Kompetenznetz Public Health zu COVID 19:

Erste Ergebnisse liegen vor

 

Das Kompetenznetz Public Health hat inzwischen mehrere Rahmenpapiere, Fact Sheets und Policy Briefs zu COVID 19 erarbeitet. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit liegen nun vor und können im Internet gelesen werden. Diese Schriften geben politischen Entscheidern Hintergrundinformationen und Handlungsempfehlungen in der aktuellen Corona-Krise und können zur aktuellen Diskussion und Entscheidungsfindung beitragen.

Die bisher erarbeiteten Themen sind:
•    Ethische Aspekte von Public Health in der Pandemie
•    Indirekte Gesundheitsfolgen der aktuellen Maßnahmen zum Infektionsschutz
•    Wirksamkeit von Schulschließungen und Auswirkungen von Wiedereröffnungen auf die
      Eindämmung der Pandemie
•    Umgang mit Risikogruppen am Arbeitsplatz
•    Wirksamkeit und Nebenwirkungen von nicht-pharmakologischen Interventionen (Masken,
      Quarantänemaßnahmen etc.)

Aus Sicht von Public Health geht es darum, einen gezielten Infektionsschutz umzusetzen aber andererseits die Folgen der Pandemie und die getroffenen Präventionsmaßnahmen für die Menschen so akzeptabel wie möglich zu gestalten. Das Kompetenznetz Public Health zu COVID-19 ist ein Ad-hoc-Zusammenschluss von rund 25 wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Verbänden aus dem Bereich Public Health. Mehrere Tausend Wissenschaftler*innen bringen ihre methodischen, epidemiologischen, statistischen, sozialwissenschaftlichen und (bevölkerungs-)medizinischen Fachkenntnisse ein. Die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen und der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gehören ebenfalls dem Kompetenznetz Public Health zu COVID-19 an.

Hier sind die ersten Ergebnisse einzusehen:

www.public-health-covid19.de/de/produkte.html