Colloquium ÖGD Connect: Know-how-Transfer und Wissensmanagement im Gesundheitsamt

In den letzten Jahren haben Mitarbeitende in den Gesundheitsämtern die Digitalisierung in vielen Bereichen angeschoben und mit ihrem Wissen dazu beigetragen, digitale Prozesse erfolgreich zu etablieren. Das ÖGD Colloquium am 8. Mai vermittelt Teilnehmenden in rund zwei Stunden online, wie dieses erarbeitete Wissen sowie die Erfahrungen aus der mehrjährigen Digitalisierungspraxis gezielt erfasst und auch anderen Kolleg:innen langfristig zugänglich gemacht werden können.

Junge Leute über Laptop-Bildschirme gebeugt
Campaign Creators | Unsplash

Unter dem Motto „Wissen sammeln und Erfahrungen sichern – Know-how-Transfer und Wissensmanagement im Gesundheitsamt“ informiert die Fortbildung von 9:30 bis ca. 11:30 Uhr über Methoden und Werkzeuge, mit denen vorhandenes Wissen nicht nur digital gesichert, sondern auch anderen weitervermittelt werden kann, damit diese erworbenen digitalen Kompetenzen langfristig erhalten bleiben.

Der Vormittag bietet verschiedene Impulsvorträge und Praxisbeispiele aus anderen Gesundheitsämtern; beispielsweise stellt Gisela Böhm aus dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit das „ÖGD-Handbuch“ vor, das über Wissensmanagement in Bayerischen Gesundheitsämtern informiert.

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Die Colloquien ÖGD Connect sind eins von fünf Kommunikationsformaten des Projekts ÖGD Connect unter dem Dach der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen (AÖGW). Das digitale Format bringt Akteur:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) wie Digitalisierungsbeauftragte aus den Gesundheitsämtern und Projektmanager:innen zusammen, um Erfahrungen, Entwicklungen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu teilen und gemeinsam tragfähige Lösungsansätze zu erarbeiten. In thematisch gegliederten Sessions fördert das Format den strukturierten Austausch und identifiziert Best Practices, die Gesundheitsämter auf ihrem Weg zur digitalen Reife unterstützen.

ÖGD Connect wird im Rahmen des BMG-Förderschwerpunkts „Förderung von Maßnahmen zur Steigerung und Weiterentwicklung des digitalen Reifegrades des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland“ von der Europäischen Union – NextGenerationEU – finanziert.