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Die Grippe ist eine meldepflichtige Krankheit. Nur wenn Erkrankungen ausreichend dokumentiert und analysiert werden, können Experten reagieren und eine weitere Ausbreitung verhindern. Allerdings warnt die Ärztin und Leiterin der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen, Ute Teichert, vor einem Personalmangel - ein zweites gravierendes Problem. "Wir sparen seit Langem am öffentlichen Gesundheitsdienst. Da brauchen wir uns nicht wundern, wenn im Notfall unser System nicht funktioniert", erklärt Teichert.

MDR.de (22.02.2017)

"Die medizinische Versorgung von Flüchtlingen weist europaweit viele Schwächen auf, auch in Deutschland gibt es noch viele Defizite. Wir haben zwar 400 Gesundheitsämter im Land, aber im Öffentlichen Gesundheitswesen gibt es viel zu wenig Personal, das ist ein Drittel weniger als vor zehn Jahren", sagt Ute Teichert, Leiterin der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf.      sueddeutsche.de (04.01.2016)

In Krisensituationen müsse es bessere Abstimmungsmöglichkeiten zwischen den Ländern geben. Der Öffentliche Gesundheitsdienst, dem häufig vorgeworfen werde, zu wenig zu tun, sei mit allen verfügbaren Ressourcen an der Versorgung der Flüchtlinge vor Ort beteiligt... betonte Teichert.    aerzteblatt.de (11.01.2016)

Prenzlauer Berg Nachrichten (24.02.2015)