COVID-19: Warum 2G besser schützt als 3G

Der Herbst kommt, die Temperaturen fallen und gleichzeitig steigt das Risiko einer Corona-Infektion, die sich derzeit unter nicht geimpften Personen besonders stark verbreitet.

 

Soziale Kontakte finden in Herbst und Winter häufiger in Innenräumen statt: Wir rücken wieder näher zusammen. Welchen Schutz bieten 2G oder 3G vor COVID-19?

3G bedeutet geimpft, genesen oder getestet. Als Einlassbedingung für Veranstaltungen oder Restaurantbesuche klingt 3G erst einmal vernünftig und sicher. Das dritte G meint konkret Schnelltests nicht geimpfter Personen. Allerdings können diese Antigen-Schnelltests nicht alle Infektionen zuverlässig erkennen. Sie liefern, anders als PCR-Tests, gerade zu Beginn einer Infektion gelegentlich falsch-negative Ergebnisse: Eine Person erhält ein negatives Testergebnis, obwohl sie bereits erkrankt und damit ansteckend ist. Das Infektionsrisiko bei 3G-Veranstaltungen ist somit höher als bei 2G, da der Anteil ungeimpfter Personen, die trotz Schnelltest ansteckend sind, unklar bleibt.

Unabhängig von 2- oder 3G gelten für alle Veranstaltungen weiterhin die AHA-Regeln sowie regelmäßiges Lüften, um das Infektionsrisiko gering zu halten.


Weitere Informationen zum Infektionsrisiko bei 3G-Veranstaltungen:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Downloads/Flyer-2G3G.pdf