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Pressemeldung

One Health – Thema des Bundesgesundheitsblatts im Juni

Der gesundheitliche Zusammenhang von Mensch, Tier und Umwelt – das ist das Leitthema des im Juni erscheinenden Bundesgesundheitsblatts. Der zugrunde liegende One-Health-Ansatz ermöglicht einen interdisziplinären Blick auf die Schnittpunkte von Humanmedizin, Veterinärmedizin und Umweltwissenschaften. Einzelne, bereits online verfügbare Beiträge behandeln unter anderem Anwendungsbereiche von künstlicher Intelligenz oder die Prävention und Eindämmung von Zoonosen.

Eine Frau spaziert mit einem Hund im Wald
Seaq68 | pixabay

Im Artikel „Anwendungsbereiche von künstlicher Intelligenz im Kontext von One Health mit Fokus auf antimikrobielle Resistenzen“ gehen die Autor:innen der Frage nach, wie die unterschiedlichen und heterogenen Daten aus Bereichen wie etwa Klimawandel, demografischer Wandel, Globalisierung und Public Health in Kombination analysiert werden können. Als mögliche Antwort sehen sie den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) für eine sektorübergreifende Beurteilung von aktuellen und kommenden Gesundheitsgefahren.

Die skizzierten Anwendungsmöglichkeiten reichen von neuartiger Arzneientwicklung und personalisierter Therapie über gezieltes Monitoring der Antibiotikanutzung in Tierhaltung und Landwirtschaft bis hin zu einer umfassenden Umwelt-Surveillance für zukünftige Risikobewertungen zur Ausbreitung antimikrobieller Resistenzen (AMR).

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Ein weiterer Beitrag trägt den Titel „Bakterielle Zoonosen mit Bedeutung für den öffentlichen Gesundheitsschutz in Deutschland – Vorkommen, Verbreitung und Übertragungswege“. Hier geben die Autor:innen einen Überblick der vielzähligen Faktoren, die eine Ausbreitung zoonotischer Erreger begünstigen: vom internationalen Warenverkehr über Veränderungen der landwirtschaftlichen Tierhaltung bis zu Klimaveränderungen.

Anliegen der Autor:innen ist die Darstellung des Spektrums an Infektionskrankheiten, die durch bakterielle zoonotische Erreger ausgelöst werden. Prävention sei hierbei eine gemeinsame Herausforderung für den Öffentlichen Gesundheitsdienst, den Tiergesundheitsdienst und die Lebensmittelüberwachung.

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Weitere Beiträge der Juni-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts werden fortlaufend online veröffentlicht.