Therapie und Lebensfreude: Heimtiere

Ob der Umgang mit Tieren eine positive gesundheitliche Auswirkung auf Menschen bewirken kann wird zunehmend diskutiert. Bereits heute werden insbesondere „Heimtiere“ für ältere und kranke Menschen zu Gesprächspartnern, Freunden und Spielgefährten. Dabei wird angenommen, dass Hund, Katze oder Kaninchen beruhigen oder auch Zuwendung, Zärtlichkeit und Trost spenden.

 

Es wird berichtet, dass sich demente Heimbewohner beim Streicheln einer Katze und deren Schnurren sehr wohl fühlen. Auch zwitschernde Vögel in einer Voliere können offenbar angenehme Erinnerungen wecken. In der Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen kommen Tiere in zunehmendem Maße zum Einsatz. 

Aber der Umgang mit Heimtiere gibt auch immer wieder Anlass zu Diskussionen, denn der Einsatz der Tiere bringt mit sich, dass Menschen mit Hundehaare, Pfotenabdrücke oder auch Ausscheidungen in Kontakt kommen.

Geht dabei von den Tieren eine Infektionsgefährdung aus? Kann es zu Allergien kommen? Und welche hygienische Probleme können sich auf die Gesundheit von Menschen auswirken? 

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamtes (NLGA) informiert Sie über ein neues Forschungsprojekt „Multiresistente Erreger in der tiergestützten Therapie“. Im Rahmen des Projektes soll eine Datengrundlage erarbeitet werden, die eine Risikoanalyse für die Übertragung von Zoonoseerregern bei tiergestützten Therapien in medizinischen Einrichtungen ermöglicht. 

Weitere interessante Informationen zum Forschungsprojekt des NLGA können Sie hier einsehen.

Wir bietet am 5. Mai 2020 in Düsseldorf zum Thema „Heim- und Therapietiere – Gesundheitsrisiken und gesetzliche Rahmenbedingungen“ in Kooperation mit der Nationale Forschungsplattoform Zoonosen die Veranstaltung (H4/2020) an.

 

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