E-Learning: Gut gewappnet gegen Ransomware
Ransomware trifft Krankenhäuser, Gesundheitsämter und Pflegeeinrichtungen: Oft genügt ein unbedachter Klick, und plötzlich können die Mitarbeitenden nicht mehr auf teils sensible Daten zugreifen. Schlimmstenfalls wurden diese nicht nur verschlüsselt, sondern auch gestohlen. Unser neuer Online-Kurs „Ransomware im Gesundheitswesen und in Behörden“ erklärt, woran man die Cyberangriffe erkennt, wie Ransomware funktioniert und vor allem, wie man sich vor ihr schützt.

Ransomware zählt zu den größten Cyberbedrohungen für Gesundheitseinrichtungen. Ein einziger Klick kann komplette Systeme lahmlegen, Daten von Patient:innen, Klient:innen und Bürger:innen verschlüsseln und den Betrieb vollständig stoppen. Damit dies möglich wird, benötigt die Schadsoftware jedoch einen ersten Zugang zum Rechner bzw. Server des Gesundheitsamts, der Behörde oder Einrichtung.
Im E-Learning „Ransomware im Gesundheitswesen und in Behörden“ lernen Nutzer:innen typische Einfallstore von Ransomware kennen und entwickeln eine Sensibilität dafür, Angriffsversuche zu durchschauen und abzuwenden: von Phishing-E-Mails über Phishing-Webseiten bis Malvertising, also schädlicher Online-Werbung.
Auf der Grundlage des im E-Learnings vermittelten Cyber-Security-Wissens schützen Teilnehmende aktiv ihre Organisation, sensible Gesundheitsdaten und die Arbeitsfähigkeit ihrer Einrichtung. Der Online-Kurs kann in rund 20 Minuten absolviert werden und beinhaltet zudem praktische Checklisten mit Sicherheitsmaßnahmen für den Ernstfall zum Download.
Für ÖGD-Mitarbeitende aus den Trägerländern der AÖGW ist das E-Learning kostenlos. Die Kosten für Mitarbeitende aus Nicht-Trägerländern liegen bei 9,95€ pro Teilnehmer:in-Lizenz.


