Förderung läuft aus: SORMAS-Angebote der AÖGW enden

 

 

 

Die Förderung von SORMAS@DEMIS durch das Bundesministerium für Gesundheit endet am 31. Dezember 2022. In dem Projekt rund um das digitale Fall- und Kontaktpersonen-Management hat die AÖGW die Kolleg:innen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) durch Schulungen und Beratungsangebote unterstützt sowie die Implementierung von SORMAS wissenschaftlich begleitet.

Die AÖGW hat über 13.000 Kolleg:innen aus den Gesundheitsämtern im Umgang mit SORMAS geschult und dabei unterschiedliche Schulungsformate entwickelt und durchgeführt (Anwender:innen, Multiplikator:innen, Administrator:innen, Schnittstellen, SORMAS zu SORMAS). Das zusätzliche E-Learning-Angebot wurde von mehr als 2.200 Mitarbeiter:innen aus über 200 Gesundheitsämtern genutzt. Darüber hinaus hat die AÖGW seit Projektbeginn im Sommer 2020 rund 15.000 fachliche Anfragen von Gesundheitsämtern zum Einsatz von und Umgang mit SORMAS beantwortet. Das E-Learning-Tutorial sowie sämtliche Schulungsunterlagen und -materialien werden nach Projektende der SORMAS-Stiftung übergeben.

Schulungen können die Kolleg:innen in den Gesundheitsämtern noch bis 13. Dezember 2022 in Anspruch nehmen. Das Beratungsangebot wird bis zum Ende der geförderten Projektlaufzeit, also bis zum 30. Dezember 2022, aufrechterhalten. Vom 27. bis 30. Dezember ist der fachliche Support täglich von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr erreichbar.

Die AÖGW unterstützt die Gesundheitsämter auch in Zukunft bei all ihren Aufgaben, unter anderem mit ihren Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten, aber auch mit neuen E-Learning-Tutorials, die teils auch in Kooperation mit anderen Institutionen des Öffentlichen Gesundheitswesens entwickelt werden. Darüber hinaus begleiten wir aktiv die Digitalisierung des ÖGD, zum Beispiel mit der Fortbildungsreihe Digitale Kompetenzen, die sowohl die Herausforderungen für Führungskräfte im Sinne eines Digital Leadership als auch spezifische Fachthemen wie Interoperabilität, Datenschutz und -sicherheit beleuchtet, oder durch die Nachrichten-App ÖGD NEWS und das Projektbüro Digitale Tools.