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Mehr Schutz für Gesundheitsdaten: Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt stärken IT-Sicherheit im ÖGD

Sichere digitale Verwaltungsprozesse und der Schutz sensibler Gesundheitsdatenstehen im Mittelpunkt eines neuen länderübergreifenden Kooperationsvorhabens zwischen dem Ministerium für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, kündigten beide Länder in einer gemeinsamen Pressemitteilung an. Ziel sei es, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz zu stärken – und damit den Schutz der Gesundheitsdaten von Bürgerinnen und Bürgern vor Cyberattacken weiter zu verbessern.

E-Learning: KI & Cyber Security
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Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein haben im März 2026 eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung, Beschaffung und Bereitstellung von E-Learning-Angeboten vereinbart. Finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU, werden insgesamt neun Kurse zu den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz entwickelt, die speziell auf die Anforderungen des ÖGD zugeschnitten sind.

Akademie koordiniert die Umsetzung

Die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen (AÖGW) in Düsseldorf bringt ihre fachliche Expertise in die Entwicklung ein, koordiniert die Umsetzung der Kurse mit einem externen Dienstleister und unterstützt die Bereitstellung der Kurse über ihre Moodle-Lernplattform. Diese stehen nach Abschluss allen 13 Trägerländern der AÖGW ohne weitere Kosten zur Verfügung. Bereits fertiggestellt sind beispielsweise die E-Learnings „Datenschutzgrundlagen für Mitarbeitende und Führungskräfte“, „KI&Datenschutz“ sowie der „Phishing-Detective“, der als „Serious Game“ spielerisch vermittelt, wie Phishing-Mails und cyberkriminelle Methoden entlarvt werden können. 

Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, erklärt: „Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass ihre sensiblen Gesundheitsdaten sicher sind. Mit dieser Kooperation stärken wir die IT-Sicherheit im Öffentlichen Gesundheitsdienst und investieren damit direkt in den Schutz der Menschen in unserem Land.“

„Ein moderner Öffentlicher Gesundheitsdienst bedeutet auch, dass digitale Prozesse möglichst sicher und der Umgang mit sensiblen Daten verantwortungsvoll ausgestaltet sein müssen. Die gemeinsamen Schulungsangebote tragen dazu bei, den Schutz dieser Daten weiter zu verbessern und Vertrauen zu stärken. Ich freue mich, dass wir hierzu Synergien auf Länderebene nutzen“, betont Kerstin von der Decken, Ministerin für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein. 

Durch die gezielte Qualifizierung der Mitarbeitenden werde sichergestellt, dass sensible Gesundheitsdaten noch besser geschützt und digitale Dienstleistungen verlässlich erbracht werden können. Das stärke die Sicherheit, die Qualität und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Weitere Informationen zur Kooperation und Kontaktdaten finden sich auf der Pressemitteilung der Länder.

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