johna, Mitglied im Vorstand der Bundesärztekammer und Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Öffentlicher Gesundheitsdienst“ sagte zum Tag des Gesundheitsamtes  „Der Öffentliche Gesundheitsdienst ist Opfer seines eigenen Erfolgs. Regelmäßig loben ihn Politiker für seine Verdienste um Gesundheitsschutz, Prävention und Gesundheitsmanagement – und bürden ihm immer neue Aufgaben auf. Gleichzeitig nehmen aber die für seine Aufgabenwahrnehmung dringend erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen ab.“ (mehr hier)

Die Gedanken von Johann Peter Frank aufgreifend, hat die Gesundheitsministerkonferenz der Länder ein Leitbild für den ÖGD verabschiedet, in dem Zuständigkeiten und Ziele beschreiben werden.
Dieses Leitbild soll den ÖGD stärken und seine öffentliche Wahrnehmung verbessern. Es will dabei insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Gesundheitsämtern Orientierung geben, in dem es die aktuellen Anforderungen an einen modernen ÖGD abbildet. Es werden die Kernaufgaben definiert, Arbeitsweisen, Ansätze und Funktionen beschrieben und die Stärken des ÖGD herausgestellt. Dabei wird der Blick auch darauf gerichtet, dass der ÖGD selbst weiter entwickelt und gestärkt werden muss.