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Projekt ÖGD Connect abgeschlossen – was bleibt?

Nach rund zwei Jahren endet das Projekt „Koordinationsplattform Digitalisierungsprojekte im ÖGD“ (ÖGD Connect). Das ÖGD-Connect-Team an der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen (AÖGW) hat fünf verschiedene Kommunikations- und Austauschformate mit jeweils unterschiedlichen Konzepten entwickelt und realisiert, die auch kommunal- und länderübergreifend Akteur:innen des ÖGD zu Digitalisierungsprojekten zusammengebracht haben. Ziel des Projekts war es unter anderem, alle Institutionen des ÖGD bei der Steigerung ihrer digitalen Reife nachhaltig zu unterstützen.

Das Bild zeigt das Logo des Projektes "ÖGD Connect"
AÖGW

An den seit September 2024 organisierten insgesamt 67 Veranstaltungen haben rund 5.000 Interessierte teilgenommen. „Ein großer Dank an alle, die intensiv bei den vielen Veranstaltungen und Events mitgemacht haben und damit entscheidend zum Erfolg und Gelingen beigetragen haben“, sagt Josefina Lehner, die das Projekt an der AÖGW koordiniert hat.

In den Colloquien ging es um den fachlichen Austausch zur digitalen Transformation im ÖGD. Expert:innen gaben mit ihren Impulsvorträge zu unterschiedlichen, jeweils mit den Teilnehmenden abgestimmten Themen den Auftakt zu den zweistündigen Online-Veranstaltungen. Diskutiert wurden anschließend praxisnahe Lösungen für den ÖGD. 

Die digitalen Sprechstunden boten Raum für beratungsintensive Digitalisierungsthemen. In kleiner Runde wurden konkrete Fragestellungen zusammen mit einer Fachexpertin oder einem Fachexperten analysiert und diskutiert. 

Mit Fokus auf kommunale Strukturen sowie kommunale IT-Dienstleister:innen fanden die vier Symposien Kommunal Connect in Düsseldorf, Hamburg, Berlin und Darmstadt statt, um den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit vor Ort zu stärken.

Im März und September 2025 standen geförderte Länder-Projekte im Mittelpunkt der Connect-Veranstaltungen in Düsseldorf. Hier ging es darum, Synergiepotenziale zu diesen ÖGD-Digitalisierungsprojekten zu identifizieren. Die Lokation im Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten bot Raum für einen koordinierten Austausch und intensives Networking.

Seit dem April 2026 unterstützten und erweiterten zudem die Nachrichten-App ÖGD NEWS und ihr Webauftritt das Projekt ÖGD Connect in Form eines gut etablierten Kommunikations- und Informationskanals. Die App konnte kostenfrei in den bekannten Stores heruntergeladen und ohne Registrierung genutzt werden. Alle Inhalte stehen auch auf der zugehörigen Website unter oegdnews.de noch bis Ende August 2026 zur Verfügung.

Was bleibt vom Projekt ÖGD Connect? 

„Wir bemühen uns, dass auch nach Projektende im August die persönlichen Kontakte und Netzwerke weiter gepflegt werden,“ so Josefina Lehner. Ein gutes Beispiel dafür sei der „Digitreff“, ein seit Jahren etabliertes und gut genutztes niedrigschwelliges Online-Meeting, bei dem sich Vertreter:innen der Gesundheitsämter zu Digitalisierungsthemen austauschen können. Den Digitreff hat seit Juli das Gesundheitsamt Düsseldorf übernommen.

Auch die im Projekt entstandenen E-Learnings zu Digitalisierungsthemen sowie alle Ergebnisse der Veranstaltungsformate werden bundesweit den Kolleg:innen im ÖGD bereitgestellt. Hierzu nutzt die Akademie ihre E-Learning-Plattform Moodle sowie die Kollaborationsplattform Agora, die laut Information des Robert Koch-Instituts noch bis Ende Dezember 2026 zur Verfügung steht.

Unsere E-Learnings

Das Projekt ist Teil des BMG-Förderschwerpunkts „Förderung von Maßnahmen zur Steigerung und Weiterentwicklung des digitalen Reifegrades des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland“, finanziert von der Europäischen Union NextGenerationEU.

Das Bild zeigt das EU-Logo mit dem Text "Finanziert von der Europäischen Union NextGenerationEU"